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5.0 von 5 Sternen Wunderbare Ergänzung
Wie die meisten Bände der "Klassiker Auslegen"-Reihe, die ich bisher durchgesehen habe, ist auch dieser Band zu Poppers "Logik der Forschung" eine hervorragende Ergänzung zum Primärwerk. Die hier enthaltenen Aufsätze liefern eine detaillierte, systematische Behandlung der Themen der "Logik der Forschung" und ergänzende Hinweise.

Von...
Veröffentlicht am 26. Juni 2009 von HR

versus
62 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen vielleicht ja ganz gut, aber definitiv irreführend
Irreführend - wenigstens im Versandhandel!

Es gibt leider zwei(!) Bücher mit dem Titel "Logik der Forschung", beide mit Poppers Namen auf dem Umschlag (größer als der Name des Herausgebers gedruckt), beide herausgegeben von Herbert Keuth. Online (ohne zu blättern) sind sie schwer unterscheidbar. Das Exemplar HIER enthält NICHT den...
Veröffentlicht am 25. August 2008 von Dr. J. Bitterling


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62 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen vielleicht ja ganz gut, aber definitiv irreführend, 25. August 2008
Irreführend - wenigstens im Versandhandel!

Es gibt leider zwei(!) Bücher mit dem Titel "Logik der Forschung", beide mit Poppers Namen auf dem Umschlag (größer als der Name des Herausgebers gedruckt), beide herausgegeben von Herbert Keuth. Online (ohne zu blättern) sind sie schwer unterscheidbar. Das Exemplar HIER enthält NICHT den Text von Popper, sondern sekundäre Beiträge!

Kennt beim Verlag tatsächlich niemand das Primärwerk, oder wird absichtlich auf Verwechslung spekuliert? Vielleicht ist die Aufsatzsammlung ja wirklich exzellent - aber sie segelt klar unter falscher Flagge. Und allein auf dieses Problem bezieht sich die Bewertung - ohne die Leistung von Herausgeber und Autoren der Beiträge herabwürdigen zu wollen.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbare Ergänzung, 26. Juni 2009
Wie die meisten Bände der "Klassiker Auslegen"-Reihe, die ich bisher durchgesehen habe, ist auch dieser Band zu Poppers "Logik der Forschung" eine hervorragende Ergänzung zum Primärwerk. Die hier enthaltenen Aufsätze liefern eine detaillierte, systematische Behandlung der Themen der "Logik der Forschung" und ergänzende Hinweise.

Von großem Nutzen ist es auch, dass dieser Band erst 1998 erschienen ist, also etwa 65 Jahre nach der "Logik der Forschung", denn so können die hier versammelten Aufsätze nicht nur Poppers Ideen vorstellen, sondern sie auch in ihren historischen Zusammenhang einordnen und zeigen, was im Laufe der Jahre in der Kritik aus ihnen geworden ist.

Herbert Keuth hat hier aus meiner Sicht der Dinge einen hervorragenden Sammelband zur "Logik der Forschung" zusammengetragen, der Poppers wissenschaftstheoretisches Hauptwerk wunderbar ergänzt, kommentiert und kritisch würdigt.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Irreführend!, 16. November 2010
Von 
Mikhail (Montréal - Genève) - Alle meine Rezensionen ansehen
Sehr irreführend!

Vorsicht! Karl Popper ist NICHT der Author dieses Buchs: hier sind nur sekundäre Beiträge zu finden. Den Text von Popper finden Sie in diesem Buch überhaupt nicht!
Lesen Sie auch die anderen Rezensionen, dann finden Sie vielleicht DAS Buch von Popper "Logik der Forschung", das ich auch wollte.
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5.0 von 5 Sternen Keuth ist ein hervorragender Analytiker Poppers! Danke für die (kurze) Lehrzeit!, 14. Januar 2015
Zum Buch: Unbedingt lesen! Es gibt kaum bessere Sekundärliteratur!

Erlauben Sie mir noch wenige, eher persönliche Anmerkungen, Danke!

Ich habe kurz bei Hans Herbert Keuth in Tübingen studiert, er war in den 80-er Jahren meiner Meinung nach eher ein Außenseiter an der Fakultät in Tübingen: Vom Selbstverständnis lebte die Fakultät immer noch von Hegel, Bloch, von der linken Theorie, dem Idealismus..und wer bestimmt da eigentlich die Prüfungsordnung:

Für Studenten nicht immer ein schönes Chaos In vielen Seminaren wurde geraucht und so weiter....

Aber ich kam nun eben als wissenschaftstheoretisch interessierter Student nach Tübingen:

Hans Herbert Keuth:

Ein auf den ersten Blick sehr nüchterner und sachlicher Mann! War das ein Nachteil? Nicht unbedingt: Er WOLLTE keine Meinungen vertreten: Die Idee, irgendjemandem zu indoktrinieren, war ihm fremd, nicht predigen, nichts vorgeben!

Keuth hielt sich in seinen Vorlesungen immer an das, was er für wissenschaftlich und logisch vertretbar hielt. Die Meinungen ersparte er sich. Die logischen Schlussfolgerungen ebenso, Studenten sollten ja auch etwas zu "knobeln" haben..

Natürlich (oder leider) gibt es deshalb auch keine bekannten Schüler von Keuth, er war nur Lehrer, nur ein Vermittler der Logik, ein wenig Popper ein wenig Kuhn zum Vergleich, was fängt dein junger Student damit an? Ist das Philosophie?

Soweit zur Sicht eines naiven Studierenden mit 20 Jahren.

Keuth war ein exzellenter Professor - aber im Gegensatz zu Popper hat er nie gewusst, dass 20-jährige Studenten mitgenommen und begeistert werden wollen. Popper hingegen war nach W.W.Bartly III ein "schwieriger Mensch"- Aber er konnte Schüler um sich scharen.

Keuth konnte oder wollte das nicht!

Schön und sehenswert: Feyerabends Interview mit Rüdiger Safranski, kurz vor Feyerabends Tod. (Einfach mal googeln..) Bewegend und sehr rührend, wie Poppers späte Interviews.

Feyerabend und Popper konnten in späteren Zeiten ihres Lebens nie mehr miteinander auskommen, aber sie sie sind sich im Alter ähnlicher als Poppers enge Schüler.

Keuth ist und war ein Analytiker, der die offene logische Flanke Poppers ins "Wir-Wissen Nichts und noch viel weniger als Popper" geführt hat.

Ich frage mich nur mit Feyerabend (gegen Popper und gegen Keuth)

"Für was ist diese ganze Logik und die Aufklärung gut, wenn ein Mensch sich vor Verzweiflung aufhängen will, da gibt es nichts in der Aufklärung!" (sinngemäß zitiert, siehe youtube).

Popper hat alles gesagt, was er für vertretbar und ehrlich hielt, Feyerabend ist in späten Jahren über seinen relativistischen Schatten gesprungen und hat seine Meinung angesichts des nahen Todes revidiert.

Keuth sagt (bisher) nichts! Springt Keuth auch noch und veröffentlicht ein lesenswertes Alterswerk? Ich hoffe es!

Ich verneige mich vor Ihnen, Herr Keuth! Danke! Aber schreiben Sie noch was! Sie sind es Ihren ehemaligen Studenten schuldig!

Wie kann ein Mensch NICHT sagen, was er von dieser Welt hält?
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Karl Popper: Logik der Forschung
Karl Popper: Logik der Forschung von Herbert Keuth (Gebundene Ausgabe - 6. Mai 1998)
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