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am 21. Februar 2014
'At night I would lie in bed and watch the show, how bees squeezed through the cracks of my bedroom wall and flew circles around the room, making that propeller sound, a high-pitched zzzzzz that hummed along my skin.' (1. Satz,1. Kapitel)

Zum Inhalt:
In Sue Monk Kidds Roman 'The Secret Life of Bees' (dt. Die Bienenhüterin) geht es um Lily Owens, einem 14-jährigen Mädchen, deren Mutter bei einem Unfall ums Leben kam. Was genau damals passiert ist, weiß Lily nicht hundertprozentig, sie glaubt aber, es sei ihre Schuld.

Es ist das Jahr 1964 und sie lebt mit ihrem Vater, den sie T-Ray nennt, und Rosaleen, der farbigen Haushälterin/Nanny, auf einer Pfirsichfarm. Das Verhältnis zu ihrem Vater ist schlecht und als sie und Rosaleen in ernsthafte Schwierigkeiten mit Rassisten geraten, beschließt Lily von zu Hause abzuhauen und mehr über die Vergangenheit ihrer Mutter herauszufinden.

Zusammen mit Rosaleen trampt sie nach Tiburon, South Carolina. Dort angekommen erkennt Lily in einem Laden das Etikett eines Honigglases als ein Bild wieder, das sie in den Sachen ihrer Mutter gefunden hat. So gelangen sie zum Haus der farbigen Boatwright Schwestern. August und ihre Schwestern May und June, deren Bienen den Honig produzieren, nehmen die beiden gegen Arbeit bei sich auf.

Lily erledigt ihre Aufgaben, ist bei den religiösen Treffen im Haus der Boatwrights dabei, lernt Zach kennen, verliebt sich und fühlt sich immer wohler in Tiburon. Die so verschiedenen Schwestern wachsen ihr ans Herz, während sie versucht ihre Gefühle zu ordnen. Obwohl Lily unbedingt mehr über ihre Mutter wissen will, traut sie sich nicht, August darauf anzusprechen. Sie fürchtet sich vor dem, was sie hören könnte und hat Angst, wieder nach Hause geschickt zu werden. Nach einigen Wochen bei den Boatwrights ist es May, die Lily den entschiedenen Hinweis gibt, dass ihre Mutter dortgewesen sein muss und so bereitet Lily sich endlich auf das Gespräch mit August vor.

Meine Meinung:
Während ihrer Zeit bei den Schwestern lernt Lily, dass sie einige ihrer Ansichten überdenken sollte. Aufgewachsen in einer Zeit voller Wut und Hass gegenüber Farbigen, hat auch sie unterbewusst einige Vorurteile übernommen. Diesen Wandel beschreibt Kidd Zeit und Lilys Alter angemessen und nachvollziehbar.
Da sich Lily in einer besonderen Situation befindet, hat sie auch mit einer besonderen Menge an Emotionen und Fragen zu kämpfen: Die Schuld am Tod ihrer Mutter, Außenseiterdasein in der Schule, sich im eigenen Körper nicht wohlfühlen. Warum liebt mein Vater mich nicht? Warum haben viele Weiße solche Probleme mit Farbigen? Was soll ich tun? Dieser innere Kampf kommt ganz ohne Klischees aus und man erlebt alles hautnah mit. Man versteht Lilys Ringen mit sich selbst und ihre immer selbstständigere Sichtweise der Dinge.

Die Liebesgeschichte von Lily und Zach bot viel Potenzial für Kitsch, kommt aber ganz ohne ihn aus.

Jeder Charakter in 'The Secret Life of Bees' hat seine eigene Geschichte, die am Ende alle zusammen ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Die Charaktere sind vielschichtig und gut durchdacht. Im Laufe des Buches erfährt man immer mehr über die Dinge, die ihr Handeln und Denken beeinflussen. Egal ob es um die offensichtliche Wut T-Rays, Junes Skepsis gegenüber Lily oder Mays Traurigkeit geht.

Einige Dinge, die im Buch passieren, sind leider vorhersehbar, an einigen Stellen kann man sich aber auch noch überraschen lassen.

In diesem Buch werden viele wichtige Themen behandelt: Rassenhass, Umgang mit Schuld, Liebe, Mut und Freundschaft. Lilys Geschichte verbindet sie alle stimmig und gerade in dem Maße, dass das Buch nicht schwerverdaulich ist.

Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Sue Monk Kidd schafft es mit wenigen Wörtern eine Miniversion von South Carolina, mit all seinen Schauplätzen in den Kopf zu zaubern.

Das Buch wird für Oberstufenschüler empfohlen, also für Englischkenntnisse von ca. sechs Jahren bzw. für die Altersstufe 15-17. Ich bin aber überzeugt, dass das Buch auch nach 4-5 Jahren bzw. mit 14 Jahren verständlich und die Handlung begreifbar ist. Für ein paar Wörter gibt es auf jeder Seite Vokabelerklärungen und am Ende des Buches werden die Fachbegriffe des Imkerns noch einmal mit Bildern erklärt.

Fazit:
Das Buch ist eines der besten Bücher, die ich in der Schule gelesen habe und übertrifft auch viele Bücher in meinem Regal. 14 ist ein Alter an das viele sich noch gut erinnern können. Selten schaffen Autoren es, die Gefühle und Ängste eines Mädchens oder Jungen so authentisch und überzeugend niederzuschreiben.
Das Buch ist zwar an Jugendliche gerichtet, nach oben hin gibt es aber keine Altersbegrenzung. 'The Secret Life of Bees' fesselt und regt zum Nachdenken an.
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am 10. Februar 2013
Gutes Schulbuch für Gymnasiale Oberstufe zur Englischvorbereitung aufs Abitur.

Wenn sie keine Möglichkeit haben, eine andere Bewertungsblattform einzustellen, in der man nicht so zeitaufwendig ein Buch bewertet ,bitte ich sie mich nicht mehr über eine Bewertungsanforderung zu informieren.
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