Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor b2s Cloud Drive Photos Microsoft Surface Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
1
4,0 von 5 Sternen
5 Sterne
0
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Broschiert|Ändern
Preis:16,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

TOP 500 REZENSENTam 25. September 2013
"Und so verlierst du sie" ist eine Sammlung von neun Kurzgeschichten, die Junot Díaz über einen Zeitraum von immerhin 14 Jahren, von 1998 bis 2012, veröffentlicht hat, die meisten davon im New Yorker. Alle bis auf eine kreisen sie um Yunior, einen jungen US-Amerikaner mit dominikanischen Wurzeln, der Díaz-Lesern vor allem als zeitweiser Sidekick des berühmten Oscar Wao schon bekannt ist und bei dem vermutlich eine genetische Disposition zur Promiskuität besteht: Dem Beispiel von Vater und älterem Bruder folgend, macht er eine Eroberung nach der anderen, und ihm fliegen die Herzen nebst allen möglichen anderen Körperteilen nur so zu.

Ganz offensichtlich hat das Buch deutliche autobiographische Züge. Das mag man angesichts Yuniors sexueller Durchschlagskraft als angeberisch empfinden, doch zeigt vor allem die letzte Geschichte, dass auch er realisiert hat, dass einen auch noch so viele One-to-three-night-stands auf die Dauer doch nicht glücklich machen, und dass es Fehler gibt, die man nicht mehr gut machen kann. Das ist dann auch die Episode, die mich am meisten beeindruckt hat. Bei einem derartig langem Entstehungszeitraum überrascht es ohnehin nicht, dass nicht alle Geschichten gleich überzeugend sind, und "Das kurze wundersame Leben des Oscar Wao" steht für mich sowieso über allem.

Noch ein Wort zur Sprache: Das Original ist in dominikanisch-amerikanischem Slang geschrieben, und konsequenterweise wurden die spanischen Einsprengsel nicht übersetzt. Ein Glossar gibt es leider nicht, das meiste lässt sich aber ergoogeln. Wo allerdings das Dominikanische vom Hochspanischen abweicht und auch der Kontext nicht viel hergibt, kann es etwas schwierig werden.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden