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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Liebeserklärung an Japan, von einem Fotografen, der schreiben kann, 20. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Japan-Kochreisefotobuch (Gebundene Ausgabe)
Trotz der Gefahr, dass das Folgende übertrieben klingen mag, muss es gesagt werden: Wenn ich dieses Buch aufschlage, kommen mir jedes Mal die Tränen. So schön ist es. Beim Umblättern kann ich nicht anders, als liebevoll über die Seiten zu streichen. Denn dieses Buch ist ein Kunstwerk. Die Liebe und die Sorgfalt, die die Japaner ihrem Essen und seiner Zubereitung entgegen bringen, haben auch den Fotografen und seinen Verlag ermutigt, ein in jeder Hinsicht wunderbares Buch aufzulegen. Hochwertiges Papier machen das Durchblättern zu einem haptischen Vergnügen. Die Bilder könnten in einer Galerie hängen. Die Texte machen ausnahmslos Lust weiter zu lesen. Sie sind ganz wunderbar, zugleich informativ wie schön geschrieben. Kein Wort zu viel, keines zu wenig, genau richtig. Aber das Beste kommt noch: Die Rezepte sind authentisch und zum großen Teil denkbar einfach nach zu kochen.

Dieses Buch ist eine Liebeserklärung. An Japan und seine Seele, die sich in der Art und Weise der Zubereitung des Essens offenbart.

Zu den Rezepten: Einfache Gerichte aus der japanischen Alltagsküche wechseln sich ab mit Kreationen japanischer Küchengötter. Doch selbst deren Rezepte sind nicht schwierig nach zu kochen, denn wie so oft, kommt es auf die erstklassige Qualität der Zutaten an. Zu jedem Koch, zu jedem neuen Kapitel gibt es eine kleine, feine Geschichte und jeweils ein paar Rezepte, die insgesamt alle japanischen Klassiker abdeckt: Angefangen von der richtigen Zubereitung des Reis und der hausgemachten Dashi-Brühe über die liebevolle Befüllung der Bentoboxen, bis hin zur piktografischen Anleitung, wie denn perfektes Sushi zu formen sei. Weiterhin gibt es Bilder und Rezepte über Tofu, Shabu-shabu, Oktopuskugeln, Udon, Matchagrüntee-Eis, und vielen anderen Köstlichkeiten. Ein einziger Nicht-Japaner hat es in das Buch geschafft: Der österreichische Küchenchef und Sternekoch des Park Hyatt Hotel in Tokio (ja, das wo „Lost in Translation“ gedreht wurde).

Es gibt eine Fotostrecke zu Hanami, dem alljährliche Kirschblüten-Fest, sowie über den Tokioter Fischmarkt. Über das Baden in einem Onsen, einem traditionellen japanischen Badehaus mit seinen ganz eigenen Regeln. Der Nishiki-Markt in Kyoto wird beschrieben und der größte Friedhof des Landes in der Nähe des buddhistischen Tempels von Koya-San. Und natürlich der Grüne Tee, seine Reinheit, die Qualitäten, die Zubereitung und wo man den Besten hier in Europa, nämlich in der Schweiz, bekommt.

Es ist das erste Kochbuch, was ich jemals von hinten bis vorne durchgelesen habe. Und das mit Genuss. Es ist eben auch mehr als ein Kochbuch, nämlich ein Kochreisefotobuch.

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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Reise-Tagebuch, Kochbuch, Fotoband, 8. Oktober 2010
Von 
Mathias Tietke (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Japan-Kochreisefotobuch (Gebundene Ausgabe)
Der Schweizer Fotograf Sylvan Müller (Jahrgang 1973) reiste mehrfach durch Japan und hat von dort zwei Dinge mitgebracht:

1. Impressionen vom Land und den Menschen sowie von deren Kochkünsten. Dies bringt er mit Texten zum Ausdruck und mit sowohl sehr kleinen als auch ganzseitigen Farbfotos. Es sind keine Hochglanzaufnahmen, sondern matte Momentaufnahmen aus den Städten und der Natur sowie von Nahrungsmitteln und den zubereiteten Gerichten.

2. Rezepte, von denen er 44 im Buch präsentiert, wobei das letzte Rezept ein mit Acrylfäden gehäkelter Kugelfisch ist, dessen Verzehr in Japan ein Statussymbol ist. Jährlich sterben fünf Japaner nach Verzehr des "Fugu", da seine Leber das Nervengift Tetrodoxin enthält. Mit dem gehäkelten Fugu lassen sich Töpfe und Geschirr reinigen...
Etwa ein Drittel der Rezepte besteht aus Gemüse- und Tofugerichten, ein Drittel sind Fleichgerichte (Huhn, Schwein, Rind und Gänseleber) und ca. ein Drittel beschreibt die Zubereitung von Fisch und Meeresfrüchten (Lachs, Oktopus, Steinbutt).

Sylvan Müller vermittelt einen guten und einfühlsamen Eindruck von der Ess-Kultur der Japaner, hält sich mit Kritik (Walfang, Überfischung) deutlich zurück und vereint Koch-, Reise- und Bildband zu einem geschmackvollen Gesamtkunstwerk, das fast zwei Kilogramm wiegt und durch das quadratische Format (28,5 x 28,5) etwas unhandlich ist.
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Japan-Kochreisefotobuch
Japan-Kochreisefotobuc
h
von Sylvan Müller (Gebundene Ausgabe - 29. September 2010)
EUR 59,90
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