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163 von 168 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Triumph
Der in Oxford lebende Mark Haddon hat mit diesem Buch ein kleines Meisterwerk geschaffen. Die Geschichte ist aus der Sicht des 15jährigen Jungen Christopher geschrieben, der aufgrund seiner autistischen Veranlagung zwar sehr gut in Mathe und Physik ist, jedes Land der Welt inkl. Hauptstadt kennt und ein sehr gutes Erinnerungsvermögen hat, aber nicht fähig...
Veröffentlicht am 19. September 2006 von Sebastian Kerkhoff

versus
30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlechte Edition
Der Roman an sich ist natürlich prima (siehe Rezensionen zur Originalausgabe), doch was die Herausgeberin dieser annotierten Ausgabe für deutsche Leser noch zu leisten hatte, ist nicht besonders gut geworden.
Die Textgestaltung (Zeichensatz) ist etwas anstrengend.
Bei der Wiedergabe der Grafiken/Sonderzeichen gibt es Probleme, so ist etwa der...
Veröffentlicht am 4. Juli 2009 von Th. Weigert


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163 von 168 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Triumph, 19. September 2006
Der in Oxford lebende Mark Haddon hat mit diesem Buch ein kleines Meisterwerk geschaffen. Die Geschichte ist aus der Sicht des 15jährigen Jungen Christopher geschrieben, der aufgrund seiner autistischen Veranlagung zwar sehr gut in Mathe und Physik ist, jedes Land der Welt inkl. Hauptstadt kennt und ein sehr gutes Erinnerungsvermögen hat, aber nicht fähig ist, menschliche Emotionen zu verstehen. Dieser Junge findet eines Tages den Hund der Nachbarin getötet vor und beschließt, diesen "Kriminalfall" aufzuklären und darüber dieses Buch zu schreiben.

Das Buch ist in kleine Kapitel eingteilt. Die ersten fünf Kapitel sind jedoch nicht die Kapitel 1,2,3,4,5 usw. sondern die Kapitel 2,3,5,7,11 - denn Christopher mag Primzahlen. Es sind diese Details, die das Buch nicht nur interessant, sondern höchst originell und zu Teilen sehr amüsant machen. Man sollte jedoch nicht glauben, dass es sich um ein ausschließlich lustiges Buch handelt. Die Gedankengänge Christophers sind nämlich keineswegs ausschließlich erheiternd oder leicht zu verdauen. So offenbart der Junge, dass es einer seiner schönsten Träume ist, sich vorzustellen, dass alle Menschen auf der Welt außer ihm tot wären (inkl. seiner Elern). Dann würde ihn niemand mehr etwas fragen und es wäre nicht alles voller Menschen - denn Christopher hasst Menschenmengen. Sein autistisch bedinger und oft schockierend bedingungsloser Egoismus ist ein ebenso prägendes Element wie seine Ausführungen über mathematische Probleme und auf puren Fakten basierenden Schlussfolgerungen.

Ironisch genug: Das Buch, das aus der Sicht eines Jungen geschrieben ist, der nicht fähig ist, Emotionen wahrzunehmen, ist in höchsten Maße emotional. Es belustigt, belehrt und schockiert den Leser gleichermaßen.

Nach 221 Seiten versteht man die Welt eines autistischen Jungen. Man begreift, wie er denkt, wie er fühlt. Und ein größeres Kompliment kann man Haddon nicht geben. Dieses Buch erinnert eindrucksvoll daran, dass das Leben nicht durch die Aufaddierung von Fakten beschrieben werden kann.

Uneingeschränkt empfehlenswert.
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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A good read, 17. Dezember 2005
Curious Incident is an expertly written book. I was hooked to this book the moment I started reading it. Within three hours, I was at the end of the last page. It was so touching. Told through the eyes of a boy who suffers from autism, the book captured our failings as humans, the strength of faith, the innocence of childhood, the things we take for granted in our lives, the hopes we cling to, the dreams we want to realize and the love we aspire for in our lives.
Intriguing as it may sound; I was fascinating by the unusual chapter numbering, the use of diagrams, statistics and the use of a first person narrator. It was clever and achieved its desired result of stirring curiosity and eventually keeping the reader hooked. It is a very creative style of writing. In fact, it is a unique reading experience.
By trying to get into the mind of the boy in his narration, I could easily understand his parents who had to deal with his problems constantly. I recommend this novel as a good, enjoyable read and a unique diversion from the other styles of writings that are in the market.Also recommended: THE UNION MOUJIK, THE USURPER AND OTHER STORIES, DUBLINERS, DISCIPLES OF FORTUNE
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfache, doch tiefgründige Bahnlektüre!, 8. Januar 2005
Von Ein Kunde
Ich erzähle kurz wie ich zu diesem Buch kam: Nach dessen Entdeckung im Regal meines Bruders und einem kurzen Blick in und hinter das Buch (welches erklärte, dass es sich um eine Erzählung aus den Augen eines Jugendlichen mit Asperger-Syndrom, eine Art des Autismus, handelt.) fingen mich die Bilder dadrin, die der Junge benutzt, um dem Leser seine Sichtweisen zu erklären.
Im Prinzip geht es darum, dass der 15 jährige Christopher beginnt eine Geschichte zu schreiben, die mit seinem Eintreffen an einem Mord-Ort beginnt: Er findet den Pudel seiner Nachbarin ermordet im Vorgarten. Da es für ihn völlig energründlich ist wie andere Menschen auf die Idee kommen, erfundene Geschichten zu schreiben ("denn sie sind ja Lügen"), schreibt er darüber, wie er nun beginnt den Mordfall zu lösen.
Dies macht er auf seine sehr eigentümliche Art, zu die ihn seine "Erkrankung" mehr oder weniger zwingt. Man erfährt als Leser dabei sehr viel über die Wahrnehmung des "speziellen" Jungen, die auf ihre Weise sehr viel Weisheit trägt, da sie die Umwelt zum Teil sehr viel puristischer aufnimmt als wir sie sonst tun.
Ein sehr schönes Buch, welches trotz der einfachen Schreibart sehr tiefgründig ist und zudem spannend.
Fazit: Lesen, lesen, lesen!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exiting, funny, touching, 15. Juli 2003
Von Ein Kunde
This is a book that I really enjoyed reading.
The story is told from the pint of view of Christopher Boone, a fifteen year old boy suffering from autism. His relatively ordered world is shaken when he finds his neigbour's dog killed and is suspected of being the culprit. Decided that the guilty party ought to be found and order reinstated, Christopher sets out to find out who did it - not knowing that what he finds out will completely change his life.
Haddon's great achievement in this book is permitting the reader an insight into an autistic mind, its strangeness and its beauty. Haddon stays refreshingly free from any condescension towards the protagonist. In particular he does not palliate the difficulties the boy and those who love him encounter in living with his disease.Still, Christopher is not an object of compassion. Rather, after having undergone various ordeals, he comes to conclude that "I was brave and I wrote a book and that means I can do anything."
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen fresh storytelling, 26. Juni 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe die Lektüre der aus der Ich-perspektive erzählten Geschichte des 15 jährigen englischen Jungen Christopher Boone sehr genossen. Es ist ein kurzweilig geschriebenes, leicht zu verstehendes Buch, dessen unvergleichlicher Humor daher rührt, dass Christopher Aspergers Syndrom hat und er seine Umwelt mit dem Verstand und der entwaffnenden Logik eines autistischen Jungen erklärt. Netter Nebeneffekt des Buches ist auch, dass man einige Dinge über Aspergers Syndrom erfährt, die man vorher nicht unbedingt gewusst hat, wie z.B. die krasse Abneigung bestimmter Farben, die sich bei Christopher bis auf die Nahrungsaufnahme auswirken aber mit Hilfe von Lebensmittelfarbe ausgetrickst werden können. Lustige kleine Zeichnungen und Denksportaufgaben untermalen die Geschichte und machen sie glaubhaft zu Christophers eigenem Buch. Super gefallen hat mir auch, dass es komplett auf Selbstmitleid und Rührseeligkeit verzichtet.
Einziges Manko, deshalb auch der Sternabzug, ist der teilweise etwas eintönige Erzählstil. Das mag als stilistisches Mittel bewusst gewählt worden sein, um die Erzählung des 15jährigen autistischen Jungen glaubhafter zu machen, doch wirkt es sprachlich dadurch auch etwas eindimensional. Trotz allem ein grossartiger Lesespass, ein super Geschenk für alle Lebenslagen und eine gute Einsteiger-Lektüre, um sein angerostets Englisch wieder zu beleben.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastic, touching...., 20. Februar 2006
This is an amazing book written from Christopher's point of view: A 15 year old teenager writes about his life and starts with the description of a murder.
But that's no ordinary story: Christopher has Asperger's Syndrome (autistic spectrum) and does not see the world as other people do.
He know a lot about maths, astronomy und physics but less about human beings and their feelings.
When a neighbour's dog is murdered, Christopher starts to investigate and what he finds out turns his whole world upside down.
Suddenly he finds himself in a mysteric story and he has no choice but to cross his borders and reach for the reality he never knew.
A fantastic page-turner full of truth, fun and a journey which you couldn't posiibly imagine.
Ps. This book is also a benefit for parents or siblings of autistic people. It gives you a perfectly clear vision of the Autism "inside" and couldn't explain autistic reactions any better.
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Intriguing Visit Inside the Autistic Mind and Look at Math, 14. April 2007
Von 
Donald Mitchell "Jesus Loves You!" (Thanks for Providing My Reviews over 124,000 Helpful Votes Globally) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
This novel is one of the most unusual that I have ever read. I initially gauged its success by how well emotionally engaged I was by the story. For the first half, I was gripped . . . but the book tailed off from there. If I only looked at the book from that perspective, I would grade it a 3. But the book also contains interesting references to science and math that reminded me of John Paulos's books on how a mathematician looks at the world. Those parts I rated at a 5. So the two perspectives came out to a 4. But if you don't particularly like math or science, this will be an average novel for you before you are done.

The premise is simple. Fifteen-year-old Christopher John Francis Boone is autistic with many emotional complications (including not being able to read others' emotions) . . . and also has a brilliant mind for logic. Because of his fascinating experiences, his teacher, Siobhan encourages him to write a book . . . which is this one.

It's easy to think of Christopher as much younger than he is . . . with problems concerning strangers, others touching him, and wetting himself. But then the brilliant mind comes out, and you feel like you are in contact with a professor. The combination is fascinating in the first half of the book as Christopher tries to find out who stuck a pitchfork through the neighbor's dog. As a twist on The Hound of the Baskervilles, that part of the book is irresistible.

Once that mystery is solved, the book seems to veer off into less realistic and less emotionally compelling material. Christopher's character was no longer completely believable to me. The writing seemed more like an exercise by an author than Christopher's own as the "author" of this book.

I treasured though those parts of the book that help me understand how an autistic person might view the world. It reminded me of those jumbled letters and reversed numbers on cards that teachers show to simulate what dyslexia is like for those who are not dyslexic. Such journeys in another's footsteps are rewarding and I encourage you to seek them out.

Based on this first novel, I can only hope that we will read more about Christopher in the future. I suggest, though, that the knife be left behind.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Regt zum schmunzeln und nachdenken zugleich an, 30. Juli 2007
"The curious incident of the dog in the night-time" wird als "murder mystery novel like no other" angekündigt. Und in der Tat ist es auch kein klassischer Kriminalroman, denn der Tod des Hundes von Mrs Shears, die in der Nachbarschaft von Christopher wohnt, bestimmt dieses Buch v.a. insofern, als er das Leben Christophers auf den Kopf stellen wird.
Christopher ist ein 15jähriger englischer Junge, der am Asperger Syndrom, einer sog. milden Form des Autismus, leidet. Mild heißt, dass seine Sprachentwicklung normal verlaufen ist und er somit zumindest verbal zur Kommunikation mit seiner Umgebung in der Lage ist. Vordergründig zumindest. Denn aufgrund seiner Störung kann er sich nicht in die Lage und Gefühle seiner Mitmenschen hineinversetzen, er versteht weder Witze noch Ironie und kann auch mit Metaphern nichts anfangen. Klar, dass Mrs Shears ihn für den Mörder ihres Hundes hält, als sie ihn am Tatort findet. Christopher ist aber unschuldig und will den wahren Täter finden.
Dem Autor gelingt die Kunst, auf humorvolle und zugleich eindringliche und nichts beschönigende Weise die Weltsicht Christophers darzustellen. Es wird deutlich, wie schwer es für Christopher (und andere Menschen mit seiner Störung) ist, sich in "unserer" Welt zurechtzufinden. Christopher hat seine eigene Wahrnehmung, sein eigenes Weltbild und wünscht sich nichts mehr, als alleine als Astronaut im Weltraum zu leben, ohne ständig mit den Problemen seiner Mitmenschen konfrontiert zu werden.
Christopher erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive heraus. Er schildert seine Gedanken und Gefühle, seine Probleme. So stellt sich ein ums andere Mal die Frage, ob unsere Weltsicht eigentlich so selbstverständlich die richtige ist.
Ob jemand mit dieser Störung tatsächlich in der Lage wäre, ein solches Buch zu schreiben, bleibt natürlich fraglich. Denn Christopher besticht durchaus durch eine gute Einsicht in seine eigene Innenwelt, die ich bei jemandem mit Asperger-Syndrom eher nicht vermuten würde. Dennoch ist dem Autor ein wunderbares, sehr zu empfehlendes Buch gelungen, das nie moralisiert und zum nachdenken und schmunzeln zugleich anregt.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Supergut mit kleinen Schwächen, 6. Januar 2007
Laut seiner Biographie hat Mark Haddon mehrere Jahre mit behinderten Kindern gearbeitet, insofern wird er wissen, was eventuell in einem Kind mit Aspergers-Syndrom vor sich geht. Denn der Protagonist dieses Buches, das im Deutschen mit dem schwachen Titel «Supergute Tage» übersetzt wurde (womit gleich eine ganze wichtige Ladung Sir Arthur Conan Doyle über Bord geht), ist ein Autist. Hochintelligent, aber verhaltensgestört. Haddon schafft es, uns einen einen mitunter verstörenden aber doch meist eher liebenswerten Blick aus den Augen des Christopher Boone zu zeigen. Das Buch hat – ungeachtet der Tatsache, daß der Plot recht durchschaubar vor sich hinplätschert – einige wunderbare Sequenzen, die wahlweise wunderbar skurril-abschweifend sind und deutlich an Nicholson Bakers The Everlasting Story of Nory erinnern, wahlweise in Christopher hyperfokussiert-naiver Weltsicht durchaus auch schöne Erkenntnisse herausarbeiten.

Etwas langatmig wird das Buch bei Boones Trip nach London, der nicht nur detailliert aufgelistet wird, fast ermüdend (man wird gegen Ende das Gefühl nicht los, daß der Plot arg durchhängt und der Autor auch etwas Seiten zu schinden versucht), sondern auch Stellen hat, wo man fast schon zu deutlich eine Art filmischer Umsetzung des Stoffes vorgeliefert bekommt. Die Stelle, an der Christopher fast von einem Zug überfahren wird, hätte ein ordentliches Lektorat dem Autor ausreden sollen… zu platt. Aber abgesehen von dieser «Action»-Sequenz ist das Buch liebenswert, spannend, niemals wirklich dumm oder allzu platt und eine warme, sogar warmherzige Lektüre, nicht zuletzt ein Plädoyer für Verständnis und Toleranz. So schrecklich das klingt – The curious incident of the dog in the night time ist mit 224 Seiten auch absolut schnell weggelesen, ein echtes Wohlfühlbuch.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen One of the year's best, 7. Juli 2004
The idea of writing from the point of view of an autistic teenager is simply brilliant. Christopher is surrounded by emotion into which he has almost no insight, and it's fascinating to realize how crippling this deficiency is. When he is thrown into a confrontation with the world of messy people and emotions, he gets the challenge of his life. A delightful read, probably interesting for young teenagers as well as adults.
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