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Süßes Frankreich?: Mythen des französischen Alltags
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Mit sehr viel Interesse habe ich im Buch SÜSSES FRANKREICH von Karl Heinz Götze geblättert und mich von Kapitel zu Kapitel gelesen. Am Ende hatte ich schon fast den Verdacht ich sei nun Frankophil geworden, trotz all der Korrekturen, welches mein Frankreichbild erfahren hatte. Mit seinem Buch räumt der Autor mit einigen hartnäckigen Vorurteilen und stereotypen Bildern auf die wir und die Welt von Frankreich haben. Doch er zementiert ganz unbewusst noch viel fester ein Bild unseres Nachbarn das nun umso liebenswerter ist. Dieses Buch ist nicht nur für Frankreichfans, es ist auch für den interkulturellen Austausch wichtig, um den Nachbarn wirklich zu verstehen und selten habe ich etwas gelesen das in einem so charmanten Plauderton über die Grand Nation spricht, sie demaskiert und doch mit Puderzucker überhäuft.

Wunderbar, ob es das Thema Tour de France ist oder der Mythos der großen Küche, ob es das Essen im Allgemeinen ist oder der fantastische Wein, ob es die Frauen sind oder die Mode, immer schafft es der Autor Karl Heinz Götze uns zu überraschen und mit der Revolution ist es nicht anders.

Ein Deutscher in Frankreich als Professor, nicht Franzose von Geburt an, aber mit einer Neigung seinem Gastland die Ehre zu erweisen, Höflichkeit walten zu lassen und doch den notwenigen Abstand zu wahren um Kritikfähig zu bleiben.

Was habe ich geschmunzelt ob der vielen, vielen Anekdoten die Karl Heinz Götze hier zu Papier gebracht hat. Das Essen zwischen französischen und deutschen Studenten war mir Beweis genug das es Differenzen gibt die man aber mit Höflichkeit, Etikette und Benehmen kompensieren könnte.

Der Französische Wein adelt oder schreckt ab, je nachdem was man gerade liest bei Karl Heinz Götze. Einiges ist Spekulation und nicht jeder Franzose trinkt Rothschild Weine, jeder Franzose meint aber etwas von Wein zu verstehen, anders als die Deutschen.

Das Buch deckt viele Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich auf, aber hier liegen auch die Gemeinsamkeiten - die Potentiale und das Ziel Eins zu werden und beide Vorteile zu verschmelzen. Die Nachteile sind dann hoffentlich vernachlässigbar.

Ein sehr gutes Buch mit viel Sachverstand und Witz geschrieben, mit Humor zu Papier gebracht und mit dem notwendigen Stil weder die Franzosen zu verprellen noch die Deutschen zu beleidigen.

Wenn der Autor am Ende schreibt das die Welt ab und zu den Franzosen dankbar sein könnte, hat er Recht, denn dies entsteht nicht aus Hochmut, sondern spiegelt die Verdienste wieder die sich Frankreich innerhalb der letzten 300 Jahre aufgebaut hat und die es freigiebig in die ganze Welt entlässt.

Das Lesen dieses Buches war mir ein großer Genuss!

Sehr empfehlenswert!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Januar 2011
Charles Trenet, der 1913 im südfranzösischen Narbonne geborene Komponist, Sänger und Texter hatte in dem titelgebenden Chanson das geliebte Frankreich seiner Kindheit besungen: "Douce France, / Cher pays de mon enfance, / Bercée de tendre insouciance . . . Oui je t'aime / Dans la joie et la douleur." Ja, er liebe dieses Land sanfter Unbekümmertheit - in Freud und Leid.
Der Autor Karl Heinz Götze ist nicht in Frankreich groß geworden, sondern in einer nordhessischen Kleinstadt. Als Student in Paris seit Mai 1968 mit Frankreich eng verbunden und als heutiger Professor für deutsche Literatur in Aix-en-Provence lebend erzählt der Autor seine differenzierten Erfahrungen als Ausländer mit Frankreich - in Freud und Leid.
Man merkt, dass Götze dieses Land Frankreich als seine Wahlheimat liebt, jedoch will er dem Leser deutlich machen, dass Frankreich kein Land sanfter Unbekümmertheit (mehr) ist. Anhand der Themenkette "Tour de France - Essen - Wein - Frauen - Mode - Revolution" gelingt ihm dies auch durchweg hochinteressant und mit zahlreichen Beispielen. Etwas schwächer fand ich persönlich das Kapitel "Mode". Da wäre ein Thema wie "Sprache" oder "Religion" noch abwechslungsreicher gewesen.
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am 25. März 2015
Von diesem Buch hatte ich mir mehr versprochen als seitenlange langatmige Abhandlungen in einem langweiligen Schreibstil. Kann ich nicht empfehlen.
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1 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Oktober 2011
Warum müssen Rezensionen 20 Worte lang sein? Das ist viel zu viel. Das Produkt ist super dufte und mega knorke.
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