Fashion Sale Hier klicken Fußball Fan-Artikel indie-bücher Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More sommer2016 roesle Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen20
4,1 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 6. März 2010
Das Szenario ist klar und es ist brutal. In wenigen Generationen wird Deutschland aus der Geschichte verschwinden und ein islamisches vorwiegend türkisches Land werden. Diese Entwicklung könnte schließlich europaweit in einem ärmlichen, unterdrückerischen Eurabien enden. Schuld ist unsere absurd niedrige Geburtenrate und das gleichzeitige ungebremste Einsickern moslemischer Immigranten, deren Ziel vorwiegend der deutsche/europäische Sozialstaat ist und nicht etwa die Integration in die deutsche/europäische Gesellschaft. Diese wird vielmehr als schwächlich, dekadent und ungläubig abgelehnt. Widerstand gegen den eigenen Untergang gibt es kaum. Wer die Probleme offen anspricht gilt als rechts, sogar als rassistisch und wird aus dem politischen Diskurs herausgekegelt. Es existieren völlig verrückte Denk-und Sprechblokaden, wahrscheinlich als Folge der deutschen Geschichte. Die Deutungshoheit haben kinderlose MultikultifundamentalistInnen wie Claudia Roth und co.
Im Buch werden die Probleme und Gefahren klar benannt und eine Fülle von Lösungsvorschlägen diskutiert, wobei der Wert der Familie hervorgehoben und die Rückkehr zu Werten gefordert wird, die unseren selbstmörderischen Untergang verhindern könnten, z.B. eine völlig neue Bewertung (auch und gerade finanziell) der intakten Familie. Das überaus kompetent (und trotzdem leicht lesbar) geschriebene (Sach-)Buch wird in eine spannende Kriminalstory verpackt und spricht damit auch eine größeren Leserkreis an und das sollte es auch! Schließlich sollten viel mehr Menschen die drohenden Gefahren endlich erkennen. Von unseren politischen Eliten ist diesbezüglich gar nichts zu erwarten. Zu verbohrt ist die Politische Korrektheit auf einen ungebremsten, selbstmörderischen und bereits heute erkennbar gescheiterten Multikulturalismus fixiert, der Deutschland und Europa letztlich schutzlos einer totalitären, anti demokratischen Ideologie namens Islam aussetzt; mit der Folge eines kollektivistischen, gleichgeschalteten islamischen Europa, ohne Demokratie, ohne Fortschritt, ohne individuelle Freiheiten, ein Europa, das in dumpfer Rückständigkeit zu einem ärmlichen, unterdrückerischen Eurabien verkommen könnte. So jedenfalls interpretiere ich das gelesene. Ich finde das Buch, trotz gelegentlicher Stilschwächen, hervorragend gelungen. Daher höchste Punktzahl.
77 Kommentare|91 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Januar 2009
Das "Integrationsland" auf dem Weg in die düstere Utopie: "2034"

In der Bundesrepublik Deutschland, laut Politsprech der "freieste Staat der deutschen Geschichte", findet eine offene Debatte über das zentrale politische Thema: die Zukunft des deutschen Volkes in der Mitte Europas im 21. Jahrhundert nicht statt. Wer die unabweisbaren Fakten, die demographische Krise Europas und den Ansturm des "externen Proletariats" (Arnold Toynbee) benennt, riskiert politischen Selbstmord, es sei denn, er genießt Sonderstatus wie Ralph Giordano oder Narrenfreiheit wie Henryk Broder. Die mildeste Strafe für Verstöße ist der Ausschluß aus dem herrschenden Diskurs mit Etikettierungen wie "ethnozentrisch", "völkisch" (das Korrelat zum "Tätervolk") "islamophob", "rechtspopulistisch" oder schlicht "rechts". Für härtere Maßnahmen ist die "Antifa" zuständig. Wer gar mit Kritik an Genese, Geschichte und Doktrin des Islam gewisse Empfindsamkeiten verletzt, riskiert Schlimmeres.

Ein Autor, der mit dem Buch "2034: Der Abschied vom Abendland" das Land aufrütteln möchte, ehe es zu spät ist, tut darum gut daran, sich der samisdat-Technik aus spätsowjetischen Zeiten zu bedienen. Das Buch erscheint im Selbstverlag, der Verfasser stellt sich so vor: "Max Eichenhain ist ein Pseudonym. Die sorgfältig recherchierten und belegten Fakten könnten nicht nur Islamisten provozieren."

Der Titel trifft den Kern der Sache. Der Begriff "christliches Abendland", einst wiederentdeckt im Widerstand gegen den Nationalsozialismus und den Goebbelsschen Mißbrauch des "Abendlandes", sodann konservative westdeutsche Reizvokabel im Kalten Krieg, ist längst nicht nur auf der sogenannten Linken verpönt. Inzwischen ist Deutschland für die "christliche Volkspartei" CDU zu einem "Integrationsland" geworden, namentlich für evident nicht integrierbare "Zuwanderer" aus dem Morgenland. Über die absehbaren Konsequenzen, eine von ethnisch-kulturellen und ethnisch-sozialen Konflikten zerrissene Gesellschaft, setzen sich die "Eliten" hinweg.

Nur spektakuläre Fälle, wie die nicht abreißenden Ehrenmorde sowie die Festsetzung der terrorverdächtigen "Sauerlandgruppe" (ein "Zuwanderer", zwei Konvertiten) kommen in die Schlagzeilen. Wo ist zu erfahren, dass es anno 2007 bereits in fünfzehn westdeutschen Städten Moscheen mit Namen Fatih Camii gab, benannt nach Mehmet II. Fatih, dem Eroberer (=fatih) Konstantinopels (1453)? Was sagt jenen, die von platonischer, christlich-orthodoxer Weisheit nichts wissen und Hagia Sophia für einen exotischen Doppelnnamen halten, der Begriff Hayasofya? Drei Moscheen dieses Namens gibt es bereits. Der Chef von Milli Görüs in Köln macht kein Hehl aus seinen frommen Absichten: "Dieses Land ist unser Land. Mit Hilfe Allahs werden wir es zu unserem Paradies auf Erden machen, um es der islamischen Gemeinschaft und der Menschheit insgesamt zur Verfügung zu stellen."

In den 70er Jahren reagierte Bundeskanzler Schmidt noch vehement ablehnend auf die Ankündigung des Ministerpräsidenten Demirel, die Türkei werde der EG (es gab noch keine EU - einer der unnötigen Fehler des Buches) beitreten, um ihr Bevölkerungsproblem nach Europa zu exportieren, allein zehn Millionen Anatolier nach Deutschland. Altkanzler Schmidt hält bis heute an der Ablehnung eines türkischen EU-Beitritts fest. Dass im Dezember 1999 auf einer Konferenz in Helsinki Ministerpräsidenten Ecevit wegen Zypern den Antrag auf Beitritt zur EU ablehnte und abreiste, und dass daraufhin EU-Kommissar Günter Verheugen (SPD) zusammen mit dem ehemaligen NATO-Generalsekretär Solana nach Ankara flogen, um den "Linksnationalisten" Ecevit umzustimmen, gehört zu den nie erwähnten Fakten.

Inzwischen äußern sich vorbildlich integrierte Führungspersönlichkeiten des Einwanderungslandes offen über dessen Zukunft. Der SPD-Europaabgeordnete Vural Öger, Träger des Bundesverdienstkreuzes, tat kund, um 2100 werde es in Deutschland 35 Millionen Türken und nur noch 20 Millionen Deutsche geben. "Das, was Sultan Süleyman 1529 mit der Belagerung Wiens begonnen hat, werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen verwirklichen." Hinterher wollte er die Sache als Witz verstanden wissen.

Derlei Fakten sind dem Buch zu entnehmen. Es will warnen vor der düsteren Zukunft des Landes, das als Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation zweimal den Ansturm der Osmanen auf das christliche Abendland abwehrte. Ob die Konstruktion des Buches - eine Mischung aus Krimi, Sachbuch, politischer Polemik und Progammschrift - dem Thema dien-lich ist, steht dahin. Immerhin taugt die in Köln angesiedelte Story - eine Freundes-gruppe deckt ein mit Morden garniertes Komplott auf - allemal als Vorlage für einen der unzähligen TV-Krimis. Falls in den Medien nicht totgeschwiegen, werden ungnädige Kritiker die Schwachstellen des Buches herauspicken: holzschnittartige Figuren, Sprachklischees ("Sehr gut!", entfährt es Teresa"), die ständige Polemik gegen die "Linken", die "Sozialisten", die "Frankfurter Schule".

Ein Widerspruch ist dem am Liberalismus der Freiburger Schule orientierten Autor - als Sprachrohr tritt der Hayek-Schüler Roland Baader auf - vorzuhalten: Man kann nicht den in Antike, Christentum und Aufklärung verwurzelten freiheitlichen Individualismus als Errungenschaft des Abendlandes gegen den "Kollektivismus" hochhalten und zugleich den zeitgenössischen Individualismus für die Auflösung der Familie, den Niedergang des Christentums und den aus Egoismus geborenen Geburtenschwund verantwortlich machen.

Dennoch: Das Buch bietet reichlich Informationen, abgesichert durch 178 Fußnoten aus seriösen Quellen (FAZ, Stefan Luft, Herwig Birg etc.), zu den faits sociaux des vor dem Einwanderungsdruck kapitulierenden Landes. Ein Namensregister zur schnellen Identifikation der Zitate wäre nützlich gewesen. Losgelöst von aller libertärer Theorie sind manche vom Autor favorisierten Konzepte zum Gegensteuern (streng reglementierte Einwanderung, Steuervergünstigungen statt Kindergeld, 90 % Lohnfortzahlung für Mütter in den ersten drei Jahren nach der Geburt, Rentenanspruch aus Erziehungsjahren, rückzahlbare Stipendien für alle, Volksabstimmungen) diskussionswürdig. Leider wird derlei, nicht zuletzt das demokratische Grundprinzip Art. 20,2 (2) GG von der politischen Klasse als "Populismus" abgetan.

Grundgesetz und Amtseid binden deutsche Politiker und Amtsträger, "Schaden vom deutschen Volk zu wenden". Ob sich die "Eliten" von den Warnungen eines christlich-aufgeklärten Verteidigers des Abendlandes beeindrucken lassen? Eher ist der hypokritische Vorwurf zu erwarten, dem Anonymus mangele es an "Zivilcourage". Sein Buch steht fraglos bereits auf dem PC-Index. Inzwischen schreitet die Orientalisierung unserer Städte voran. Schon "fordern" Sozialdemokraten, darunter der sonst besonnene Berliner Innensenator Körting, über das 1999 revidierte Staatsbürgerschaftsgesetz hinausgehend, die doppelte Staatsbürgerschaft anstatt der Verpflichtung zur Option. Die Forderung entspringt den Mechanismen der etablierten Politik: Parteien und Verbände dürfen fordern, die mündigen Bürger haben den Mund zu halten.
Herbert Ammon
0Kommentar|49 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 100 REZENSENTam 3. Februar 2009
Köln im Jahr 2034. Ein Gefangener wird hinter Gittern raffiniert ermordet. Ein gläubiger Muslim, der einen vermeintlichen Gotteslästerer getötet hat. Was aber steckt hinter seiner aufwendigen Ermordung? In welcher Beziehung stand er zu den Islamisten? Und was hat der Missionar mit der Angelegenheit zu tun? Hat der Missionar etwas mit dem Attentat auf dem Domplatz zu tun, welches auf einen CDU Bundestagsabgeordneten verübt wurde? Warum sucht er Theo, der an den Ermittlungen beteiligt ist, daheim auf? ...

Zentraler Mittelpunkt dieses Werkes ist aber ein Freundeskreis, dessen Mitglieder sich Gedanken zur Situation des Landes machen. Da ist zum einen Theo, Polizist, der sich neben seiner Arbeit mit internationaler Konfliktforschung beschäftigt, um den immer stärker werdenden islamischen Terror zu bekämpfen. Ausserdem Peter und seine Frau Teresa, Magdalena, eine junge, hübsche Orientalistin, Gabriel, Architekt, etc. Bemerkenswert bei dieser Zusammenstellung ist, dass es sich allesamt um Menschen handelt, die studiert haben oder noch studieren. Keine Handwerker, keine ungelernten Kräfte. Die Treffen dieses Freundeskreises werden von Zeit zu Zeit durch die Anwesenheit von weiteren Persönlichkeiten bereichert, Wissenschaftlern, aber auch dem Vorsitzenden einer Partei, wodurch vielfältige Informationen vermittelt werden. Die Themen, welche bei diesen Treffen diskutiert werden, decken ein breites Spektrum ab: Religion, geschichtliche Hintergründe und Entwicklungen, Studien und Versuche zum Verhalten von Menschen (Milgram, Zimbardo etc.), Individualismus und Kollektivismus, ... bis hin zu den Themen, die dem Autor offensichtlich am meisten am Herzen liegen: die demografische Entwicklung in Deutschland, welche insbesondere durch Heiratsimmigration und höhere Kinderzahl unweigerlich das Verhältnis zwischen den unterschiedlichen Kulturkreisen verschieben wird. Außerdem die Familienpolitik, der Mangel an direkter Demokratie.

Andererseits beinhaltet dieses Buch aber auch Episoden aus dem Leben einer sogenannten "Gruppe", welche die Probleme in Deutschland auf praktische Art und Weise angeht. Kopf dieser Gruppe ist Birte (mit abgebrochenem Studium), die weiteren Mitglieder: Bomben-Billy, Vollprofi mit Nordirland, Spanien und Italien Erfahrung, Ruth, eine ehemalige Punkerin, und Eddy, ein Sozialhilfeempfänger. Die Vorgehensweise beinhaltet alle nur denkbaren Methoden, um den Gegner zu liquidieren.

Sicher ist dieses Buch professionell geschrieben. Aber ist es auch spannend? Ist es also ein gelungener Krimi? Jein. Es gibt zwar mindestens zwei gute Polizisten, mehrere Bösewichte, einen Verräter ... Tote gibt es auch. Dennoch, bedingt durch die häufigen Freundestreffen leidet der Spannungsbogen und wenn es denn mal weitergeht mit der Krimihandlung muss man immer erst überlegen (evtl. auch zurückblättern) wo man stehengeblieben ist. Ideal ist diese Art der Darstellung in meinen Augen nicht. Hinzu kommt, dass die Figuren seltsam oberfläch und hölzern bleiben. Es wird beschrieben, nicht erzählt. Das klingt dann so (S. 19):
"Die Freunde treffen sich in Teresas und Peters Wohnung in Lindenthal, einer gutbürgerlichen Gegend Kölns. Sie haben sich hier in gemütliches Nest gebaut. Moderne Möbel stehen neben alten Erbstücken, im Wohnzimmer dominiert ein schwarzer Flügel. In jedem Raum sind Regale mit unzähligen Büchern, Kunstdrucke an den Wänden und überall Grünpflanzen. Teresa, eher unauffällig, klein, brünett, arbeitet halbtags als Literaturkritikerin bei einer Zeitung, eine Arbeit die sie größtenteils zu Hause per E-Mail erledigt. Sie ist nicht so schlank wie Peter, strahlt aber eine natürliche Gelassenheit aus. Sie haben drei süße Kinder, sieben, fünf und zwei Jahre alt, zwei Mädchen und einen Jungen. Ihr Spielzeug verteilt sich überall in der Wohnung. Wenn Peter abends nach Hause kommt, findet er meist eine zwar müde, aber dennoch ausgeglichene Teresa vor. Es scheint, als könne sie nichts aus der Ruhe bringen. Peter hilft ihr, wo er kann. ... "

Wer kann sich mit diesen Figuren identifizieren? Also mir ist es nicht gelungen, das gebe ich gerne zu. Das mag auch an der Art der Personen gelegen haben: hier wurden fleißig Klischees bedient. Die Figuren sind derart stereotyp: der Freundeskreis mit Studium und heilem Familienleben, selbstverständlich mehrere Kinder oder der Wunsch nach Kindern. Die Gruppe aus "Versagern", gewaltbereit, mit Kontakt zu Sozialhilfeempfängern. Wo ist die alleinerziehende Mutter? Wo der durchschnittliche Arbeiter? Sie kommen in diesen Seiten nicht vor. Kein Wort zu den Problemen im Arbeitsleben, wo (vielleicht) Ausländer in der Mehrzahl sind. Wie ist dann das Betriebsklima? Man erfährt es nicht.

Das Wichtigste an diesem Buch scheint die Aufzählung der (teilweise selektiv geprägten) Fakten zu sein. Wieso teilweise selektiv?

Seite 148 f zur Situation in Frankreich: "Der Staat fördert seit den 1950-er Jahren gezielt die 3-Kinder-Familie. Die durchschnittliche Französin hat um ein Drittel mehr Kinder als die deutsche Frau - und zwar nur wegen der bewussten Förderung von Familien". Als Nächstes hätte ich eine Analyse dieser Förderung erwartet ... diese fehlt jedoch. Soweit mir bekannt, gibt es einerseits in Frankreich steuerliche Vorteile durch das sogenannte Familiensplittung (im Gegensatz zum deutschen Ehegattensplittung), andererseits ist aber auch die Versorgung durch Krippen- und Kindergärtenplätze besser. Bereits für Einjährige besteht problemlos die Möglichkeit der Betreuung. Freilich widerspricht dies ja der Intention des Buches, denn a) sind Kinderkrippen ja "Bakterienschleudern" (S. 145) und b) gibt es die drei ZZZ: Zeit, Zuwendung, Zärtlichkeit, die man seinen Kindern zukommen lassen soll, damit sie bessere Chancen, ein gesundes Selbstwertgefühl und eine kreative Intelligenz haben! (S. 152) "In Ganztagskrippen für Kleinstkinder sind die drei ZZZ nicht möglich". Also eine Absage an das französische Erfolgsmodell, welches ein paar Seiten vorher gepriesen wurde, statt dessen ein neuer Feminismus, welcher die Kinder betont: "Ein Kind zu bekommen bedeutet im Leben viel mehr, als Karriere zu machen." (S. 153). Tatsächlich? Wie wäre es, hier die Schweiz zum Vorbild zu nehmen, wo es sehr viel mehr Teilzeitstellen auch für Führungskräfte gibt? Aber davon wird ja nichts erwähnt in diesem Buch.

Immerhin, dieses Buch enthält eine Fülle an Lösungsvorschlägen: wie man Ghettos von Ausländern auflösen kann oder zur Schulausbildung von ausländischen Kindern mit mangelhaften Deutschkenntnissen, zur Kinderbetreuung und Lohnfortzahlung von Müttern, zur Krankversicherung oder zur Rente, zum Demokratieverständnis in der Schweiz ... vieles, sehr vieles davon ist INTERESSANT und DISKUSSIONSWÜRDIG. Leider kann es sich der Autor aber nicht verkneifen, manchmal etwas populistisch zu argumentieren. Beispiel S. 289 "Welche Chance hatte 1917 Kerensky gegen Lenins eiskalt geplante Machtübernahme?" Antwort: der Ausdruck "eiskalt" ist hier fehl am Platz. Kerensky führte den Krieg gegen das Deutsche Reich weiter trotz Kriegsmüdigkeit seines Volkes, aber die Amerikaner finanzierten ihn ja ... vielleicht hätte er auf die Stimme des Volkes hören sollen und nicht auf die seiner Geldgeber? Und was hat das mit der Situation Deutschland-Türkei respektive Moslembruderschaft zu tun? Der Vergleich hinkt!

Oder ein anderes Beispiel von S. 198: das amerikanische Rentensystem mit Rentenfonds, die in Aktien investiert sind ... dies ist angesichts der gegenwärtigen Finanzkrise wohl auch kein Vorbild mehr. Eine wachsende Mehrheit sieht dort das Wirtschaftsgeschehen aus der Perspektive von Teilhabern? Ob der Autor das heute auch noch so schreiben würde?

Die Darstellungen zum Islam, zur Geschichte der Türkei und noch ein paar andere Ausführungen kann ich nicht kommentieren, da mir das Wissen hierzu fehlt. Es ist mir aber aufgefallen, dass der kriegerische, besitzergreifende Aspekt hervorgehoben wurde. Nichts wurde geschrieben zur Bedeutung der arabischen Gelehrten während sich Europa noch im Mittelalter befand: Avicenna (Abu Ali El-Husein Ibn Sina), Ibn Kaldoun, Abu Ali Ibn El-Haytham, El-Ghazali, ... sie werden nicht erwähnt. Die mystische Seite des Islam - der Sufismus - kein Wort hierzu. Die Verdienste von Kemal Pascha / Atatürk zur Position der Frau oder zur Reform des Alphabets - keine Informationen hierüber. Wäre es sonst zu ausführlich geworden? Oder maß der Autor dem keine Bedeutung zu?

Fazit: Teilweise gelungen, aber auch ein Klischeelieferant. Kein Buch von der Sorte, das einen mit Charakteren überrascht, die im Gedächtnis bleiben. Aber die vom Autor vorgestellten Lösungen und Ideen für die Bereiche Integration, Familienpolitik, Einwanderungspolitik, Mangel an Demokratie sind interessant und lesenswert, wenn auch teilweise einseitig dargestellt. Ein Punkt Abzug hierfür. Bei einem Roman hätte mich das nicht weiter gestört. Dies gilt aber nicht für dieses Buch, das den Anspruch hat Fakten zu vermitteln, erkennbar an den erfreulicherweise vorhandenen reichhaltigen Quellenverweisen.
0Kommentar|14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Februar 2010
Dieses Buch ist in meinen Augen realistisch und beängstigend.EIne Pflichtlektüre!!

Sehr gut!!!
0Kommentar|19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Januar 2008
Der mitreißende Kriminalroman "2034 Der Abschied vom Abendland" ist ebenso eine scharfe Kritik wie George Orwells "1984", der vor grausamen Diktaturen in vollkommen überwachten Staaten warnte. 50 Jahre später sieht die Bedrohung anders aus. Nicht gewaltsame Gehirnwäsche, sondern "politisch korrekte" Umdeutungen verführen uns in einen neuen, diesmal demokratischen Kollektivismus mit vernichtenden Folgen.

Der Roman spiegelt aber auch die Ängste dieser Zeit wieder. Allen voran sicherlich die Angst, dass die gerade zerschlagenen Diktaturen in Europa in einer neuen Form wieder aufleben könnten. Wie das verhindert werden kann, beantwortet Autor Max Eichenhain in diesem vergnüglich konstruktiven Buch:

Wie kann der dramatische Einbruch der Geburten, die sich seit 1965 halbiert haben, umgedreht werden? Was ist gegen die strukturelle Arbeitslosigkeit zu tun? Wie können wir die Globalisierung nutzen und die Billigkonkurrenz aus Fernost zügeln? Warum darf die Türkei nicht EU-Mitglied werden? Welche Vorteile hat eine direkte Demokratie? Welche Wertvorstellungen hat der Islam und Europa?

Aber keine Sorge! Das Buch ist exzellent geschrieben und bietet ein kurzweiliges Lesevergnügen. Absolut lesenswert, eine in jeder Beziehung gute Lektüre.

Neben der wissenschaftlichen Aufarbeitung des Autors* haben zwei sehr begabte Romanschreiber einen mitreißenden Kriminalroman geschrieben. Die Wahrheit einiger grundlegender Fakten führender Wissenschaftler Deutschlands dazu schildert konzentriert und leicht verständlich der Roman "2034 Der Abschied vom Abendland"

* Fakten sind sorgfältig recherchiert und mit 177 Quellennachweisen belegt

"2034 Der Abschied vom Abendland" vermittelt anschaulich und leicht verständlich, was die besten Wissenschaftler Deutschlands und der Welt zu sagen haben:

- zu unserem Staat mit der Entwicklung seiner Kultur seit dem Römischen Reich

- zur Bevölkerungsentwicklung in Europa und insbesondere in Deutschland und wie dieser demografische Selbstmord gestoppt werden kann

- zu den gängigen Wirtschaftstheorien mit einschlägigen Beispielen

- was Interessenpolitik und was die nachgewiesene Wahrheit ist

- zur Entstehung des Islams, den wichtigsten Aussagen des Korans und seiner weltweiten Interpretation durch heutige muslimische Repräsentanten und westliche Wissenschaftler

- zur Geschichte und Gegenwart der Türkei und deren Drang nach Europa.

Das Buch ist exzellent geschrieben und bietet ein kurzweiliges Lesevergnügen!
0Kommentar|49 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. September 2010
Guten Tag,

es wurde schon einiges zu diesem Buch geschrieben, daher erspare ich mir Tiefergehendes.
Wie schon in vielen anderen guten und inhaltlich fundierten Büchern (zuletzt Deutschland schafft sich ab)
dargestellt, bewegt sich die deutsche Bevölkerung auf eine Eliminierung hin. Wenn man die ausländerpolitischen
Machenschaften unserer Regierung und derer davor betrachtet ist es offensichtlich, dass dies mit Vorsatz betrieben wird.
In keinem anderen Einwanderungsland wird dermaßen fahrlässig eine fast ausschließliche Einwanderung in die Sozial-
systeme betrieben wie in Deutschland. Von qualifizierten Einwanderung wie in Kanada, USA, Neuseeland usw. ist nicht die Rede und wird anscheinend von der Regierung auch nicht gewollt, wie ist sonst diese katastrophale Ausländer-
politik zu verstehen. Bestehende Gesetze werden nicht durchgesetzt und alles was in Richtung einer "härtere" Linie geht, wird sofort unter dem Deckmantel der deutschen Vergangenheit, breitgeschlagen.
Wenn Wahrheiten angesprochen werden, wird man in die Rechte Ecke geschoben und behauptet man lügnet. Die deutsche
Bevölkerung ist wirklich zum Untergang verurteilt. Wenn es 2034, wie im Buch beschrieben, sein sollte bin ich zum Glück schon längst in Rente und habe dieses Land sicher verlassen. Das Elend erspare ich mir und auch das Gefühl mich dann als Fremder im eigenen Land zu fühlen.

Danke
0Kommentar|20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Februar 2008
Es gibt viele Bücher, die erzählen, belehren, unterhalten, theoretisieren, provozieren, fantasieren oder einfach die Autoren selbst darstellen.

Dieses Buch hat zwei Ebenen: Eine versucht in die Zukunft zu schauen (Roman) und die andere aus der Vergangenheit die Gegenwart zu erklären (Sachbuch). In den beiden Ebenen spielt der Autor die Rolle eines Vermittlers zwischen dem Zeitgeist, in dem wir alle leben, mit der Last der Vergangenheit und der Sorge um die Zukunft.

Seine Ziele werden allmählich immer klarer, wenn man seinem Wege folgt, wie er uns von Fesseln zu befreien sucht, die uns zu Geiseln der Irrtümer dogmatischer Machthaber machen. Durch leidenschaftliche Diskussionen junger Menschen wird die Kluft zwischen den Machthabern und den Untertanen deutlich. (Eigentlich zwischen verwurzelten Menschen und denen, die Naturgesetzte ignorieren.)

Die zentrale Frage des Buches ist die Apologie der Familie.
"Zu Beginn jeder Kultur steht der Kollektivismus. Das Überleben des Menschen im Rudel, im Stamm gelingt nur durch die Gemeinschaft. Die Familie ist der zentrale gesellschaftliche Wert."
In Europa hat sich der Individualismus als falsch verstandene Freiheit durchgesetzt. "Befreite" Frauen werden zu den Angriffstruppen gegen die Natur. Der Mensch wird zum Homo Consumentus degradiert. Er hat sich aus der persönlichen Verantwortung für die Zukunft abgemeldet und diese an den neuen Gott namens Wohlfahrtsstaat delegiert. Damit wird er zu einem Gruppenwesen in einer gesichtslosen Masse. Das Paradox der Befreiung bzw. Emanzipation: Der Mensch wird "befreit" von Traditionen, überlieferten Werten und nationalen Kulturen. Auch die Würde der Menschen ist nicht mehr unantastbar, sondern wird strenger denn je durch den Fleischwolf der "politischen Korrektheit" gedreht.

Der Autor spricht direkt zum Leser und lässt seine Romanhelden auch über tabuisierte Themen, wie etwa die Überfremdung Europas diskutieren. Das dramatische Szenario vom Aussterben der Deutschen wird uns vor Augen geführt. Die im Hintergrund laufende literarische Kriminalgeschichte dient nur zur Unterstützung und Verdeutlichung der makabren Entwicklung, welche zur Zerstörung unserer Demokratie und unseres Kulturraumes führen kann.

Die Dramaturgie des Zukunftsromans hat bereits in der Gegenwart tiefe Narben hinterlassen. Europa und vor allem Deutschland sind so indoktriniert, dass es keiner Waffen mehr bedarf um unseren Kontinent durch den Islam zu übernehmen. Sobald die Türkei in die EU eintritt, im Roman als privilegierter Partner, ist das Schicksal des Abendlandes vorgezeichnet: Es lässt kein Fortbestehen der individualistischen Völker im Angesicht der kollektivistisch organisierten Moslems erwarten.

"Ein Abschnitt unseres Lebens geht zu Ende. Wir hatten ehrgeizige Pläne, wir wollten Deutschland als unsere Heimat für uns und unsere Kinder bewahren...
Aber wir haben die Übermacht und die Brutalität unserer Gegner unterschätzt. Wir haben nicht damit gerechnet, dass eine dermaßen dämonische Organisation mit einem furchtbaren Willen, einer eiskalten Planung und mit grauenhafter Präzision unseren Widerstand zerbrechen könnte! Und auch den der deutschen Eliten."

So schreibt der Autor am Ende seiner leidenschaftlichen Überlegungen über die Zukunft. Das ist eine Warnung, die man ernst nehmen muss. Wer in einem spannenden Krimi ein Plädoyer für die selbstverantwortliche Freiheit und konstruktive Vorschläge für das Fortbestehen unseres Landes erfahren will, soll dieses Buch unbedingt lesen.

Jurij Below, Frankfurt
11 Kommentar|42 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Februar 2009
Sie steht für den zentralen gesellschaftlichen Wert. Eine perfekte Familie ist nicht leicht zu definieren. Es ist schon ziemlich schwierig zu sagen, was überhaupt eine Familie ist. Deswegen haben wir uns angewöhnt, von Familie immer dann zu reden, wenn es sich um eine Lebensgemeinschaft mit Kindern handelt. Danach sind Verheiratete ohne Kinder eigentlich keine Familie. Es ist psychologisch sinnvoll, diese besondere Funktion für Kinder in den Vordergrund zu stellen, und das bleibt dann erhalten, auch wenn die Kinder nicht mehr im Haushalt der Eltern leben. Im Rückschluss erfüllen aber auch kinderlose, egal ob hetero - oder homogene Lebensgemeinschaften diese Kriterien, wenn sie sich elternloser Kinder annehmen. (Der 1945-1990 andauernde Ost-West Systemkonflikt "Kalter Krieg" erreichte 1962 mit der Kuba-Krise einen Höhepunkt, so dass ich es als damals 26-Jähriger für verantwortungslos ansah, unschuldige Kinder in eine am Abgrund stehende Welt zu setzen.) Wenig später zog ich dann drei Kinder groß, die meine Frau mit in die Ehe brachte.
Dagegen sind die im Jahre 2004 (auf den Seiten 149/150) per Umfrage ermittelten 5 Gründe gegen Kinder nur unter Vorbehalt nachvollziehbar. Die drei häufigsten davon hätte man finanziell lösen können.
Falsch verstandene Individualität führt in die Sackgasse des Konsumdenkens
Der Autor regt über komplexe überlebenswichtige Aspekte zum Nachdenken an. Um diesen Gedanken zu folgen, ist es unerlässlich, dieses Buch in allen Einzelheiten gründlich gelesen zu haben.
Aus niederen Lebensformen hat sich der Mensch im Laufe der Evolution zu einem moralfähigen Kulturwesen entwickelt, doch wehe, wenn die dunklen Triebe seines Tierseins entfesselt werden und wieder die Oberhand gewinnen.
0Kommentar|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 4. Dezember 2008
Der Kriminalroman - 2034 Der Abschied vom Abendland - ist eine Warnung an uns heute, den demokratischen Kollektivismus mit vernichtenden Folgen abzuwehren. Geschickt in einem Roman verpackt, schildert das Buch die tatsächlichen Entwicklungen, gibt aber auch Hinweise, was getan werden kann: den dramatische Geburtenrückgang und welche Massnahmen dagegen zu ergreifen sind, was gegen die strukturelle Arbeitslosigkeit zu tun ist und wie wir die Globalisierung wirklich effetkiv nutzen. Interessant die mit umfangreichen Hintergrundwissen angereicherten Informationen, welche Wertvorstellungen der Islam zu Europa hat. Die Entstehung des Islam, den wichtigsten Aussagen des Korans und seiner weltweiten Interpretation durch heutige muslimische Repräsentanten und westliche Wissenschaftler werden anschaulich dargelegt, ebenso die Geschichte und heutige Situation der Türkei und deren Streben nach Europa. Die zentrale Frage des Buches ist die Stellung der Familie für das Überleben einer Kultur, denn in Europa hat sich der Individualismus als falsch verstandene Freiheit durchgesetzt. Darüber hinaus verhält sich Europa und vor allem Deutschland wie ein Schaf, das ohne zu blöken unseren Kontinent durch den Islam übernehmen lässt. Wer sich nicht von den halbgebildeten Medien beeinflussen lassen will und nicht alles glaubt, was ihm im Namen der Demokratie untergejubelt wird, der sollte dieses Buch unbedingt lesen!
0Kommentar|21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Dezember 2008
Das Buch habe ich vor allem durch die Einsprenkelungen der Kriminalstory besonders fasziniert gelesen.
Der Autor muss unglaublich viel recherchiert haben, um diesen Wissenshumus einbauen zu können. Die Ausführungen sind sehr deftig, doch leider muss ich dem Autor in allen wesentlichen Punkten Recht geben. Die Idee, so relativ subtil einen Readers Digest zu den Themen zu erzeugen, ist in jedem Fall sehr gut.
Es war ein Vergnügen, die historischen und Sachgebiets-Darlegungen und die verfremdeten Aktualitäten unserer Jahre eingebettet in schallgedämpfte Todesschüsse und schwere Brüste zu lesen.
Das Buch werde ich weiter geben, es ist eine ideale Anregung zu heißen Diskussionen im Freundeskreis.
0Kommentar|20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden