Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Microsoft Surface Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
47
4,5 von 5 Sternen
Format: Broschiert|Ändern
Preis:10,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 28. Januar 2011
Das Buch VEGAN! habe ich mir vor wenigen Tagen bestellt und muss sagen, dass ich es als sehr hilfreich, ansprechend und interessant empfinde. Es umfasst neben der Geschichte, dem Kapitel über die verschiedenen Formen der Ausbeutung von Tieren und einem Kapitel mit dem Thema 'Tierschutz, Tierrechte, Tierbefreiung', in welchem die Unterschiede der Gebiete verdeutlicht werden, vorallem viele unterschiedliche Kapitel mit Ratschlägen für den veganen Alltag, die ich als sehr hilfreich erachte. Ergänzt wird das Ganze durch Rezepte, eine Ernährungstabelle und eine E-Nummern-Liste im Anhang.
Auch als langjährige Veganerin konnte ich hier noch Dinge nachlesen, die mir nicht bekannt waren und muss sagen, dass ich mir ein solches Buch schon vor vielen Jahren gewünscht hätte! Vorallem für diejenigen, die Interesse an der veganen Lebensweise haben, wird dieses Buch insbesondere interessant sein und den Einstieg und Alltag vereinfachen, da es alles beinhaltet, was der/die Veganer/in wissen muss und das in einem einzigen Buch! Sehr gelungenes Werk zu einem sehr guten Preis!
22 Kommentare| 72 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Nichts leichter als vegan zu leben - diesen Anforderungen möchte Marc Pierschel in seinem Buch "Vegane Lebensweise für alle" nachkommen und hat wohl eines der umfassendsten und hilfreichsten Bücher für eine entsprechende Ernährungsumstellung geschrieben. Der Autor räumt auf mit den gängigen Vorurteilen und gibt eine großartige Übersicht über alle anfallenden Fragen: Weshalb vegan? Ist das denn gesund? Was kann man dann überhaupt noch essen? Wie sieht die vegane Ernährung im Alltag aus? Darüber hinaus findet man im Buch eine Handvoll Grundrezepte, ein kleines Vokabelheft, um auch auf Reisen in fremde Länder klarmachen zu können, dass man nichts vom Tier essen möchte. Wer sich richtig gesund und ausgewogen ernähren möchte, erhält außerdem weitere Informationen zu unterschiedlichen Vitaminen und Mineralstoffen (worin sind sie enthalten und wofür sind sie wichtig). Zuguterletzt findet sich im Anhang noch eine Liste der E-Nummern und welche tierischen Bestandteile eventuell dahinter stecken.

Ich habe mich nun länger mit "Vegane Lebensweise für alle" beschäftigt, es fast schon durchgearbeitet, denn es bietet nicht nur eine Fülle an Informationen zum veganen Alltag, sondern natürlich auch das "Drumherum". Wieso wird jemand zum Veganer? Die meisten Veganer ernähren sich vermutlich aus Tierschutzgründen, was ich sehr gut nachvollziehen kann. Es gibt unendlich viel Tierleid auf dieser Welt. Leid, das die Menschen anderen Lebewesen zufügen, nur um in den kurzen, fragwürdigen Genuss des Fleisches zu kommen. Massentierhaltung, qualvolle Tiertransporte, Überfischung, Gänsestopfleber und und und. Wir wissen das nicht erst seit kurzer Zeit. Schon Manfred Karremann hat mit seiner Sendung "Achtung! Lebende Tiere" Anfang der Neunziger auf diese Mißstände aufmerksam gemacht. Pierschel geht natürlich auch auf die Biologische Landwirtschaft ein und leider tut er genau das, was man von einem Veganer erwartet: Es gibt nur Schwarz oder Weiß. Gut oder Böse. Vegan ist gut - alles andere ist böse.

Dies hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack, denn das Buch könnte so wunderbar sein. Es könnte die Augen öffnen und das Bewusstsein von nicht ganz so militanten Menschen erweitern. Sie dazu bringen, weniger Fleisch zu essen, obwohl ich bezweifle, dass diese Menschen jemals ein solches Buch lesen werden. Bei Marc Pierschel gibt es keine tierfreundliche Biolandwirtschaft und das stimmt mich traurig, denn ich habe eine solche Landwirtschaft fast täglich vor Augen. Mit Landwirten, die in keine Schublade passen. Die jedem Tier einen Namen geben, die - obwohl sie Rinder zur Fleischgewinnung züchten - selbst Vegetarier sind. Landwirte, die Bienen schwärmen lassen und ihnen nur Honig wegnehmen, der übrig ist und dabei nicht mal Zuckerwasser zufüttern müssten. Es gibt so viele Farben mehr als nur Schwarz oder Weiß und ich wünsche mir ein Buch, das diesen Farben endlich mal gerecht werden kann.

Auch die Antworten, die der Autor auf gängige Vorurteile vorlegt, kann ich nicht nachvollziehen. Weshalb sollte ich mich denn vor anderen für meine Ernährung rechtfertigen oder mit ihnen darüber diskutieren? Das habe ich früher als Jugendliche vielleicht versucht - inzwischen muss ich damit aber nicht mehr hausieren gehen und somit komme ich auch schon seit vielen Jahren nicht mehr in Bedrängnis, meine Ernährung verteidigen zu müssen. Man sollte meinen, dass auch die Veganer inzwischen genügend Selbstbewusstsein erlangen konnten, um damit so umgehen zu können.

Obwohl sich meine Rezension nun sehr kritisch liest, vergebe ich eine recht gute Bewertung, weil dieses Buch tatsächlich eines der besten zu diesem Thema ist. Will man wirklich 100% vegan leben, dann findet man dank Marc Pierschel alle nötigen Anleitungen dazu, um auch größere Klippen umschiffen zu können. Hut ab vor so viel Konsequenz. Mich hat die Lektüre dazu gebracht, wieder sehr tief in das Thema einzutauchen und ich kam zu dem Schluß, dass es besser ist, im Gleichklang mit der Natur und den Tieren zu leben. Und dies bedeutet für mich ein Geben und ein Nehmen - von beiden Seiten.
99 Kommentare| 110 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. August 2015
Vorweg:
Es ist schon eine Weile her, wo ich mir dieses Buch gekauft habe. Anfangs wollte ich mich erst einmal über das Thema Veganismus allgemein Informieren, weil ich immer wieder davon in den Medien etwas gehört habe. Inzwischen kenne ich sowohl einiges was für Vegan spricht und welches dagegen.

Zum Buch:
Sehr Informativ über die Beweggründe zum Einstieg zu diesem Lebensstil, vor allem hatte ich zuvor noch nicht gehört, dass es auch religiöse Gründe gibt um keine Produkte von Tieren gibt. Dieses wurde nicht näher beschrieben, aber ich habe mich einmal Informiert danach.

Woher einige Textilien herkommen fand ich auch Interessant, leider wurde meiner Meinung auch dazu viel zu wenig geschrieben. Auch aus Milch können inzwischen Kleidungsstücke hergestellt werden. Baumwolle wird bis heute auch noch nicht in Deutschland angebaut, jedoch kenne ich sehr viele Veganer die Baumwolle anziehen, welches vor allem mit den Thema Umweltschutz zusammenhängt. Sonnst können inzwischen auch schon andere Pflanzen zu richtigen Kleidungsstücken verarbeitet werden.

Was die E Nummern angeht, habe ich nur überflogen, denn herfür habe ich ein anderes Buch zum Nachschlagen. Jedoch ist mir vor allem aufgefallen, dass besonders in Pflanzlichen Lebensmitteln besonders viele Zusatzstoffe sind. Dieses sogar wenn ein Lebensmittel nicht Vegan ist, ein Beispiel ist, dass Butter weniger Lactose hat als Margarine.

Dieses Buch enthält viel zum Thema Ernährung und der Hauptsächliche Beweggrund für dieses Thema Vegan lautet hier alles rund um das Thema Tierschutz. Andere Bereich kommen meiner Meinung nach viel zu kurz.

Der Tierschutz ist hier mehr Sachlich geschrieben, so dass ich noch etwas später darüber nachgedacht habe, jedoch nicht so extrem geschrieben mit all ihrer Brutalität.

Das Thema Haustiere wird auch kurz angeschnitten, selbst dazu habe ich selbst unter Veganern schon unterschiedliches im Internet gelesen. Einerseits wird ein Haustier ernährt und wir geben denen Schutz und anderer seits heißt es dass Hunde beispielsweise Rudeltiere sind und eine Wohnung viel zu klein ist. Ähnlich ist es bei den Gnadenhöfen, dort leben die Tiere auch in Gefangenschaft.

Auf Grund dessen, dass das Thema Tierschutz und Lebensmittel hier groß geschrieben wird, fehlen auch die Einzelnen Richtlinien für bekannte Biosiegel. Denn zusätzlich zu den Gesetzlichen hat jedes Siegel noch einmal zusätzliche Richtlinien.

Gut finde ich in diesen Buch, dass dort Meinungen von Personen drin stehen, was diese Denken wenn andere Tierische Lebensmittel essen.

Sehr bedauerlich finde ich, dass eine wichtige Information vor allem Einsteigern vorenthalten wird. Es geht um Sojaprodukte, denn die Lebensmittelindustrie bekommt es bis heute noch nicht hin alle Östrogene aus dieser Pflanze zu entfernen. Dieses weibliche Hormon enthalten zwar auch andere Lebensmittel, jedoch wesentlich weniger. Besonders in einigen Lebenslagen (Pubertät, Wechseljahre) kann zu viel Östrogen zu Krebs fördern oder wir können uns nicht mehr um Nachwuchs kümmern.

Zwischendurch taucht auch immer wieder dass Thema TTIP in der Politik auf, jedoch frage ich mich warum schon einige Gesätze zu den Richtlinien von Pestizide zu Gunsten der Lebensmittelindustrie erhöht worden sind, denn sonnst würden nicht so viele Superfoods in Deutschland verkauft werden. Selbst wenn diese die Vegane Vielfalt erweitern.

In Plastik Zeitalter, wird nur auf Krebsfördernde Stoffe viel untersucht, dass viele Meerestiere jedoch daran Sterben, weil wir so viele Plastiktüten in die Weltmeere werfen wird weniger gedacht. Die Kiementiere können leider nicht Algen von Tüten unterscheiden, jedoch gibt es fast überall aus Hygenischen Gründen Tüten. Auch der Abbau und die Verbrennung ist schwierig. Selbst in den Gesundheitlichen Bereich ist Plastik relevant, da Plastik in die Lebensmittel eindringt, so dass dieser sogar im Urin Nachweißbar ist.

Viele nehmen auch Hormone, die in das Grundwasser gehen und nicht mehr heraus gefiltert werden können. Genau so geht es mit Waschmittel und Putzmittel. Vor allem Hygienemittel sind besonders umweltschädlich, obwohl Nachgewiesen schon nur klares Wasser mit einen Sauberen lappen zu 99% alles säubert, welches für ein Privathaushalt völlig ausreicht.

Eines möchte ich jetzt noch los werden, das zwar nur indirekt mit Veganismus zu tun hat, aber ich in unserer westlichen Welt für wichtig halte. Das ist zum einen der Konsum an Gegenständen und der Stromverbrauch. Beides passt in das Thema Naturschutz. Transportwege und Herstellung sowie der Verbrauch oder das Reißzirkeln wirkt sich leider drastisch auf die Erderwärmung und den Ackerbau aus.

Fazit:
Dass viele sagen, dass alle Veganer sind, kann ich nicht nachvollziehen, denn jeder muss für sich selbst wissen, wo bei einen die Grenze ist. Es gibt so viele Bereiche zu Veganismus, einiges zusätzlich habe ich jetzt noch in diesen Kommentar geschrieben. Dieses Buch ist zwar sehr Informativ, jedoch weil mir zu viel Fehlt, nach etwas über einen Jahr wissen, gebe ich nur 3-4 Sterne.

Tipps:
Wer möchte, kann leicht anfangen noch mit Vegane Ersatzprodukten und sich anfangs noch ungesund ernähren, bis hin zur Rohkost aus den eigenen Gemüse und selbst angelegten Gartenkräuter. Kaputte Gegenstände werden in Veganer Form neu angeschafft oder gleich als nicht mehr nötig gehalten, der Stromverbrauch kann bestimmt auch reduziert werden, (was hasst du denn in deiner Kindheit gemacht?) Wo wird eingekauft und wo her kommt alles, was ich brauche, bekommen alle Arbeiter einen guten Lohn?
Noch etwas für Einsteiger, Milchsäure muss kein Tierischen Ursprung haben, das ist viel mehr nur ein chemischer Begriff. So kann selbst Jogurt selbst her gestellt werden, nur aus Pflanzenmilch und Zitronensäure, jedoch dauert es eine Zeit lang, bis sich ein neuer Bakterienstamm von Milchsäure gebildet hat. Auch Fleischgewürz darf gegessen werde, weil es sich nur um eine Gewürzmischung aus Veganen Zutaten handelt.
Zum kochen versucht die verscheidenden Zucker Ersatzstoffe aus und variiert selber, das gleiche mit flüssigen Zutaten. Als Ei-Ersatz als Bindemittel gibt es auch viele Möglichkeiten, meine Erfahrung hat mir jedoch gezeigt, dass der Geschmack etwas anders ist und sich bei Kekse der Teig ein wenig schlechter verarbeiten lässt. In einer neuen Küche heißt es ausprobieren und habt Mut, lasst euch nicht von ein misslugendes Gericht unterkriegen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. April 2012
Das Buch ist wirklich gut geschrieben und sehr informativ. Mir persönlich gefällt es sehr gut, dass der Autor relativ sachlich über das Thema Veganismus berichtet und man nicht das Gefühl bekommt er möchte einen mit extremen Schilderungen unbedingt "bekehren".
Dadurch kann ich das Buch auch meinen Freunden empfehlen die nicht Vegan leben und dem Thema etwas kritisch gegenüberstehen, da sie nicht gleich vom Autor angefeindet werden, wenn sie Fleisch etc. essen.
Zudem bietet es viele Fakten und Zahlen, die mir auch beim Argumentieren sehr weiter geholfen haben, da ich mich doch oft rechtfertigen muss, warum ich denn vegan lebe. Auch gibt es hinten im Buch Tabellen mit Vitaminen, E-Nummern etc. über die ich mich sehr gefreut habe.

Alles in allem wirklich ein SEHR zu empfehlendes Buch für alle Leute, egal ob sie nun (schon) Vegan leben oder nicht.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. März 2011
Dieses Buch verschafft einem einen tollen Überblick über die vegane Lebensweise.
Besonders toll finde ich die Vitamin-Übersichtstabelle, sowie die "E-Nummern"-Tabelle die bei jedem Einkauf sehr hilfreich ist!
Neu-Veganer finden darin auch noch eine paar typische Vorurteile der "Allesesser" und der "Alleseinkaufer" auf die sie schlimmstenfalls irgendwanneinmal stoßen werden.
Besonders stimmig: Das Buch wurde auf recyceltes Papier gedruckt! :-)
0Kommentar| 24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Februar 2012
Ich ernähre mich schon seit vielen Jahren vegetarisch. Den Schritt zur streng veganen Ernährungs- und Lebensweise habe ich aber noch nicht geschafft. Zu hoch schienen mir die Hürden, sowohl die "logistischen", als auch die gesellschaftlichen. Denn mit der Ernährung allein ist es ja nicht getan, wenn man es konsequent umsetzen will. Auch schreckte ich immer wieder vor den gesundheitlicen Risiken zurück, vor denen mich u.a. meine Ärztin nachdrücklich warnte.
Dieses Buch hat meine Motivation erneut angestachelt und macht mir Mut, diesen Scritt nun doch zu gehen. Natürlich haben mich auch solch ergreifende Tatsachenbücher, wie "Tiere essen" von Safran Foer motiviert, mehr zu tun, als mich nur vegetarisch zu ernähren.
Ich habe mir wiederholt auch vegane Kochbücher gekauft. Mir fehlte aber ein in dieser Lebensweise erfahrener Bekanntenkreis und eine wirkliche Anleitung für die entsprechende Umstellung meiner Lebensweise.
Marc Pierschel nährt mit diesem Buch in mir nicht nur den Drang und die Überzeugung, daß für mich jetzt die Zeit reif ist, sondern er gibt gibt mir auch den notwendigen Leitfaden, die praktischen Anleitungen und Hinweise für den "veganen Alltag".
Meine Begeisterung für das vegetarische Kochbuch, zu dem ich erst kürzlich einen Beitrag geschrieben habe, bleibt davon unberührt, zumal es auch eine Vielzahl interessanter Ideen für vegane Rezepte und Beilagen enthält und der Übergang zur fleischlosen Ernährung bereits ein sehr wichtiger Schritt ist, den auch in meinem privaten und beruflichen Bekanntenreis immer mehr, vor allem auch junge Menschen, gehen.

Franka Lindner
0Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. August 2015
Das Buch ist gut geschrieben und auch sehr informativ. Allerdings hatte ich über weite Strecken hinweg das Gefühl ein veganes Manifest in den Händen zu halten. Es wird explizit dazu aufgefordert seine Umwelt über die Missstände in der Fleischproduktion aufzuklären. Klar darf man sein Wissen unter die Leute bringen, aber man sollte explizit vermeiden zu missionieren. Schließlich überzeugt man nicht mit einem erhobenen Zeigefinger, sondern schreckt nur ab. "Jungveganer" wird das weniger abschrecken, aber "Normalesser" beißen nach der Lektüre wahrscheinlich aus Trotz herzhaft ins Steak.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Juni 2013
Auf rund 150 Seiten stellt Marc Pierschel die "Vegane Lebensweise für alle" vor. In der Kürze muss manches nur angerissen bleiben, doch für den Einstieg in den ethischen Veganismus ist dieses Buch sehr gut geeignet. Es beginnt mit einer kurzen Geschichte des Veganismus, legt die Gründe dar und klärt darüber auf, wie Tiere in der "Tierproduktion" leben und leiden müssen, damit Menschen Fleisch, Eier, Milch, Honig, Pelz, Leder Wolle usw. konsumieren können. Abschnitte über Tierversuche, Zirkus, Zoo und Jagd ergänzen das Kapitel "Was niemand wissen soll". Auch die Bio-Haltung kommt hier nicht gut weg, es wird klar darauf hingewiesen, dass Bio-Tiere genauso wenig artgerecht gehalten werden wie konventionell gehaltene Tiere und dass auch Bio-Haltung in den allermeisten Fällen Massentierhaltung bedeutet.

Im dritten Kapitel widmet Pierschel sich Tierschutz, Tierrechten und Tierbefreiung und macht den Unterschied zwischen den ersten beiden Bewegungen deutlich: Die Tierschutzbewegung strebt Veränderungen innerhalb des Systems an, wie z.B. kürzere Tiertransportzeiten. Der Tierrechtsbewegung geht es um die Etablierung von Tierrechten und die Abschaffung der Tierausbeutung.

Die Angaben über Nährstoffe wie Vitamine und Spurenelemente sind richtig, besonders Pierschels Ausführungen zu B12-Quellen und der Verwechslungsgefahr durch B12-Analoga (in manchen Algen, Sauerkraut, Sprossen) ist hier hervorzuheben. B12 sollte daher auf jeden Fall supplementiert werden, um einen Mangel gar nicht erst entstehen zu lassen.

Die vegane Lebensweise beinhaltet immer auch die Frage danach, welche Stoffe bei der Herstellung von Produkten (ob zum Verzehr oder zum Gebrauch) verwendet werden. Hierauf geht Pierschel im fünften Kapitel ein und weist u.a. auf tierkohleraffinierten Zucker, unvegane Aromen und die Klärung von Säften und Weinen mittels Gelatine hin. Im Anhang findet sich zusätzlich eine Tabelle mit unveganen und potentiell unveganen Stoffen, die sich hinter den berüchtigten E-Nummern verbergen. Pierschel betont auch die Wichtigkeit von Produktanfragen.

Im achten Kapitel gibt der Autor schlagfertige Antworten auf Fragen, mit denen Veganer*innen sich immer wieder konfrontiert sehen werden: "Was kannst du denn dann noch essen?", "Woher bekommst du dein Protein?" oder Aussagen wie "Menschen haben schon immer Fleisch gegessen". Sechs Beispiele dafür, was man dann noch essen kann, gibt es als Rezepte dazu. Sie stammen aus dem kleinen praktischen Kochbüchlein Vegan lecker lecker!, das Pierschel gemeinsam mit Freund*innen verfasst hat und eine Vielzahl einfacher Einsteigerrezepte bietet.

Einige der Literaturtipps hätten vielleicht noch einmal überdacht werden sollen bzw. einen kritischen Kommentar verdient. So zum Beispiel Jonathan Safran Foer: Der Autor von "Tiere essen" macht Werbung für "Happy Meat". Bis auf wenige Ausnahmen wie diese sind die Link- und Buchtipps allerdings wertvoll und geeignet für die weitere Recherche.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Mai 2015
Tolles Buch um sich über die vegane Ernährung zu informieren. Ich habe es an einem Tag verschlungen! Es ist super geschrieben und enthält viele Tipps und Tricks wie man sich am besten vegan ernährt. Dazu stehn viele Informationen zu Themen wie Massentierhaltung und anderen interessanten Themen in dem Buch. Es ist super und ich empfehle jedem der sich über das Thema vegan informieren will es zu kaufen!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Januar 2013
Ganz aktuell: Pferdefleischskandal - Eierskandal...die Lebensmittelproduzenten nehmen es mit der Wahrheit wohl nicht genau - und schon gar nicht mit dem Tierschutz.
Wie verantwortungslos sie mit Menschen und Tieren umgehen - es ist einfach nur traurig.
Pferde aus rumänischen Schlachthäusern in deutscher Lasagne, natürlich undeklariert - das ist widerlich, besonders wenn man hinterfragt, welches Leben diese Tiere wohl hatten. Ähnlich ists bei Eiern: die Tiere sind diesen Eier-Fabrikanten "wurscht".
Es geht - wie immer - nur ums Geld. Da wird ein normales Ei ganz schnell zum okölogisch einwandfreien tierschutzmässig einwandfreiem Bio-Ei, der Verbraucher wird gnadenlos betrogen und hinters Licht geführt.
Nur gut das es Alternativen gibt! Sie müssten noch viel bekannter werden.
Dieses Buch hilft, Vorurteile gegen vegane Lebensweise auszuräumen oder macht einen zumindest sensibler, was das Leid unserer Nutztiere angeht.
-----------------

Es gibt viele Vorurteile über vegane Lebensweise: Veganer wären genussfeindliche, nur körnerfutternde Mitbürger mit Mangelerscheinungen.
Da ist es gut, dass ein ansprechend geschriebenes Buch das Gegenteil beweist und vegane Lebensweise realistisch ausleuchtet.
Es ist ein tolles Buch für alle, die sich darüber informieren möchten, was "vegan" nun wirklich ist und was es bewirkt. Es erklärt sachlich, kommt aber zum Glück ohne schreckliche Bilder aus. Man lernt, warum es gut ist (für die Tiere, die Umwelt und...einen selbst!), sich vegan zu ernähren, und was man beachten muss, damit man dabei gesund und fit bleibt.
Einige Rezeptideen zeigen: vegan kann ziemlich lecker sein!!
Ich finde dieses Buch prima - es räumt mit Vorurteilen auf und ist auch für die als Denkanstoss geeignet, die sich (noch) nicht vegan ernähren möchten!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden