Kundenrezensionen


343 Rezensionen
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158 von 176 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nur ein Bauchgefühl, und das sagt: GUT
Ja, ich gehöre zu der Fraktion der trivialen Leser, denen "Breaking Dawn" gut gefallen hat.
Das "Warum" ist mir allerdings selbst nicht ganz klar. Als ich das Buch zuschlug, war ich einfach zufrieden mit der Geschichte, und vor allem mit ihrem unerwarteten Verlauf und ihrem gelungenen Ende. Erst im Gespräch mit anderen Fans und beim Lesen all der...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2008 von Woodstock

versus
17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vielschichtige Serie endet in simpler Wunscherfüllungsorgie
Breaking Dawn ist der Abschluss der spannenden, konfliktreichen Vampir-Werwolf-Serie von Stephenie Meyer um die 18jährige, menschliche Bella Swan und ihre große Liebe, den unsterblichen, äußerlich ewig 17jährigen Vampir Edward Cullen.
Das Buch beginnt mit Bellas Hochzeitsvorbereitungen. Endlich hat Edward zugestimmt, Bella zum Vampir zu...
Veröffentlicht am 12. August 2008 von Eve B.


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36 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Perfekt ... langweilig!, 7. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Breaking Dawn: Volume 4 (The Twilight Saga) (Taschenbuch)
Vorweg: ich gehöre wohl nicht zur klassischen Twilight-Zielgruppe. Ich bin eine erwachsene Frau und bezeichne mich selbst als Feministin und Atheistin. Dennoch: ich liebe seit meiner Kindheit Vampirgeschichten. Lange habe ich mich gegen den Teenager-Vampir-Romantik-Hype gewehrt, und dann doch diesen Winter die Twilight-Serie gelesen. Ich muss zugeben: es hat schon etwas. Zumindest die Grundidee ist prinzipiell nicht schlecht, aber die Umsetzung...

Ok, Kurzzusammenfassung des Inhalts:

Band 1: Vampir und Menschenfrau verknallen sich entgegen jeder Regel der Vernunft unsterblich.
Band 2: Werwolf (größter Feind des Vampirs) wird bester Freund der Menschenfrau.
Band 3: Werwolf verknallt sich in Menschenfrau, daraufhin Rivalität zwischen Vampir und Werwolf.

Ich beginne mit meiner Rezension am Ende des Bandes 3, weil ab da geht's bergab:

1.) Jacob:
Was um alles in der Welt soll dieses ganze Machogehabe von Jacob: ich zwinge dich mich zu küssen (mit physischer Gewalt und psychischen Druck), weil ich weiß du liebst mich auch, nur du weißt es selber noch nicht, aber wenn ich dich erst Mal leidenschaftlich geküsst habe, dann verfällst du mir!
Ja und dann funktioniert der kranke Scheiß auch noch tatsächlich - was für ein gestörtes Verhalten ist das denn? Klar, jede Frau träumt davon, gegen ihren Willen geküsst zu werden...
Edwards Reaktion: zuckt mit den Schultern und sagt, eh alles kein Problem, geh hin und mach nur, Hauptsache du bist glücklich. - ja, ganz logische Reaktion. Va. da er vorher noch auf keinen Fall wollte, dass sie auch nur in die Nähe eines Werwolfes kommt, weil die Werwölfe ja so gefährlich sind.
Und wie läuft die Dreiecksgeschichte weiter? Jacob: Ich lieb dich so. Bella: Ich lieb dich auch so, aber Edward ein bisschen mehr. Jacob: ich werde immer um dich kämpfen. Bella: Ach ne, lass uns doch einfach Freunde sein - ist ja kein Problem, dass du mich liebst und ich dich nur ein bisschen liebe... - und das geht dann ewig so weiter bis Band 4.
He: sie hat ihre Entscheidung getroffen, muss man das Ganze unendlich qualvoll ausdehnen?

2.) Edward:
Ich verstehe nicht, was der unmotivierte Perspektivenwechsel am Ende des 3. bzw. in der Mitte des 4. Bandes bringen soll. Wen interessiert schon Jacobs Perspektive. Wenn schon wollen wir die Geschichte aus Edwards Sicht sehen. Edward wird überhaupt von Band 2 bis 4 zunehmend zur unwichtigen Nebenfigur degradiert. Ich dachte, er ist die männliche Hauptrolle - und dann geht es plötzlich 3 Bände lang hauptsächlich um Jacob. Kann es sein, dass die Autorin Jacob plötzlich lieber hatte, aber sich nicht traute, Bella den Partner wechseln zu lassen?

3.) Die Hochzeit und der Sex:
ganz schlimm! Bella will im Grunde nicht heiraten (und wenn schon, dann lieber auf die In-Jeans-in-Las-Vegas-Art), Edward will im Grunde nicht Sex mit einer menschlichen Bella. Das Ganze wird uns dann als großartiger Kompromiss verkauft! Uns wird erklärt, dass Paarbeziehungen eben nur mit Kompromissen funktionieren. Ja eh, aber "normale" Paare machen Kompromisse, wenn es darum geht, wohin man auf Urlaub fährt, welches Auto man kauft oder wer den Müll runter bringt. Was für eine Weltsicht ist das, wenn man nicht aus Überzeugung heiratet oder Sex hat, sonder nur als Kompromiss? Und das soll DIE unsterbliche, ewige Liebe sein??? Jessas na!

4.) Schwangerschaft und Baby (den Namen will ich lieber nicht schreiben...):
Ja, das musste man natürlich auch noch unterbringen. Und wenn schon Baby, dann muss es ein ganz besonderes sein: Blutkreislauf und Herzschlag wie ein Mensch, Blutdurst wie ein Vampir, Körpertemperatur und DNA wie ein Werwolf und besondere Fähigkeiten auch noch. Ähmm, kann man das vielleicht noch eine Spur dicker auftragen?
Ja kann man: Jacob muss sich auch noch in das Baby verknallen (auch das wird uns als "normal" verkauft - und von vornherein ist schon klar, dass das Baby eh keine andere Wahl hat...). Ich dachte eigentlich seit Ende des 3. Bd., dass er mit Leah zusammenkommt, aber nein - es muss ja ein Superbaby sein. Was sollte dann die ganze lange Geschichte mit Leah? Das Buch nur weiter unnötig in die Länge ziehen?
Edwards Reaktion auf das Baby ist auch sehr merkwürdig: er scheint sich kein bisschen dafür zu interessieren. Das passt überhaupt nicht zu ihm. Es gibt nur eine Szene, in der er sie auf den Arm nimmt - und dass nur, damit Bella die Hände frei hat zum Armdrücken... Überhaupt könnte man fast den Eindruck haben, es wäre Jacobs und Rosalies Baby.

5.) Bellas Verwandlung:
Und schon wieder extrem dick aufgetragen: Bella ist natürlich die Stärkste - physisch und mental. Sie hat natürlich besondere Fähigkeiten. Und weil das noch nicht ausreicht, wirken ihre Fähigkeiten nicht nur für sich selbst, sondern sie kann natürlich auch noch alle anderen damit beschützen. Ich hätte es lustig gefunden, wenn Bella ihre menschliche Tollpatschigkeit auch als Vampirin beibehält. Wäre doch nett gewesen, wenn sie beim ersten Auslauf gegen einen Baum gekracht wäre. ;) - aber nein, sie muss perfekt sein. He perfekt ist L A N G W E I L I G! Kann das mal wer der Autorin sagen.
Überhaupt: 4 Bände lang Theater: Bella: Verwandle mich in einen Vampir! Edward: Das kann ich nicht, viel zu gefährlich, total furchtbar usw... - ja und dann ist alles perfekt und die Sache hat keinen Haken. Bella kann alles haben: ihren Mann, ihr Baby, ihren besten Freund, ihre Menschenfamilie, ihre Vampirfamilie und ihre Werwolffreunde...

6.) Das "Showdown":
- das seinen Namen nicht verdient...
Da wird Kapitel um Kapitel Spannung aufgebaut. Die Volturi rücken mit voller Mannschaft an. Alice und Jasper verschwinden. Sämtliche verfügbaren Vampire werden mobilisiert. Bella beschafft gefälschte Dokumente, lernt noch schnell kämpfen und ihr Schutzschild zu verwenden usw. - und was passiert am Ende? NICHTS! GAR NICHTS! Ich sag ja nicht, dass eine wichtige Hauptfigur draufgehen hätte sollen - aber so rein gar nichts. Das ist schwach. Wozu der ganze lange Aufwand, wenn dann nichts passiert?

7.) The End
Friede-Freude-Eierkuchen-wir-haben-uns-alle-lieb-trallala...

Positiver Höhepunkt: Bella kann Edward ihre Gedanken lesen lassen, aber nur wenn sie will. (endlich geht's mal wieder um die Liebe zwischen Bella und Edward - auf der letzten Seite...)

Negativer Höhepunkt: Edward: "Goodbye, Jacob, my brother ... my son." <= also das ist mal wirklich gruslig!
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unglaublich schlecht..., 12. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Breaking Dawn: Volume 4 (The Twilight Saga) (Taschenbuch)
Ich habe selten einen schlechteren Abschluss einer Saga gelesen als dieses Buch. Die Story ist langweilig, das Buch zieht sich wie Kaugummi und die Charaktere werden immer flacher. Ich finde ja, dass Twilight ein tolles Buch ist, doch man sollte sich die Nachfolger sparen. Die Geschichte wird von mal zu mal unrealistischer und man hat das Gefühl die Autorin saugt sich alles ohne Anhaltspunkte aus den Fingern. Bella ist einfach nicht mehr Bella, man vermisst das nette, tollpatschige Mädchen von nebenan und auch der "perfekte" Edward nervt langsam. Er hat einfach keine Fehler und immer wieder wird beschrieben wie wunderschön er ist. Und das Monsterbaby ist der krönende Abschluss! Also kitschiger, unrealistischer und langweiliger gehts nicht! Schade dass aus so einer potentiellen Geschichte eine solch flache Story entstanden ist. Nur weil der "Twilight hype" ausgebrochen ist und man bloß noch mehr geld verdienen möchte....
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Über das Ziel hinausgeschossen, 20. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Breaking Dawn: Volume 4 (The Twilight Saga) (Taschenbuch)
Vorweg erst einmal, ich habe erst in den letzen Wochen die 'Twilight' Reihe entdeckt und daher alle Bücher direkt hintereinander gelesen, ohne Wartezeit. Möglicherweise ist dies für mich der Grund warum ich weder finde, dass diese Buch super Klasse ist, noch dass es schlechter war als alles was ich bisher gelesen habe. Allerdings ist es mir nicht mehr als 2 Sterne wert.
Ich denke vieles läuft bei 'Breaking Dawn' auf Erwartungen hinaus, die man als Leser an das Buch und vielleicht auch an Stephenie Meyer geknüpft hat.

'Breaking Dawn' liest sich genauso flüssig wie die voherigen 3 Teile, ich konnte nicht erkennen dass sich der Schreibstil groß geändert hat. Wie immer wurde alles sehr detailiert und ZU ausführlich gesprochen, doch daran hatte ich mich bereits gewöhnt.
Auch die häufig angemahnten Grammatikprobleme waren schon immer vorhanden, daher für mich jetzt nicht ein so wichtiges Kriterium.

Meine Kritikpunkte beziehen sich auf folgende Dinge (***SPOILER***)

- Das Buch ist einfach zu lang, die Geschichte wurde unnötig gestreckt. Die 'Twilight' Saga ist eine simple Liebesgeschichte mit supernaturalen Einflüssen, aber es wurde nie ein Mythos aufgebaut, zumindest nicht vergleichbar mit anderen Vampirsagen. Dennoch hat die Autorin versucht im letzten Buch mehr daraus zu machen. Das ist meiner Meinung nach absolut daneben gegangen, da sie es einfach nicht kann. Ihre Ideen sind dafür nicht ausreichend.
Es wäre besser gewesen die Geschichte nach der Hochzeit mit einer direkten Vampirwerdung von Bella einfach zu beenden. Alles was nach den Flitterwochen kam tat einfach nur noch weh.

- Renesmee. Diesen Teil der Geschichte fand ich am schlimmsten, denn es passte einfach nicht in den Gesamtrahmen. Mich persönlich hat weder die Schwangerschaft noch die Geburt schockiert, ich habe schon Heftigeres gelesen. Aber das Baby an sich war einfach nur überflüssig. Der Name ist dabei nicht mal das Schlimmste für mich, sondern diese Perfektion von Renesmee hat bei mir zu Sodbrennen geführt und mich einfach nur genervt.

- Die perfekte Bella. Einfach nur lächerlich, hier ist für mich der Bogen endgültig überspannt. Drei Bücher lang habe ich die Perfektion fast aller Charaktere ertragen, aber das ist nun doch zuviel. Ich persönlich finde Figuren viel interessanter, die auch mal einen Makel haben und denen nicht alles zufliegt. Die perfekte Bella ist einfach nur langweilig.

- Die Bedrohung durch die Volturi. Zunächst hat die Autorin es geschafft für kurze Zeit eine gewisse Spannung aufzubauen, dass aber dann in einem lächerlichen "Show-down" enden lassen.

Abschließend kann ich nur sagen, dass die ersten Bücher wesentlich besser waren und ich diese sicher irgendwann noch einmal lesen werde. Aber Stephenie Meyer ist keine Autorin deren Bücher ich mir in Zukunft kaufen werde.
Die 'Twilight' Reihe ist leichtes Lesefutter, bei dem man nicht groß nachdenken muss und sich entspannen kann. Sie ist allerdings für mich nicht auf einer Stufe mit den Büchern von JK Rowling, Cornelia Funke oder Jonathan Stroud.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Und am Schluss fiel ihr nix mehr ein..., 28. Februar 2009
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Breaking Dawn: Volume 4 (The Twilight Saga) (Taschenbuch)
Enttäuschend! Während der 1. und der 3. Teil der "Twilight" Sage wirklich außerordentlich gut geschrieben sind, was ich diesem Teil vom Stil her durchaus auch zugestehe, fällt es inhaltlich total ab ins Mittelmaß. Die Figur der Bella war gerade so liebenswert, weil sie für eine 17-18-jährige sehr reif wirkte, kein albernes Getue und jemand, der weiß, was er will - auch, wenn es ein gefährlicher Vampir ist.

Man kann nur hoffen, dass andere Teenager sich jetzt nicht wünschen, auch mit 18 zu heiraten, ein Kind zu kriegen und jede Form von beruflicher Ausbildung und LEBEN in den Wind zu schlagen - nicht jeder hat das Glück, einen Edward zu finden... Statt dessen: Friede, Freude, Eierkuchen, Frauen gehören ins Haus, die Männer schaffen... Selbst die Bösen überleben unbeschadet, jeder Topf findet seinen Deckel...

Obwohl der vielzitierte Vergleich mit Harry Potter falsch ist, da es sich um eine ganz andere Story handelt, sei hier angemerkt, dass selbst in diesen Kinderbüchern klar wird, dass man Verluste hinnehmen muss, wenn man ein Ziel erreichen möchte - Opferbereitschaft ist im Leben gefragt, um es zu meistern...

Was hätte man für eine tolle, bunte und vor allen Dingen spannende Geschichte daraus machen können, statt dessen lebt die Autorin offenbar die Erinnerungen an ihre eigenen Schwangerschaften aus - ist sie vielleicht auch so früh Mutter geworden und kennt nichts anderes? Die beiden liebenswerten Hauptfiguren hätten mehr verdient gehabt...
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen körperliche Schmerzen und der Drang sich zu übergeben, 16. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Breaking Dawn: Volume 4 (The Twilight Saga) (Taschenbuch)
Obwohl ich dem Twilight-Hype erst lange Zeit widerstanden hatte, habe ich mich irgendwann und auf Empfehlung einer Freundin dazu hinreißen lassen, die Reihe zu lesen. Zuerst mit überaus positivem Ergebnis. Die Bücher sind keine schriftstellerischen Meisterleistungen, das sicherlich nicht, aber die Geschichte ist kreativ und ein bisschen Liebesschnulze kann jeder mal vertragen.

Leider endet das ganze in einer Zumutung, die unter dem Namen "Breaking Dawn" veröffentlicht wurde und bekanntermaßen den vierten und letzten Teil dieser irgendwie kitschig schönen Liebesgeschichte darstellen soll. Nur was zum Teufel ist das?
Ich kann nicht abstreiten auch beim letzten Teil wie bei den drei vorangegangen diverse Gefühlsregungen verspürt zu haben. Nur, dass es diesmal kein Bauchkribbeln oder leichtes Fremdschämen mehr war, sondern eine an körperliche Schmerzen grenzende Abneigung, starke Übelkeit mit leichtem Drang zum Übergeben aufgrund von Fremdschäm-Attacken von bisher unbekanntem Ausmaß, Lachkrämpfe und tiefe Ungläubigkeit. Wenn sich die Autorin schon nicht für den Schund schämt, den sie da geschrieben hat, ICH habe es getan.

******************************************Im DETAIL und mit SPOILER***********************************************

Es ist schwer überhaupt eine Ordnung in all das zu bringen, was totaler Schrott war an diesem Buch. Vielleicht zu erst das Positve: Das Buch besteht aus Papier, das englische Cover ist an Design und Stil dem deutschen weit überlegen, für ein Taschenbuch ist es relativ stabil und irgendwie kommen auch noch die gleichen Personen und Orte vor, wie in den ersten Teilen...also zumindest namentlich. Charakterlich steht die Welt Kopf.

Jetzt zum negativen:

Punkt 1: EDWARD - War er in den anderen Teilen charakterlich stark und oft der dominate Part der Beziehung, verkommt er zu einem von Liebe und Verzweiflung aufgefressenen Weichei, dem man eigentlich nur noch den Gnadenschuss wünschen kann. Ironischer Weise bitte er Jacob auch tatsächlich darum, ihn unter gewissen Umständen zu töten...mein Gott, was habe ich mir gewünscht diese Umstände wären eingetreten und ich müsste dieses wimmernde Nichts nicht mehr ertragen.

Punkt 2: DIE HOCHZEIT und (most important) DIE HOCHZEITSNACHT - Die Hochzeit am Anfang des Buches war noch das erträglichste. Natürlich wurde wieder mindestens an 100 Situtationen betont, wie furchtbar reich die Cullens sind (ehrlich gesagt werden sie für mein Empfinden von Buch zu Buch reicher). Die Hochzeit ist dann ein bisschen kitschig, ein bisschen schmierig, ein bisschen heile Welt...aber erträglich. Dann kommt die Hochzeitsreise auf die Cullen'sche Privatinsel (ich sag ja: immer reicher). So, und worauf wartet die durchschnittliche Leserin nun, nachdem sie sich in drei Büchern durch übelst schmalzige Liebesszenen mit Jugendschutz gequält hat, in der jeder Kuss, jede Berührung, jedes Atmen aufs Detail genau beschrieben und bis zum Verrecken ausgewalzt wurde? Richtig: Die Hochzeitsnacht. Immerhin heiratet Bella ja nur, damit Edward mal dieses Jungfrauen-Gequatsche ablegt. Naja, die tolle Nacht ist schnell vorbei: kurz Händchen halten, Küsschen....der nächste Morgen. Wobei selbst das Händchen halten und das Küsschen so profan und kurz beschrieben wurden, wie kein Kuss und kein Händchen halten jemals zuvor in irgendeinem Twilight-Band. Frau Meyer ist also tatsächlich unglaublich prüde...

Punkt 3: DIE SEXBESESSENHEIT - Als Ergebnis dieser atemberaubenden Hochzeitsnacht (die wir als Leser mangels Informationen ja nicht beurteilen können) hat Bella blaue Flecken, ist darauf hin aber gleichzeitig tierisch besessen von intergeschlechtlichen, ehelichen Aktivitäten. Leider stößt sie dabei auf ein Problem: Ihren neuen Weichei-Ehemann Edward...der hält das Experiment "Sex mit der menschlichen Bella" nämlich für gescheitert.

Punkt 4 (und meine persönliche Lieblings-Absurdität): DIE SCHWANGERSCHAFT - Gute heile Welt. Bella hat sich doch vorher ausgiebig von Rosalie vorheulen lassen, dass sie nie Kinder kriegen wird. Frau Meyers geniale Lösung: Bella kriegt halt ein Kind, solange sie noch menschlich ist. Von ihrem eigentlich toten, körperflüssigkeiten-freien Ehemann. Während man ja eigentlich schon Edwards Fähigkeit zum Geschlechtsverkehr in Frage stellen müsste, hat er jetzt (rund 100 Jahre nach seinem "Tod") immernoch funktionsfähige Spermien...Respekt. Hat natürlich keiner gewusst, sonst hätten die beiden ach so reifen Eheleute bestimmt mal an ein Verhüterli gedacht.
Dass Bella erst 18 ist, ein Alter in dem die meisten Eltern aufgrund einer Schwangerschaft ihrer Töchter wahrscheinlich kurz vorm Amoklauf stünden, ist natürlich kein Problem. Findet noch jemand Frau Meyers Moralvorstellungen fragwürdig? Sex vor der Ehe ist furchtbar "pfui", Kind mit 18 und ungeschützter Sex sind "hui".
Edward möchte das Monster in Bellas Bauch gerne abtreiben lassen, aber Bella ist jetzt nicht nur Sex-, sondern auch noch Baby-besessen und - nicht zu vergessen - Edward ein Weichei. Also kriegt Bella ihre Schwangerschaft im Speedtempo (offensichlich braucht ein Vampir/Mensch-Hybrid nur 4 Wochen anstatt 9 Monate), das Monsterbaby bringt sie zum trinken von Blutkonserven (dazu spenden also andere Menschen ihr Blut) und rafft Bella fast dahin...was zum nächsten Problem führt.

Punkt 5: DER PERSPEKTIVENWECHSEL - offensichlich war Frau Meyer mit ihrem selbstgemachten Problem etwas überfordert. Wie schreibt man ein Buch aus der Ich-Perspektive einer Person, die kurz vorm Verrecken im Haus dahinvegetiert? Antwort: Gar nicht, sondern man wechselt mal eben in die Ich-Perspektive von...äh...Jacob. Frei nach dem Motto: "Wer ist denn noch da, dann nehm ich doch...". Es ist nicht nur irritierend, wenn 3 und 2/3 Bücher aus Bellas Perspektive geschrieben sind. Es ist auch einfach uninteressant und zeigt erneut Frau Meyers eher mageres literarisches Talent.

Punkt 6: DIE GEBURT und DIE VERWANDLUNG - ich habe gehört, dass das der spannende, gruselige Teil sein soll. Gut, zugegeben, es ist blutig und es ekelt einen etwas an. Das wars. Spannend? Wenn ich mir die Fußnägel lackiere und daneben male, ist das in etwa genauso spannend.

Punkt 7: DAS MONSTERKIND - es passt natürlich nicht in Frau Meyers heile Welt, wenn Bella und Edward tatsächlich ein Monsterkind bekommen. Nein, das Kind ist perfekt. Wunderschön, hochintelligent, talentiert, Inhaberin eines Herzschlags und einer gesunden menschlichen Hautfarbe und übernatürlicher Vampirkräfte gleichermaßen. Und es altert in Rekordzeit. Um auch hier die heile Welt nicht zu zerstören, da das Kind nach etwa 10 Jahren das Sterbealter eines Menschen erreicht hätte und tot wäre, stellt sich heraus, dass das Wunderkind nur bis zum perfekten Alter eines jugen Erwachsenen altert und dann einfach nicht mehr und natürlich unsterblich ist. Nach Logik fragt man bei diesem Buch aber eh schon lange nicht mehr, wenn diese Auflösung erreicht ist. Dazu kommt der wunderbare Name des Kindes: Renesmee. Jaaaa, der klassische Kevin ist nicht das schlimmeste, was man seinem Kind antun kann.
Außerdem lässt Frau Meyer sich noch eine wirklich widerliche Lösung einfallen, damit Jacob sich von Bella "entliebt". Indem er sich nämlich auf das Kind prägt. Hallo? Pädophil? Straftat? Ist natürlich in Frau Meyers heiler Welt auch kein Problem, da sexuelles Interesse selbstverständlich erst dann eintreten wird, wenn das Kind älter ist...es ist und bleibt aber trotzdem ekelhaft und undurchdacht!
Das Kind ist also alles andere als süß, sondern eher ein Grund über die Reaktivierung der Hexenverbrennung nachzudenken.

Punkt 8: BELLA - mochtet ihr die tollpatschige, leicht verwirrte und nicht vor selbstbewusstsein strotzende Protagonistin? Sagt "auf Wiedersehen" und "Hallo" zu Miss-Perfekt. Während Edward nämlich zum Weichei mutiert, wird Bella der Supervampir. Sie ist absolut selbstbeherrscht, von Anfang an kann sie in der Nähe von Menschen sein, hat die übernatürlichsten Superkräfte, plaudert mit Daddy, der alle Veränderungen still akzeptiert und besser nicht weiter nachforscht (tolle Eigenschaft für einen Polizisten). Sollte es nicht eigentlich massig Probleme geben, wenn Bella verwandelt ist? Entbehrungen? Einsamkeit? Aber nichts...selbst Jacob mag sie noch als Vampir und nichtmal die anderen Werwölfe wollen sie oder die Cullens für den Bruch des Vertrags killen...heile, heile Welt.

Punkt 9: DER ENDKAMPF - darauf wartet man zum Schluss nur noch. Ein ordentliches Gemetzel zum Schluss, um das jämmerliche Gesülze wieder aus der Erinnerung zu prügeln. Genug Wunschkandidaten für potentielle Leichen hätte ich nach Lektüre dieser Zumutung bis dahin jedenfalls zusammen gehabt.
Und so geht es wirklich: Die Volturi kommen, wollen das unnatürliche Kind mit dem Monsternamen umbringen, Krieg, eine riesen Schlacht...also darüber wird zumindest geredet und ganz viele Vampire kommen zu Besuch um den Cullens beizustehen, wie auch die Wölfe den Cullens beistehen wollen. Dann stehen sich die Armeen gegenüber, es wird gelabert bis der Leser einen komatösen Zustand erreicht hat, niemand (ok, eine...eine klitze kleine unbedeutende Nebenrolle) kommt zu Schaden und alle haben sich lieb. Heile, heile Welt.

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Als Fazit also: Ein bisschen Happy End ist ok, aber wenn es so Happy ist, das man kurz vorm Erbrechen ist, fragwürdige Moralvorstellungen am Fließband produziert werden und Frau Meyer ihre eigene, in den Vorgängerromanen aufgebaute Logik zugunsten ihrer abartig heilen Welt komplett über den Haufen wirft, dann ist es deutlich zu viel des Guten. Es ist langweilig. Es ist schlecht. Es ist enttäuschend.

Manchmal wünschen ich mir, ich hätte den letzten Teil nicht mehr gelesen, damit ich mir dieses schlechte Ende erspart hätte und mit meinen viel besseren Kopfkino-Enden leben könnte. Jedem, der wie ich das Ende aber unbedingt lesen muss, weil man eben doch irgendwie wissen muss, wie es ausgeht, empfehle ich wärmstens sich darauf vorzubereiten, dass seine eigene Fremdschäm-Grenze deutlich überreizt werden wird. Und by the way: Zuviel Augen-Rollen macht Kopfschmerzen!
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen An alle die BD lieben, 12. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Breaking Dawn: Volume 4 (The Twilight Saga) (Taschenbuch)
Was mir bei den Rezensionen anderer Kunden aufgefallen ist, ist das wiederkehrende Argument "Aber es ist ja Fantasy". Ja klar es ist Fantasy aber das darf man nicht als Ausrede nutzen. Natürlich sind die Regeln in Fantasybüchern anders als im normalen Leben. Ich denke als diejenigen, die enttäuscht sind, bezweifeln das garnicht. Aber die Regeln die in vorherigen Büchern gemacht wurden sollten eingehalten werden. Stephenie Meyer beschrieb ihre Vampire als eingefroren in der Zeit. Würde Rosalie sich beispielsweise die Haare schneiden, würden diese nicht mehr nachwachsen. Immerhin lebt ein Vampir nicht. Eben das ist der Knackpunkt: Wie soll ein Vampir, der nicht mehr lebt, Körperflüssigkeiten erzeugen die eben doch leben?

Zudem: Selbstverständlich dürfen sich Charaktere (außer Vampire) weiterentwickeln. Das darf auch Bella. Die Beschwerde hier ist einfach wie sehr sich Bella veränderte. Sie wurde von einem normalen Menschen mit Fehlern zu einem perfekten Vampir. Natürlich ist es Fantasy, doch auch Vampire scheinen nicht perfekt zu sein. Nehmen wir mal Edward: Er neigt zu übertriebenem Verhalten. Jasper hat Probleme keine Menschen zu essen. Rosalie schwelgt seit über 100 Jahren im Kinderwunsch und ist deprimiert. Jeder der Cullens scheint Schwachstellen zu haben. Nun kommt plötzlich Bella und kann als Vampir alles? Das ist lächerlich.

Das Kind
Gegen Renesmee habe ich garnicht wirklich etwas aber auch sie wird übertrieben perfekt dargestellt. Zudem war das Besondere an Edward und Bella auch immer, dass Bella wusste, nie eine Familie haben zu können. Sie hat ein Opfer gebracht. Das machte die Liebe so besonders. Jetzt auf einmal kriegt sie plötzlich alles. Perfektes Vampirleben, menschliche Kontakte ohne Durst, ein perfektes Kind, ein perfektes Schild .... Das Opfer muss nicht mehr gebracht werden und das wertet die Beziehung einfach ab. Dann kommt auch noch Jake hinzu. Stephenie, bei allem Respekt den ich für sie habe, hat es sich zu leicht gemacht, um jeden Charakter ein perfektes Ende zu bereiten und das Jake ausgerechnet auf die Tochter seines größten Rivalen, den er so sehr verabscheute, geprägt wird ist einfach Blöde zumal es gerade ein halber Vampir ist. Bei all der Abscheu Jake's gegenüber den Vampiren hätte ich es noch für wahrscheinlicher gehalten, dass er sich auf Renee prägt *lol*

Ich wollte dies nur mal aufgeklärt wissen. Wir sind nicht enttäuscht weil es Veränderungen und Fantasy in BD gibt aber die Veränderungen sollten zumindest kreativ sein und sich an die Regeln dieser Reihe halten. Kreativ und unvorhergesehen sind die Veränderungen nicht. So ziemlich jeder Teeny hat sich das doch in seinen schönsten Träumen vorgestellt. Viele der erwachsenen Leser haben das in ihren schlimmsten Erwartungen irgendwie auch gewusst und gehofft, dass Stephenie eben doch einen kreativeren und weniger bizarreren Weg einschlägt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Endlich vorbei., 21. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Breaking Dawn: Volume 4 (The Twilight Saga) (Taschenbuch)
Es tut mir leid, ganz ehrlich, aber ich kann diesem Buch einfach nichts abgewinnen. Ich habe mir Mühe gegeben es zu mögen, weil es traurig ist eine Serie damit zu beenden, dass man das letzte Buch schrecklich findet, aber es geht nicht. So sehr ich mich für die Leute freue, die es mögen, so ist es für mich komplett unverständlich.
Andere vor mir haben die negativen Kritikpunkte bereits ausführlich aufgeführt, daher fass ich meine Meinung nur kurz zusammen.
Also Spoiler Warnung!!!

Eindeutig mein größtes Problem mit dem Buch war das Baby! Oder vielleicht nicht das Kind persönlich (even if it freaked me out a bit) sondern das Bella überhaupt schwanger wird. Stephenie Meyer wirft einfach mal gut gelaunt alle Regeln über Bord, sowohl die von ihr selbst aufgestellten (Körperflüssigkeiten, Werwölfe oder nein, halt das sind ja Gestaltenwandler, natürlich...) als auch die logischen (Vampir und Mensch kriegen ein Kind, das im Zeitraffer aufwächst...)
Mir hat die Idee gefallen, das Bella mit Edward zusammen zum College geht, endlich mal was vernünftiges. Und dann? Sex ist viel wichtiger, deswegen lass ich mich beißen, gebe mein Leben auf und bekomm ein gruseliges Kind. Entschuldigung, aber ich bin selbst 18 und diese Entscheidung fand ich dermaßen jämmerlich und traurig ...
Andere Dinge die mich gestört haben: von Millionen Menschen auf der Welt, und tausenden oder meinetwegen auch nur hunderten in der näheren Umgebung von Forks prägt sich Jacob ausgerechnet auf das Kind (sprechen wir nicht von ihrem Namen).
Was war der Sinn von der Pass-Geschichte, und dem Einfliegen der Vampire aus der ganzen Welt? Und dem Spannungsaufbau vor dem "Kampf" der dann doch mit einem, tja, tut mir leid, ab gehts nach hause, bis dann, geendet hat? Und Edward bietet Jacob an mit Bella "Welpen" zu bekommen?!

Zugegeben, ich suche wohl härter nach Fehlern, als ich es normalerweise tun würde. Aber in diesem Fall kann ich nicht anderes, vor allem weil ich die vorangegangenen Bücher sehr gern gelesen hab. Trotz allem kann ich an Breaking Dawn nichts schönes finden, bis auf die Hochzeit und die letzen zwei Seiten des Buches. Was mich traurig macht. Ich kann nur hoffen, dass dieser Band bitte nicht verfilmt wird...
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein schlechter Abschluss einer toll begonnen Serie, 10. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Breaking Dawn: Volume 4 (The Twilight Saga) (Taschenbuch)
Das erste Buch von Stephenie Meyer hat mich in den Bann gezogen. Es war erfrischend anders, selten lese ich ein Buch und grinse die ganze Zeit vor mich hin, weil es einfach so unterhaltsam ist. Es war nie eine literarisch anspruchsvolle Leistung die hier vollbracht wurde, aber es war schön, fesselnd und unterhaltsam. Bis zum vierten Buch.
Dann wurde es langweilig, gedehnt und abgedreht. Die Serie war eigentlich am Ende und hätte in Buch drei gut zum Schluss gebracht werden können. Aber man kann Geld damit machen, also musste ein viertes Buch her. Nur leider hatte die Autoring keine guten Ideen mehr und so ist dieses Buch eine Sammlung phantastischer, teilweise surrealistischer Ideen geworden, die in einem Happy End enden, dass nicht einmal "Happy End Lovers", wie ich auch einer bin mit einem zufriedenen Lächeln zurücklässt.
Es juckt mich fast in den Fingern, dieses Buch zu ignorieren und mich selbst hinzusetzen und ein vernünftiges viertes Buch zu schreiben - oder vielleicht nur noch ein abschließendes Kapitel für Buch drei. In den ersten drei Büchern erfahren wir viel über Bella, wie wäre es denn mit einem Buch einmal aus Edwards Sicht gewesen? Wie mit einem Lernprozess von Bella, in dem sie erkennt, wie schön das Leben ist und dass man es schätzen sollte? Breaking Dawn ist nicht einmal mehr anregende Unterhaltung sondern einfach nur Kitsch. Schade.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Und wer hat das Buch jetzt geschrieben?, 5. August 2008
Von 
kamelin - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Mal Hand aufs Herz: Auch als Nicht-Teenager habe ich die Teile 1-3 verschlungen und ohne Abstriche geliebt. Ich war schon ganz gespannt, was der letzte Teil so bringt, und wurde überrascht, denn ich kam überhaupt nicht in die Geschichte rein.
Zum einen passiert über weite Strecken nicht wirklich viel. Aber das, was geschieht, erfolgt ohne grosse Tiefe und Nähe zu den Figuren.

Was mich zudem gestört hat, war das Einbringen zahlreicher neuer Vampire (sodass ein Anhang mit Namenregister notwendig wurde), die inhaltlich die Geschichte jedoch nicht weiterbringen. Sprich: Viel Bewegung, aber nichts wird bewegt.
Leider kann ich hier nicht deutlicher werden, ohne den Inhalt zu offenbaren, und das möchte ich nicht, denn jeder sollte das Buch für sich selbst entdecken können.
Mein persönlicher Eindruck war jedoch, dass dieser letzte Teil in großer Eile geschrieben wurde. Einige wichtige Szenen wurden in meinen Augen nachlässig behandelt, Figuren nur skizziert, statt sie auszumalen. Durch manche Kapitel wurde hindurchgerast, während ich mir als Leserin mehr Gefühlstiefe gewünscht hätte. Und: die Rolle von Jacob habe ich als sehr unglücklich empfunden, und kann mir irgendwie nicht vorstellen, ob die Autorin das wirklich richtig durchdacht hat.

Auch hatte ich den starken Eindruck, dass es dem letzten Teil der Twilight-Saga geschadet hat, dass die Autorin zwischendurch "The Host" (Seelen) geschrieben hat. Ich hatte grosse Schwierigkeiten ihre Handschrift - ihren Stil wiederzuentdecken. Für mich war das Lesen eine einzige Berg- und Talfahrt; zweimal war ich kurz davor abzubrechen, denn z.B. die Schilderung von Renesmees brutaler Geburt mit Sturzbächen aus Blut und Schmerz ist wirklich nichts für zarte Gemüter.

Insgesamt war mich die Story zu dünn und die Aussage fehlte teilweise ganz.
Das letzte Viertel der Geschichte hat mich ein wenig mit der Twilight-Saga versöhnen können, denn letztendlich habe ich Stephenie Meyers Stil wiederfinden können. Aber das ist für mich nur ein keiner Trost für teilweise lange Durststrecken im Roman.

Aber wie immer muss sich jeder selbst ein Bild machen, die Eindrücke sind ja von Leser zu Leser unterschiedlich.
Ich bin jetzt jedenfalls mal auf "Midnight Sun" gespannt, Edward's Version von Twilight. Vielleicht findet sie ja hier zu ihrem ursprünglichen Stil zurück.
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51 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mitreissend, 5. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Breaking Dawn: Volume 4 (The Twilight Saga) (Taschenbuch)
"Breaking Dawn" ist eines der seltenen Bücher, dass mich noch Tage nach dem Lesen beschäftigt und mit einem anhaltenden Bauchgefühl herumlaufen lässt, dass ich selber nicht beschreiben kann.

Vielleicht liegt es daran, dass ich alle 4 Bücher an 4 Tagen hintereinander gelesen habe und das vielleicht einfach zuviel des Guten war, oder es liegt einfach daran, das das Buch ist wie es ist: Mitreissend, fesselnd und emotional.

Nach Buch 3 steht fest: Bella und Edward wollen heiraten und dann soll Bella verwandelt werden. Der einziger Spoiler von mir: All das passiert auch. Aber es passiert auch noch soviel mehr.

Eclipse hat mich nach dem Ende, geschrieben aus Jakobs Sicht, so verzweifelt und leer zurück gelassen. Jakobs Trauer war so...echt, so spürbar,...
Von "Breaking Dawn" habe ich deshalb erwartet,dass es Fäden zusammenfügt, Dinge zum Abschluss bringt und ... auch wenn das jetzt total schnulzig kling.... einfach alles gut wird.
Geschrieben in drei Teilen, jeweils von Bella, Jakob und wieder Bella erzählt, macht das Buch genau das, wobei zwichendurch eben noch soviel Überaschendes, Unglaubliches und Unerwartetes passiert.
!!!!Deshalb: Nicht alle Rezensionen hier lesen, denn die sind voller Spoiler. Verderbt euch nicht diese Überaschungseffekte.!!!!

Die vielfach angebrachte Kritik, dass sich Charaktere verändern , teils gar erheblich, muss ich zustimmen, aber: So ist das Leben ( oder auch das Dasein). Jeder von uns verändert sich, all das, was einem passiert, was man fühlt und was man liebt veändert einen. Folglich müssen sich auch Bella und Edward verändern. Zudem ist Bella trotz allem noch ein Teenager , eine Zeit, die nun einmal für alle voller Veränderungen steckt.

Zugeben muss ich, dass die Lösungen, die uns Meyers hier anbietet teilweise "zu perfekt" erscheinen, aber, und das ist ihr Plus, sie kommen aus dem Nicht . Ich jedenfalls habe mit nichts davon gerechnet. ( Wieder gilt: Keine Spoiler lesen)

Die große Stärke des Buchs ist zudem auch seine Schwäche: Meyers schafft wie kaum jemand Anderes den Leser "Fühlen" zu lassen. Bei Bellas Hochzeit war ich so aufgeregt wie sie und habe sogar ein, zwei Tränen vergossen, ich habe mit Jakob und Edward gelitten und mich mit ihnen gefreut.
Leider ist sowohl der Teil, aus Jakobs Sicht, als auch die Zeit nach der Ankündigung der ultimativen Bedrohung, so voller Leid, Schmerz und vorallem Trostlosigkeit, das ich mich beim Lesen eben auch entsprechend schlecht gefühlt habe. Vorallem Bellas Kapitulation vor der Bedrohung und ihre fatalistische Einstellung ... passen einfach nicht. Ein Buch , das auf einen Showdown zuläuft sollte doch wenigsten ein bißchen Hoffnung verbreiten. Das fehlt hier allerdings.

Trotz dieses Mankos, das eben ein rein subjektives ist, ist es doch gleichzeitig Meyers literarische Begabung und Freiheit, die sich dadurch zeigt, kann ich nur 5 Sterne vergeben. Es ist nicht mein Lieblingsbuch, ich bin nicht im "Edward-und-Bella"-Fanclub und das Buch hat Schwächen, aber, und damit komme ich auf meinen ersten Satz zurück: "Breaking Dawn" ist ein Buch, das nicht loslässt.
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Breaking Dawn: Volume 4 (The Twilight Saga)
Breaking Dawn: Volume 4 (The Twilight Saga) von Stephenie Meyer (Taschenbuch - 2. August 2008)
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