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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen22
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am 24. August 2012
Dieses Buch beschreibt eindrucksvoll und mit einer gewissen Portion (Galgen-)Humor den schleichenden Prozess einer Drogensucht. Man fiebert vom Anfang bis zum Ende mit und möchte helfen. Dabei denkt man immer "Komm, Junge. Du schaffst das!" oder "Nein, mach das nicht.", "Dir muss doch klar sein, was dann passiert." Ich danke dem Autor für die ehrliche Veranschaulichung der Welt eines Drogenabhängigen, die ich nun mit anderen Augen sehe.
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am 1. März 2013
Mag sein, dass Personen und Orte dieser Geschichte "frei erfunden" sind, und doch ist es die harte, selbst erlebte Junkie-Realität, die der Autor, Jahrgang 63, hier beschreibt. Das ist mein eigener Jahrgang, und ich bin groß geworden mit dem Buch "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo". Genau daran fühlte ich mich sofort bei dieser Lektüre erinnert, nur dass es sich hier um Kinder aus der Nähe von München handelt, aber eben wiederum um jene aus meiner Generation. In den 70er Jahren las man ständig Berichte über neue Drogentote, und im Alter von 14 Jahren hat es mich total geschockt von Babs, jener Freundin der Christiane F. zu lesen, die in Berlin die jüngste Drogentote Deutschlands war - wiederum mein Alter und ja, es war Heroin, das sie zu Tode brachte. Erst vor wenigen Jahren habe ich eine DVD der "Kinder vom Bahnhof Zoo" auf dem Flohmarkt erstanden und angeschaut. Trotz meines vorangeschrittenen Alters und all meiner Kenntnisse darüber konnte ich in der Nacht danach kaum ein Auge zutun, so nahe gingen mir diese schrecklichen Bilder dieser verpfuschten jungen Leben...

Alex schreibt seine eigene Geschichte in der Tat rasant und scheinbar mit einer gewissen Distanz, aber so sind diese Storys alle, die ich bisher gelesen habe, denn anders, als distanziert, kann man diese Erfahrungen wahrscheinlich nicht überleben. Diese Storys ähneln sich in der Beschreibung desolater Familienverhältnisse, abwesender Väter, eines schwierigen sozialen Umfeldes in der Schule und Nachbarschaft und dann einer Clique oder Bande, zu der man dazugehören möchte, um endlich "in" und "cool" zu sein.
Es folgt eine Phase der Hochgefühle, der Allmachtsfantasien, vor allem hervorgerufen durch das Anderssein im Vergleich zu der übrigen Gesellschaft - die in der Tat für viele junge Menschen oftmals wenig Ansporn bietet, es dieser gleich zu tun bzw. sehr wenige positive Vorbilder hervorzubringen imstande ist.

Natürlich sind es aber auch immer wieder die Drogen, beginnend mit Alkohol und Hasch, die den Jugendlichen am Anfang solch gute Gefühle vermitteln. Doch bis sie erkennen, dass sie ihr Leben nicht wirklich leben, sondern als eine Art Zombie durch die Nebelschwaden der Drogen taumeln, ist es meistens zu spät, wie Alex hier deutlich darlegt: Die meisten überleben die Tortur, die sie ihrem Körper antun, nicht lange.

Und hier, ganz zum Schluss seines Buches, fällt auch die Distanz, die er lange Zeit aufrecht hält (und sein Sprachstil wird dabei um einiges anspruchsvoller...): Er trauert mit Recht um seine Freunde, die es nicht wie er geschafft haben, zu überleben. Es ist in der Tat eine ganze Generation, die hier zu einem großen Teil durch die Droge Heroin + Co. zerstört worden ist. Es ist eine Tragödie, an die mal wieder erinnert werden sollte, denn in den Medien kommt das Thema kaum mehr vor.

Hat man sich daran gewöhnt - oder gibt es die Heroinsüchtigen gar nicht mehr?
Doch, doch - es sollen laut Internet noch zwischen 150.000 und 280.000 offizielle und inoffizielle Heroinsüchtige in Deutschland leben, wobei die Zahl in Südeuropa wohl wesentlich größer ist. Jedes 5. Kind, so erfahre ich bei meiner Recherche, lebte 2011 in einer Familie mit einem süchtigen Elternteil (egal, ob Drogen oder Alkohol). Das ist viel und bildet ein gesellschaftliches Problem ab! Doch wen kümmert das?

Inzwischen haben wohl meinende Politiker ja längst das viel gelobte "Methadon-Programm" ins Leben gerufen - damit kann man den armen Heroinsüchtigen doch ihr Leben erleichtern, so heißt es... Alex widerspricht in seinem Buch vehement: Denn das tiefer liegende Problem der Sucht, d.h. der Grund, wieso jemand überhaupt zum Heroin gegriffen hat, das bleibt weiter bestehen und verlagert sich lediglich auf eine andere Droge: das Methadon, dessen Entzug, wie er schreibt, sogar doppelt so lang und so schlimm ist wie vom Heroin. Nur, dass diese Droge von der Krankenkasse bezahlt wird - wie "nett" von unserer "Solidargemeinschaft"!

Auch etwas anderes wird immer wieder deutlich, wenn man über solche "Drogenkarrieren" liest: Am Anfang stehen oft der Alkohol und die Hasch-Zigarette... Ich habe noch nie von einem Heroinabhängigen gelesen, der nicht zuvor gekifft hat! Es ist und bleibt also eine Einstiegsdroge, auch, wenn viele nach wie vor dafür plädieren, diese zu legalisieren... Alex' Geschichte hilft auch in dieser Hinsicht, sich diese Tatsache mal wieder vor Augen zu führen!

Denn wie gesagt: Wir haben das Thema "Heroin + Co." seit rund 30 Jahren nicht mehr wirklich "auf dem Schirm". Mag ja sein, dass diese Droge inzwischen von schickeren Designer-Drogen abgelöst wurde, und die heutige Jugend eher "Ecstacy + Co." zu sich nimmt, weil es "uncool" geworden ist, mit zerstochenen Armen tot auf einer dreckigen Bahnhofstoilette aufgefunden zu werden, aber Fakt ist, dass sich die Gesellschaft mit ihren Wertmaßstäben nicht so maßgeblich gebessert hätte, um der heutigen Generation Ansporn und Vorbild für ihre Zukunft zu sein. Und was folgt dann auf das kollektive "Komasaufen", mit dem viele heutige Jugendliche versuchen, ihre Augen vor der unschönen Realität zu verschließen?

Einerseits kam ich mir also bei der Lektüre von Alex' Junkie-Biografie vor wie auf einer Reise in eine Zeit, die scheinbar der Vergangenheit angehört. Andererseits ist klar, dass sich so viel nicht geändert hat, eher im Gegenteil! Es gibt noch mehr allein erziehende Mütter, noch mehr abwesende Väter, um ein Vielfaches gesteigertes Mobbing in den Schulen, viel mehr Druck auf die Jugendlichen und so gut wie keine Zukunftsaussichten für diese! Daraus folgt "null Bock", wohin man sieht! Doch Drogen - auch als "Mother's little helper" in Pillenform, wie die Rolling Stones einst sangen - sind nach wie vor zu kriegen, um dem Alltag zu entfliehen... Und der Gruppendruck, dem sich die meisten Heranwachsenden beugen, ist so stark wie eh und je.

Mag sein, dass sich möglicherweise kaum einer vom Drogenkonsum abhalten lässt durch die Lektüre eines solchen Buches. Tatsächlich könnte es eher geeignet sein für jene, die aussteigen wollen, denn wie der Autor selber anfangs schreibt, gibt es eigentlich keine Junkie-Bio mit einem "Happy End" von einem, der clean geblieben ist, und er wollte das ändern. Selbst Christiane F. ist ja immer wieder an ihrer Drogensucht gescheitert, denn ihr Buch endet bereits nach ihrem ersten Entzug, aber dem folgten weitere. Dieses ständige Auf und Ab, von dem auch Alex berichtet, macht den Leser völlig mürbe, weil scheinbar kein Ende in Sicht ist. Doch dann entdeckt Alex endlich das Geheimnis seines Erfolges: Dass es möglich ist, den Geist umzuprogrammieren und damit das auf Sucht getrimmte Ego auf die Spur zum echten Leben zu bringen. Es ist klasse zu lesen, dass allein ein starker Wille hilft, die Sache endlich in den Griff zu kriegen! Doch diesen Willen bringen die wenigsten auf.

Wem das Buch in jedem Fall geholfen hat, ist sicher Alex selbst, weil es befreit, sich solche Dinge von der Seele zu schreiben. Ich selbst vergebe nach intensiver Überlegung fünf Punkte, weil es verhindern kann, dass gesellschaftliche Grundprobleme dieser Art einfach in Vergessenheit geraten oder verdrängt werden. Mich selbst hat das Thema nach langer Zeit mal wieder heftig ergriffen, so dass dies auch eher eine persönliche Stellungnahme, als eine Buchrezension geworden ist.
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am 5. Dezember 2012
Wirklich sehr interessante Story, sehr empfehlenswert.
Zu keinem Zeitpunkt kam Langeweile auf bin noch immer begeistert :-)
Ganz klar: Daumen hoch.
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am 25. April 2016
Meine Güte. Habe diesen Artikel aufgrund der Beschreibung gekauft, die ja einigermassen interessant klang. Von dem Buch kann man nur enttäuscht sein. Auf einfachste Weise und in solch trivialem und langweiligen Stil geschrieben, dass jede Seite eine Qual ist zu lesen. Habe zwar nur vier Euro bezahlt, aber selbst die waren für diesen traurigen Versuch eines Buches zu viel.
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am 13. Mai 2016
Lesenswert hat mir sehr viel Spaß gemacht und war auch sehr spannend.die Kapitel sind auch gut unterteilt. Gute Unterhaltung garantiert
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am 26. Dezember 2012
Alex erzählt in der ich-Form wie zahlreiche Jahre seines Lebens abgelaufen sind und wie es dazu kam. Ursache - Wirkung. Es hätte sicher nicht unbedingt so kommen müssen, es hätte auch andere Möglichkeiten gegeben, aber schwierige Umstände (Ursache) gepaart mit eigenen Vorstellungen und Entscheiden (Ursache) haben seinen Weg in die Drogenhölle (Wirkung) gelenkt. Lange Zeit gesteht sich Alex selbst nicht ein, dass er schwerst Dorgenabhängig ist und meint "Wenn es zuviel wird, muss man halt einfach aufhören". Irgendwann kann er sich aber auch selber nicht mehr belügen und muss anerkennen, dass er längst drogenabhängig ist. Und das mit dem "einfach aufhören" ist dann doch nicht so einfach.

"Nur" drei Sterne? Wenn ich danach bewerten würde, wie ehrlich und offen ein Buch geschrieben ist, dann gäbe es sicher mehr Punkte. Meine Bewertungen richten sich jedoch stets danach, wieviel Unterhaltungs- und/oder Informationswert ein Buch mir brachte; fünf für "herausragend", drei für "ok" und eins für "schlecht". Alexanders Lebens(Leidens)geschichte ist offen dargelegt. Sie zeigt auch wie(so) er von einem Problem ins nächstgrössere geraten ist und was ihm jeweils zum entsprechenden Zeitpunkt wichtig war. Sie gibt Einblick in eine Welt und in Gedankengänge, die man als "Aussenstehender" vielleicht nicht so einfach ohne die Hilfe eines solchen Buches nachzuvollziehen vermag.

Unweigerlich taucht bei der Lektüre irgendwo im Hinterkopf die Frage auf, ob das Buch zur Prävention beitragen kann. Ich persönlich glaube nicht, höchstens in Grenzfällen. Ich glaube diejenigen, die auch ohne solche Lektüre Drogen nehmen wollen, werden das trotzdem tun, auch Alex selber hätte so ein Buch vermutlich nicht vom Drogenkonsum abgehalten. Vielleicht hätte er sich selber gegenüber aber schon früher zugegeben, dass er süchtig ist und den Ausstieg früher geschafft. Und da könnte ich mir schon vorstellen, dass diese Lebensgeschichte dem einen oder andern bereits Süchtigen Mut zum Ausstieg gibt.
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am 4. September 2012
Es war vor allem der rasante Erzählfluss, der mich am Lesen hielt, weniger die angesprochenen Themen: abwesender Vater, desinteressierte Mutter, falsche Freunde, Einfluss einer delinquenten und anomischen Clique, Gewalt und Brutalität, die keinen Sinn ergibt, die ersten Scherereien mit der Polizei ... Drogenmissbrauch ... e.t.c Eine unaufhaltsame Abwärtsspirale, der sich der Ich-Erzähler nicht entziehen kann und sich böse ins Aus manövriert ...
Am Ende fragte ich mich, warum mich die Lektüre so wenig berührt hat und habe noch immer keine richtige Antwort gefunden. Möglicherweise lag es an der "kühlen" Erzählweise. Möglicherweise habe ich ähnliche Lektüre schon gelesen und darauf empathischer reagiert, da ich mehr sympathisiert habe. Hier handelt es sich um gut verpackten harten Stoff, der dem Leser "reingewürgt" wird. Wenn man den Stil mag, kann man diese authentisch anmutende Geschichte durchaus lesen.
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am 28. November 2013
In dieser Autobiographie schafft es der Autor, den Leser regelrecht mitzureissen, das Buch in kürzester Zeit zu lesen, ohne es zwischendurch weglegen zu können. Dabei beschreibt er sein Leben so deutlich und eindringlich, als wäre man selbst Teil seiner Lebensgeschichte, als könnte man geradezu mit ihm in einer Wohngemeinschaft leben, als würde man sich mit ihm freuen und mit ihm leiden. Für dieses gelungene und darüber überaus mutige Werk von mir auf jeden Fall fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung!
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am 20. März 2013
Es beschreibt die Sucht sehr genau, den Teufelskreis der entsteht. Ich fühlte mich zum Teil in meine eigenen Jugend zurückversetzt. Zum Glück sind mir Drogen nie gefährlich geworden, aber ich kenne einige Leute und deren Wohnungen die auf dem Gebiet Erfahrungen gemacht haben, mit unterschiedlichem Ende....., so wie es der Autor beschreibt. Ein Buch das fesselt, durch seine Ehrlichkeit fasziniert. Der Schreibstil ist nicht perfekt, aber sehr eingängig. Klare Kaufempfehlung!
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am 4. Juni 2015
Ich bin begeistert von dem Buch es ist super geschrieben und fesselnd bis zum schluss.
Ich habe es meinem Sohn (15) gekauft und auch er liest es gerade brennend ich finde es eine super Aufklärung für Teenager das ihnen die Gefahr von Drogen vor die Augen geführt wird.
Respekt und meine Hochachtung jedem der es schafft aus diesem Teufelskreis zu entfliehen und sein Leben bringt neu zu leben.
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