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am 19. November 2014
Eine exzellente Zusammenfassung der Geschichte Zentralasiens! Spannend geschrieben , bietet einerseits den großen Zusammenhang aber auch eine Fülle von Einzeldetails.
Ein schlimmer Fehler: Wie schon beim Band "China" derselben Reihe war es nicht möglich mit den KINDLE die Fußnoten zu lesen! Hoffentlich kann dem abgeholfen werden!
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am 4. April 2013
Jürgen Pauls Werk „Zentralasien“ ist in der bewährten Reihe „Fischers Weltgeschichte“ erschienen, die in ihrer Neuauflage ein aktuelleres Bild und auch eine aktuellere Erscheinung abgibt. Insofern ist diese neue Reihe ein „echter“ Erbe der alten Reihe und bietet sich qualitativ und auch quantitativ an, um einen tieferen Eindruck in eine Weltregion zu gewinnen. Auch „Zentralasien“ erfüllt dabei den Qualitätsanspruch, den die Reihe immer hatte und ist ohne Zweifel ein Standardwerk für jeden, der wenig Vorahnung hat und dennoch tiefer in die Materie einsteigen möchte. Mit Jürgen Paul hat der Verlag sicherlich zu diesem Thema einen sehr guten Experten gefunden, „Zentralasien“ ist sein derzeit neuestes Werk und führt v.a. in die Geschichte und Politik der ehemaligen zentralasiatischen Sowjetrepubliken, Afghanistans und Xinjiangs ein. Dabei behandelt er auch die neuesten Entwicklungen der Region, v.a. was die zentralasiatischen Ex-Sowjetrepubliken und Afghanistan anbelangt und schafft seinen Beitrag zu einer Universalgeschichte, bei der man auch auf andere Bände gespannt sein kann, war die “alte“ Reihe in Teilen doch schon etwas antiquiert. Zunächst beschreibt Paul die Region geographisch und beschreibt auch die historischen Grundbedingungen, die es dem Leser ermöglichen, Zentralasien als einen Raum zu begreifen, der bis zum Eiserenen Vorhang und dem Bruch zwischen der Sowjetunion und China ein besonders wichtiger Raum für den Austausch zwischen Asien und Europa war. In einzelnen Kapiteln beschreibt er die jeweilige Entwicklung der antiken Räume bis hin zu ihrer Staatswerdung nach Ende der Sowjetunion und unterstreicht seine Inhalte durch Exkurse in Religion, Staat, Politik und Gesellschaft. Besonders gut hierbei ist, dass mit diesem Werk ein zeitgenössisches Zentralasien beschreiben wird. In der Regel „unterteilt“ sich dieser Raum in Publikationen zum Erbe der Sowjets in deren ehemaligen zentralasiatischen Republiken, Afghanistan und China, Paul jedoch arbeitet v.a. klar heraus, in welcher Wechselbeziehung diese Gebiete stehen und standen, derzeit wohl das einzige aktuelle Werk, welches diesen Überblick bietet und von daher sehr zu empfehlen!
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"Während die (alte) Fischer Weltgeschichte den Anspruch erhoben hatte, zu zeigen, 'wie die Menschheit in ihrer Geschichte zum Selbstbewusstsein erwachte', betrachtet die 'Neue Fischer Weltgeschichte' ihren Gegenstand nicht mehr als Kontinuitätsprozess, sondern als polyphones Geschehen mit ständig wechselnden Haupt- und Nebenstimmer, die ihre Bedeutung auch dann noch behalten, wenn sie längst verstummt sind."
(Vorwort der Herausgeber)

Zwischen 1965 und 1981 wurde nach einem neuen Konzept des Verlegers Gottfried Bermann Fischers zunächst von der Fischer-Bücherei, denn vom Fischer Taschenbuchverlag eine Gesamtdarstellung der Weltgeschichte herausgegeben. In einer Reihe von insgesamt 36 Bänden beteiligten sich über 80 international renommierte Autoren einer einer umfassenden Betrachtung, die von der Urgeschichte bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg reichte. Jene Bände, die sich aus eurozentrischer Sicht mit der Peripherie der Weltgeschichte befassten, wie China, Japan, Indien oder Zentralasien waren damals im im deutschsprachigen Raum ein willkommenes Novum, dem ein besonderes Interesse entgegengebracht wurde.

Als zusätzliche Information zum schulischen Geschichtsunterricht kaufte ich in den 1970er Jahren einige Bände von meinem schmalen Taschengeld, die timediver® dann später auf seinen Reisen begleiten sollten. Einige Bände der "alten" Fischer Weltgeschichte wurden wiederholt bis in das erste Jahrzehnt des dritten Jahrtausends (zum Teil in einer 19., aktualisierten Auflage!) publiziert und sind auch heute noch als Teile einer insgesamt zuverlässigen und an Fakten reichen Gesamtdarstellung druckfrisch im Buchhandel zu erhalten. Die nach wissenschaftlichen Standards teilweise mit regelrechten Anmerkungsapparaten versehenen Beiträge können Jahrzehnte nach ihrem Entstehen in einigen Bereichen natürlich jedoch nicht nicht mehr repräsentativ und aktuell für den Stand der modernen Forschung sein....

....so dass der Frankfurter S. Fischer Verlag nunmehr mit der Veröffentlichung der der Reihe "Neue Fischer Weltgeschichte" (NFWG), als erster umfassender Universalgeschichte des 21. Jahrhunderts begonnen hat. Auf nunmehr 21 Bände ausgelegt wird sich die Herausgabe des Gesamtwerkes über mehrere Jahre hinweg erstrecken. Weitaus mehr als ihr Vorläufer ist die "NFWG" nicht als die Geschichte einzelner Länder oder Staaten zu verstehen, sondern als die von verschiedenen geografischen Räumen und ihrer Interaktionen aus heutiger, globaler Sicht. Die neben "Neue Fischer Weltgeschichte. Band 5: Europa in der frühen Neuzeit" am 26. September 2012 als erste veröffentlichten Bände "Neue Fischer Weltgeschichte. Band 11: Südasien" und "Band 10: Zentralasien" haben dadurch ihre alte und falsche Charakterisierung als welthistorische Randzonen verloren.

Nachdem Prof. Dr. Jürgen Paul in einer Einleitung die Rahmenbedingungen der "Weltregion Zentralasien" vorgestellt hat, behandelt er deren Geschichte in fünf Epochen (Kapiteln), von den frühen Kulturen bis ca. 750 n. Chr. bis 1991 und zur Gegenwart. In jeder einzelnen, nach Sachgebieten untergliederten Epoche steht die Betrachtung von Staat, Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Religion im Vordergrund, wobei durch zahlreiche Abbildungen und Karten eine besondere Anschaulichkeit der Analysen vermittelt wird.

Der letztgenannte Band kam timediver® ganz besonders zupass, da mich meine Reisen in diesem Jahr vom schlesischen Liegnitz bis in die Mongolei geführt haben und ich für 2013 eine Reise in die ehemaligen zentralasiatischen Sowjetrepubliken geplant habe. Ein hervorragender Auftakt eines Maßstäbe setzenden neuen Standardwerkes, das sicherlich seinen Platz im Regal von Bibliotheken sowie historisch besonders Interessierten finden wird und ohne bekritteln mit 5 Amazonsternen zu bewerten ist.
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