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164 von 179 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
"STELLEN SIE SICH VOR, SIE SIND GESUND � UND WISSEN ES NICHT,
Von Schulthe, Hendrik "pengoblin" (Rheinhessen) - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Die Krankheitserfinder. Wie wir zu Patienten gemacht werden. (Gebundene Ausgabe)
"Wer sich nicht für krank hält, ist nur noch nicht gründlich genug untersucht worden." - Dies ist, wenn man dem Wissenschaftsjournalist Jörg Blech glauben will, einer der Leitsprüche eines Großteils der Institutionen unserer Schulmedizin. Ärzte, Pharmakonzerne, Kliniken und Massenmedien - sie alle sind an einer Verschwörung gegen den wünschenswertesten und (solange er währt) selbstverständlichsten Zustand des Menschen beteiligt: der physischen und psychischen Gesundheit. Krankheiten werden frei erfunden und gezielt propagiert, damit die entsprechenden Behandlungen auf breiter Basis vermarktet werden können, Arztpraxen und Therapiezentren optimal (d.h. gewinnträchtig) ausgelastet sind und stets noch ein wenig mehr Geld vom leidenden Verbraucher für die Wiedergewinnung seines entschwundenen Wohlbefindens aufgewendet wird.Denn unendlich krank sind wir alle, wie die alarmierenden Statistiken der Gesundheitsbeilagen in TV-Zeitschriften beweisen: wir leiden an Modekrankheiten wie dem "Aging Male Syndrom" oder am "Sissi-Syndrom", unsere Kinder sind Opfer des "Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndroms" (ADHS) und so fort. Lt. Blech sind äußerst viele dieser neuen Krankheiten lediglich künstlich medikalisierte Alltagsphänomene, "Befindlichkeiten in der Grauzone zwischen krank und gesund" (S. 51) oder über willkürlich festgesetzte Normwerte erst erschaffene Krankheitsbilder (wie im Falle der Cholesterinphobie). Man ist z.B. nicht mehr einfach nur schüchtern, sondern leidet an "Sozialphobie", die man aber zum Glück jetzt endlich mit Psychopharmaka behandeln kann. Der beste Arzt ist nicht etwa jener, der kranken Menschen das gibt, was sie tatsächlich brauchen (vielleicht nur Ruhe und einen Zuhörer), sondern der, der bei jedem Menschen eine furchterregende Krankheit findet und wunderbarerweise auch stets gleich eine Therapie dazu verkaufen kann. Es geht Blech nicht darum - wie oft in mehr oder weniger wissenschaftlichen alternativmedizinischen Abhandlungen der Fall -, die gesamte Schulmedizin in Bausch und Bogen zu verdammen. Aber er verweist auf ihre auf Selbsterhaltung und Zugewinn ausgerichteten Strukturen, denen das ursprünglich primäre Ziel Gesundheitsbewahrung und -wiederherstellung mehr und mehr zum Opfer fällt. Das Buch enthält eine auf breiter Ebene recherchierte Vielzahl von Einzelbeispielen aus den letzten Jahrzehnten, und einiges davon wird so ziemlich jedem Lesenden (u.U. aus eigener Erfahrung) bekannt sein. Besonders in den Bereichen der psychischen und geriatrischen Erkrankungen (oder eben: Pseudoerkrankungen) ist die Industrie der Krankheitserfinder dabei offenbar äußerst rege. Wie schrieb schon Harry Rowohlt so schön: "Früher, wenn man sich Namen nicht mehr merken konnte, hieß das vergeßlich. Heute heißt das Alzheimer. Und schon wie-der muß man sich einen Namen merken." Worauf Jörg Blech nicht eingeht (und es vielleicht in diesem Rahmen nicht kann), sind - neben der Gewinnorientiertheit - die tieferen Hintergründe für diese ungesunde Entwicklung unserer Zivilisation. In einer auf Leistung und Perfektion getrimmten Gesellschaft stellt Krankheit eine der letzten akzeptierten Möglichkeiten für Nichtperfektion dar. Und indem wir unter dem Druck des permanenten Konsumterrors zusammenbrechen und erkranken, werden wir einfach zu Konsumenten anderer Art und somit wieder zu funktionierenden Beiträgern des Systems. Was Blech ebenfalls nicht erwähnt (weil es ein eigenes Thema wäre): zahlreiche alternativmedizinische Richtungen weisen mittlerweile durch-aus vergleichbare Strukturen auf. "Die Krankheitserfinder" regt - obwohl manchmal eine Spur zu reißerisch geraten, um ohne Stirnrunzeln zitierfähig zu sein - zu einer kritischen Neubewertung des eigenen Verhältnisses zu Krankheit und Gesundheit an. Es beantwortet nicht die vielleicht wesentlichste Frage - warum sich so viele Menschen so bereitwillig ihre eigene Verantwortlichkeit dem eigenen Befinden gegenüber aberziehen lassen. Es zeigt allgemeine Kriterien auf, die auch dem Laien eine kritischere Bewertung so manchen aus dem Nichts auftauchenden Syndroms vielleicht etwas leichter machen, indem bestimmte Verkaufs- und Überzeugungsstrategien bloßgelegt werden. Umgekehrt ist leider die ebenfalls beigefügte Checkliste von "Fragen zur Erkennung von Nicht-Krankheiten" für den Nichtmediziner unverwertbar, da ihm die erforderlichen Grundlagen für eine Beantwortung (mangels unverfälschter Zahlen, wie Blech selbst wiederholt schreibt) fast immer fehlen dürften. Dennoch läßt das Buch aufmerksamer werden gegenüber dem merkwürdig verbreiteten hypochondrischen Streben, bei jeder Symptombeschreibung eines neuen 'Volksleidens' mit grimmiger Befriedigung festzustellen, "He! Davon paßt etwas ja auch auf mich!" Und das ist u.U. schon eine ganz gute Impfung gegen die Infektion durch eine erfundene Krankheit. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
111 von 125 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Heutzutage ist jeder Blutdruck gefährlich..,
Von Harribald (Mainz) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Krankheitserfinder: Wie wir zu Patienten gemacht werden (Taschenbuch)
So wirklich verstehe ich manche Rezensionen vor mir nicht. Der Autor behauptet ja nicht, es gäbe keine Krankheiten. Die Hauptaussage des Buches ist die, dass normale Vorgänge im Körper als Krankheiten verkauft werden um Tabletten in die Welt zu werfen. Welcher Schulmediziner verschreibt bei etwas erhöhtem Blutdruck schon Kneippsche Güsse? Es gibt doch Betablocker. Welcher Arzt lößt einen Husten durch Inhalation von Kamilledämpfen? Es gibt doch Chemie. Welcher Doc empfiehlt einem Schlaffi es mal mit einer neuen Bekanntschaft zu versuchen, wo sich doch Liebe heute über Viagra steuern lässt? Zwar viel teuerer dafür ohne Aufwand. Einfach Rezeptblock auf den Tisch geknallt und den hörigen Patienten zu einem netten Apotheker schicken; schließlich muß der ja auch seinen Porsche zahlen.Das der Autor wohl recht hat, wurde kürzlich im TV wieder klar. In einer eigentlich seriösen Sendung über Blutdruck lies sich der eingeladene Arzt sinngemäß zu folgender Aussage herab: "Jeder Blutdruck über 120/80 gehört medizinisch behandelt sonst sinkt die Lebenserwartung um bis zu 15 Jahre" Mich würde interessieren, wie viel Kohle sich der nette Weiskittel in den selbigen stopfte und welcher Pulverproduzent das Geld dezent überreichte. Nun sind alle Menschen aber irgendwie Individuen und es gibt sicher einen Haufen Leute, die mit 135/90 topfit und gesund sind und ein stolzes Alter erreichen werden. Sterben wir denn auch früher, wenn wir nicht durchschnittlich blond sind? Es ist also im Prinzip egal. Blutdruck an und für sich scheint in den Augen der Mediziner langsam schon tödlich zu sein - im Prinzip hatten schließlich alle Toten als sie lebten einen Blutdruck - das gilt als bewiesen und nun sind sie tot; welchen Blutdruck auch immer. Die gefährlichen Obergrenzen von "was auch immer" werden nun mal von irgend jemandem festgelegt. Und das hier Geld eine Rolle spielt ist doch klar. Und wenn irgendwelche Gremien, die aus Pharmavertretern und ein paar Pillenverschreibern festlegen, dass zukünftig nur ein Blutdruck von 60/12 als gesund gelten kann und wir das alle glauben, dann haben wir ein echtes Problem... Ich wünsche gute Gesundheit. Ach eines noch: Medikamente über Jahrzente eingenommen könnten dummerweise auch zu einem rechtzeitigen Ableben verhelfen. Aber das wissen wir ja... Begierig sehnen wir uns aber nach Unsterblichkeit, nie endender Potenz und dem Aussehen von Romy Schneider bei Lebensalter 150. Genau das Wissen die CEOs aus Leverkusen und Co und genau das verkaufen die uns auch! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Überfällige Attacke gegen Rattenfänger,
Rezension bezieht sich auf: Die Krankheitserfinder. Wie wir zu Patienten gemacht werden. (Gebundene Ausgabe)
"Not lehrt beten!" - die Religionen wussten das schon immer und verstanden es, den Menschen mit Angsterregern einzuheizen. Das damit verbundene Geschäft war lukrativ.Beten ist aus der Mode gekommen. Wäre wohl auch mit zu viel Aktivität verbunden. Da das Etikett "krank sein" entlastet, Zuwendung verbürgt und Märkte öffnet, tun sich bequemere Wege auf. Immerhin schon 7 Prozent der Bevölkerung leiden unter "ausgeprägten Krankheitsängsten" - eine Zahl, die sich steigern lässt durch "healthism", "eine von der Medizin eingehauchte Angst vor lächerlichen oder nicht existeten Gesundheitsgefahren" (S. 222). Die eingeredete Not lehrt die Segnungen der Medizin zu nutzen. Jörg Blech trägt reichlich überzeugendes Material zusammen, das die Krankheitserfinder entlarvt und aufdeckt, wie wir an der Nase herumgeführt und zu Patienten gemacht werden. Man wird ihm Einseitigkeit vorwerfen. Man wird an die wirklich Kranken und ihre schwer erträglichen Beschwerden erinnern. Doch solche mitmenschlich-sozialen Plädoyers schaffen das Phänomen nicht aus der Welt, dessen Existenz der Autor belegt und das eine Verhöhnung der von Krankheit Geschlagenen ist. Die Attacke gegen Rattenfänger, die unter Gesunden Kranke rekrutieren, war überfällig. Seine fünf Vorschlägen (S. 228 - 231), diese Entwicklung einzudämmen, wünscht man alsbaldige Realisierung und Erfolg: 1. eine "Stiftung Warentest" für Krankheiten zur Enttarnung erfundener Leiden; 2. Studien zu Krankheiten und Therapien durch unabhängige Forschungspools; 3. von der Industrie unabhängige Fortbildungskurse für Ärzte; 4. Offenlegung der Verbindungen zwischen Pharmafirmen und Ärzten (Ehrenkodex der Ärzte); 5. Rigorose wissenschaftliche Kontrolle der Heilkunde unter dem Gesichtspunkt des Nutzens ("evidenzbasierte Medizin"). Es ist dem Autor dafür zu danken, dass er "Zwölf Fragen zum Erkennen von "erfundenen" Krankheiten und unsicheren Behandlungen" (S. 235 - 236) angehängt hat, die es ermöglichen, dass man selbst die Verantwortung wahrnehmen kann und auf diese Weise gefeit davor ist, krank geredet zu werden. Wie überhaupt das Buch eine Botschaft enthält, die leicht überhört werden kann, aber sehr tröstlich ist: wir sind gesünder, als wir glauben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Wichtiger Beitrag zum kritischen Umgang mit dem Gesundheitssystem,
Von Mata Hari (am schönsten Ort Deutschlands) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Krankheitserfinder: Wie wir zu Patienten gemacht werden (Taschenbuch)
Eins vorweg:ich bin Schulmediziner, arbeite im Krankenhaus, bin in der Politik aktiv und sehe dieses Buch auch aus dieser Sicht. Und ich empfehle es jedem Interessierten dringend, dieses Buch zu lesen. Dieses Buch: - fordert den Patienten zum Mitdenken und Hinterfragen auf. - argumentiert gegen die Behandlung von Einzelsymptomen, gegen reine Symptom-, Labor- oder Einzelwertkosmetik und plädiert für die ganzheitliche Sicht der Patienten, der Menschen an sich. - ist sauber recherchiert. - hinterfragt das gesamte Gesundheitssystem, also Politik, Ärzte, Krankenhäuser, Pharmakonzerne, aber auch "Alternativmedizin" und beweist daher auch Objektivität. - hebt sich durch saubere Argumentation positiv von "Ärztehasser-Büchern" und reißerischen Abrechnungen mit der Medizin ab. - ist von einem Journalisten und für Patienten. Daher sehe ich die Quellenangaben nicht als zu mager an (wie von anderen Rezensenten dargestellt), sondern als durchaus übersichtlich und hinterfragt. Für mich eine klare Kaufempfehlung. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
62 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Geldmaschine Moderne Medizin,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Krankheitserfinder. Wie wir zu Patienten gemacht werden. (Gebundene Ausgabe)
Durch eine Talkshow im SWR bin ich auf das Buch gestoßen. Die Diskussion zeigte Patienten, die sowohl durch z.B. Hormontherapie Krebs bekamen als auch andere, die Linderung ihrer Leiden erfuhren. Das Buch gibt aber dann nur einseitig die Profitgier der Pharmaindustrie wieder.Wie auch immer, auch ich wäre fast auf das Aging Male Sysndrom reingefallen. Jeder Mann über 40 muss sich in der Fragen der Lobbyisten erkennen und rennt zum Urologen obgleich bis dahin womöglich beschwerdefrei. Danach sicherlich nicht mehr. Man muss nur lange genug suchen, dann hat eben jeder eine Krankheit. Schockierend für mich war auch die Art, wie man - vermutlich mit Billigung des Gesundheitsministeriums - Grenzwerte für Blutdruck und Cholesterin herabsetzt, um damit mehr Kranke zu schaffen. Menschen, die vorher beschwerdefrei waren, werden über Nacht zu Kunden der Pharmaindustrie. Aktuell schürt man in der Bevölkerung die Hysterie der Dickdamkarzinome und jeder über 40 solle sich kolloskopieren lassen. Als glücklicher Privatpatient mit Risikoprofil konnte ich mir einen renommierten Professor leisten, der sogleich von dieser Untersuchung abriet, da an unsachgemäßer Untersuchung alleine schon 2.000 Patienten jährlich sterben. Auch, so der gute Herr Professor, würde er im Falle von Krebs an sich selber keine Chemotherapie vornehmen. Interessant, oder? In der Tat hat Blech Recht, wenn er behauptet, die Medizin kann sich nur noch der "Reiche" leisten. Doch diese Tatsache den Medizinern alleine in die Schuhe zu schieben ist m.E. einseitig. Vielmehr ist der große Topf der gesetzl. Krankenversicherung ein unerschöfliches Füllhorn für die gesamte medizinische Industrie, von den Mitarbeitern der 300 Ersatzkassen bis zum Pharmareferenten. Solange es eben Mittel wie Viagra ohne überprüfbare medizinische Indikation auf Krankenschein gibt, solange wird die medizinische Industrie weiter kreativ nach Ideen suchen, um aus Gesunden Kranke zu machen. Absolut unmöglich finde ich die Forderung von Blech eine weitere Behörde als Kontrollorgan zu schaffen. Eine typisch deutsche Reaktion. Als ob wir nicht schon genug (korrupte) Beamte im Staate hätten. Somit kann man nur weiter zur Selbstvorsorge greifen und ein kritischer Patient bleiben. Das Buch war hilfreich aber kein Muss. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
UNBEDINGT LESEN....,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Krankheitserfinder. Wie wir zu Patienten gemacht werden. (Gebundene Ausgabe)
...bevor man sich mit seinem vermeintlich kleine Zipperlein auf dem Weg zum Arzt und damit auch in die Fänge der Pharmaindustrie begibt.Nach dem Besuch beim Arzt fühlt man sich oft wesentlich kranker als vorher, man hat diverse Durchleuchtungen, Spiegelungen ect. durchlaufen. Die Krankenkassen und heute auch die Patienten (durch Zuzahlungen an nicht mehr von den Krankenkassen finazierte Untersuchungen) werden ausgenommen und bei einer wirklich langwierigen, chronischen Erkrankung wird man als Patient mit Psyochpharmaka abgespeist....."dann ist wohl was mit ihrem Kopf nicht in Ordnung"..."vielleicht sollten Sie einen Aufenthalt in einer psyochsomatischen Anstalt erwägen".... Mir hat das Buch viel Spaß gebracht und mich in meinem bisherigen Erfahrungen unterstützt. Viel Spaß beim Lesen! Sie werden sich hinterher oft fragen, ob ein Arztbesuch oder diese und jene Untersuchung wirklich notwendig sind. Dabei möchte ich darauf hinweisen, dass ich überzeugt bin, dass es wirklich erfahrene Mediziner gibt, die auch den Willen haben ihren Patienten wirklich helfen zu wollen und man froh sein kann, in einem Land zu leben, in dem es eine solche Fülle an Behandlungsmöglichkeiten gibt (die im Moment noch von den Krankenkassen bezahlt werden). (siehe Beispiel GB oder USA, wo eine medizinische Versorgung längst nicht mehr für jeden erschwinglich ist). Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Sehr Lesenswert !!!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Krankheitserfinder. Wie wir zu Patienten gemacht werden. (Gebundene Ausgabe)
Hier wird deutlich gemacht, das eine Krankheit nicht gleich eine Krankheit ist, sondern auch der ganz natürliche Alterungsprozess als Krankheit verkauft wird. Wir werden Manipuliert und das ja wohl in allen bereichen des Lebens um uns abzuzocken und hier nicht nur uns, sondern auch die Krankenkassen die dieses Spiel mitmachen müssen.In diesem Buch wird anschaulich beschrieben wie wir zu Patienten durch Manupulation gemacht werden, ein sehr gutes Buch für Menschen die den Versprechungen der Medizin schon immer kritisch gegenüber standen!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Notwendig,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Krankheitserfinder: Wie wir zu Patienten gemacht werden (Taschenbuch)
stimmt alles ! In der Medizin ist es oft noch viel schlimmer ! Bin selber seit mehr als 20 Jahren Chefarzt und kenne den oft mafiösen Betrieb ! Alles wird von der Industrie unterwandert .schlimmer : Ärzte lassen sich allzu oft einbinden in schäbiges Marketing-nicht so sehr für Geld-sondern für Aufmerksamkeit...
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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
berechtigte Zweifel !,
Rezension bezieht sich auf: Die Krankheitserfinder: Wie wir zu Patienten gemacht werden (Taschenbuch)
Merkwürdig, dass Forschungsergebnisse fast immer dazu führen neue Krankheiten festzustellen, ganze Bevölkerungen noch kränker dastehen zu lassen usw..Selten geht es um neue Heilungsmethoden. Gut mit der Osteoporose und dem Schleudertrauma überspannt Blech den Bogen vielleicht etwas, aber der Gesundheits-Krankheits-wahn auf der anderen Seite entbehrt jedweder! Vernunft. Und mit dieser Kritik hat Jörg Blech vollkommen Recht. Warum erkennt die WHO nur 350 Medikamentenwirkstoffe an , aber in Deutschland gibt es 50.000 Medikamente ? Ich selber habe einen Blutdruckwert von i.d.R. 145. Mir geht es gut ! trotzdem muß ich mir von allen Seiten sagen lassen, dass ich dringend etwas gegen meinen hohen Blutdruck tun muss ! Jörg Blech weisst auf den Irrsinn hin, dass wenn "Gesundheit die Abwesenheit von Krankheit" ist, es dann laut Statistik und den Bestrebungen der Pharmaindustrie nur noch Kranke gibt, alle den Arzt brauchen und vor allem, alle Medikamente brauchen. Zumindest in Deutschland hatten die Menschen noch nie soviel Freizeit, Hygiene, Entlastung von schwerer Arbeit, Geld, Medizinische Versorgung und noch nie wurden sie so alt, wie bisher! Wenn man die Meinung der Medien und der Bevölkerung dagegen anschaut, könnte man meinen wir seien auch noch nie zuvor alle dermaßen Krank gewesen. Fast jeder hat doch eine Krankheit oder ein Leiden. Und wenn nicht, dann zumindest bestehen bei ihm diverse Risiken. Das ist paradox. Jörg Blech regt zum Nach- und Umdenken an. Anhand guter Beispiele zeigt er das verwerfliche Geschäft mit der Angst der Menschen auf. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
34 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Endlich mal ein wirklich gutes Buch unter den Bestsellern,
Von Ein Kunde
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Krankheitserfinder. Wie wir zu Patienten gemacht werden. (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist sauber recherchiert, alle Angaben des Autors basieren auf angegebenen Quellen. Endlich habe ich die Bestätigung für das, was ich schon immer wusste: ADHS gibt es gar nicht.Auch für Bluthochdruck-, und sonstige -patienten ist dieses Buch unbedingt empfehlenswert. Wer zu dick, zu dünn, zu ängstlich oder einfach nur schlapp ist, sollte sich diese geschriebene Medizin gönnen, es lohnt sich! Achtung - Apotheker und Pharmafirmen müssen mit äußerst unangenehmen (finanziellen) Nebenwirkungen rechnen ... Simone Wald Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Die Krankheitserfinder. Wie wir zu Patienten gemacht werden. von Jörg Blech (Gebundene Ausgabe - 2003)
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