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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zauberer und Götter haben andere Vorstellungen von Reinheit
Christian Rätsch könnte wahrscheinlich selbst über die Geschichte der Zebrastreifen unter besonderer Berücksichtigung von Fussgängerübergängen ein spannendes Buch schreiben, wenn er sich dafür begeistern könnte. Seine Fähigkeit, aus scheinbar Langweiligem etwas Besonderes zu machen, hat wohl auch mit seiner Biographie zu...
Veröffentlicht am 11. Oktober 2009 von Fuchs Werner Dr

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein nettes, unterhaltsames Büchlein
Nett zu lesen, unterhaltsam und informativ und ein Muss für jeden an der ethnographischen Bier- und Brauereigeschichte interessierten Leser. Der Wissenschaftliche Aussagewert des Buches ist jedoch nur begrenzt, aufgrund der nur spärlich angegebenen Quellen und Literaturangaben. Ebenso sind die bvon Christian Rätsch durchgeführten Selbstversuche nicht...
Vor 4 Monaten von bullenwaehter veröffentlicht


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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zauberer und Götter haben andere Vorstellungen von Reinheit, 11. Oktober 2009
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Urbock: Bier jenseits von Hopfen und Malz. Von den Zaubertränken der Götter zu den berauschenden Bieren der Zukunft (Gebundene Ausgabe)
Christian Rätsch könnte wahrscheinlich selbst über die Geschichte der Zebrastreifen unter besonderer Berücksichtigung von Fussgängerübergängen ein spannendes Buch schreiben, wenn er sich dafür begeistern könnte. Seine Fähigkeit, aus scheinbar Langweiligem etwas Besonderes zu machen, hat wohl auch mit seiner Biographie zu tun. So beschäftigt sich der Ethnologe und Etnopharmakologe seit über zwanzig Jahren mit schamanischen Kulturen. Natürlich nicht vom Schreibtisch aus, sondern als Teilhabender und guter Beobachter. Daher darf der Leser auch nicht erwartet, Christian Rätsch würde sich seitenlang über das deutsche Reinheitsgebot und neuzeitliche Beschwörungsriten am Oktoberfest auslassen. Dazu hat er zwar im Kapitel "Das Hopfenzeitalter" ebenfalls Interessantes zu sagen, setzt aber die Schwerpunkte klar anders, was ja der Untertitel bereits andeutet. Besteht heute das verführerische Element von Bier nur noch darin, durch Steigerung des Alkoholpegels die Hemmschwelle zu senken, war Bier früher eben noch ein echtes Aphrodisiaka mit magischen Kräutern. Nieder mit der Reinheit!

Das zweite Kapitel "Die Früchte der Erde" stellt den Grundbaukasten vor, zu dem außer dem Getreide auch schon die geheimnisvollen Zusätze aus Pflanzen, Mineralien und tierischen Produkten gehören. Und natürlich erfahren wir da auch schon, was wie wann gärt und welches jungfräuliche Wasser in den Zauberkessel gehört. Auf eine Reise rund um die Welt werden wir im zweiten Kapitel "Die Trünke der Götter" mitgenommen, um mit Text und Bild dabei zu sein, wenn Rausch-, Verführungs- und Heilmittel gebraut werden. Und weil die Götter vor, während und nach der Arbeit gerne über die Schnüre hauen, macht uns Christian Rätsch mit Festen und Ritualen bekannt, von denen wir noch nie gehört haben.

Wie stromlinienförmig unsere individuelle Zeit oft ist, wird uns beim Einläuten des Hopfenzeitalters bewusst. Denn obwohl Bier seit über zehntausend Jahren gebraut wird, ist das typische Bieraroma erst 1000 Jahre alt. Bevor wir uns an den bitteren Geschmack gewöhnten, gab es süßes, säuerlich-erfrischendes, süß-saures oder kräuterwürziges Bier. Unser geliebter Markt sorgte also dafür, dass heutzutage alle modernen, technologisierten Brauereien weltweit Hopfen in die Kessel stopfen. Je nach persönlicher Orientierung wird das Kapitel "Das Hanfzeitalter" auf Freude oder Ablehnung stoßen. Für Freaks findet sich im ausführlichen Anhang sogar ein Rezept für Biertrinker, die für ihre Cannabisplantagen einen neuen Verwendungszweck suchen. Zudem gibt es in diesem Teil ein Glossar, eine Zeittafel, eine Fülle von Anmerkungen und Literaturangaben sowie ein Stichwortverzeichnis. Der Bildnachweis führt mich zur einzigen Kritik an diesem Buch, das 1996 zum ersten Mal erschienen ist. Ich finde, dass ein so besonderes und einzigartiges Werk eine schönere, zeitgemässere Gestaltung und einen besseren Druck verdient hätte. Ohne einen Kulturkampf entfachen zu wollen, mache ich in meiner eigenen Arbeit leider die Erfahrung, dass Druckereien im Osten zwar günstiger arbeiten, aber oft andere Qualitätsansprüche haben, was sich vor allem bei der Farbechtheit von Abbildungen zeigt. Die mich ebenfalls nicht restlos überzeugende Gestaltung geht allerdings auf das Konto eines Schweizers, der ganz offensichtlich andere Vorstellungen von schönen Fonts hat als ich. Oder hatte da der Freiburger Satzhersteller das Sagen? Wie auch immer, der Abzug eines Sterns hat nicht der Autor zu verantworten, sondern der oder die Umsetzer seiner Arbeit.

Mein Fazit: Wer kein gewöhnliches Buch über das Zaubergetränk des bürgerlichen Alltags sucht, kommt wohl an Christian Rätsch nicht vorbei. Ungemein abwechslungsreich, unterhaltsam, spannend und informativ beschreibt und bebildert er die Geschichte des Hopfengetränks, das über neuntausend Jahre ohne Hopfen auskam und nun in braver Reinheit sogar brave Bürger auf den Tischen tanzen lässt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein nettes, unterhaltsames Büchlein, 11. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Urbock: Bier jenseits von Hopfen und Malz. Von den Zaubertränken der Götter zu den berauschenden Bieren der Zukunft (Gebundene Ausgabe)
Nett zu lesen, unterhaltsam und informativ und ein Muss für jeden an der ethnographischen Bier- und Brauereigeschichte interessierten Leser. Der Wissenschaftliche Aussagewert des Buches ist jedoch nur begrenzt, aufgrund der nur spärlich angegebenen Quellen und Literaturangaben. Ebenso sind die bvon Christian Rätsch durchgeführten Selbstversuche nicht im vollen Umfang nach den Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis durchgeführt oder beschrieben, weswegen ihre reproduzierbarkeit nicht ganz gegeben ist. Insgesamt ist es aber ein gutes populärwissenschaftliches Werk.
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5.0 von 5 Sternen Ein super Buch, 14. Januar 2015
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Rezension bezieht sich auf: Urbock: Bier jenseits von Hopfen und Malz. Von den Zaubertränken der Götter zu den berauschenden Bieren der Zukunft (Gebundene Ausgabe)
Habe mir dieses Buch bestellt weil ich mich fürs Bier brauen interessiere.Dieses Buch ist keine Anleitung zu brauen aber es werden die Biere vor dem Reinheitsgebot angesprochen,welche Bedeutung sie hatten und was die Druiden so alles in Bier gemischt haben.
Es lässt sich super lesen und ich kann es nur weiter empfehlen.
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5.0 von 5 Sternen prompte Lieferung,sehr gute Qualität!, 26. Februar 2014
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Rezension bezieht sich auf: Urbock: Bier jenseits von Hopfen und Malz. Von den Zaubertränken der Götter zu den berauschenden Bieren der Zukunft (Gebundene Ausgabe)
Ein interessantes Werk,das sich mit dem Thema Bier auf diverse Arten nähert.
Habe viel gelernt!
Gerd
(Biermacher)
viele nette Anekdoten
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5.0 von 5 Sternen Super Buch !, 26. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Urbock: Bier jenseits von Hopfen und Malz. Von den Zaubertränken der Götter zu den berauschenden Bieren der Zukunft (Gebundene Ausgabe)
Christian Rätsch ist einfach unschlagbar! Was die Zaubertränke der Götter betrifft, da kennt sich einfach keiner besser aus als er...
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5.0 von 5 Sternen Für Liebhaber von Bier zu empfehlen, 21. Oktober 2014
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Rezension bezieht sich auf: Urbock: Bier jenseits von Hopfen und Malz. Von den Zaubertränken der Götter zu den berauschenden Bieren der Zukunft (Gebundene Ausgabe)
Tolles Buch! Genau das was ich erwartet habe habe ich bekommen! Empfehlenswert weil informativ und umfassend! Rätsch halt ;-) Prost
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5.0 von 5 Sternen super Buch, 25. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Urbock: Bier jenseits von Hopfen und Malz. Von den Zaubertränken der Götter zu den berauschenden Bieren der Zukunft (Gebundene Ausgabe)
Habe es meinem freund geschenkt, als Biertrinker sollte er mal wissen wie das Bier entstanden ist ;)
Er ist sehr begeistert.
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7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wohl eher für Drogen- als für Bierliebhaber, 18. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Urbock: Bier jenseits von Hopfen und Malz. Von den Zaubertränken der Götter zu den berauschenden Bieren der Zukunft (Gebundene Ausgabe)
Ich bin nicht gerade begeistert von dem Buch.

Die Geschichte des Bieres kommt mir reichlich wirr und mythologisch verquast vor. Und was, bei aller berechtigten Kritik an der heutigen Auslegung des Reinheitsgebots, hier über den Übergang zum Hopfenzeitalter verzapft wird, grenzt an Verschwörungstheorie.
Schlimmer noch finde ich, dass die wenigen, aktuell noch existierenden Nachkommen der Grut- und Urbiere, wie z.B. Gose, Wit, Sahti u.dgl. überhaupt nicht vorkommen. Wie man ein Buch über Biere abseits Hopfen und Malz schreiben kann, ohne diese Biere auch nur zu erwähnen, ist mir ein komplettes Rätsel. Gemessen an der recht teueren und aufwändigen Ausstattung des Buches kann es seinen Anspruch kaum halten.

Insgesamt kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, der Autor habe weniger Interesse am Bier an sich gehabt, sondern daran, wie es sich mit allen möglich bewusstseinserweiternden Substanzen anreichern ließe. Wer das alles, was da ohne allzuviel gebotene Warnung fast schon glorifiziert wird, unreflektiert umsetzen würde, würde sich wahrscheinlich nicht nur in einen rechtlichen Grenzbereich, sondern darüber hinaus begeben.
Der größte Schenkelklopfer sind aber die (gottlob wenigen) Rezeptvorschläge. Sie alle beginnen mit dem stereotypen Hinweis, das Malz zu "verflüssigen". Wie das zu bewerkstelligen sei, darüber wird der Leser jeoch komplett im Dunklen gelassen.

Eigentlich schon komisch: Eigentlich das, was den Großteil des Brauens ausmacht, wird auf dieses einzige Wort reduziert. Das wars. Oder ist Malzextrakt gemeint? Aber in den Zutatenlisten ist immer nur von "Braumalz" die Rede. Aber wie gesagt, ums eigentliche Brauen scheint es dem Autor gar nicht so sehr gegangen zu sein.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr interessant, 5. Februar 2014
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Rezension bezieht sich auf: Urbock: Bier jenseits von Hopfen und Malz. Von den Zaubertränken der Götter zu den berauschenden Bieren der Zukunft (Gebundene Ausgabe)
Wirklich ein tolles Buch zum Durchblättern aufgrund der vielen Bilder, aber auch zum genauer Nachlesen in einzelnen Kapiteln. War ein Geschenk für einen älteren Herrn, er war begeistert, aber ich als Nicht-Biertrinker fand es auch toll, da viele Informationen auch z.B. über Pflanzen usw. vorhanden sind. Empfehlenswert.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Urbock: Bier jenseits von Hopfen und Malz., 27. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Urbock: Bier jenseits von Hopfen und Malz. Von den Zaubertränken der Götter zu den berauschenden Bieren der Zukunft (Gebundene Ausgabe)
Ein Streifzug durch die Geschichte des Bieres,informaitiv und spannend geschrieben ,leider wieder die Erkenntniss das die ,,Kirche" uns etwas gnommen hat. Für Kräuterkundige, Hexen, Wurzelschneider, für zukünftige Bierbrauer Pflichtlektüre. Mit vielen Buchtips im Annhang (rauslesen).Mit Rezepten zum Selberbrauen.
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