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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von historischem Wert!, 17. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Mir fiel in diesen Tagen noch einmal das wunderbare Buch "Jüdische Portraits" von Herlinde Koelbl in die Hand und erneut bin ich diesen sehr anrührenden Portraits erlegen!
Was für ein wunderbares Buch!
Inzwischen ist dieses Buch schon fast von historischem Wert, denn viele der dargestellten Juden sind inzwischen verstorben.
Herlinde Koelbl, die ja eine der namhaftesten deutschen Fotografinnen ist, hat eine jüdische Generation zu Wort kommen lassen, die ihre Kindheit vor der Machtergreifung der Nazis verlebt hat. Vielen von ihnen war auch eine kurze Karriere in der Weimarer Zeit vergönnt, bis sie - unter dramatischen Umständen zumeist - unter Hitler jede Existenzgrundlage verloren haben!
Einige sind zurückgekehrt, viele haben sich in den Staaten und in Israel eine neue Existenz aufgebaut.
Allen gemein ist ihre herausragende Stellung in Wissenschaft, Kultur und Medien. Sie alle sind ganz unterschiedliche Wege gegangen, denen doch auch durch die dramatische Geschichte viele Gemeinsamkeiten anhaften.
Herlinde Koelbl ist es mit ihren Nahaufnahmen meisterhaft gelungen, jedem Portrait eine ganz eigene und zugleich verbindende Wirkung zu geben. In der Zurückhaltung, in der Beschränkung liegt der Schlüssel für diese Portraits, die der Leser so schnell nicht vergessen wird!
Ein besonderes Zeitdokument!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Best, 1. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Ich liebe dieses Buch, verschlinge es geradezu und kann mich an diesen Bildern nicht satt sehen. Ich kann es JEDEM empfehlen, mit diesen Juden auf die Reise zu gehen, ganz wunderbar. Ich habe viel gelernt, eine große Erfahrung, sehr real, bodenständig, intelligent, warmherzig, natürlich. Vielen Dank!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... so viele Antworten gefunden, 5. Januar 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Jüdische Portraits (Gebundene Ausgabe)
Die Qualität der Fotos, der Fragen, die Aufarbeitung von Herlinde Koelbl sind nicht zu übertreffen. Die jeweiligen Porträts auf ihre Art auch nicht. Ich habe selten ein so bewegendes und auf eine Art schönes Buch von vorne bis hinten durch-"gelesen". Ich bin froh, dass es dieses Buch gibt, und dass ich es in meinen Händen halten kann und irgendwann meinen Kindern/Enkeln geben kann.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sie sehen nicht so aus.., 12. Mai 2012
Von 
Uwe-Jens Has (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Jüdische Portraits (Gebundene Ausgabe)
Martin Grotjahn erzählt in seinem Buch 'Vom Sinn des Lachens' folgenden kleinen Witz:
Eine ältere Dame besteigt einen Bus in New York, fragt den Fahrer: 'Sind Sie Jude?'
Und der Fahrer 'Nein'. Sie lässt sich aber nicht entmutigen, obwohl hinter ihr schon
eine Schlange sich bildet, fragt nochmal 'Sind Sie Jude?' Fahrer, genervt:
'Nein, bin ich nicht' Und sie fragt ein drittes Mal 'Sind Sie Jude?' Der Fahrer sieht,
er muss was tun, sonst kommt er heute nicht mehr ans Ziel und sagt: 'Ja, wenn Sie unbedingt
wollen, Ja, ich bin Jude'. Und die alte Dame:'Sie sehen nicht so aus'.

Dies zu Klischees und Vorurteilen..Es sind achtzig Interviews mit achtzig ganzseitigen Fotos.
Deshalb ist es schwer es im Einzelnen zu würdigen, hier wenigstens ein paar Einblicke:
Teddy Kollek, Norbert Elias, Robert Jungk, Simon Wiesenthal und Marcel Reich-Ranicki..
Es kommen furchtbare Sätze darin vor, weil die Interviewten ja auch über das Schicksal ihrer
Verwandten sprechen. Und es kommen noch ein paar Witze darin vor. Es sind Wissenschaftler,
wie Friedrich Hacker, der während einer Talk-Show gestorben ist, Wissenschaftler die auch
Literaten sind, wie Käte Hamburger, Regisseure, wie George Tabori, Bankiers wie Eric Warburg,
Politiker wie Georg Kreisky, Philosophen wie Sir Karl Popper, Psychotherapeuten, wie Erika Landau,
man muss nur lesen, dass sie in Czernowitz geboren ist, um sogleich hellwach zu sein. Es sind die
Biographien der um das Jahr 1900 meist in Deutschland, oder Österreich-Ungarn geborenen, die dann in
alle Winde zerstreut wurden. Es sind Verleger wie Gershom Schocken, der als kleiner Bub ein jüdisches
Gebets-Ritual ansieht und kurz danach anfängt zu weinen, als seine Großmutter ihm sagt 'Du bist ein Jude'.
und Schocken: 'Ich will aber kein Jude sein'. Darauf die Großmutter, eine sehr resolute Frau: 'Was redest
du für einen Unsinn, du bist ein Jude, dabei bleibt es, jetzt hör auf zu weinen'. Der Dirigent Sir
Georg Solti erzählt en passant, Dirigent sein , das sei wie ein guter Kinderarzt sein, weil man eigentlich
mit nervenkranken Kindern arbeite..
Es sind Journalisten wie Georg Stefan Troller. Von ihm sei hier zum Schluss noch ein Satz notiert
selbstverständlich aus dem Zusammenhang gerissen: 'Warum ist es denn in Deutschland so langweilig?
Warum sind diese Talkshows so unbedarft?' Das Buch erschien 1989..
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intellectual and Social Migrations, and how the individuals thought of them?, 3. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Jüdische Portraits (Gebundene Ausgabe)
It is perhaps not peculiar but always interesting that the topic of Jewish origins or influence should be treated in the context of German intellectual losses in the pre- and wartime periods: it is certainly true of the United States, where very large strides in Universities were a common result of the forced migrations involved. Israel itself was immeasurably benefitted in all kinds of ways. It might be set in the historical contexts of earlier migrations---from Spain/Portugal in the time of the Inquisitions, or in the Hughenot movements from the France of Louis xiv following the 'dragonards' after the repeal of Nantes. Holland and England (and Prussia, I believe) were the beneficiaries of this type of thing. The 'cunning of reason?'
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Jüdische Portraits
Jüdische Portraits von Herlinde Koelbl (Gebundene Ausgabe - 29. Januar 2010)
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