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5.0 von 5 Sternen Der trojanische Krieg findet nicht statt...
Bereits der antike Tragödiendichter Euripides beklagte, dass sich Homers Götter während des trojanischen Kriegs doch sehr menschlich aufführen: Willkürlich und mit grosser Grausamkeit mischen sie sich - aus keinem anderen anderen Grund als ihrem eigenen Vergnügen - in einen Krieg ein, den es ohne ihre Intrigen gar nicht erst gegeben...
Veröffentlicht am 25. August 2003 von Christoph Selzer

versus
3.0 von 5 Sternen Kennt wirklich jemand all die (griechischen) Nebenfiguren?????
Eine durchwegs nette Idee. Wer aber erstmals zu Simmons greift - hat sich vergriffen. Ohne Kenntnis des Simmonschen Universums ist man - noch stärker - verlassen.
Es hülft hingegen, Student der (alt-)griechischen Literatur zu sein. Speziell Homeriker könnten sich - auch ohne Einführung in dieses Universum - zurechtfinden (wären aber,...
Vor 3 Monaten von Cipera, Alfred veröffentlicht


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der trojanische Krieg findet nicht statt..., 25. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Ilium (Simmons, Dan) (Gebundene Ausgabe)
Bereits der antike Tragödiendichter Euripides beklagte, dass sich Homers Götter während des trojanischen Kriegs doch sehr menschlich aufführen: Willkürlich und mit grosser Grausamkeit mischen sie sich - aus keinem anderen anderen Grund als ihrem eigenen Vergnügen - in einen Krieg ein, den es ohne ihre Intrigen gar nicht erst gegeben hätte.
Thomas Hockenberry könnte das bestätigen; der Literaturhistoriker, der sein Leben lang an einem amerikanischen Provinz-College desinteressierten Kids Homer näherzubringen versuchte, erwacht - offenbar nach seinem Tod (Hockenberry erinnert sich nur noch in Bruchstücken an sein Leben ausserhalb des Hörsaals)- an einem Ort, an dem Wesen, welche die Gestalt der griechischen Götter angenommen haben, mit irrsinnigem technischen Aufwand den trojanischen Krieg nachspielen - mit echten Griechen und Trojanern, versteht sich. Hockenberry, der einer der Musen unterstellt ist, kommt als Mitglied der sogenannten Schola gwissermassen die Funktion eines Linienrichters zu: Er soll nach Abweichungen zu Homer Ausschau halten; bei seinen Beobachtungen hilft ihm die Technologie der "Götter", welche ihn unter anderem teleportieren und die Gestalt anderer annehmen lässt. Seine Situation ist derart alptraumhaft grotesk, dass er seine Versuchung, den Verlauf des Krieges zu beinflussen, auch angesichts seiner sehr klaren Vorstellungen vom Zorn der Götter, nur schwer unter Kontrolle halten kann...
Andernorts, in ferner Zukunft, entdecken die Moravecs, eine Zivilisation individualistischer Roboter, die sich eine neue Heimat auf den Monden der Gasriesen geschaffen haben und das von Menschen oder deren Nachfolgern bewohnte innere Sonnensystem weitgehend ignorieren, Anhaltspunkte dafür, dass jemand/etwas auf dem Mars Technologien einsetzt, die das gesamte Sonnensystem vernichten könnten. Die Moravecs stellen einen Trupp von Aufklärern zusammen, zu denen auch Orphu von Io gehört, ein entfernt humanoider kleiner Cyborg und Besitzer eines für die Mission auf dem - terraformten und von Meeren bedeckten - Mars wichtigen U-Boots: Orphu ist ein großer Liebhaber menschlicher Literatur, vor allem Shakespeares. Seine Kenntnisse Homers sind aber bescheiden, was er noch bitter bereuen wird...
Ist hier die Rede von ein und demselben Roman? Aber ja. Dan Simmmons, der bereits mit Hyperion und dessen drei Fortsetzungen grandiose und größenwahnsinnige Space Opera geschrieben hatte, hat sich dieses Mal wirklich keine Beschränkungen auferlegt. Seine großartige Geschichte über das Verhältnis von Kunst und Leben, die Macht von Vorbildern und Archetypen und die Frage, was einen Menschen ausmacht sorgt für 700 Seiten fast schon zu cleveren Vergnügens.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tonight's Fight: Dan Simmons vs. Classic Literature, 30. September 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ilium (GollanczF.) (Taschenbuch)
Dan Simmons takes on another classic. This time, it's Homer's report of the battle for Troy. The combination of science fiction and history is just as absurd and entertaining as the occasional Star Trek episode with the same mix. Simmons adds references to the present as memories or historic events to give it some extra spice.
There are three storylines intermingling. First, there is the resurrected scholar of our times who observes the replay of the battle for Troy on Earth for the quantum technology (QT) enabled gods that reside on Mars. Then, there is a delegation of robots from Jupiter investigating the dangerous QT activity on Mars and discussing the intricacies of Shakespeare's sonnets. Finally, there are a few humans on Earth that have forgotten most of their history and struggle to find out why things are as they are.
The book is very interesting, but not easy to read. In the first place, there is an overwhelming number of characters to become familiar with. Also, Dan Simmons uses his invented technical terms without a prior definition, so it takes a while to learn what they stand for. Last but not least, there are the typos. There is about one error every 25 pages, with an increased density towards the end. While many are easy to spot and ignore, some really disrupted my reading since I had to check whether it was a typo, a word or grammatical construct I am not familiar with, or maybe even an intended pun by the author. This may be less of a problem for native English speakers, but I take one point for sloppiness in proof-reading.
Unfortunately, the book ends when two of the storylines reach their climax. As with "Hyperion" and "Endymion", there will be a follow-up. And considering the time it must have taken Simmons to check all the references to Homer and Shakespeare and Proust and whomever, I can't blame him for making at least two books out of this effort. You may want to wait until the series is complete and hope there is a corrected second edition of volume one by then.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein nicht alltäglicher Homer, 8. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Ilium (GollanczF.) (Taschenbuch)
Ilium ist ein Buch für SF-Fans, die auch Freude an griechischen Mythen und Legenden finden. Simmons ist mit Illium ein kleiner Geniestreich gelungen. Er hat es geschafft, die griechische Mythologie in der Zukunft auferstehen zu lassen. Wir lesen von Göttern und griechischen Helden und im gleichen Buch tauchen kleine grüne Männchen und künstliche Lebensformen auf. Warum keine 5 Sterne? Trotz all der schönen Ideen bzw. genialen Einfälle für ein homerisches SF-Drama, gelingt es Simmons nicht ganz, alle Charaktere des Buches zum Leben zu erwecken und sie dem Leser nahezubringen. Ausserdem schwelgt der Autor z.T. in literarischen Exzessen, die für viele ein intellektueller Genuss sein werden, doch für manche, dass Buch unnötig lang erscheinen lassen. Trotzdem gebe ich eine Kaufempfehlung ab - lesen lohnt sich auf jeden Fall.
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4.0 von 5 Sternen Tonight's Fight: Dan Simmons vs. Classic Literature, 6. Januar 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ilium (GollanczF.) (Gebundene Ausgabe)
Dan Simmons takes on another classic. This time, it's Homer's report of the battle for Troy. The combination of science fiction and history is just as absurd and entertaining as the occasional Star Trek episode with the same mix. Simmons adds references to the present as memories or historic events to give it some extra spice.
There are three storylines intermingling. First, there is the resurrected scholar of our times who observes the replay of the battle for Troy on Earth for the quantum technology (QT) enabled gods that reside on Mars. Then, there is a delegation of robots from Jupiter investigating the dangerous QT activity on Mars and discussing the intricacies of Shakespeare's sonnets. Finally, there are a few humans on Earth that have forgotten most of their history and struggle to find out why things are as they are.
The book is very interesting, but not easy to read. In the first place, there is an overwhelming number of characters to become familiar with. Also, Dan Simmons uses his invented technical terms without a prior definition, so it takes a while to learn what they stand for. Last but not least, there are the typos. There is about one error every 25 pages, with an increased density towards the end. While many are easy to spot and ignore, some really disrupted my reading since I had to check whether it was a typo, a word or grammatical construct I am not familiar with, or maybe even an intended pun by the author. This may be less of a problem for native English speakers, but I take one point for sloppiness in proof-reading.
Unfortunately, the book ends when two of the storylines reach their climax. As with "Hyperion" and "Endymion", there will be a follow-up. And considering the time it must have taken Simmons to check all the references to Homer and Shakespeare and Proust and whomever, I can't blame him for making at least two books out of this effort. You may want to wait until the series is complete and hope there is a corrected second edition of volume one by then.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Well, we are definitely not in the Iliad any more, Toto, 11. November 2005
Von 
Lawrance M. Bernabo (The Zenith City, Duluth, Minnesota) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Ilium (Taschenbuch)
I reached the point long ago where I became rather fiercely committed to the idea of reading a novel without knowing too much about the story. Book covers are immediately discarded upon purchase (sometimes not to be found for months later when they surface again all crumpled and wrinkled), and I passionately avoid reading the back covers of paperbacks until after the book is read, at which point I am usually grossly offended. Consequently, I picked up Dan Simmons' "Ilium" simply because I heard it was a retelling of the Trojan War in general and Homer's "Iliad" in particular. Since I teach that epic poem in my Classical Mythology class and have always considered myself to be an "Iliad" person rather than an "Odyssey" person, that was enough to get me to pack this book away for a recent trip when I could commit myself to some serious continuous reading. So I was rather surprised to learn that a retelling of the "Iliad," after a fashion, is but one of three story threads that start to come together over the course of this 576 page novel, which is itself but the first half of the saga envisioned by Simmons.
The Trojan War is being reenacted on Mars by a race of metahumans who have assumed the roles of the Greek gods of classical mythology. Our vantage point to this exercise is Thomas Hockenberry, a scholar who is pretty sure he is dead and remembers little of his life on earth, but knows Homer's epic poem chapter and verse, and along with the rest of his colleagues is cataloguing where the action diverges from the "Iliad." It seems that Homer played around with the chronology when he wrote his epic thousands of years ago, which begs the question of why Hockenberry is now watching it played out and getting involved in a way that goes well beyond academic interest, beginning with a night in the bed of Helen of Troy herself. Meanwhile, a couple of robots with a propensity for quoting Shakespeare and Proust are leaving Jupiter to head to Mars to check out the strange readings they are picking up and back on Earth a group of humans living in a post-technological world where mechanical servants take care of their every needs are starting to rethink the way things are. When the latter meets up with Odysseus, we have another substantial clue that (surprise, surprise) these three plot threads are all parts of the same puzzle.
I have to admit that my interest for the non-"Iliad" parts of "Ilium" took a while to be kindled, mainly because my fascination with how the Trojan War was playing out was so great. Hockenberry has been studying the Trojan War for nine years and as the novel begins he and his colleagues are excited because they have finally reached the start of the "Iliad," when Agamemnon, King of the Acheans, arrogantly insults the great warrior Achilles over Briseis of the lovely arms. However, this becomes almost a minor consideration for Hockenberry the Muse he serves brings him to the goddess Aphrodite, who wants the scholar to kill the Athene herself.
From the opening paragraph, where Simmons does a pointed take off on the famous beginning of Homer's epic, Simmons dances his story in and around the "Iliad." The question of how a mere mortal such as Diomedes could dare to attack the gods themselves on the battlefield, and actually wound then, is not answered: he is injected with nano-technology by another deity. However, it is when we get to the fateful point where Homer's story is effectively derailed and Hockenberry makes the inevitable declaration to Dorothy's little dog that we are no longer in the "Iliad" and are now charting new ground.
Ultimately Simmons is more like Euripides than Homer. It was the Greek dramatist who set up the ironic foreshadowing of the conflict between Agamemnon and Achilles in "Iphigenia at Aulis" and who created an emotional counterpart in "The Trojan Women" to the end of the "Iliad," where Hector's corpse is brought back to the city. Homer's epics were not holy writ for the ancient Greeks, and the tragic poets could use his characters to tell their own stories, which is exactly what Simmons is doing (there is one part that struck me as a deadly serious twist on Aristophanes' "Lysistrata"). I have the feeling that the conclusion will be more like the "Odyssey," especially since the "original" fate of Troy, Achilles, Hector, and the others are well over the rainbow, but now I am curious to see not only what happens next, and who wins the new war that has begun, but also because I want to find out who is behind the curtain.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Menelaos, Myrmidonen und Moravec Mahnmut, 16. November 2011
Von 
"Ilium" habe ich durch Zufall entdeckt und es war mein erster Roman von Dan Simmons. Mich hat die Idee gereizt, die Ilias mit Science Fiction zu kombinieren, griechische Helden mit Raumfahrt und Androiden mit klassischer Literatur. Das große Aber war für mich von Anfang an, dass bei solchen Geschichten die Idee meist spannender ist als die Umsetzung. Hier aber ist es umgekehrt. Drei verschiedene Erzählpfade sind intelligent aufgebaut und teilweise miteinander verwoben. Der Aufbau hat mich an die besseren Romane von Michael Crichton (etwa: The Lost World oder: Timeline) erinnert, bei denen getrennt voneinander und aus verschiedenen Perspektiven die gleiche Geschichte erzählt wird.

Ich-Erzähler und wahrscheinlich wichtigster Protagonist ist Professor Hockenberry, ein Homer-Forscher aus unserer Zeit. Er berichtet für die Götter live von den Geschehnissen bei der Belagerung des antiken Trojas. Immer tiefer gerät er in die Welt und Intrigen der Götter, die das Schicksal der Menschen nicht nur beobachten, sondern auch zu einem guten Teil beeinflussen. Wie genau er in seine Situation geraten ist, weiß er über lange Strecken des Romans nicht. Klar scheint aber zu sein, dass er von den Göttern wiederbelebt wurde und dabei sein Gedächtnis zum größten Teil verlor. Die zweite Geschichte handelt parallel von einer Gruppe Maschinen bzw. Androiden, die von den Jupitermonden aus aufbrechen, um eine wichtige Mission auf dem Mars auszuführen. Mahnmut, einer der Moravecs (eine Form künstlicher Intelligenz benannt nach dem österreichisch-amerikanischen Theoretiker Hans Moravec: Robot: Evolution from Mere Machine to Transcendent Mind) ist Shakespeare-Liebhaber und offenbart in harmonisch eingebauten Geschichten immer wieder seine grundlegende Kenntnis und seine große Liebe zu dem englischen Barden. Der dritte Handlungspfad spielt auf der postapokalyptischen Erde, auf der die Menschen vollkommen unbeschwert aber auch gedankenlos vor sich hinleben. Bis sie eines Tages von einigen Neugierigen und einigen Außenseitern aus ihrer Lethargie gerissen werden.

Das alles ist so unbeschwert und balanciert miteinander kombiniert, dass es mir wirklich Spaß gemacht hat, die Andeutungen und Querverweise zu entdecken, von denen Simmons reichlich Gebrauch macht. Beispiel: Mahnmuts bester Freund Orphu of Io ist Proust-Liebhaber. In seinen Gesprächen mit Mahnmut während ihrer gemeinsamen Mission (die wiederum sehr an Frodos und Sams Abenteuer erinnert) lernt man mehr über Prousts Werk und entdeckt immer neue Anspielungen an die großen Autoren, die sich in "Ilium" verstecken und Pate für einige der dort verwendeten Ideen standen.

Was mir an Simmons erstem Teil seines Ilim/Olympos-Zweiteilers merkwürdig aufgestoßen ist, wurde auch schon in anderen Kritiken erwähnt. Aus der Perspektive des Ich-Erzählers Hockenberry wird ein Angriff auf Troja an einer Stelle mit den terroristischen Attacken vom 11. September und (noch gravierender) mit der Greul in Auschwitz in eine Reihe gestellt. Das wirkt ebenso befremdlich wie die besondere Rolle, die den Juden in der Geschichte auf der post-apokalyptischen Erde zuteil kommt. In einem Abstecher der Abenteurer nach Jerusalem wird etwas mehr über die Besonderheit der Juden gesprochen, die nicht nur Opfer des muslimischen Hasses wurden, sondern auch durch eine (genetische?) Eigenart ein spezielles Schicksal erlitten. Die Stellen sind aber bei weitem nicht so gravierend für das weitere Geschehen, dass es mich vom Weiterlesen abgehalten hat. Sollte sich hinter diesen kuriosen Schilderungen ein verqueres Weltbild des Autors verstecken? Ich habe mich dafür entschieden, mit Simmons in diesen Punkten nicht übereinzustimmen. Genauso wie ich mit H.G. Wells (Tabu schwarzer Soldaten in: Wenn der Schläfer erwacht: Roman) und Jules Verne (die Schilderung des schwarzen Dieners Nab: The Mysterious Island (Wordsworth Classics)) teilweise nicht übereinstimme, wenn diese von der Unterlegenheit asiatischer und afrikanischer Menschen sprechen. Auch sie hätten es schon besser wissen können.

In "Ilium" kann man eintauchen und sich verlieren. Die ausgeflippten Ideen des Autors und die wahnwitzigen Kombinationen, über die man immer wieder stolpert, ergeben irgendwann doch einen Sinn. Dieser Roman bietet eine neue Version der Ilias, stellt Zukunftsvisionen und technische Träume dar, hat gruselige und schockierende Momente und macht einfach nur Spaß.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Awesome!, 3. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Ilium (GollanczF.) (Taschenbuch)
Enough said above. My opinion in brief: This is a most grippingly SciFi-twisted re-adaption of Homer's "Ilias"!

Kept me awake through the nights and left me deflated with a classic's "What shall do now?" void once finished.

A must-have, must-read for any SciFi-fan.
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4.0 von 5 Sternen A rare pleasure, 28. August 2007
Von 
Dan Simmons manages to combine a high degree of literary self-awareness with a (mostly) thrilling plot and an overwhelming amount of Sci-Fi inventiveness. The result is a true page-turner with an intellectual depth that is not too common in current Sci-Fi. One does best, though, to not ask some (rather obvious) questions in respect to logic and plausibility of the protagonists. But all in all I can highly recommend it.
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3.0 von 5 Sternen Kennt wirklich jemand all die (griechischen) Nebenfiguren?????, 17. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ilium (Kindle Edition)
Eine durchwegs nette Idee. Wer aber erstmals zu Simmons greift - hat sich vergriffen. Ohne Kenntnis des Simmonschen Universums ist man - noch stärker - verlassen.
Es hülft hingegen, Student der (alt-)griechischen Literatur zu sein. Speziell Homeriker könnten sich - auch ohne Einführung in dieses Universum - zurechtfinden (wären aber, wahrscheinlich, unglücklich). Auch Shakespearianer werden angesprochen.
Grundsätzlich eine Neuinterpretation der Belagerung von Troja - ohne jeglichen Grund für eine Neuinterpretation zu liefern. Nicht unoriginell, aber, eigentlich, entbehrlich. Also für die griechische Literatur entbehrlich. Originell - ja, vom Hocker reißend - nö! Nett zu lesen wenn man Homer, Proust und Shakespeare afin ist. Und was für Ilium gilt - dies ist auch für "Olympos" würdig und recht. Im Urlaub ein Genuß - aber zum Genießen ohne Urlaub, ein wengerle sperrig.
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5.0 von 5 Sternen Faszinierende Welt, 21. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ilium (Kindle Edition)
Dan Simmons versteht es einem in eine faszinierend mystische und gleichzeitig glaubhafte Welt zu versetzen. Zuerst ist man etwas desorientiert und versucht sich in dieser Welt zu orientieren und zu verstehen und zum Kern der Dinge vorzustoßen. Dieser Kern und dieses Verstehen entzieht sich aber so geschickt, dass man aufpassen muss nicht Nacht um Nacht durchzulesen. Für mich ist Simmons absoluter Meister der SF und insbesondere der Space Opera.
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