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Kundenrezensionen

41
4,2 von 5 Sternen
50 Erfolgsmodelle. Kleines Handbuch für strategische Entscheidungen
Format: Gebundene AusgabeÄndern
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54 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 100 REZENSENTam 13. Februar 2009
Die Überschrift meiner Rezension ist die Zusammenfassung dieses kleinen, vor allem auch vom Äußeren her, schönen Buches. Es ist so wie ich Bücher liebe:

1. Kleines, kompaktes Taschenformat: 9,5 cm breit x 14,7 cm hoch
2. Abgerundete Ecken (Hardcoverumschlag und Buchseiten)
3. Edles Layout mit Text plus 1 Zitat pro Thema und handgezeichneten Schaubildern
4. Es hat ein integriertes Buchzeichen
5. Es hat leere Seiten

Ein kleines Handbuch also für strategische Entscheidungen. Der Terminus "strategische" Entscheidungen klingt etwas zu hoch gegriffen, die Modelle können auch für ganz normale, individuelle Alltagsentscheidungen angewendet werden. Das Buch teilt die 50 Modelle bzw. Heuristiken in 5 Bereiche ein:

1. Wie ich mich verbessere.
2. Wie ich mich besser verstehe.
3. Wie ich andere besser verstehe.
4. Wie ich andere besser mache.
5. Jetzt sind Sie dran: Kleine Zeichenschule

Das Buch ist inspiriert von Eisenhower, einem Meister der Kürze und Fokussierung. Er sagte: "Was nicht auf einer Manuskriptseite zusammengefasst werden kann, ist weder durchdacht noch entscheidungsreif." Demzufolge steht das Eisenhower-Prinzip, noch kürzer als in "Wikipedia Zeitmanagement", an erster Stelle. Alle Entschdeidungen, Erledigungen sollten so umgesetzt werden:

Eisenhower-Prinzip:
Wichtig & dringlich: sofort machen.
Wichtig, aber nicht dringlich: Entscheiden, wann es gemacht wird.
Nicht wichtig, nicht dringlich: später machen.
Dringlich, aber nicht wichtig: von jemand anderem machen lassen.

Alternativ wird dann die Warren Buffett Methode mit dieser Passage erklärt:

"Eine andere Methode, wie sie ihre Zeit besser einteilen können, wird dem Multimilliardär Warren Buffett zugeschrieben: Machen Sie eine Liste, von allem, was sie heute tun wollen. Beginnen Sie mit der Aufgabe zuoberst auf der Liste, und gehen Sie erst weiter, wenn Sie damit fertig sind. Erledigte Aufgaben auf der Liste durchstreichen."

Damit sind Sie im Ton und Stil dieses Büchleins: links meist Text und rechts ein Schaubild. Zur Eisenhower Analyse steht dieses Zitat als Abschluss des Textes auf der linken Seite: "Better late than never. But never late is better."

Das Büchlein hat mich in den Flow gebracht, es hat wirklich etwas Glück ausgelöst. Was glücklich macht, steht auf Seite 46 und wurde von Cskikszentmiahyli im Hinblick auf den Flow so definiert: "Es stellt sich ein, wenn man:
a) konzentriert einer Aktivität nachgeht, die man
b) selbst bestimmt, die einen
c) weder unterfordert noch überfordert, die ein
d) klares Ziel hat und auf die es
e) unmittelbares Feedback gibt."

Als Punkt e) habe ich hier mein Feedback gegeben und gebe 5 x KISS, für das perfekte "Keep it simple & stupid! Ich hätte gerne mehr Bücher in dieser Aufmachung.
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61 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Das Black-Swan-Modell gibt Antwort. Genauer gesagt, Bertrand Russel. Doch zum Schluss müssen die Autoren dieses Buches zugeben, dass es sich bei der Absage an das Ursache-Wirkungs-Prinzip um eine These und nicht um ein Modell handelt. Schade, dass dies erst auf Seite 110 steht und nicht gleich zu Beginn. Denn die 50 Erfolgsmodelle mögen noch so schön daherkommen, das Leben und seine Tücken können sie eben nur so erklären, wie wir es von der Ratgeberliteratur und Motivationsseminaren her kennen. Zwar stellen Mikael Krogerius und Roman Tschäppeler ihrer Modellschau eine Gebrauchsanweisung voran, die wie all ihre Texte in gehobener, verdichteter und eingängiger Werbersprache verfasst ist. Aber die Sehnsucht nach einfachen Lösungen und Rezepten ist in der Regel so gross, dass man das Kleingedruckte schnell wieder vergisst. Falls man es überhaupt zur Kenntnis nahm.

Die Verpackung der vorgestellten Welterklärungen ist so unverschämt gut gemacht, dass man kaum spürt, wie stachelig der Inhalt ist. Als ob man als Zuhörer einer Vorlesungsreihe die Erlaubnis erhalten hätte, den Professoren nur die letzten fünf Minuten zuhören zu müssen, nimmt man von jedem Thema nur das gekonnt vorgetragene Summary mit. Und natürlich das Tafelbild. Denn nach den ein- bis zweiseitigen Texten folgt jeweils das Highlight, die passende Illustration von Philip Earnhart. Sie sind meist so gut auf den Punkt gebracht, dass dieses kleine schwarze Büchlein mit Bestimmtheit zu den Kopiervorlagen von Seminarleitern aller Art gehören wird. Das Dumme ist nur, dass damit auch Botschaften eine neue Legitimation erhalten, die eigentlich nicht mehr zeitgemäss sind. Ob Herr Maslow aufgrund neuer Erkenntnisse seine Pyramide neu zeichnen oder gar einreissen würde, wird ebenso wenig in Frage gestellt wie statische Persönlichkeitsmodelle oder idealistische Vorstellungen zur Teambildung. Als Zuhörer dieser faszinierenden Vorlesungsreihe muss man gegenüber Fremdbeeinflussungen schon sehr resistent sein, um nicht daran zu glauben, mit dem richtigen Modell lasse sich alles in den Griff bekommen. Das ist das Stachelige.

Obwohl ich nicht der Meinung bin, die 50 vorgestellten Modelle seien auch wirklich die besten, bin ich von der Präsentation stark beeindruckt. An traditionellen Bildungsinstituten lernt man diese Handwerkskunst längst nicht mehr. Ich war daher alles andere als überrascht, dass beide Autoren an der Kaospilot University in Dänemark studierten. Denn als ich in den Neunziger Jahren von diesen Bildungspiloten hörte, düste ich sofort nach Aarhus, um den Initiator Uffe Elbaek kennen zu lernen. Eine Reise, die ich nie bereuen sollte. Was und wie dort gelehrt und gelernt wird, widerspiegelt sich auch in diesem Ratgeber der besonderen Art.

Mein Fazit: Das Lehrbuch für die Kunst der Präsentation schlechthin. Wer lernen möchte, wie man Theorien und Modelle komprimiert, vereinfacht und veranschaulicht, muss diese Mustersammlung zwingend erwerben. Ob jedes vorgestellte Erfolgsmodell auch tatsächlich die erhofften Resultate bringt, kann jeder selbst herausfinden. Sicher ist, dass die beiden Autoren den Geist der Kaospiloten begriffen und verinnerlicht haben. Und weil mir dieser Geist ebenfalls wichtig ist, sehe ich von einem Bewertungsabzug für allzu Vollmundiges ab.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. März 2012
50 Modelle auf 175 kleinen Seiten, damit ist eigentlich schon alles gesagt, mehr als ein Beispiel mit knappen Erläuterungen sind da nicht drin. Sucht man jedoch eine übergreifende Darstellung verschiedener Modelle, von welcher ausgehend dann detailierte Informationen eingeholt werden können, dann ist dieses Buch eine gute Wahl.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Oktober 2010
Das Buch besitzt ein handliches Taschenformat, ist hochwertig verarbeitet und enthält eine Kurzzusammenfassung der 50 wichtigsten Managementmodelle zur strategischen Entscheidungsfindung (jeweils etwa 1-2 Seiten pro Modell). Nachdem man sich daran gewöhnt hat, dass das Buch äußerlich wie eine Taschenbibel oder ein Kirchengesangsbuch aussieht, macht das Lesen in ihm durchaus Spaß. (Der Bucheinband ist komplett schwarz, der olivgrüne Bereich in der unteren Hälfte der Buchabbildung ist nur ein loses, bedrucktes Blatt Papier, das um den Einband gefaltet ist.) Die Amazon-Kurzbeschreibung erscheint mir nicht ganz zutreffend. Das Buch ist nicht wirklich ein Arbeitsbuch und auch nicht geeignet für eine tiefer gehende Auseinandersetzung mit den verschiedenen Modellen. Es eignet sich jedoch hervorragend als Nachschlagewerk, beispielsweise wenn man auf Management-Seminaren Gelerntes einige Monate oder Jahre später wieder auffrischen möchte. Den Autoren gelang es, die Essenz jedes Modells mit anschaulichen Abbildungen und vergleichsweise wenig Text zu extrahieren.
Unerwarteten Nutzen kann man aus dem Buch ziehen, wenn Vorgesetzte oder Kollegen von einem Coaching oder Management-Seminar zurückkehren und mit bisher nicht verwendeten Schlagworten um sich werfen, ohne sie zu erläutern. Kurz nachgeschlagen und man ist ohne großen Aufwand wieder auf der Höhe der Zeit.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Januar 2015
Eine wunderbare Sammlung wichtiger Modelle, sinnvoll strukturiert (ich/andere-verstehen/verbessern) und sehr gut illustriert.
Ob es wirklich die 'besten' Modelle sind, kann man sicher diskutieren, jedenfalls ist es eine gelungene Auswahl.
Nützlich finde ich die Erläuterung zum Nutzen von Modellen in der Einleitung und die kurze prägnante Darstellung. Bei einigen Modellen geht die Kürze jedoch zu Lasten des Inhaltes. Monte Carlo (S.108) ist so kaum verständlich.
Man kann es eigentlich jedem empfehlen, der Entscheidungen trifft/treffen muss und sich und sein Umfeld besser verstehen und sortieren möchte.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Juli 2009
Dieses Büchlein ist handlich, chic aufgemacht und sehr schön strukturiert. Bilder veranschaulichen die Methoden und dazu passende Sinnsprüche runden die gelungene optische äußerliche wie auch inhaltliche Erscheinung perfekt ab. Durch das praktische Format kann es leicht überall hin mitgenommen werden und als kompaktes Nachschlagewerk dienen. Daher 5 Punkte.

Als Entscheidungshilfe ist es für sachlich orientierte Menschen sicherlich hervorragend geeignet. Leider stellen wir in Workshops und Diskussionen immer wieder fest, dass vor allem Menschen mit wissenschaftlicher Ausbildung vergessen, dass diese Modelle der verzweifelte Versuch des Menschen sind das komplexe und unberechenbare Leben in einem Modell abzubilden. Viele erliegen dabei immer wieder der Illusion, dass dies auch generell gelingt.

Doch einmal ganz pragmatisch. Wenn Sie 3 unterschiedliche attraktive Full-Time-Job-Alternativen haben, dann können Sie sich nur für eine entscheiden. Ob diese nach 10, 20 oder 30 Jahren eine gute Entscheidung war oder ob eine andere Wahl besser gewesen wäre, das bekommen Sie mit noch so vielen theoretischen Modellen nicht wirklich heraus. Übrigens, falls Sie Ihren Ehepartner wirklich aufgrund eines Entscheidungsmodells auserkoren haben sollten, erzählen Sie es ihm lieber nicht!

Sie haben es vielleicht schon erlebt, es klang logisch und gut - und trotzdem ging es schief. Andere Gegebenheiten wirkten erschreckend und stellten sich hinterher als äußerst positive Wendepunkte heraus.

Wie soll man aber dann Entscheidungen treffen? Auch die Intuition spielt einem immer wieder einmal einen Streich und ist damit auch nicht 100%-ig zuverlässig. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Entscheidungen, zu denen der Kopf und der Bauch "ja" sagen in dem meisten Fällen die besten Entscheidungen darstellen. Daher plädieren wir für eine Kombination aus Sachverstand und Intuition. Und die Intuition kann man entsprechend trainieren.

Hinweis für die Fachwissen-Fans: Wieso hat der Liebe Gott die wirklich wichtigen Bereiche (Herzschlag, Verdauung, Immunsystem) dem Unbewussten überlassen? Richtig, weil kurz vor dem Aufprall bei Glatteis eine Entscheidungsmatrix über die sinnvollste Reaktion zu lange dauert.

In der Praxis stellen wir immer wieder fest, dass das Wort "Erfahrungen" so gut wie immer positiv belegt ist. Doch immer wieder stehen genau diese Erfahrungen notwendigen Veränderungsprozessen, möglichen Chancen und der notwendigen Kreativität für Innovationen im Wege. Wie auch die Modelle wird die Erfahrung, oftmals ohne Rücksicht auf den kompletten Kontext, oft unmodifiziert, auf die Zukunft übertragen. Das ist nach unseren Erfahrungen auch der Grund, aus dem viele kopierte Erfolgsmodelle nicht wirklich gut funktionieren. Die Zeit, das Umfeld und auch die Menschen (individuelle Erfolgsfaktoren) in den Unternehmen sind verschieden. Leider bleiben durch das Kopieren auch noch die unternehmensindividuellen Stärken ungenutzt.

Der Schein trügt, wenn es so aussieht, als ob es immer so funktionieren wird, denn so würde es absolut keine Entwicklung geben, außer durch Fehler. Wer 10 Kilometer mit dem Auto geradeaus gefahren ist und dann die nächsten 5 Kilometer fährt und dabei aber nur noch in den Rückspiegel schaut, der versteht was ich meine. Manchmal geht es eine ganze Zeit gut. Dadurch entsteht der gleiche Eindruck wie bei dem Mann, der aus dem 20. Stock gefallen ist. Bis kurz vor dem Aufprall war alles ganz ausgezeichnet.

Wer Beispiele aus der Wirtschaft sucht, der sei an die Bankenkrise im Jahr 2009 erinnert, bei dem die Experten und Spezialisten die kompliziertesten Finanzderivate berechnen konnten. Leider fehlte der ganzheitliche Blick, das vernetzte, also systemische Denken. Für die Rettung der Banken wurde der Steuerbürger mit 590 Mrd. Euro an Neuverschuldung und jederzeit in Geld umwandelbare Bürgschaften belastet. Die Modellgläubigkeit brachte damit das Finanzsystem fast an seinen Ruin. Damit kann die Staatsverschuldung von zuvor rund 1.500 Mrd. um über 1/3 steigen. Wenn die 590.000.000.000 Euro an die rund 80.000.000 Bürger verteilt worden wären, dann hätte jeder, vom Säugling bis zu Greis, 7.375 Euro erhalten.

FAZIT: Ein schöner, gut gegliederter und hilfreicher "Methodenkoffer", doch bitte in der Praxis nicht überbewerten. Das Leben ist nicht theoretisch - mit schönen Grüßen, Ihr Robert Knitt von der IMBEMA Consult GmbH
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 25. Dezember 2010
Wer das Buch in die Hände bekommt wundert sich vielleicht zunächst, dass es eine kleine schwarze Fibel ist, die so großes verspricht. (Dementsprechend klein ist auch die Schrift, die für Leute mittleren Alters "ohne" Lesebrille fast nicht lesbar ist.)

Noch größer wird die Verwunderung, wenn man in dieser Fibel als Antwort auf Entscheidungsprobleme Verfahren und Methoden wiederfindet, wie sie bei namhaften Unternehmensberatungen in der internen Ausbildung als das Salz der Erde verkauft werden.

Doch was, wenn nicht eine Unternehmung, ist das EIGENE Leben? Da werden nachvollziehbare Methoden bei irgendwelchen Firmen-Auftraggebern eingesetzt, die eben überhaupt keinen Plan von dem haben, was sie machen wollen. Doch unser eigenes persönliches Leben, DAS ist immer so gut durchgeplant? Besser als ein gut geführtes Unternehmen? Wohl kaum. Die meisten warten einfach zu bis die Sachlage kaum noch eine Entscheidung erlaubt.

Schön ist, dass dem Buch jegliche moralische Schreckgespensterei fehlt, die nach dem Motto "du sollst gut und nett und freundlich sein" wirklich wichtige Fragen zutüncht. Nein, es werden grundlegende Fragen gestellt, mit denen man eigentlich schon im Firmunterricht konfrontiert werden sollte.

Die Frage im Leben ist doch nicht, was man schon alles falsch gemacht hat, sondern wie man zu dem, was gerade ansteht eine fundierte Meinung bildet und dann eine Entscheidung trifft.

Doch woran erkenne ich, ob die Maßstäbe, die ich mir in meinem Kopf zurechtgelegt habe, eigentlich die "richtigen" sind? Wie wäge ich das pro und contra ab? Woran erkenne ich, ob eine Entscheidung gut für mich ist?

Hier liefert das kleine Büchlein zwar KEINE Antwort, was gut und böse ist, sondern eine breite Palette an Entscheidungsstrukturen, Fragestellungen und Betrachtungsweisen.

Dass dann bei der einen oder anderen Graphik etwas plumpe Klassifizierungen (z. B. zu Musikrichtung, Modemarken etc.) nach oben kommen ist natürlich verwunderlich. Dies kann man jedoch aufgrund der sonstigen Qualitäten gerne in Kauf nehmen.

Das Buch eignet sich aus meiner Sicht als Selbstlektüre, aber auch als Geschenk gerade für junge Leute ab 16, denen sich gerade das Leben öffnet - und damit die Notwendigkeit, sich über kurz oder lang auch mit wichtigen Entscheidungen auseinanderzusetzen.
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50 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. September 2009
Leider sehe ich mich bereits nach dreiviertelstündiger Lektüre dieses Büchleins gezwungen, die gut gelaunte Rezensentenparty zu sprengen. Und zwar mit der schlichten Bemerkung, dass es heillos überbewertet ist. Wie gesagt: Leider.

Ich beginne einmal bei der Optik, die von manchen Rezensenten über den Klee gelobt wird. Wer schon einmal das Gesangbuch der nordelbisch-lutherischen Landeskirche Hamburg eineinhalb Stunden lang in Händen halten musste, wird ahnen, was diese Pein der Handmuskulatur antut. Mit 9 cm Breite und knapp 15 cm Höhe ist dieses gebundene Format eine echte Zumutung. An dieser Stelle eine gelungene Handlichkeit zu attestieren trifft so lange den Kern der Sache, bis man es liest. Anstrengend! Überhaupt hat bei der gesamten Aufmachungsentscheidung die Form über den Inhalt gesiegt.

Wer als über Dreißigjähriger die Schriftgröße noch gut findet, sprich: den Text lesen kann, ist entweder Scharfschütze bei der Bundeswehr, oder einer der Grafiker, die meinen, dass die Leserschaft exakt an dieser Altersgrenze halt macht - was sicherlich nicht im Sinne der Konzeptioner dieses Buches ist, bzw. war. Schriftgröße zu mickrig, Typo zu mager, und genau so schlimm ist, dass das leicht cremefarben getönte Papier die kleine schwarze Schrift auf grauen Hintergründen verschluckt, die in den Grafiken z. T. sogar noch kleiner gesetzt ist; all das hat mit Lesevergnügen nichts mehr zu tun, und ist ein wirkliches Ärgernis - im Grunde eine Frechheit.

Und nun ein paar inhaltliche Anmerkungen. Vieles von dem, was ich als eher triviale Erkenntnisindustrie des ausgehenden 20. Jahrhunderts aus vielen anderen Büchern bereits kenne, ist hier in komprimierter Form und zum Teil in noch trivialerer Weise wieder aufgekocht worden.

Beispielsweise auf Seite 90, "Wie Sie auf verblüffende Ideen kommen". Die Grafik ist, wie viele andere in diesem Buch auch, auf das Verständnisniveau von Studienräten zusammengedampft. Die Kreise "Neues", "Chaos", "Ordnung" und "Altes" werden in Schnittmengen dargestellt und ein handschriftlich nachgetragenes "Innovationsfeld" ausserhalb dieser Kreise zugefügt. Erkenntisgewinn für die Leser: Neues findet oft ausserhalb existierender Vorstellungswelten statt. Ach?! Banaler geht es kaum noch.

Insgesamt bietet das Büchlein keine neuen Erkenntnisse, keine Originalität und verharrt auf nervende Weise bei lehrerhaften Grafiken und Skizzen, die mich an das alte Lehrmittelzimmer von Realschulen erinnern. Und genau da ordne ich es ein. Wem es in einer Welt der Spezialisten weiterhelfen soll, bleibt mir schleierhaft. Für Leute, die mal eben ein, zwei Wörtchen mitreden wollen, wenn es um den populären Erkenntniswettstreit beim Sonntagmorgenbrunch geht, ist es ein Zubrot, das man jedoch meiner Meinung nach besser und günstiger bekommen kann.

Ich hätte gerne 2 Sterne gegeben, aber die ärgerliche Schriftgröße und Typo sowie der ungeschickte Einsatz von Grau- und Schwarztönen gaben mir den Rest.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. April 2011
Ein Handbuch mit 50 Entscheidungsmodellen für jede Lebenslage. Einige der vorgestellten Modelle sind bekannt, andere neu oder eine neue Variante die vielleicht einfacher zu nutzen ist. In jedem Fall hilfreich wenn man seine Entscheidungen manchmal mit entsprechenden Modellen untermauern oder auch hinterfragen möchte ob es die Richtige ist.
Und auch so mancher Denkanstoß steckt in diesem Buch, die eigene Person und die Wahrnehmung zu hinterfragen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Dezember 2012
Wer sich mit der Methodologie der Arbeitsorganisation, Selbstmanagement und Entscheidungsfindung befasst hat, wird hier einiges wieder erkennen, z.B. das Entscheidungsmodell nach Eisenhower und seine Abwandlungen.
Andererseits entstehen beim Lesen viele Anregungen. Das praktische Format (ungefähr Din A6 Notizbuchgröße) gestattet das Mitführen und die Lektüre "zwischendurch". schöne, hochwertige Aufmachung.
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