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am 4. November 2009
Um es gleich vorwegzunehmen: ein tolles Buch, das mir viel Spaß macht! Wer allerdings ein belehrendes Lehrbuch oder den modernen How-To-Do-In-Five-Steps sucht, ist damit falsch - oder eigentlich genau richtig. Da es gänzlich ohne Worte auskommt (mal vom Vorwort des Herausgebers und dem kurzen, fast wehmütigen "Goodbye Kodachrome" abgesehen - daher wohl auch das "Unplugged" im Titel), fordert es den Betrachter geradezu heraus, sich eigene Gedanken zu den Bildern von Harald Mante zu machen. Es sind keine dokumentarische Reportagebilder zu finden, keine glamouröse Portraits oder epische Landschaften. Es sind durchweg Farbbilder, die jedes für sich besonders vom Dialog zwischen dem grafischen Bildaufbau und der gezielt gesetzten Farbe leben. Das ist es, was man lernen kann, wenn man möchte - egal ob als Maler, Grafikdesigner oder Fotograf. Und dieser Dialog ist es auch, was das Gesamtwerk von Harald Mante so spannend macht. Egal, ob man von ihm etwas abgucken möchte oder einfach nur schöne Bilder ansehen will: das Buch ist trotz des stolzen Preises jeden Pfennig wert. Denn es ist auch mit viel Liebe gemacht, das merkt man ihm an (z.B. an dem kleinen Detail des Dias auf Vorder- und Rückumschlag). Vielen Dank dafür! Christoph Kopp, [...]
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am 28. April 2010
Dies ist ein wunderbares Bilderbuch und eine Reise in fast vergangene fotografische Zeiten: Die meisten der Fotos hat Harald Mante mit Kodachrome Diafilm aufgenommen -' ein Film, der inzwischen nicht mehr produziert wird; und kein einziges der Bilder wurde digital bearbeitet oder mit Blick auf Effekte aufgenommen -' fast undenkbar heute. Ein ganz und gar entschleunigtes Seherlebnis. Das Auge schwelgt Seite um Seite in einem großen Bogen von ruhigen, natürlichen, eingängigen und wie beiläufig selbstverständlichen Bildern, die man sofort ins Herz schließt. Wie erholsam ist dies in unserer mit Bildern und Reizen überfluteten Welt!

Trotz der stets gleichen, meisterhaft klaren, grafischen Bildsprache bietet jedes Bild auf den 192 Seiten eine Überraschung. Wie unterschiedlich simple Türen aussehen, wie mannigfaltig eine einfache Wand mit Tapete wirken kann oder gewöhnliche Tische und Stühle, Häuser und Wolken ' daran kann man sich nicht sattsehen. Die Welt in diesen Bildern ist übersichtlich, schnörkellos und von großer Schönheit. Das Selbstverständliche bleibt selbstverständlich, das Einfache einfach, das Kleine klein und das Große groß ' nichts, was dramatisiert oder aufgebauscht wäre. Hier passt alles, hat alles menschliche Ausmaße und überschaubare Dimensionen. Der Fotograf möchte nicht aufwühlen, sondern dem Betrachter die ungestellten Schönheiten am Rande zeigen.

Man kann sie nur lieben, diese Bilder, die übrigens auf seinen Reisen durch die Kontinente entstanden sind. Je länger man durch dieses Buch blättert, desto mehr möchte man sich in die meisterhaften Fotos vertiefen und in aller Ruhe mehr und mehr Details und Schönheit entdecken.

Gleichwohl hat Harald Mante einen Blick für kleine Skurrilitäten und hintergründige Situationen. Da hängen Fische in Tüten im Schaufenster, überwuchern Pflanzen wie in Reih und Glied aufgestellt eine Garageneinfahrt, scheint eine Statue einen Kinderwagen zu beaufsichtigen - eine liebenswürdige Würze in diesem Buch, die man gerne mit einem kleinen Schmunzeln mitnimmt.

Wer also klassische Foto-Gestaltungkunst liebt und gerne in Fotos schwelgt, die leise und hintergründig von einer übersichtlichen Welt voll Schönheit erzählen, der muss dieses Buch unbedingt kaufen.
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am 17. Juni 2012
Unplugged? Sind das nicht die legendären MTV-Konzerte, die den Künstlern alles abverlangen?
Dort, wo die Künstler über sich hinaus wachsen (ich denke da an Shakira, die Ärzte, Korn oder Udo Lindenberg...), weil sie ohne elektonische Unterstützung arbeiten müssen und das reine Können und die Intuition im Vordergrund stehen?
Harald Mante interpretiert das auf seine Art - "unplugged" ohne Photoshop, ohne Lightroom ... ohne digitale Unterstützung. Und auch er schafft es, nur mit dem reichlich angestaubten Kodachrome Film in der Kamera legendäre Werke zu erzeugen.
Auf fast 200 Seiten zeigt Harald Mante Fotos, die eine innere Ruhe ausstrahlen, aber nie langweilig werden. Dabei reicht die Palette der Werke von einfachen Stilleben (etwa Büchertaschen in einem Schaufenster) bis hin zu zu komplexen Farbkompositionen (etwa Lichtmuster in Innenhöfen auf Rhodos) und bringt sommanchen Leser auch zum Schmunzeln, wie das Heftpflaster auf dem Fuß einer verfallenen Statue in Greillenstein).
Faszinierend an den Fotos ist insbesondere, dass sie nicht das Ergebnis einer tagelangen und euro-schweren Inszenierung sind, sondern, dass sie aus Allerwelts-Situationen entstanden sind, die eigentlich jedem begegnen können; Sorgfältig komponiert und handwerklich absolut perfekt (mit einem leichtem "kalten" Farbtimbre versehen) ausgearbeitet. Wobei "Allerwelts-Situation" auch wörtlich zu nehmen ist - Geografisch reicht das Buch von Neuseeland bis Island und ist auch von daher schon eine Fundgrube....
Und das macht dieses Buch so wertvoll: Gleichermaßen als Quelle für Inspiration für den Fotografen, der das "machbare" erkunden will - und auch für den, der einfach nur seinen Horizont mit Spitzenkunstwerken aus aller Welt erweitern will.
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am 24. April 2012
Warum holt sich ein engagierter Amateurfotograf einen Bildband mit 'alten' Bildern von Harald Mante? Diese Frage wurde mir tatsächlich gestellt und ich musste auch kurz mal Nachdenken um eine gute Antwort zu finden. Man findet schließlich die Bilder meist auch im Internet und das völlig kostenfrei.

Ich mag die Bilder von Mante. Das ist sicher schon mal ein Grund. Aber, ich liebe Bücher und ich liebe Bilder. Es ist einfach ein Genuss beides zusammen in den Händen zu halten. Dazu passt auch die hochwertige Verarbeitung des Buches. Ein fester Einband schützt die hochwertig gedruckten Bilder Mantes.

In einem angenehm großem Format findet sich auf den jeweils gegenüberliegenden Seiten immer Bilder mit einem gemeinsamen Thema. So findet man einmal ähnliche Farben auf beiden Seiten, manchmal sind es verwandte Motive, z.B. Gemüse oder Obst und dann wieder sind es versteckte Inhalte wie die Frontseiten von Häusern die mit den Türen und Fenstern jeweils Gesichter bilden. Die Bilder sind aus der analogen Zeit, hervorragend gescannt und in sehr guter Druckqualität auf glattem, hochweissem Papier. Dadurch entwickeln die Bilder eine sehr schöne Leuchtkraft und durch den großzügigen Weißraum um die Bilder, wirken sie wie in einer Galerie ausgestellt.

Als Autodidakt will man natürlich trotzdem nicht nur Bilder betrachten und sie 'schön' finden. Man will auch lernen. Und dazu bietet sich natürlich ein Meister seines Faches wie Harald Mante hervorragend an. Interessant für mich war zum einen die Anordnung der Bilder. Die Kombination der Bilder auf den gegenüberliegenden Seiten brachte mir so einige Ideen wie ich eigene Bilder kombinieren könnte und ermutigte mich wieder mal Serien die ich begonnen aber nie richtig beendet hatte nochmal aufzugreifen oder neue anzugehen.

Ein intensiver Lerneffekt stellt sich natürlich auch ein wenn man Mantes Bilder analysiert. Nachdem die Bilder alle in hoher Qualität vorliegen, kann man sowohl Bildgestaltung als auch Farben und Helligkeiten beurteilen. Gefällt mir ein Bild besonders, dann stelle ich mir die Frage warum. Ich versuche dann anhand der Linien und Flächen, Farben und Helligkeitsverteilung herauszufinden warum das Bild mich so bewegt. Das versuche ich dann mit in meine Bilder aufzunehmen.

Fazit: Das Buch ist aus meiner Sicht seinen Preis wert. Für jeden, der gerne Bilder (insbesondere natürlich die von Harald Mante) betrachtet, aus den Bildern anderer lernt oder auch nur ein Geschenk für einen Fotobegeisterten sucht, sollte auf dieses Buch einen Blick werfen.
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am 3. März 2011
Dieses Buch eignet sich nicht fürs schnelle Durchblättern. Dafür wäre es wohl auch zu teuer.
Vielmehr regt es an, die Bilder in Ruhe zu betrachten und ergründen.

Besonders ist zu erwähnen, dass es sich bei den hier gezeigten Bildern ausschließlich um analoge Fotos handelt. Diese wirken etwas stiller in den Farben und vermitteln insgesamt einen ruhigeren Eindruck im Vergleich zu "fotogeshopten" Digitalbildern.

Auffallend ist außerdem, dass hauptsächlich Einzelbilder gezeigt werden und nicht - wie bei Harald Mante meist typisch - Tableaus. Diese Einzelbilder wurden jedoch in so brillanter Weise auf den gegenüberliegenden Buchseiten arrangiert, dass daraus jeweils perfekte Bildpaare entstanden.

Was auf den ersten Blick nur "gefällt" entpuppt sich bei eingehender Betrachtung als reine Fundgrube.
Fundgrube für eine immer aufs Neue zu genießende Spitzenkost der Fotografie, Fundgrube aber auch für die Schule des Sehens, des Entdeckens. Was können wir da noch alles von Harald Mante lernen.

Romana Gleitsmann
derfotoclub, Wien
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am 16. Juli 2011
Ich habe in letzter Zeit viele Fotobücher bzw. Bücher über Fotos und Fotografen gelesen und angesehen. Dieses hier ist das mit Abstand beeindruckenste gewesen. Jedes Foto ist es wert genau angesehen zu werden. Was mich am meisten fasziniert hat in der aktuellen "Alles-wird-besser-mit-Photoshop" Phase ist, das die Fotos eben ohne Computerbearbeitung also unplugged abgedruckt werden.
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am 30. November 2010
Im Gegensatz zu den bisher von mir gelesenen Büchern von Harald Mante handelt es sich hier um einen Fotoband. Aber um was für Einen! Auf rund 200 Seiten werden Fotos gezeigt, die überwiegend graphisch aufgebaut sind. (Fast) jedes Bild hat eine eigene Seite, nur wenige Fotos sind in Collagen zusammengefasst.

Bei der Auswahl der Bilder wurde darauf geachtet, dass die zwei gegenüberliegenden Seiten ähnliche Motive aufweisen. Interessant dabei ist, dass diese gegenüberliegenden Aufnahmen teilweise 20 Jahre später gemacht wurden. Dabei zeigt sich die klare "Handschrift" von Prof. Mante durch alle seine Aufnahmen. Es ist sehr beeindruckend, welche Ergebnisse dabei herausgekommen sind: Strandhäuser, Mauern, Fahrräder, Obst und Gemüse... Die Aufzählung ließ sich beliebig fortsetzen.

Und immer wieder hat Mante den richtigen Ausschnitt gefunden und zwar ohne Labor- bzw. PC-Nachbearbeitung. Alle gezeigten Bilder sind direkt auf Kodachrome entstanden und sind daher auch nicht korrigiert worden, daher wohl auch der Titel des Bildbandes. Es ist gleichzeitig eine Hommage an dieses Filmmaterial, welches seit geraumer Zeit nicht mehr produziert wird.

Sage einer, nur in der digitalen Fotografie hat man die totale Gestaltungsmöglichkeit. Es geht auch anders, schaut man die vielen Fotos in diesem wunderbaren Buch an. Auffällig ist dabei, dass es keine verzerrten Bilder gibt. Ich schließe daraus, dass der Autor alle Fotos mit Festbrennweiten gemacht hat. Daher sind die Ergebnisse um so bewundernswerter, da der Verzicht auf Zoom-Objektiven die Wahl des Bildausschnittes sehr erschwert. Man muss also immer die genaue Position für die Aufnahme finden.

Obwohl das Buch im Hochformat erstellt wurde, sind fast alle Aufnahmen im Querformat abgelichtet. Dadurch wirkt jede einzelne Seite wie eine Galerie-Aufnahme. Schade, dass man die einzelnen Blätter nicht rahmen und aufhängen kann, ohne das Buch zu zerstören. Ich würde dann die Seiten jeden Monat austauschen...

Am Ende des Buches werden noch 2 Web-Sites genannt, wo man noch mehr Werke von Harald Mante online anschauen kann. Das werde ich dann auch tun.

Trotz des relativ hohen Preises ist hier jeder Cent gut angelegt. Ich besitze sehr viele Fotobücher, doch dieses Buch ist derzeit mein absoluter Favorit! Daher uneingeschränkt 5 Sterne und eine absolute Kaufempfehlung!
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am 25. Februar 2011
Um es vorweg zu nehmen, es handelt sich um ein ausgezeichnetes Buch!

Sieht man vom Vorwort des Herausgebers ab, ist nur eine kurze Einleitung des Autors vorhanden, ansonsten nur Bilder aus den vergangenen Jahrzeiten aus allen Teilen der Welt.

In einer Zeit, in der kaum mehr ein Bild nicht in irgendeiner Form beschnitten, digital nachbearbeitet oder sonstwie verfremdet wird, ist es eine beruhigende Nachricht: es gibt noch Fotos die gänzlich so abgebildet werden, wie sie aus der Kamera kommen und sie sind meisterhaft. Eine stringende Form- und Farbgestaltung und der Blick für ungewöhnliche Sichtweisen machen dieses Buch aus. Man blättert, staunt und schmunzelt. Eine kurzweilige, ansprechende und unterhaltende Lektüre. Auf jeden Fall empfehlenswert!
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am 30. September 2010
Bisher kannte ich von Harald Mante die didaktischen Werke, in denen alles, was zur guten Fotografie führt, beschrieben ist. Mit 'unplugged' lernte ich das erste zusammenhängende Werk von ihm kennen. Harald Mante wendet hier alle seine Prinzipien von Design und Farbe an und bildet Gegenstände ab, die wir als alltäglich selbstverständliche Situation hinnehmen. Es ist eine Freude, mit welcher Leichtigkeit ihm dies gelingt. Es zeugt von außerordentlicher Disziplin und Ausdauer. Je Doppelseite sehen wir ein kleines geschlossenes Thema. Hier zeigt sich, wie wichtig auch Zeit und Raum sind. Die Aufnahmen liegen oft Jahre und Kontinente auseinander, gehören hier im Buch aber unverwechselbar zusammen.
Aufmachung und Druck der Bilder überzeugen und wirken ohne erklärende Texte, lediglich einen Verweis auf Ort und Datum gibt es. Man ist ganz still allein mit sich und den berauschenden Aufnahmen. Ich erinnere nicht mehr, wie oft ich das Buch schon durchgesehen habe, auch um zu suchen und zu erkennen, was anders ist an diesen Fotografien.
Mit dem Titel 'unplugged' konnte ich zunächst nicht viel anfangen. Vom Sinn her sind es doch Vintage Prints, also Abzüge unmittelbar vom original Negativ oder Diapositiv. So ist es wohl gemeint. Es sei dahingestellt, wie viel Bildbearbeitung hier im Buch nun wirklich doch drinsteckt, schließlich muss vor dem Druck auch gescannt werden, so sind die Bilder aber sicher doch unbeschnitten und unbearbeitet. Das regt an, ungläubig über so viel Perfektion, das Buch immer wieder anzusehen.
Alle, die mit Diafilm und speziell auch mit dem Kodachrom fotografiert haben, werden sich erinnern. Zum Einen eine nicht ganz billige Sache und zum Anderen war sorgfältigeres Arbeiten notwendig. Im Dia musste alles drin und dran sein. Eine nachträgliche Bearbeitung, wie Belichtungsausgleich, Beschnitt oder Farbkorrektur waren schlicht unmöglich. Man schaute also genauer und machte vorsichtshalber ein paar unterschiedliche Aufnahmen.
Ich hege den Verdacht, dass die Idee aufkommt, man könne das alles heute doch einfacher realisieren. Aus meiner Sicht und Erfahrung muss ich dem aber widersprechen. Diese Art der Fotografie, der Tonumsetzung und der Farben bekommt kein Tool mehr so gut hin, wie der Kodachrom. Der Unterschied zur digitalen Aufnahme ist spürbar vorhanden.
Dieses Buch muss jeder moderne Fotograf erlebt haben, besser noch ' besitzen.
Bei uns im Fotoclub jedenfalls dient es der ergiebigen Gestaltungs- und Bilddiskussion.
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am 1. Januar 2011
Harald Mante, Unplugged: Eine Fotografie, die völlig unbearbeitet und unbeschnitten den Augenblick der Aufnahme wiedergibt, Fotografie pur, oder eben "Photography Unplugged". Ohne Computer, ohne Photoshop - so weit der, im Buch formulierte Anspruch. Und diesem Anspruch wird das Buch gerecht. Klassisch aufgenommene Bilder mit dem, schon von Simon & Garfunkel besungenen Kodachrome.

Ist ein Buch mit Kodachrome-Bildern zeitgemäß? Zeitgemäß in einer Welt voller digitaler Bilder auf Computern, bearbeitet mit Photoshop? Ja, es ist zeitgemäß. Es ist zeitgemäß, weil der Betrachter erkennen kann, dass ein gutes Bild zum Zeitpunkt der Aufnahme entsteht, und es dem Bild egal ist, ob auf Kodachrome oder einem digitalen Sensor.

So sind die Bilder von Harald Mante beeindruckend und inspirierend. Sie regen zum Betrachten, Nachdenken und Schmunzeln an. Sie regen an, die Kamera beim Spaziergang mitzunehmen und mit offenen Augen die Motive in der Welt des Alltäglichen zu suchen.

Dieses Buch ist uneingeschränkt zu empfehlen - als Bilderbuch, zum Anschauen, zum Lernen.
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