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Endlich ein Kochbuch, das ich ohne Vorbehalt sogar denen empfehlen kann, die Kochbücher sammeln, aber selten bis nie ein Rezept nachkochen. Ob Kochbuchfetischistin oder wahrhaft leidenschaftliche Köchinnen, ob Frau oder Mann, Fleischfresser oder Vegetarier, Slow- oder Junkfooder, wer immer dieses Kochbuch kauft, beteiligt sich damit automatisch am Bau einer Schule für über tausend Kinder in Äthiopien. Denn der Reinerlös geht an die Stiftung 'Menschen für Menschen' Schweiz. Die erste Doppelseite gehört dann auch Karlheinz Böhm. Tanja Grandits gebührt die Ehre, die Initiative ihrer Berufskolleginnen und 'kollegen vorzustellen, der Jahrhundertkoch und Initiant 'Spitzenköche für Afrika Deutschland' Eckart Witzigmann erzählt von der Eröffnung der ersten Schule und Almaz Böhm bedankt sich ganz herzlich bei allen, die mit ihrem Engagement ein solches Kochbuch ermöglichten. Und natürlich auch allen, die es erwerben.

Bevor ich auf einige Köche und Rezepte näher eingehe, möchte ich dem Fotografen der geradezu unglaublich schönen Bilder einen Lorbeerkranz binden. Aufsetzen darf ihn Michael Wissing, der als freier Fotograf für bekannte Verlage und Zeitschriften im In- und Ausland arbeitet. Ihm ist es mit seinen Aufnahmen gelungen, eine Atmosphäre zu schaffen, die ebenfalls dazu anregt, viele der vorgestellten Rezepte bei sich zu Hause nachzukochen.

Auf beschränktem Raum 20 Meisterköche oder 60 tolle Rezepte vorstellen? Da ich davon ausgehe, dass ohnehin viele Leser sich, ihren Gästen und äthiopischen Kindern etwas Gutes tun wollen, ist meine geringe exemplarische Auswahl vertretbar. Der Spitzenkoch André Jäger ist süddeutschen Freunden der feinen Küche vielleicht schon bekannt. Denn sein bekanntes Restaurant Fischerzunft liegt gleich über der Grenze in Schaffhausen. Und auch ihm werden, bevor er seine Lieblingsrezepte vorstellen darf, Fragen gestellt. Ich finde es eine gute Einstimmung, zuerst zu hören, was er auf folgende Fragen antwortet: Warum ist für Sie Kochen das Schönste auf der Welt? Mit welchem Gericht kann man Sie so richtig glücklich machen? Wonach hat es in der Küche Ihrer Mutter geduftet? Welches Gericht hat Sie geprägt? Was ist die wichtigste Zutat in Ihrer Küche? Jägers Tipp zu seinem Rezept 'Klassischer Malakov' ist bezeichnend, rät er doch den Leser, nur den allerbesten Gruyère dafür zu verwenden.

Vreni Giger, die ihre Arbeit auf der Karibikinsel St. Marteen 1995 wegen eines Hurrican abrupt beenden musste, wirkt heute in St. Gallen und wurde 2003 Köchin des Jahres. Bitte nachmachen: Geschichtete Rhabarbercreme. Einfach zu kopieren ist auch der Maiscreme-Cappuccino mit Popkorn, Kokosnuss und Kreuzkümmel, den Jan Leimbach kreiert hat. Oder die Eierkartoffeln von Martin Surbeck. Etwas anspruchsvoller sind die traditionellen Bündner Capuns, deren Zubereitung Sandro Steingruber erklärt. Und was in der Westschweiz Leckeres auf den Tisch kommt, verraten uns Philippe Chevrier und Claude Frôté. Nur der Tessin fehlt seltsamerweise.

Mein Fazit: Ein Kochbuch, mit dem 20 Spitzenköche beste Werbung für die Schweizer Gastronomie machen und zudem ein Projekt der Stiftung 'Menschen für Menschen' von Karlheinz Böhm unterstützen. Zu den Besonderheiten dieses schön gestalteten Kochbuches gehört auch, dass die vorgestellten Rezepte einfach nachzukochen sind und dir Spitzenköche auch sehr Persönliches preisgeben. Als Geschenk für sich selber und Hobbyköche im Freundes- und Bekanntenkreis.
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am 29. März 2014
Wenn bei einem Kochbuch der Name Tanja Grandits fällt erwartetet ich einfach mehr- heraus kam ein kochbuch mit z. B. einem Frikadellrezept- das braucht keine wirklich gute Köchin mehr in ihrem Repertoir- zumal es ohne besondere Rafinesse war!
Tanja Grandits Rezepte. wie immer toll, die der anderen schweizer Köche teilweise enttäuschend- wenn das Spitzenköche sind, bleib ich lieber in Deutschland!
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