Kundenrezensionen


32 Rezensionen
5 Sterne:
 (15)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:
 (11)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Buch
Die Rezensionen zu diesem bemerkenswerten Buch gehen wirklich weit auseinander: von starker emotionaler Abwehr bis zu heftiger Zustimmung ist alles dabei. Ein breites Spektrum. Und damit ein Hinweis auf die Kraft dieses Buches.

Martina Mettner wendet sich in ihrem Buch überwiegend an nicht professionelle Fotografen, und sie beschreibt Wege und...
Veröffentlicht am 23. Januar 2010 von Christian Ahrens

versus
23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwei disjunkte Bücher in einem: ein sehr gutes und ein überflüssiges
Das Buch lohnt sich zu lesen (ob es sich zu kaufen lohnt ist eine andere Geschichte). In vielen Punkten muss man der Autorin geradezu dankbar für die Begriffsbestimmung sein:

- das Grafische vs das Fotografische
- Bildkontrolle vs Bildgestaltung
- Fotografie des 20. Jahrhunderts vs Fotografie des 21. Jahrhunderts

etc, etc...
Veröffentlicht am 22. Januar 2010 von S. Weber


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Buch, 23. Januar 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wie man ein großartiger Fotograf wird. Wegweiser in eine Fotopraxis mit Zukunft (Gebundene Ausgabe)
Die Rezensionen zu diesem bemerkenswerten Buch gehen wirklich weit auseinander: von starker emotionaler Abwehr bis zu heftiger Zustimmung ist alles dabei. Ein breites Spektrum. Und damit ein Hinweis auf die Kraft dieses Buches.

Martina Mettner wendet sich in ihrem Buch überwiegend an nicht professionelle Fotografen, und sie beschreibt Wege und Möglichkeiten, als Fotografierender über sich selbst hinauszuwachsen. Und weil das ein großes Ziel ist, macht sie es dem Leser auch nicht leicht. Statt einfach zu konsumierende Tipps und Regeln zu veröffentlichen, regt sie vielmehr einen echten Entwicklungsprozess als Mensch und als gestaltender Kreativer an. Sie schickt den Leser auf eine Reise, auf eine Reise zu eigenen Themen und Ideen. Und wer nicht bereit ist, wenigstens ein paar Schritte mit zu gehen, wird dieses Buch immer ablehnen.

Frau Mettner stellt Dinge in Frage, von der eine ganze Industrie lebt. Allein die nonchalante Art, wie sie Fototechnik als weitgehend unwichtig für ein gelungenes Fotoprojekt bezeichnet, ist schon einen kleinen Pulitzerpreis wert und widerspricht natürlich diametral dem, was Hunderttausende Fotoamateure offenbar tief verinnerlicht haben: Dass Technik den Unterschied macht. Doch dem ist nicht so. Es ist das Interesse, das der Fotograf einem bestimmten Thema entgegenbringt und das er mit fotografischen Möglichkeiten herausarbeiten kann.

Statt sich angegriffen zu fühlen, sollte man das Buch als etwas sehr freundliches und hilfreiches auf- und wahrnehmen: es nimmt jeden einzelnen Leser als Künstler, Gestalter und Ideenproduzenten ernst. Es offeriert überzeugend und klug eine neue Sicht auf das fotografische Handeln und eröffnet Wege, daraus ein ernstzunehmendes kleines Werk zu schaffen. Was könnte es Schöneres geben?

Ich habe dieses Buch mit viel Gewinn gelesen, obwohl mein Blick auf die Fotografie überwiegend (aber nicht nur) der eines Berufsfotografen ist. Um so mehr freue ich mich über die Ankündigung, dass es ein Nachfolgeprojekt von Dr. Mettner geben wird. Ein Buch, dass sich an Profis wenden wird und das Thema "Erfolg" in den Mittelpunkt der Betrachtungen stellen wird. Ich bin sehr gespannt.

Christian Ahrens, Köln
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwei disjunkte Bücher in einem: ein sehr gutes und ein überflüssiges, 22. Januar 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wie man ein großartiger Fotograf wird. Wegweiser in eine Fotopraxis mit Zukunft (Gebundene Ausgabe)
Das Buch lohnt sich zu lesen (ob es sich zu kaufen lohnt ist eine andere Geschichte). In vielen Punkten muss man der Autorin geradezu dankbar für die Begriffsbestimmung sein:

- das Grafische vs das Fotografische
- Bildkontrolle vs Bildgestaltung
- Fotografie des 20. Jahrhunderts vs Fotografie des 21. Jahrhunderts

etc, etc.

Das ist alles klar herausgearbeitet und zeigt Martina Mettners eigentliche Stärke: die Beschreibung und Analyse des fotografischen Zustands. Da hat man nun endlich die schlauen Sachen, die man aus ihrem Blog kennt in gebundener Form. Und hier kommen wir auch zu der Schwäche des Buches: während ein Blog ohne Lektorat auskommt, benötigt ein Buch dringend ein solches. Jeder Lektor hätte nämlich die Frage gestellt: an wen soll sich denn das Buch richten? Dass muss geklärt werden, ansonsten entsteht etwas, was alle bedienen will, aber letztendlich keinem gefällt.

Empfehlungen zur Portraitfotografie wie (sinngemäß): 'Fragen Sie doch mal die Mütter der Freunde Ihrer Kinder' oder auch Satzfragmente wie (ebenfalls sinngemäß) 'Kündigen Sie mal in Ihrem Fotoclub an ...' verraten uns, an wen sich das Buch richtet und erklärt gleichzeitig warum technische Empfehlungen wie: falls die Bilder zu hell sind, ändern sie die Gradationskurve enthalten sind. Mal ganz ehrlich: jemandem, der nicht weiß, wie er an Modelle kommt, sich nicht einfachste Themen überlegen kann oder nicht weiß, wie man technische Schwächen in Bildern behebt, dem wird auch der Unterschied zwischen dem Grafischen und Fotografischen egal sein. Hier wird also mit dem Hintern eingerissen, was die Hände mühselig aufgebaut haben.

Das Buch ist empfehlenswert, aber viel zu lang. Auf den Teil für Laien hätte verzichtet werden können. Die Devise "erst denken, dann auslösen" wird in nahezu jeder Fotoschule (Canon, Nikon, wasweißich) ausgegeben - das muss man nicht ständig wiederholen. Mich hätten mehr von den Dingen interessiert, die mir nur Martina Mettner erklären kann (diese Polarisierung erklärt im übrigen auch die extrem auseinanderdriftenden Meinungen zu diesem Buch). Und vielleicht ein paar abwechslungsreichere Bilder (Dokumentationsfotografie ist meistens so spannend wie der Parkplatz beim Discounter - aber das ist Geschmacksache). Also ergänze ich die mir fehlenden Teile des Buches mit den Artikeln des hervorragenden Fotofeinkostblogs.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


32 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grundidee nicht schlecht, eine A4 Seite hätte jedoch dafür gereicht, 2. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie man ein großartiger Fotograf wird. Wegweiser in eine Fotopraxis mit Zukunft (Gebundene Ausgabe)
Das Buch hat meine Erwartungen leider überhaupt nicht erfüllt. Die Autorin ist als Fotografen-Coach (Karriereberater) tätig, daher war ich besonders gespannt auf das Buch und hatte hohe Erwartungen dran. Das Buch an sich ist ziemlich polarisierend, da werden sogar Legenden wie Capa oder Mante teilweise "auseinander genommen". Der Schreibstil ist gut, da merkt man schon den akademischen Hintergrund, ebenso in manchen Analysen. Nichtdesto trotz ist das Gesamtbuch eine Enttäuschung, es wirkt ziemlich amateuerhaft, von den Fotos ganz zu schweigen.

Positiv: die Autorin hat mir Ihrer "Grundthese" schon recht, man sollte mit seinen Fotos was zu sagen haben und nicht einfach nur pittoreske Motive fotografieren. Sie empfiehlt auch, nicht einfach planlos auf Motivsuche gehen, sondern sich ein Thema auszusuchen und projektmäßig anzugehen.

Negativ: Der wirklich wichtige Inhalt hätte sich auf 1-2 A4 Seiten zusammenfassen lassen, es wäre nicht ein ganzes Buch voller nichtssagender Fotos, Erzählungen usw. vonnöten gewesen. Der Ratschlag projektmäßig vorzugehen wird überhaupt nicht ausgebaut etwas mehr Tiefe wäre sehr nützlich gewesen (wie strukturiert man ein Projekt usw.). Die wenigen Äußerungen zur Fototechnik wecken auch Zweifel dran wie gut die Autorin die Materie versteht. Sie behauptet z.B.: man müsse eh nicht mehr so auf die Technik achten, RAW fotografieren und dann am Computer mit den Reglern gerade biegen würde reichen und könnte eh jeder.

Auf den ersten Blick ist der Ansatz verständlich, die These im Hintergrund sieht ungefähr so aus: Technik ist heutzutage nicht mehr so wichtig wie früher, auch mit weniger handwerklichem Können kann man technisch akzeptable Fotos erstellen, viel wichtiger um sich von der Masse zu differenzieren sei hingegen das was man mit seinen Bildern ausdrückt, die eigene Vision usw. Ich finde jedoch diese Weise das Problem zu stellen fragwürdig und trügerisch. Klar hilft gute Technik alleine nicht mehr weiter, Technik alleine hat aber auch früher nicht geholfen. Das beherrschen der Technik ist jedoch die Grundlage seine Ideen auch umsetzen zu können und dabei auch die größtmögliche handwerkliche Qualität zu erreichen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das zu veröffentlichen, braucht Chuzpe!, 26. Juli 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie man ein großartiger Fotograf wird. Wegweiser in eine Fotopraxis mit Zukunft (Gebundene Ausgabe)
Der Inhalt geht tatsächlich auf eine DIN A4 Seite.
Das Buch liest sich flott, mäandert aber in Unverbindlichkeiten.
Die Zielgruppe ist undefiniert: Einerseits Anfängerempfehlungen andererseits Kommentare zu Harald Mante.
Die Beispielbilder zeigen gerne mal vor Kurzem angeprangerte Fehler.
Gipfel meiner Fassungslosigkeit ist ein s/w Pferdeporträt: Aus dem Pferdekopf "wächst" sinnfrei ein dominanter Dachgiebel.

Eine interessante Idee (Projektfotografie) schlecht! umgesetzt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Glücksfall für die Fotografie, 20. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Wie man ein großartiger Fotograf wird. Wegweiser in eine Fotopraxis mit Zukunft (Gebundene Ausgabe)
Das Buch signalisiert schon in seinem Erscheinungsbild, dass es ganz anders ist, als die üblichen Bücher über Fotografie. Vermutlich kann man seinen Wert überhaupt erst schätzen, wenn man einen gewissen Sättigungsgrad an Fotobüchern erreicht hat. Und Frau Mettner scheint Ihren eindeutig erreicht zu haben.

Ihre These ist: die Fotografie des 20. Jahrhunderts prägt immer noch das Bild von Fotografie, obwohl sie ausstirbt. Im 20. Jahrhundert wurden die berühmten Fotografen berühmt durch Motive, die sie entdeckten, durch ihren Blick. Sie wurden berühmt, weil sie zum ersten Mal der Öffentlichkeit neue Einblicke gewährten. Mittlerweile hat sich die Kameratechnik so weit entwickelt, dass kaum ein Fleck der Erde ohne ständige Kamerapräsenz denken lässt. Alles was geschieht, wird auch fotografiert - von einem Heer von Amateuren und Laien, die immer noch denken, wenn sie nur den richtigen "Blick" haben, oder "sehen" können, stünde ihnen eine große Zukunft als Fotograf an.

Ich glaube zwar, dass Frau Mettner die Ansprüche an die handwerkliche Seit der Fotografie ziemlich unterschätzt, wenn sie behauptet, dass heute jeder die Kameratechnik beherrscht oder sogar gar nicht beherrschen muss, weil die Automatik so toll ist... aber an ihrer Grundthese ändert das nicht viel: wer sich von der Masse der Bildern absetzen möchte, kann dies heute nicht mehr tun, indem er mit der Masse auf das Motiv wandert, dass noch nie fotografiert wurde, oder das noch nie mit eine "fotografischen Blick" wahrgenommen wurde.

Sie weist historische recht ausführlich nach, wieso sich die Fotografie geändert hat, woran man merkt, dass diese Änderung noch kaum wahrgenommen wird. Sie zeigt, in welchen Berufsfeldern der Fotografie es voraussichtlich zu erheblich geringeren Einnahmemöglichkeiten kommen wird, welche sich voraussichtlich auch in Zukunft noch lohnen und lenkt den Blick vor allem auf die Bedeutung, die das freie Projekt hat. Denn der Amateur unterscheidet sich vom Profi nicht darin, dass er schlechter sehen kann, sondern darin, dass er schlechter visualisieren kann, d.h. nach Vorgaben und festen Rahmenbedingungen eine fotografische Idee unter persönlichem Einsatz auf hohem Niveau visuell umzusetzen. Der persönliche Einsatz besteht in einem mehr oder weniger großen Aufwand an Zeit und Geld. Er bedeutet vor allem aber, sich emotional auf ein Thema einzulassen und immer so weit zu gehen, wo es "zumindest ein bisschen wehtut" (das wird mehrfach ziemlich wörtlich so im Buch gefordert).
Frau Mettner zeigt praktisch, wie man an so ein Projekt herangeht, wie man es plant und zu Ende bringt und wie man sein eigenes Thema findet.

Die verwendeten Fotografien wurden viel kritisiert. Tatsächlich sind sie oft vermutlich nur für Frau Mettner selbst bedeutsam. Aber der Witz ist, dass genau diese Bilder hilfreicher sind, als die meisten Bilder, die ich aus anderen Fotobüchern kenne. Dort sind Bilder oft nur Dekoration, und nur ein geringer Teil der Bilder wird didaktisch verwertet. Bei Frau Mettner sind fast alle Bilder in die Projekt-Idee eingebettet, und oft wird auch noch der Entstehungsprozess gut beschrieben - wie oft habe ich das schon bei anderen Büchern vermisst! Außerdem zeigen sie, dass man auch auf einem durchaus amateurhaften Niveau Freude an seinen privaten Bildern haben kann, und sie betont immer wieder, dass diese Freude durchaus auch privat bleiben darf, und in den meisten Fällen auch bleiben sollte.

So sehr sie mich hierin überzeugt hat, so sehr wird sie von ihrer deutlichen Minderschätzung der Fototechnik selbst in ihrem Blick verengt. Sie suggeriert, dass die Technik ja heute nicht mehr der limitierende Faktor ist und das Equipment von Amateur und Profi sich immer mehr angleiche. Das mag in Ausnahmefällen zutreffen, aber Fototechnik ist immer noch extrem teuer und noch längst nicht jeder Amateur besitzt eine Studioausstattung für 50000€, und noch längst nicht jeder, der die Ausstattung besitzt, beherrscht sie. Dass die handwerkliche Seite der Fotografie so einen schlechten Stand hat, wie Frau Mettner es darstellt, glaube ich weder für die Gegenwart noch für die Zukunft. Gute Lichtsetzung wird auch in Zukunft etwas Geschick erfordern. Und leider ist es auch nicht so, dass alles Wissen hierüber in kostenlosen online-Tutorials jederzeit verfügbar wäre... ganz so einfach kommt man an die Informationen leider nicht. Aber es ist sicher so, dass auf diesem Level nicht entschieden wird, ob man viel Geld verdient. Denn für große Gewinne gibt es dann doch zu viele, die gut ausgestattete Studios besitzen.

Der Erfolg wird also denen beschieden sein, die eine individuelle Bildsprache entwickeln und Bildprojekt entwickeln, die etwas bedeuten. Meistens nur für sie selbst, bei den engagierten vielleicht auch für andere.

Für mich war es insgesamt aber ein pures Vergnügen, dieses Buch zu lesen. Das liegt aber sicher nicht zuletzt daran, dass es für mich mit wenig Verlusten verbunden ist, ihre Sicht zu teilen.
Trotzdem empfiehlt es sich, dieses Buch schon zu lesen, sobald überhaupt der erste Gedanke auftaucht, ob man für eine Laufbahn als Fotograf geeignet ist. Denn Gedanken darüber, wie das Internet den Beruf des Fotografen verändert und welche Konsequenzen dies für seinen eigenen Platz in diesem Beruf haben könnte, muss man sich heute auf jeden Fall machen. Frau Mettner ist eine der wenigen Autorinnen, die dies auch mit einem historischen Blick tut und gut verständlich darstellt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Großes Fragezeichen..., 8. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Wie man ein großartiger Fotograf wird. Wegweiser in eine Fotopraxis mit Zukunft (Gebundene Ausgabe)
1) Jemand, der nicht fotografieren kann, schreibt ein Buch namens "Wie man ein großartiger Fotograf wird" ===[egal] Jemand, der nicht Autofahren kann, schreibt ein Buch namens "Wie man ein großartiger Fahrer wird"

Liebe Frau Dr. Martina Mettner,

bevor Sie ein Buch mit so einem Titel schreiben, versuchen Sie zuerst sich selbst zumindest zu einer guten Fotografin zu machen und anschauliche Bilder zu produzieren. Dann würde dieser Titel zusammen mit dem Inhalt vielleicht nicht so lächerlich vorkommen, wie er es jetzt tut. Ihre Fotos sind grauenhaft.

2) Trotz meiner Recherche im Internet, konnte ich nichts über Ihre Referenzen finden. Da Sie nach eigenen Angaben "seit vielen Jahren" die Fotografinnen und Fotografen beraten, würde mich interessieren, wie viele von Ihren "hunderten" "Kunden" großartige Fotografen geworden sind.

3) Wie kommen Sie als eine Akademikerin darauf, die Künstler oder die Menschen, die Künstler werden wollen, zu beraten?

4) Wie können Sie als eine Autorin, die ihre Bücher im eigenen Verlag druckt und selber verkauft, über "Erfolg" sprechen? Halten Sie sich für erfolgreich?

Fazit: Hiermit möchte ich jeden vor einer Gefahr bewahren: Es gibt wunderschöne Bücher, die von erfolgreichen Fotografen geschrieben wurden (z.B. Joe McNally, Jens Brüggemann, Scott Kelby u.v.m.) und sowohl technisch/künstlerisch als auch bezüglich Berufsleben/Karriere goldwerte Informationen geben. Lesen Sie diese! Die wie hier angebotenen, im Hausverlag gedruckten Bücher, deren Autoren ihre Kompetenz weder als Fotograf noch als Berater/Erzieher beweisen können, sind betrügerisch. Das Spiel läuft folgendermaßen:

- Mit einem vielversprechenden Titel wird das Interesse geweckt und die Interessierten zum Kauf des Buches bewegt.
- Durch die "ich weiß, wie das geht"-Schreibweise wird der Leser als eine ahnungslose Schüler behandelt und verunsichert.
- Nach dem Lesen wird der Leser das Gefühl der Verlorenheit haben und nicht mehr wissen, wie er weitermachen soll.

Und Sie wissen wahrscheinlich was als Nächstes kommt: die weise Frau Dr. Martina Mettner wird angerufen und um einen persönlichen Beratungstermin gebeten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Lange gesucht, 25. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Wie man ein großartiger Fotograf wird. Wegweiser in eine Fotopraxis mit Zukunft (Gebundene Ausgabe)
Diese Buch ist sehr kontrovers diskutiert worden, was mich letztlich nur mehr zum Kauf desselben bewogen hat. Ich habe es nicht bereut. Nicht nur weil es auf eine bohrende Frage, die mich schon lange bewegt, eine wirklich brauchbare Antwort gibt, sondern auch, weil es eines der wenigen Bücher über Fotografie ist, das sich die Mühe macht, den Leser nicht nur zu begeistern, sondern nüchtern und realistisch in die zukunftsweisenden Anforderungen der Fotografie zu führen. Diese gelten für Fotografen, die mit ihren Bildern ihren Lebensunterhalt verdienen (müssen) genauso, wie für die, die das ihr Hobby nennen dürfen.
Allen Kritikern, die diesem Buch "nur" den Hinweis "nach Projekten zu fotografieren" entnehmen können muss man leider bescheinigen, dass sie das Buch entweder nicht wirklich gelesen oder nicht verstanden haben. Dem eigenen Fotografiern mit Hilfe konkreter Projekte einen wirklichen Sinn zu verleihen, und somit den Fotografen aus der Frustration zu helfen, ist natürlich eines der zentralen Anliegen des Werkes. Dabei wird das, was ein "Projekt" ist durchaus breit dargestellt und nicht etwa, wie manche kritisieren, auf ein einziges Projekt der Autorin ("Übergangszeit") verkürzt. Vor allem aber hat Frau Dr. Mettner, neben vielen anderen, zwei wirklich gewichtige Argumente, auf die bislang kaum in den Rezensionen eingegangen worden ist. Das erste ist fotografiegeschichtlicher Art. Die pittoreske Reportage-Fotografie des 20. Jh. ist vorbei. Hier kann keiner etwas neues hinzufügen, nur die Flut ähnlicher Bilder im Netz vermehren. Das kann am Anfang ganz schön, aber auf Dauer nicht der Anspruch auch keines Hobby-Fotografen sein. Sehr hilfreich fand ich hier, sich konzeptuell mit dem Unterschied zwischen "Bild" und "Fotografie" auseinanderzusetzen. Das zweite Argument, als schlüssige Folgerung des ersten, besagt, dass Fotografie im 21. Jh., will sie "sehenswert" sein, einen Zweck braucht. Um diesen zu erreichen ist unbedingt ein Zusammenhang zwischen Motiv, Bildaussage und Fotograf herzustellen. Eben dazu ist eine Art "Foto-Projekt" ein idealer Arbeitsrahmen. Die vielfach kritisierte Betonung des "Foto-Projekts" ist also kein Selbstzweck, sonder dient der Umsetzung dessen, was heute Fotografie ausmacht. Damit werden auch die Motive nicht funktionalisiert, sondern wirklich respektiert und in ihrer Eigenart und Würde zum Ausdruck gebracht. Gerade wenn es um Menschen geht, finde ich dies wichtig. Mir jedenfalls leutet ein: Nur so kann die leidliche, veraltete und ausdruckslose Zufallsknipserei überwunden werden. Wie das geht, das wird in diesem Buch entfaltet. Ganz klar, der "Hobbyist" wird hier vor die Entscheidung gestellt - aber genau das wünche ich mir von einem Buch!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Kein Rezeptbuch aber eine Denkhilfe., 8. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Wie man ein großartiger Fotograf wird. Wegweiser in eine Fotopraxis mit Zukunft (Gebundene Ausgabe)
Wer auf den ultimativen Tip zum Erfolgsfotografen erwartet hat wird sicher entwässert enttäuscht sein.... zumindest was typischerweise von Frau oder Mann erwartet wird. Wer sich aber ernsthaft mit seiner Begeisterung zum Fotografieren auseinandersetzt und sich für sich eine Endscheidsungshilfe zu seiner Einstellung zum Fotografieren sucht, findet ausreichend Ansätze.

Der scheinbar unabänderliche Glaube das nur ein topaktuelller Fotoapparat ordentliche Bilder schafft ... oder
Wie kann ich mit meinem Hobby geldverdienen ?
Ich könnte mit den " klischeegedanken" noch weitermachen. Wahrscheinlich müsste dann auch noch diskutiert werden ob es eigentlich gute Fotografen und Aufnahmen im vordigitalem Zeitalter gegeben haben kann ?!

Auch die leidige Frage die viele Fotoapparat-Besitzer quält: wie mache ich mich als Fotograf selbstständig?

Gegenfrage : Warum werden nicht alle PC-Benutzer Programmierer??

Warum sind nicht alle Autofahrer Kfz-Mechaniker?

Die Diskussion könnte unendlich weitergehen und wer etwas weiterdenkt findet für sich auch entsprechende Antworten, dieses Buch bzw die Bücher von Frau Dr. MM geben unverkrampfte Denkansätze wieder, immer nach dem Motto " erst einmal überlegen wo ich hin will und dann gehts los! "
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nur Aufregung statt Anregung, 11. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Wie man ein großartiger Fotograf wird. Wegweiser in eine Fotopraxis mit Zukunft (Gebundene Ausgabe)
Leider habe ich dieses Buch aufgrund der guten vorab-Besprechung und nach dem Lesen des Vorwortes gekauft. Meine Erwartungen gingen in eine ganz andere Richtung.

Der Titel ist absolut irreführend und übertrieben. Mehr als ein paar Tipps geben und EINEN Weg aufzuzeigen (den der Projektfotografie) tut dieses Buch nicht und das in einem ziemlich arroganten Tonfall.

Es gibt viele widersprüchliche Aussagen.
Ihre eigenen Bilder sind alles andere als Grossartig. Man fragt sich, ist sie selbstkritisch genug mit ihren Bildern? Da wären als Anschaungsmaterial Bilder anerkannter Fotomeister wahrlich glaubhafter gewesen.
Auch serielle Bilder dürfen durchaus gestaltet sein, was bei ihren Beispielfotos überwiegend nicht der Fall ist.

Und wenn man der Buchgestaltung nicht mächtig ist, darf man sich durchaus professionelle Hilfe holen. Typografisch gibt es einen sehr laienhaften Eindruck ab.

Gutes Marketing ist alles, deshalb umso besser hier Käufermeinungen zu lesen statt der geschönten Rezensionen in ihrem Blog.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Aussen hui und innen ..., 29. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Wie man ein großartiger Fotograf wird. Wegweiser in eine Fotopraxis mit Zukunft (Gebundene Ausgabe)
Das Beste war das Vorwort, der Rest erklärt einem, warum heutzutage so viel medialer Mist erstellt wird. Es genügt halt nicht, moderne Worthülsen zu verwenden. Die Fotografie ist noch immer ein Handwerk und ohne eine fundierte Kenntnis der Techniken kanns nix werden. Und 100 Bilder vom selben Motiv haben nichts, aber auch gar nichts mit Kreativität zu tun. Der gute Fotograf wählt vor der Aufnahme. Mit der Lektüre diese Buches wird man garantiert nicht das, was der Titel verspricht. Meine Empfehlung: gehen sie lieber für das Geld essen - da haben sie mehr davon.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Wie man ein großartiger Fotograf wird. Wegweiser in eine Fotopraxis mit Zukunft
Wie man ein großartiger Fotograf wird. Wegweiser in eine Fotopraxis mit Zukunft von Martina Mettner (Gebundene Ausgabe - 11. Januar 2010)
Gebraucht & neu ab: EUR 45,22
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen