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Kundenrezensionen

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am 28. April 2014
Ein kleines Büchlein, in schwarzes Leinen mit einem orangenen Lesezeichenbändchen gebunden, das Cover auf dem Schutzumschlag ganz schlicht gehalten, nur mit einem Zitat verziert, das als zweiter Titel des Bandes fungiert: Bereits das Ansehen und das „in-der-Hand-Halten“ dieses Buches bereitet Freude, denn man hat den Eindruck, etwas Geheimnisvolles und Verborgenes zu entdecken, ein Tagebuch, ein ganz persönliches Heft. Und so ist es auch, denn in „Musenküsse“ verraten 88 Künstler aus unterschiedlichen Sparten ihre Alltagsstrategien und Tricks, um kreativ zu sein.

Auf die knapp 265 Seiten dieses Buches begegnet man Maler, Schriftsteller, Komponisten, Filmregisseure und viele andere berühmte Figuren der Vergangenheit und der Gegenwart: Dabei werden nicht wie üblich ihre Biographien beschrieben und kommentiert, sondern lediglich ihre Alltagsrituale dargestellt, mit deren Hilfe sie behaupteten, besser arbeiten zu können. Auf diese Weise entstehen vielseitige, sehr originelle Künstlerportraits, die nicht nur wichtige Persönlichkeiten uns näher bringen, sondern zugleich vergnügliche und anregende Tipps zur eigenen Alltagsgestaltung liefern. Beginnend mit Kafka, der zehn Minuten lang nackt bei offenem Fenster turnte, bis Francis Bacon, der zum Einschlafen alte Kochbuchklassiker las (S. 55), oder auch David Lynch, der in einen Zuckerrausch verfallen muss, um neue Ideen zu finden (S. 125): Zwischen Exzess (wie im Falle von Sartre, der sich innerhalb von 24 Stunden von „zwei Päckchen Zigaretten, mehreren Pfeifen mit starkem Tabak, über einem Liter Alkohol […], zweihundert Milligramm Amphetaminen, fünfzehn Gramm Aspirin, einigen Gramm Barbituraten und dazu von Kaffee, Tee und schweren Mahlzeiten“ ernährte - S. 44) und Abstinenz, reger Gesellschaft und Einsamkeit (bspw. Gustav Mahler, der vor der Arbeit niemanden sehen wollte, sodass sich die Köchin verstecken musste, um ihm den Frühstück zu stellen - S. 72-73), hohen und eher bescheidenen Tageszielen erfahren wir dank dieser außergewöhnlichen Erfahrungssammlung Kuriositäten und Skurriles jeglicher Art.

Doch liegt der größte Vorzug dieses Büchleins nicht in der Aufzählung extravaganter Details aus dem Leben berühmter Persönlichkeiten, sondern in der Gesamtbotschaft dieser äußerst anregenden und unterhaltsamen Lektüre: Kreativität verlangt Disziplin und harte Arbeit, auch die größten Genien der Menschheitsgeschichte mussten gegen Erschöpfung, Ablenkungen jeglicher Art, Schwermut, Schaffenswahn, Schlaflosigkeit, Einsamkeit, unproduktive Phasen kämpfen… auch die größten Genien aller Zeiten waren und bleiben Menschen.

„Ich stehe morgens auf, gehe in mein Büro und schreibe. Und dann zerreiße ich alles.“ (Arthur Miller, S. 93)

Fazit: Eine bedingungslose Lesempfehlung für all diejenigen, die ihr Leben zu strukturieren versuchen, um das Beste aus sich zu machen.
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am 15. Juli 2014
Ich liebe dieses Buch.
Es ist großartig, vor allem für Leute, die auch kreativ arbeiten und nicht wissen, wie man weiterkommen kann,

Ich bin gerade am Ende meines Studiums und frage mich wie es weitergeht. Dieses Buch hat mir sehr geholfen. Zudem ist es spannend geschrieben!
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am 13. Februar 2016
Das kleine Büchlein fiel mir durch Zufall in einem Museumsshop in die Hände. Übrigens, sind das heute in der Regel Orte für echte "Fundstücke" außergewöhnlicher Bücher, für die normale Buchhandlungen aus mir unbekannten Gründen keinen Platz mehr zu haben scheinen.

Zurück zum Werk: Ich habe die Lektüre sehr genossen. Insgesamt 88 Künstler (Autoren, Filmemacher, Komponisten, Musiker usw.) werden in Bezug auf ihre Arbeitsweise beschrieben. Der Leser erfährt etwas über ihren typischen Tagesablauf, vor allem ihre Schaffensphasen, aber auch ihre mehr oder weniger außergewöhnlichen Vorlieben, wie Rauchen, Alkohol, Sex oder auch nur Tee, Spazierengehen, Ruhe usw. Die erstaunliche Erkenntnis: Die meisten portraitierten Künstler, waren oder sind harte Arbeiter mit einem sehr gut strukturierten Tagesablauf. Diesen verfolgen sie täglich mit viel Disziplin. Ausnahmen bestätigen die Regel ... Die Lektüre lohnt sich, wenn man sich für die Erfolgsfaktoren kreativer Menschen interessiert. Einziger Wermutstropfen: Die Erkenntnisse wiederholen sich ... Aber das ist dann ja auch meine Erkenntnis: Kreativität auf professionellem Niveau benötigt Disziplin.
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am 3. März 2014
Großartig und amüsant! Wer kennt sie nicht, die Schreib- und Denkblockaden oder generell die verzweifelte Suche nach „der“ kreativen Idee. Ich persönlich als Student finde es ziemlich spannend, wie die großen Künstler damit umgehen. In diesem Büchlein lernt man die Alltagsgewohnheiten der Genies kennen, z.B. macht Kafka nackt vor dem Fenster Turnübungen (genial!:)) Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen. Es eignet sich perfekt als Geschenk für alle kreativen Menschen, die es sind und sein wollen.
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am 5. März 2015
Bin durch einen Radiobeitrag auf dieses Schmückstück gestoßen.

Wer schon immer mal wissen wollte, wann Schriftsteller, Maler oder Musiker arbeiten, der ist mit diesem kleinen Bändchen bestens bedient.
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am 28. Juni 2014
Ein tolles und sehr unterhaltsames Buch!!! Und hervorragend als Geschenk geeignet !! Es ist klein, handlich und kompensiert jeden längeren U-Bahn- Aufenthalt!
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am 19. September 2014
Wahnsinnig amüsantes Buch...sehr zu empfehlen als leichte Lektüre....auch ideal als Geschenk...scheint als braucht man um erfolgreich zu sein ne Macke :-)
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am 8. August 2014
...zu wissen was die großen köpfe unserer zeit alles gemacht haben um ihre kreative ader zu fördern, i like (: !
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Heute möchte ich euch mal wieder ein Buch der etwas anderen Art vorstellen. „Musenküsse“ von Mason Currey ist ein Buch, dass die täglichen Rituale berühmter Schriftsteller, Maler, Komponisten und Co in kurzen Anekdoten vorstellt, damit man sich davon inspirieren lassen kann.

Gerade der Aufbau dieses kleinen Büchleins gefällt mir sehr gut, denn aufgrund seiner geringen Größe und der Kürze der Texte, ist es ein Buch, das man gerne mal mitnehmen kann oder auf seinen Schreibtisch stellt, falls einem mal die Inspiration fehlt. In 88 kleinen Kapiteln fasst der Autor Tagesabläufe verschiedener Künstler wie Charles Dickens, Mozart oder Jane Austen zusammen und bringt motivierende Zitate.

„Präzise Beobachtungen und Urteile vertragen sich nicht gut mit Alkohol.“

Trotzdem oder gerade wegen des Aufbaus ist „Musenküsse“ kein Buch, das man an einem Stück durchlesen kann. Es ist kein Ratgeber, der dem Leser vorschlägt, wie er seine kreativen Phasen in seinem Leben besser unterbringen kann, sondern eben nur eine Sammlung von kurzen Anekdoten.

Eine witzige Idee, aber ob man es wirklich braucht, sei mal dahingestellt. Ich denke, dass es sich auf dem Schreibtisch oder im Bücherregal ganz hübsch macht und dass man beim Reinlesen Dinge erfährt, die auf jeden Fall interessant sind, aber es bereichert auch nicht wirklich. Ob ich es euch empfehle oder nicht, weiß ich gerade auch nicht so wirklich. Vielleicht schaut ihr euch es einfach mal genauer an und entscheidet selbst, ob ihr der Typ für eine solche Sammlung seid.
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am 23. August 2014
Dieses Buch eignet sich perfekt zum Verschenken, aber Achtung sobald Sie anfangen darin zu blättern, werden Sie es nicht mehr hergeben wollen:)

Der kleine Schatz im Leineneinband mit Lesebändchen beherbergt die Kreativgeheimnisse von 88 bedeutenden Künstlern. Es macht Spaß darin zu lesen und ist eine Quelle der Inspiration auf vielen Ebenen.
Zum einen zeigt es wieviel Disziplin und harte Arbeit hinter diesen aussergewöhnlichen Karrieren steckt, zum anderen macht es Lust in das ein oder andere Lebenswerk tiefer einzusteigen.

Dieses wunderbare Buch ist das perfekte Geschenk an sich selbst und natürlich auch an kreative Menschen.
Unbedingte Leseempfehlung!
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