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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen43
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Mit dem Buch ENZYKLOPÄDIE DER PSYCHOAKTIVEN PFLANZEN hat der Autor Christian Rätsch ein Standardwerk der Ethnobotanik geschrieben. Auf fast 1.000 Seiten findet sich wirklich alles aus der Natur zu diesem Bereich, allumfassend, ausführlich, detaiert und gut bebildert. Hier liegt nun ein Fundus von unschätzbarem Wissen vor, für alle und jedermann zum zugreifen und lernen.

Jedes der Kapitel und der vorgestellten Pflanzen repräsentiert das Wissen von über 20 Jahren Arbeit die Christian Rätsch in die Forschung und Aufarbeitung des Wissens um die Ethnobotanik und den schamanistischen Gebrauch davon hier investiert hat.

Um es gleich vorweg zu nehmen, dies ist keine Anleitung zu Drogenkonsum und der Autor hat auch nicht vor die vorgestellten Pflanzen dazu anzupreisen, vor der Wirklichkeit zu fliehen, wie es so viele Abhängige tun. Mittels dieser Pflanzen geht es vielmehr um die Schärfung der Sinne und das Begreifen der Welten um sich herum.

Die Monographie informiert ausführlich über Familie, Formen und Unterarten, Synonyme, Volkstümliche Namen, Geschichtliches, Verbreitung, Anbau, Aussehen, Droge, Zubereitung und Dosierung, Rituelle Verwendung, Artefakte, Medizinische Anwendung, Inhaltsstoffe, Wirkung, Marktformen und Vorschriften sowie Literaturhinweisen.

In diesem Kompendium finden sich sehr seltene und fast unbekannte Vertreter der Ethnobotanik (Latua pubiflora), welches sicherlich dem Forscherwillen und Begeisterungsfähigkeit für das Thema von Christian Rätsch zu verdanken ist. Doch auch so bekannte Pflanzen wie der Kakaobaum finden sich hier, denn auch der Kakao galt als rituelles und schamanistisches Werkzeug der Azteken.

Chemische Formeln und der korrekte Aufbau der Hauptinhaltstoffe machen das Buch ebenso lesenswert aus wissenschaftlicher Richtung aus.

Das Werk umfasst bisher gut bekannte und vollständig erforschte psychoaktive Pflanzen, sowie wenig erforschte und gar nicht erforschte psychoaktive Pflanzen, wobei bei letzteren Ihre Wirkungen noch nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden konnten. Der Bereich der psychoaktiven Pilze ist im Besonderen erwähnenswert, da sehr gut beschrieben und umfassend. Abschließend wird dort auch der Bereich der angeblich psychoaktiven Pilze behandelt.

Ein anderer umfassender Bereich sind die psychoaktiven Produkte, unter ihnen ist das Bekannteste der Alkohol, doch auch die berühmt berüchtigte Hexensalbe und der unscheinbare Vertreter der Brotaufstriche, der Honig!

Den Abschluss bilden die psychoaktiven Pflanzenwirkstoffe wie beispielsweise das Codein oder die Mutterkornderivate und das Nikotin.

Am Ende sind alle Pflanzen nach botanischer Systematik aufgeführt, eine anschließende allgemeine Bibliographie ist sehr umfassend geschildert. Ein sehr gutes Stichwortverzeichnis schließt dieses außergewöhnlich gute Buch ab.

Das Buch hat mir als Standardnachschlagewerk ausnehmend gut gefallen, man merkt auf jeder Seite das Christan Rätsch ein Meister seines Fachs ist und weiß wovon er schreibt und über was er spricht.

Der Wert dieses Buch ist unschätzbar, hat es doch Jahre gedauert, alle diese kleinen Informationen zusammenzutragen und viel persönliches Wissen und eine Menge Erfahrung von Christian Rätsch zu diesem Bereich sind in dieses Buch geflossen. Für Begeisterte Pflanzenkundler, Schamanen und Interessierte aller Ethnokulturen sehr zu empfehlen.

Sehr Empfehlenswert!
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am 14. Mai 2004
Es gibt legale und illegale pflanzliche Drogen, die allesamt eines innehaben, das Bewusstsein zu erweitern und Visionen zu erzeugen. Nicht umsonst werden viele dieser Pflanzen von Heilern und Schamanen seit Jahrtausenden verwendet.
Die etwas andere traurige Bilanz gipfelt in den vielen Selbstversuchen, die dann wegen der unsachgemäßen Verwendung des pflanzlichen Materials daneben gehen. Auch werden einige Pflanzen als Droge "verteufelt" und finden sich im Betäubungsmittelgesetz wieder und andere Pflanzen, die von ihrer Wirkung her, den verbotenen Pflanzen in nichts nachstehen, gibts legal in jedem Gartencenter käuflich zu erwerben.
Und so hat der Autor eine unglaubliche Fleißarbeit geleistet und die bewusstseinserweiternden Pflanzen, die "Verbotenen" genauso wie die "Legalen" anhand ihrer Inhaltsstoffe, Mythologie, Verwendung, Dosierung, Zubereitung und in ihrem medizinischen und rituellen Gebrauch beschrieben.
Aber psychoaktive Pflanzen versprechen nicht nur den Blick in die Anderswelt, sondern sie sind auch anregend, euphorisierend oder beruhigend, entspannend, angstlösend, den Schlaf fördernd und so haben viele ihren Weg in Arzneipräparate gefunden.
Was mir besonders an diesem Buch gefallen hat, ist die unglaubliche Vielfalt von Pflanzen, die hier vorgestellt werden. Einigen hätte man eine psychoaktive Wirkung gar nicht zugetraut und kennt sie nur als giftige Pflanze, während andere, von denen man immer hört, welche Wirkungen auf die Psyche sie erzielen, keine bisher erwiesene Wirkung haben. Und ganz besonders beeindruckend ist die Fülle der aufgeführten Literaturquellen, die für weiteren Lesestoff sorgen.
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am 21. Dezember 2000
Eine kaum zu überbietende Fülle an Detailinformationen zu einer Pflanzengruppe, der zwar ein besonderes Interesse gilt, über die aber ansonsten meist nur einseitige Informationen vermittelt werden. Hier ist es gelungen, Fakten neben Vermutungen und persönlichen Berichten so aufzubereiten, daß ein objektives Eindruck sowohl von der Pflanze als auch von ihrem Mythos erlesen werden kann. Für eine Neuauflage wünschenswert wären umfangreichere Angaben für die eigene Kultur der Pflanzen in Haus und Garten.
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am 31. Oktober 2013
Bin zufällig im Fernsehen auf eine Talkshow mit dem Autor gestoßen, in der auch von diesem wirklich einzigartigen Buch geworben wurde.Hab es mir nach einem Blick in die Buchvorschau und wissenschaftlichem Interesse bestellt und war echt begeistert.Ein extrem interessantes dickes Buch mit Lexikoncharakter, sehr ausführlich.Der Preis ist schon hoch aber den habe ich gern bezahlt, wenn man überlegt, dass es sich um die einzige Abhandlung in der Form über dieses Thema handelt.
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am 22. April 2015
Gibt beste Auskunft über die psychoaktiven Pflanzen. Manchmal übertreibt der Autor mit den nach seiner Meinung positiven Einflüssen auf die Kreativität der Menschen / Künstler. Bernardo Bertolucci sagte mir einmal, dass er nicht eine einzige Szene eines seiner Filme unter dem Einfluss irgend einer Droge gemacht hat. Er sagte wörtlich: "Man denkt unter Drogeneinfluss, man hätte ein grosses Kunstwerk geschaffen, und wenn man von der Droge runter ist, stellt sich heraus, dass alles Scheiss war." Im Ayurveda gibt es Spezialisten, Pflanzengurus, die sagen, Kosmisches Bewusstsein wäre unter anderem allein mit Hilfe von Pflanzen zu erreichen, aber die Lehrer gingen 20 und mehr Jahre zu ihren Lehrmeistern um zu lernen. Und dies ist bei uns Westlern eh nie der Fall. Also ist Vorsicht geboten. Es gibt meiner Meinung nach im Westen viel mehr Menschen, die wegen Pflanzendrogen abgestürzt sind, als solche, die weise geworden sind. Aber das Buch ist trotzdem sehr gut.
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am 1. April 2014
Ich bin schwer begeistert von Inhalt und Aufbau des Buches. Lediglich das Stichwortverzeichnis lässt für mich ein wenig zu wünschen übrig, da ich bisher nicht daraus schlau geworden bin, woran ich denn die Monografien erkennen soll. Bei manchen Pflanzen ist ein Verweis zu vielen Seiten, da ist es mühselig, die entsprechende Monografie zu finden.
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am 29. Juni 2000
Das absolute Muß für jeden, der sich mit psychoaktiven Pflanzen, Naturheilkunde, Medizin, Toxikologie beschäftigt. Rätsch hat hier ein kaum faßbares Arbeitspensum bewältigt. Das Buch setzt sich in enormer Tiefe mit den Pflanzen, ihrer Geschichte und Anwendung auseinander. Mit Farbfotos und chemischen Strukturformeln kommt auch die visuelle Seite nicht zu kurz. Wer noch weiter einsteigen will, für den hat Rätsch jede Menge Literaturhinweise zusammengestellt.
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am 11. Juli 2000
Die Fuelle dieses Lexikons veranschaulicht eindrucksvoll die Vielfalt der psychoaktiven Pflanzen, aber auch den Forschungsdrang der Menschen, berauschende Pflanzen und Substanzen zu finden und zu nutzen. Ein Muss fuer jeden, der an Ethnobotanik, psychoaktiven Pflanzen und folkloristischer Heilkunde ernsthaft interessiert ist.
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am 27. November 2014
Ob man nun all das enthaltene zu Wissen braucht oder nicht muss jeder für sich erkennen.

Und ob man es anwenden will oder nur als Information über mögliche Auswirkungen der verschiedenen Inhaltsstoffe diverser Pflanzen liest und aufnimmt ebenso.

Zur Anwendung aller oder gar nur eines Teils dieser Möglickeiten hat ohnehin der Großteil unserer Gesellschaft nicht die Disziplin und weder die Zeit noch den Raum,..
(..,was grundsätzlich nahezu gleichzusetzen ist, nur das Veränderung im Vergleich zu Veränderung in unserem Bewusstsein den Eindruck von Zeit entstehen lässt und Druck sowie Gegendruck in hoher Komplexität, vereinfacht gesagt, alles beinhalten vgl. Doppelspaltversuche und so weiter,... [kleiner Schwank zur Hermetik]..)

Zurück zum Buch: was gut rüber kommt - um es mal umgangssprachlich zu formulieren - ist, dass der Zweck nicht darin besteht sich "wegzuschießen" sondern etwas über grundlegende Funktionen unseres Geistes zu erfahren.

Was lobenswert ist, ist die Disziplin und die Wissenschaftlichkeit hierbei, ohne übertrieben oder elitär zu wirken.
Man muss und sollte auch nicht alles ausprobieren - schon garnicht des Sammeltreibes oder der Gier wegen, aber es ist nützlich und Interessant zu erfahren was es in dieser Pflanzenwelt so alles gibt.
Was, um überhaut wirken zu können, auch bereits in uns vorhanden ist und dort einen Wiederhall findet.

Vieles, um nicht sogar zu sagen alles, kann man sich durch Konzentration, Meditation und Vorstellungsvermögen gänzlich ohne die diversen Inhaltsstoffe der Pflanzen erdenken sei es in Anlehnung an die Erinnerung an erlebtes oder erdacht, jedoch fungieren Pflanzen sicherlich in vielen Fällen als Initiator, als zündender Funke.
Grundsätzliche Ernährungsaspekte die unser Denken überhaupt ermöglichen und auch dem Steak auf unserem Grill erlauben saftig geworden zu sein mal aussen vor.

Man darf auch nicht grundsätzlich alles verteufeln - es gibt eine jede Pflanze aus einem bestimmten Grund.

Maß und Vernunft sind grundsätzlich, seien die Inhaltsstoffe nun legalisiert - Alkohol, Koffein, Tabak,.. (Für und Wider kennen wir alle und können uns darüber informieren) oder seien sie illegalisiert,...

Gleiches gilt in allen Lebensbereichen, man kann alles scheinbar harmlose ebenso übertreiben oder vernünftig anwenden!

Die staatlichen Institutionen haben nicht zwangsläufig mehr fundiertes Wissen in allen Bereichen um hierüber entscheiden zu DÜRFEN, sie nehmen sich aufgrund ihrer Machtstellung das "Recht" dazu und setzen es durch. Was bei Fällen von übertreibenem Konsum und Gefährdung anderer sicherlich gerechtfertigt sein mag, jedoch nichts ander grundsätzlichen Fehleinschätzung ändert.

Veranschauenlichen wir uns diverse Bereiche der Politik, wo offensichtlich fehlentschieden wird und dass amtsübergreifend.
Beispiele gibt es zahllose, Beispiele der Steuergeldverschwendung, der Einwanderungspolitik, der Datenschutzpolitik, der Umweltpolitik. Mit grünen Plaketen an Autos einerseits und ungefiltertem Verbrennen furchtbar rußender und giftproduzierender großer Ozeanschiffe und Industriegebiete weltweit...!

Haben diese Menschen mehr Recht - quasi für dich zu entscheiden?

Ich drifte ab könnte man meinen, jedoch hängt das alles zusammen und muss herangezogen werden um den Standpunkt zu verdeutlichen und zu veranschaulichen.

MfG Grinch
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am 12. Oktober 2013
Das wohl beste Buch vom Autoren Rätsch. Es steckt die Erfahrung von Jahren in diesem Werk. Schade, dass viele der vorgestellten Pflanzen hier in Deutschland verpönt, verboten und/oder nicht erhältlich sind. Für alle am Schamanismusinteressierten Menschen ist dieses Buch ein Füllhorn an Informationen. Mehr Informationen über diese Pflanzen kann man wohl nicht in einem Buch erwarten. Top Leistung!
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