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am 14. Februar 2013
Ich selber habe als Schwarzer gegen 1.d4 unter anderem die Tarrasch-Verteidigung in meinem Repertoire. Trotzdem hat es fast zwanzig Jahre gedauert, bis ich mir nach Harald Keilhacks Meisterwerk "Die Tarrasch-Verteidigung" ein aktuelles Buch hierzu gekauft habe, nämlich dieses. Werde ich Harald Keilhack allein schon wegen seiner Ausführungen zum "Reflextheorem" immer dankbar sein, so haben mich Aagaard und Ntirlis trotzdem voll überzeugt. An diversen Stellen wird deutlich wieviel eigene Arbeit die beiden Autoren hereingesteckt haben, was allein schon durch die Vielfalt der vorgeschlagenen Neuerungen deutlich wird. Sehr positiv ist, dass sie natürlich Engines zur Unterstützung/Überprüfung herangezogen, aber die Stellungsbewertung ausschließlich selbst übernommen und so auch den besagten Engines manche Fehleinschätzung nachgewiesen haben.

Positiv hervorzuheben ist ebenfalls die klare Gliederung, die absolut notwendig ist, um dem Anspruch eines Repertoirebuchs gerecht zu werden. Hierin mag für manchen insofern auch ein Nachteil liegen, als dass bei einem Repertoirebuch die Variantenauswahl reine Geschmacksfrage der Autoren ist, der man vollkommen hilflos ausgeliefert ist. Wer z.B. nach 1.d4 d5 2.c4 e6 3.Sc3 c5 4.cxd5 exd5 5.Sf3 Sc6 6.g3 Sf6 7.Lg2 Le7 8.0-0 0-0 9.Lg5 lieber 9...cxd4 spielt, hat schlicht und ergreifend Pech gehabt, als dass Aagaard/Ntirlis sich ausschließlich mit 9...c4 beschäftigen und auch da manches (aus ihrer Sicht Minderwertige) aussparen. Ich selber habe bis auf meine früheste Jugend schon immer 9...c4 gespielt, grins.

Es soll aus meiner Sicht auch nicht verschwiegen werden, dass sich dieses Buch wie auch die gesamte Reihe eher an stärkere Spieler richtet. Trotz einer Elo über 2200 habe ich bei einigen Äußerungen der Autoren etwas länger knobeln müssen, bevor ich deren Einschätzung habe teilen können. Schwächere Spieler, die nach einer Einführung in die Tarrasch-Verteidigung suchen, sollten daher meiner Meinung nach zu einem anderen Werk greifen.

Als Fazit bleibt für mich festzuhalten, dass dieses Buch in jedes Regal eines stärkeren Spielers gehört, in dessen Schwarz-Repertoire die Tarrasch-Verteidigung gehört, insbesondere dann, wenn derjenig in der obigen Variante 9...c4 bevorzugt. Ich vergebe daher volle 5 Sterne.
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