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Kundenrezensionen

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am 8. Juli 2015
Von "Waking Up" bin ich total begeistert gewesen, also habe ich mir ein zweites Buch von Sam Harris bestellt. Ich dachte mir, dass 90 Seiten ganz in Ordnung sind, denn ich habe schon andere Bücher in dieser Länge gelesen (z.B. von Seth Godin), die mich wirklich begeistert haben.

Zunächst zum Inhalt... Den kann man sich eigentlich aus dem "gemeinen Menschenverstand" herleiten. Es ist zwar gut, dass jemand mal aufführt, dass Lügen in jeglicher Form Mist für das zwischenmenschliche Vertrauen ist und man immer einen Weg um die Lüge herum findet, aber in meinen Augen ist das etwas, das man sich mit dem "gemeinen Menschenverstand" super klarmachen kann. Insofern hat mich das Buch da schon etwas enttäuscht.

Dann habe ich feststellen dürfen, dass der Inhaltsteil des Buches nur etwa 40 Seiten lang ist - anschließend folgen nämlich ein Interview und Diskussionen mit Lesern, die Antithesen zum Inhaltsteil herausheben. Eigentlich eine gute Idee, aber 14 Euro für etwas, das man auch in einem Blog-Artikel hätte schreiben können? Ich dachte mir erst, das sei ein schlechter Witz.

Es ist auch nicht so, als seien die wenigen Seiten des Buches dicht bedruckt. Die Marge zum Textfeld beträgt 3cm.

Ist das erste Mal, dass ich ein Buch zurückschicke, aber das war mir mein Geld echt nicht wert.
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am 13. Juli 2013
In der eher kurzen Schrift "Lying" setzt sich Sam Harris mit dem Vorgang des Lügen auseinander. Er argumentiert dabei, dass Lügen zumindest fast immer schlecht ist, und dass es die im Alltag verbreiteste Form von moralisch schlechtem Handeln ist, und begründet dies anhand meherer Beispiele. Weiter argumentiert er, dass für die meisten Menschen der Versuch, ohne Lügen zu leben, der beste Einstieg in ein moralisch besseres Leben ist.

Eine ähnliche Abhandlung findet sich auch in einem Kapitel seines Buchs "The Moral Landscape: How Science Can Determine Human Values". Ich empfinde die "Landscape" insgesamt gehaltvoller, und finde, dass der Autor dort schon alles wesentliche zusammengefasst hat, was er zu dem Thema zu sagen hat.
Daher würde ich eher empfehlen, jenes Buch zu lesen. "Lying" ist nur interessant, wenn man sich konkret nur mit dem Phänomen des Lügen auseinandersetzen mochte. Aber auch dann hat das Buch Schwächen; der Autor gibt zu, dass Notlügen in gewissen Situationen angemessen sein können, schafft es aber meiner Ansicht nicht, den Grenzbereich zwischen vertretbaren und nicht vertretbaren Notlügen zu beleuchten.
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am 27. September 2011
Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass ein lautstarker Atheist wie Sam Harris seine skeptischen Schäfchen nun davon überzeugen möchte, dass Lügen eine Sünde ist. Jetzt, wo die Neuen Atheisten das Gehör der breiten Öffentlichkeit erreichen, übernehmen sie eine traditionelle Aufgabe von Pfarrern und predigen selber die Moral. In diesem Fall war es so, dass Sams Frau Annaka ihn erst dazu überreden musste, das Büchlein zu schreiben, aber es wurde ja auch einmal Zeit, dass Eva ihrem Adam auf die Finger haut.

Die Frage, ob Lügen akzeptabel sei, manchmal akzeptabel sei oder gar nicht, war natürlich schon lange vor der Entstehung des Christentums eine philosophische Herausforderung. Sam Harris bedient sich konsequent bei weltlichen Argumenten und kommt praktisch zu dem selben Ergebnis wie Gott (so wird diesem zumindest eine letzte Ehre erwiesen): Du sollst nicht lügen! Und zwar aus aufgeklärtem Eigeninteresse.

Im Unterschied zu weltabgewandten Lehnstuhlphilosophen bedient sich Harris in seiner Argumentation bei Beispielen aus seinem persönlichem Umfeld oder bei Zuschriften seiner Leser. Auch "weiße Lügen", kleine Notlügen, hält er für nicht empfehlenswert. Wenn eine Frau gerne erfahren möchte, ob sie in ihrem neuen Kleid fett aussehe, so solle man ihr auf höfliche und schonende Art die Wahrheit beibringen. Schließlich geht sie am Ende noch mit dem Ding auf die Straße und glaubt nichtsahnend, sie würde Männer damit anziehen.

Auch haben Lügen die Angewohnheit, dass sie den Lügner nicht mehr loslassen. Er muss sie immer wieder durch neue Lügen verdecken. Am Ende kommen sie zu ihm zurück. Wenn Ihnen eine Freundin einen Pullover aus dem Urlaub mitbringt und fragt, ob er Ihnen gefalle, so sollten Sie ihr nicht sagen, dass dem so wäre, wenn Sie nicht auch vorhaben, ihn zu tragen. Sie können sich eine Menge ersparen, wenn Sie ihr etwa folgendes antworten: "Ich befürchte, der Pullover passt nicht zu mir. Mein Geschmack schwangt zwischen langweilig und sehr langweilig."

Die Fälle, in denen Lügen wirklich gerechtfertigt werden kann, sind sehr selten. Nur, wenn die ehrliche Kommunikation bereits zusammengebrochen ist, kann es empfehlenswert sein. Beispiel: Sie haben Anne Frank auf Ihrem Speicher versteckt, die Nazis klopfen an die Tür und fragen, ob sie zufällig da sei. So etwas wird Ihnen in Ihrem ganzen Leben aber wahrscheinlich niemals zustoßen.

Nicht zu lügen liegt also in unserem eigenen Interesse. Unsere Integrität und das gegenseitige Vertrauen hängen davon ab. Harris hat erfolgreich Klarheit in die Sache gebracht, auch wenn es sich natürlich nur um einen kurzen Essay handelt und Experten in Sachen Lügen (die Philosophie des Lügens, meine ich) werden das alles wohl schon einmal gehört haben. Trotzdem: Kurz, klar und einleuchtend.
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am 11. Februar 2016
Thought awakening short book, definitely worth a read. The book is about a 100 pages long. The only weakness is that it approaches not too many different aspects of the theme but focuses on a rather limited amount of circumstances.
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am 21. Juli 2013
I never thought a little book of lying could engage me so, but it did. It was interesting to read through the arguments and try to put the into my own everyday context.
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am 20. Februar 2015
SH makes an interesting point in a concise fashion. It made me fundamentally rethink some of my own behavior. As such it is great value for time and money spent.
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am 10. November 2012
Das Buch kommt einem unglaublich kurz vor. Es ist eben ein typisches Werk von Sam Harris. Genau so geschrieben, wie er auch in der Öffentlichkeit spricht: einfach, sachlich, präzise, fair, umsichtig und witzig. Dieses Buch sollte jeder Mensch mindestens einmal im Leben gelesen haben. Und wenn wir uns dann auch daran halten...dann kann die Welt nur ein besserer Ort werden! Viel Spaß dabei!
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am 18. August 2014
Dieses Buch räumt liebenswert mit mit einem hartnäckigen Vorurteil auf: Das weiße Lügen das Zusammenleben der Menschen verbessern würden.
Weißte (gutgemeinte) Lügen verbauen den Weg auf wahrhaftige vertrauensvolle Kommunikation.
Sam Harris gibt viele anschauliche Beispiele wie eine wahre Antwort zu einem besseren Verständnis führen kann.
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