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Kundenrezensionen

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Ein mittelschönes Leben: Ein Kinderbuch über Obdachlosigkeit
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35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. April 2010
Kirsten Boie hat ein sehr ungewöhnliches Thema für ein Kinderbuch gewählt.
Geschildert wird der gesellschaftliche Abstieg eines einzelnen Mannes. Die Autorin zeigt, wie sich ein Leben entwickeln kann - ohne bei den Kindern Angst zu schüren. Sie erzählt es schlicht, für Kinder gut verständlich. Das hat mich beeindruckt. Es lässt sich leicht und flüssig vorlesen - nimmt auch nicht zu lange Zeit in Anspruch. So bleibt Zeit, um über das Thema zu sprechen. Meine Kinder waren nachdenklich, aber nicht schockiert.
Auf diese Weise kann man Kindern das Thema durchaus "zumuten". Ein gelungenes Kinderbuch!
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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Juli 2009
Dieses Buch sollte kaufen, wer einmal eine Blick über den Tellerrand der eigenen heilen Welt werfen möchte. Es justiert die eigenen Beurteilungsmaßstäbe neu hinsichtlich der wirklich wichtigen Dinge im Leben.
Das Buch wurde mit finanziert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg, was den günstigen Preis ermöglichte. Und Teile des Erlöses kommen dem Hamburger Obdachlosenprojekt "Hinz & Kunzt" zugute. Man tut mit dem Kauf also noch für Andere etwas Gutes.

Die Sprache ist kindgerecht, was aber nicht heißt, dass nicht auch Erwachsene wertvolle Erkenntnisse aus dem Buch ziehen können, vor allem aus den von Grundschülern an Obdachlose gestellten Fragen und deren Antworten (z.B. "was haben Sie über Obdachlose gedacht, als Sie noch nicht obdachlos waren?" Antwort: "Was für Penner").

Der Weg in die Obdachlosigkeit und die Lage der Betroffenen werden wirklich gut geschildert. Vermisst habe ich die kritische Auseinandersetzung mit der Frage, wieviel Schuld "der Mann" in der Geschichte denn selbst an seiner Situation trägt. "Der Mann hat sich gleich ein neues Auto gekauft und neue Möbel für die neue Wohnung in der neuen Stadt und neue Klamotten" nachdem er nach Arbeitslosigkeit in einer anderen Stadt eine neue Arbeitsstelle bekommen hatte. Dass dies bzw. die daraus folgenden finanziellen Verpflichtungen ein wesentlicher Grund für die nach erneuter Arbeitslosigkeit folgende Negativ-Spirale, die in der Obdachlosigkeit endete, war, hätten die Autorinnen sicher kindgerecht aufbereiten können. Nur deshalb ein Stern Abzug.
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38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. März 2009
Ich habe das Buch in einer hamburger Buchhandlung gesehen, genommen und vor Ort direkt durchgelesen. Mir kamen die Tränen und ich kam ins Grübeln und doch tat es gut.

Es ist eine sehr ehrliche Erzählung von einem Mann, der Schritt für Schritt in die Obdachlosigkeit gleitet. Ein Mann der eine Frau und Kinder hat(te). Dieses Buch zeigt vorsichtig und doch sehr klar auf, dass auch die Menschen, die dort 'rumsitzen' ein Leben, eine Familie, eine Arbeit und vieles mehr gehabt haben.

Nur, meist kam etwas dazwischen, was nicht immer gut war.

Es ist sicher besser, wenn dieses Buch, was vom Schreibstil und den Bildern für Grundschüler geeignet ist, mit einem Erwachsenen, vielleicht auch in der Schulklasse durchgesprochen wird.

Auch für Kinder, die es aus ganz eigener leidvoller Erfahrung kennen, kann es ein gutes Buch sein um es dann zu thematisieren.
Vielleicht auch für obdachlose Eltern, die ihre Situation ihren Kindern erklären müssen/wollen.

Die Angst, die dieses Thema macht, wird erklärt und man schaut danach mit anderen Augen. Und es macht auch Mut, denn der Mann sieht das Elend, aber auch die Kraft es verändern zu wollen.

Es heißt ja auch 'nur': "Ein mittelschönes Leben"

Und ich hoffe dieses Buch bald deutschlandweit in den Buchhandlunegn sehen zu können, geht doch ein Teil der Einnahmen davon gleich an einen guten Zweck weiter.

Danke an die Autorinnen Kirsten Boie und Jutta Bauer
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ein kostengünstiges Buch herauszubringen, welches dennoch qualitäts- und gehaltvoll ist, ist dieses Mal vorzüglich gelungen.
Die Thematik Obdachlosigkeit wird hier äußerst anschaulich und präzise dargestellt, ohne in einseitige Bemitleidung zu verfallen.
Kirsten Boie und Jutta Bauer haben in einer besonderen Kooperation von Text und Zeichnung das Leben eines obdachlosen Menschen so dargestellt, dass hinter dem Obdachlosen ein Mensch, und hinter dem Menschen eine Person, eine persönliche Lebensgeschichte erfahrbar wird.
Auf 17 Seiten, die Kinder weder langweilen, noch überfordern, werden Alkoholismus, (Ehe-) Streit, Arbeitslosigkeit, Schulden und manches mehr feinfühlig zur Sprache gebracht. Das Buch vermittelt eine äußerst humane Stimmung und macht klar, wie leicht man als "gewöhnlicher Bürger" in die Obdachlosigkeit geraten kann.
Im weiteren Teil des leichten und handlichen Heftes antworten Obdachlose des Hamburger Staßenmagazins "Hinz & Kunzt" auf die sehr kindgerecht gestellten Fragen von Grundschülern/-innen.
Damit wird eine feinfühlige Auseinandersetzung ermöglicht, die sich variationsreich - vor allem im Schulunterricht und in der Jugendarbeit - initiieren lässt.
So wird man obdachlosen Menschen auf jeden Fall künftig anders begegnen.
Eine gesellschaftlich verantwortungsvoll gestaltete Lektüre, der man viele Leser/-innen wünscht!
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Mai 2010
Ich kaufte dieses Buch meinen schon etwas größeren Kindern (8,11,12 Jahre), da ich dachte dieses Thema kann wirklich irgendwann jeden treffen. Und ich habe tatsächlich ins Schwarze getroffen. Alle drei waren sehr berührt von der Geschichte und es gab und gibt jede Menge Gesprächsstoff. Obdachlos ist einfach ein Vorurteil und keiner frägt nach. Dass diese Menschen ganz normal lebten kann sich ein Kind ja mancher Erwachsene nicht vorstellen . Doch ich finde diese Lebensweise kann einfach jeden treffen. Dies wird in dem Buch sehr schön und einfühlsam erklärt.Ich denke meine Kinder und ich wir sehen so manch einen Menschen der im Schlafsack am Straßenrand sitzt jetzt mit anderen Augen und so soll es ja auch sein.Ausserdem sehen die Kinder wie wertvoll die "heile Welt"ist und man auch zufrieden sein kann wenn man nicht alles bekommt. Dieses Buch könnte toll in der Schule bearbeitet werde. So könnte man mehr Respekt vor Schwächeren (die selbst einmal zu den Starken zählten) vermitteln. Ich werde es bei uns in der Schule vorschlagen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die CD beginnt mit dem Abriss einer Biographie: ein Kind mit Hobbies, Heim und Familie, der Heranwachsende, die erste Liebe, die Arbeitsstelle, dann ein Bruch mit seiner Ehefrau, die Arbeitslosigkeit, das Trinken, das Kämpfen, der Sturz bis auf die Straße. Darauf folgen im Wechsel kleine Ergänzungen eines Erzählers und dann verschiedene Fragen von Kindern an drei Mitarbeiter des Hamburger Straßenmagazins >Hinz und Kunzt<.

Kinder stellen Fragen, die Erwachsenen durch den Kopf gehen, die sie aber nicht zu fragen wagen ob ihrer Scham. Dies sind existenzielle Fragen wie etwa "was machst Du, wenn Du krank wirst" oder "weiß Deine Familie, dass Du auf der Straße lebst", aber auch so scheinbar banale und doch erstaunlich wichtige Fragen wie "wo gehst Du denn aufs Klo", "gewöhnt man sich an das Leben auf der Straße" oder "feierst Du Weihnachten". Ich fand die Offenheit der Kinder sehr angenehm. Und ebenso fand ich es mutig und spannend, wie direkt die drei auf die Fragen eingingen. Erwachsene fragen nach Schuld und Verantwortung, daher fand ich es schön, dass man hier die Kinder zu Wort kommen ließ, welche das Augenmerk auf andere Dinge richteten.

Was die Betroffenen aus ihrer jeweiligen Sicht schilderten, fasst der Erzähler noch einmal zusammen, beschreibt beispielsweise die Vernetzung von Einrichtungen wie Straßenambulanz, Obdachlosenunterkünften, Wärmestuben, der Tafel oder dem Straßenmagazin. Sehr schön finde ich auch, dass es drei Gesprächspartner sind, zwei Männer und eine Frau. Dadurch zeigt sich auch, dass es nicht immer klare Antworten gibt und jeder die Situation anders einschätzt. Auf die Frage, ob auch Kinder auf der Straße leben, weichen zwei Antworten sehr stark voneinander ab. Ich denke, das liegt zum einen ander Definition "Kinder" (ich vermute, die Frau dachte eher an Jugendliche, während der Mann eher an Kinder im Alter der Fragesteller vor sich sah), und zum anderen ist Obdachlosigkeit ein schwer zu erfassendes Thema, das sich auch einer exakten Statistik entzieht.

Obdachlosigkeit ist gerade in Großstädten ein wichtiges Thema. Täglich läuft man an den Menschen vorbei, beachtet sie nicht, weicht ihrem Blick aus. Kauft vielleicht mal ein Magazin oder wirft ein paar Cent in den Pappbecher. Aber dann ist das Thema wieder vergessen, dem Alltag gewichen.

Produziert für Kinder, ist dieses Hörbuch dennoch auch für Erwachsene geeignet. Denn wie gesagt: Erwachsene wüssten auch gerne, ob ein Obdachloser Weihnachten feiert, aber sie wagen es nicht zu fragen, da andere Dinge wichtiger scheinen. Hier kann man allerhand über das Leben auf der Straße erfahren, aus einem ganz anderen Blickwinkel. Und für Kinder ist die CD sehr gut geeignet, mit offenen Augen durch die Stadt zu gehen, vielleicht sogar selbst aktiv zu werden. "Was können wir tun" war eine sehr bewegende Frage. Und mancher Erwachsene wird ob der Antworten wohl schlucken und gute Vorsätze fassen. Möge es nicht nur bei den Vorsätzen bleiben!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Dezember 2011
So harmlos und unspektakulär wie die Geschichte für Große und für Kleine erzählt wird, so treffend ist dennoch die Wirklichkeit! Wenn es jemanden getroffen hat, wie in diesem Büchlein ein ganz normaler Familienvater, geht es rapide bergab und -wie ein Obdachloser mir erzählte- "so schnell kannst Du gar nicht schauen wie Du unten ankommst". Kinder und Erwachsene lernen, dass es JEDEN treffen kann, wenn diese geschilderten Umstände im Leben zusammen kommen. Schön,dass es hier relativ gut ausgeht. (Gerhard Klein)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. April 2012
Es war eine richtige Ueberraschung dieses Buch zu lesen. Meine Kinder (8 und 6 Jahre alt), fanden es unglaublich das einem "normalen" Mann so was schlimmes passieren konnte. Wir leben in London, wo es sehr viele Obdachlose gibt, und es war mir wichtig, dass sie verstehen wie leicht es ist, dass so was passieren kann. Wir haben alle drei fast geweint als das Buch zu Ende war, aber es hat sehr geholfen, ein viel besseres Verstaendis fuer so eine Situation zu bekommen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Juli 2009
Dieses Buch zeigt auf kindgerechte Art, dass jemand, der auf der Strasse lebt, genau die selben Gefühle hat, wie jemand der ein gesellschaftskonformes Leben führt. Eben ein Mensch ist, wie wir alle!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Oktober 2013
Anschaulich geschrieben, so kann es gehen....

Die Geschichte ist toll geschrieben, Seite für Seite beginnt der Abstieg und am
Ende merkt man erst das man unten ist.

Trotz der Thematik ist es ein unterhaltsames, geliebtes Kinderbuch,
dass macht das Buch so besonders.
Wir lesen es immer wieder ohne jedesmal betroffen und PC zu sein.
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