Kundenrezensionen


362 Rezensionen
5 Sterne:
 (167)
4 Sterne:
 (59)
3 Sterne:
 (47)
2 Sterne:
 (41)
1 Sterne:
 (48)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


159 von 177 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nur ein Bauchgefühl, und das sagt: GUT
Ja, ich gehöre zu der Fraktion der trivialen Leser, denen "Breaking Dawn" gut gefallen hat.
Das "Warum" ist mir allerdings selbst nicht ganz klar. Als ich das Buch zuschlug, war ich einfach zufrieden mit der Geschichte, und vor allem mit ihrem unerwarteten Verlauf und ihrem gelungenen Ende. Erst im Gespräch mit anderen Fans und beim Lesen all der...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2008 von Woodstock

versus
65 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Und wenn sie nicht gestorben sind...
'Twilight' ist eines meiner liebsten Fantasy-Bücher: voller interessanter und 'rauher' Charaktere, ein subtiles Spiel mit der Frage "Was wäre wenn?".

Mit den Folgebänden zog sich der Kreis um die Geschichte von Bella und Edward natürgemäß immer enger: Geheimnisse wurden gelüftet, Bedrohungen wurden größer, so...
Veröffentlicht am 1. Oktober 2008 von Pamige


‹ Zurück | 1 237 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

159 von 177 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nur ein Bauchgefühl, und das sagt: GUT, 21. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Breaking Dawn (The Twilight Saga) (Taschenbuch)
Ja, ich gehöre zu der Fraktion der trivialen Leser, denen "Breaking Dawn" gut gefallen hat.
Das "Warum" ist mir allerdings selbst nicht ganz klar. Als ich das Buch zuschlug, war ich einfach zufrieden mit der Geschichte, und vor allem mit ihrem unerwarteten Verlauf und ihrem gelungenen Ende. Erst im Gespräch mit anderen Fans und beim Lesen all der vernichtenden Kritiken bei Amazon, ist mir bewusst geworden wie viel Beanstandungen doch über diesen Biss-Abschlussroman herein geprasselt sind.

Das Schlimme ist, die meisten haben in ihrer Kritik Recht. Der Roman hat etliche Schwächen allen voran die unglaubwürdige und plötzliche Veränderung der wichtigen Charaktere z.B. Edward, und besonders Jakob ist nicht wieder zu erkennen (endlich finde ich ihn mal nicht mehr unsympathisch und ätzend ;-)). Auch Charleys Rolle und sein Charakter sind ziemlich verformt worden (dabei war gerade Charley so herrlich authentisch mit all seinen Macken). Auch missfällt mir nachträglich die arg reaktionäre (vermutlich sehr mormonische) Botschaft der Geschichte: Mädchen heiraten jung(fräulich), opfern ihr Leben der Familie, verzichten auf Studium und Karriere und sind für immer und ewig glücklich.

Aber leider ändert das gar nichts daran, dass mich diese und viele andere Schwachstellen beim Lesen des Romans kein bisschen gestört haben, ja dass sie mir nicht mal aufgefallen sind, und dass mir "Breaking Dawn" auch rückblickend und trotz aller Kritiken immer noch gut gefällt.
Vielleicht liegt es daran, dass ich von Anfang an völlig überrascht von dem Handlungsverlauf war. Alles kam ganz anders, als ich es erwartet hatte und auch ganz anders, als ich es der Autorin nach den - eher mäßigen und zum Teil sehr vorhersehbaren - beiden Vorgängerromanen zugetraut hatte. Alleine das Staunen über den Gang der Handlung (mag er nachträglich noch so abwegig und unlogisch erscheinen) hat mich bei der Stange gehalten und dazu geführt, dass ich dieses Buch nur für eine kurze Schlafperiode aus der Hand gelegt habe.
Außerdem das letzte Drittel des Romans war wirklich gut, sehr spannend, einfallsreich und überraschend - ein würdiger Schluss, der mich mit vielen kleineren Ärgernissen der Vorgängerromane versöhnte.
Dennoch einen Stern Abzug gibt es auch von mir, denn leider hat die Autorin ihrer Heldin in diesem letzten Band eine Vita verpasst, die mit einem modernen Jugendbuch nicht mehr viel zu tun hat. Ich will ja nicht SPOILERN und sage daher nur "Reneesme"! Wer Bellas familiären Werdegang noch als geeignete Jugendlektüre ansieht, der hat wohl die letzten 150 Jahre verschlafen.

Ich weiß, ich hätte diese Rezension auch in einem einzigen Satz schreiben können, der ungefähr so hätte lauten können:
"Also ich fand's suuuupi!"
Und ich hätte damit kaum weniger ausgesagt, als mit meinen vorangegangenen 500 Worten, aber manchmal kann man eben einfach nicht begründen warum einem etwas zu Herzen geht, und wenigstens das wollte ich begründen ;-)))
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


65 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Und wenn sie nicht gestorben sind..., 1. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Breaking Dawn (The Twilight Saga) (Taschenbuch)
'Twilight' ist eines meiner liebsten Fantasy-Bücher: voller interessanter und 'rauher' Charaktere, ein subtiles Spiel mit der Frage "Was wäre wenn?".

Mit den Folgebänden zog sich der Kreis um die Geschichte von Bella und Edward natürgemäß immer enger: Geheimnisse wurden gelüftet, Bedrohungen wurden größer, so manches in dieser 'alltäglichen und doch magischen' Welt wurde expliziter.

Mit dem letzten Band verlässt Stepahnie Meyer nun völlig das Feld des "Was wäre wenn?" und der offenen Fragen. Und so befriedigend es auch sein mag alle Fäden verknüpft, alle Figuren 'versorgt' zu sehen - so schade ist es doch auch, wenn eine so vorsichtig und sensibel beginnende Reihe in Superlativen und plakativen Wahrheiten endet. Besonders die Figur der Bella, die gerade in ihren 'menschlichen Schwächen', ihrer Selbstironie und ihrem Zynismus liebenswert war, verliert in diesem Band vor lauter persönlichem Glück zusehens an Kontur und Tiefenschärfe.

Hätte ich noch einmal die Wahl, würde ich nach 'Twilight' nicht weiterlesen und die Welt von Bella und Edward lieber so in Erinnerung behalten, wie sie vor den Folgebänden war. Aber wahrscheinlich hätte das meine Neugierde doch nicht zugelassen...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das positive zuerst:, 6. August 2008
Von 
LucyWeston (Deekelsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Breaking Dawn (The Twilight Saga) (Taschenbuch)
Der Abschlußband hat mir besser gefallen als "Eclipse".

Auch diese Buch leidet wie sein Vorgänger -sehr stark sogar- unter Konstruktionitis, und zwar wegen der der gleichen Ausgangssituation: wir beginnen gewissermaßen da, wo sonst "happily ever after" stehen würde... Also muß irgendwie ein Spannungsbogen her.

* * * Achtung, ab hier wird reichlich gespoilert * * *

*

*

*

Folgerichtig fängt die Geschichte mit der Hochzeit an. Bellas Panik davor ist auch in typischer Meyer-Manier beschrieben: sehr witztig. Und natürlich wird es die perfekte Hochzeit, denn schließlich war Alice die Planerin.
Dann geht's ab in die Flitterwochen, wo das Ehepaar Cullen das tut, was man üblicherweise so in Flitterwochen tut. Mit Edward-typischer Zurückhaltung natürlich. Und gebührener Zerknirschung über Bellas Blessuren... Unglücklicherweise passiert das für unmöglich gehaltene: Bella wird schwanger. Ich war entsetzt, Edward auch. Nur Bella hat sich gleich ganz doll gefreut.
Man jettet zurück nach Forks, um dem Spuk ein Ende zu machen - aber dazu kommt es nicht.

Jezt kommt der erste richtig große Nervpunkt: ein Perspektivwechsel. Jacob wird für das nächste Teilbuch zum Ich-Erzähler. Für mich ein extrem störender Stilbruch. Allerdings ist das Gezicke zwischen ihm und Rosalie irgendwie lustig.

Mit der Geburt des Kindes mit dem schrecklichsten Namen der Welt (DAS ist wahre Größe - der Heldin des eigenen Buches eine solche Geschmacklosigkeit anzuhängen) wechselt die Perspektive wieder, und (für mich) wird das Buch hier endlich (endlich, endlich) interessant: Bella wird zum Vampir. Und zu was für einem...

Ich hätte gut ohne das Kind auskommen können, aber da es nun mal da ist, wird es ein ganz maßgeblicher Teil der folgenden Handlung. Einiges davon ist absolut vorhersehbar (Jacobs Imprinting), anderes wirkt merwkürdig. Das steht so nicht im Buch, aber mir drängt sich das Bild der Heiligen Familie auf: Edward und Bella mit dem Hybrid-Heilbringerkind. Mit Jacob, Seth und Leah als Heiligen Drei Königen. Wahlweise könnte man die Vampirkongregation auch noch als die Hirten auf dem Felde betrachten...

Zum Ende hin drohen mal wieder die Volturi (und zwar durch einen oberkonstruirten Schachzug - die Geschichte der Immortal Children vom Anfang ist völlig und von Anfang an offensichtlich nichts anderes als ein Mittel zum Zweck), die wieder nicht geschlagen, aber von SuperSchild-Bella eindruckvoll vertrieben werden. Bah! Das ist öde.

Was soll ich sagen? Ein paar hundert Seiten weniger hätten mir auch gereicht, und mir hätte es besser gefallen, wäre die Geschichte um Bellas Vampirwerdung stärker ausgebaut worden. Aber es ist nunmal wie es ist.
Mit dem Happy End kann ich -anders als bei "The Host"- ganz gut leben. In der Meyer-Cullen-Logik-Welt ist das durchaus schlüssig, und auch ganz ansprechend gemacht. Die Charaktere wirken erwachsener, tatsächlich auch elternhaft - das allerdings finde ich unlogisch. Daß echte Eltern irgendwann zumindest eine zeitlang nur noch um ihr Kind herum existieren, ist wohl normal. Aber Bella und Edward SIND einfach keine echten Eltern in dem Sinn - die sollten zu dem Zeitpunkt noch "frisch verheiratet" sein
Manchmal hatte ich den Eindruck, die Figuren hätten zwischen "Eclipse" und "Breaking Dawn" Entwicklungen durchgemacht, die uns Mrs Meyer einfach nicht erzählt hat.

Ich glaube, es wäre eine Gute Idee gewesen, wenn SM sich mehr Zeit für ihre letzten paar Bücher genommen hätte, bzw. wenn der Verlag ihr mehr Zeit dafür gegeben hätte. So sind nun alle Opfer der Hype-Wut geworden; der Verlag hat wohl ziemlich stark nach dem "Next J. K. Rowling"-Status geschielt.

Nun ist's vorbei. Schade eigentlich!

Leider waren die letzten paar Bücher dergestalt, daß ich nun noch nicht mal an "Midnight Sun" noch große erwartungen habe. Außer vielleicht, daß sie sich dafür mehr Zeit nimmt - gerne auch ein paar Jahre...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöner Kalender, leider ohne Szenenbilder, 4. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da es mittlerweile bei mir schon Tradition ist, hab ich mir den neusten Kalender bestellt. Blind allerdings, da in dem Moment noch keine Bilder verfügbar waren.
Ich hatte schon damit gerechten und hatte dann beim auspacken Recht behalten.
Wieder kein Kalender mit Szenen Bildern sondern wieder nur die 9 Hauptpersonen der "Familie"
Diesmal alles in kalten blautönenen gehalten und die Charas schauen eher etwas "finsterer" drein. Den Film entsprechend.
Beim Kalender wurde allerdings getrickst.
Der 16 Monatskalender ist eher ein 13 Monatskalender. 12 Seiten normal, also ein Bild und ein Monat und bei den Monaten zu 2012 wurde ein Bild genommen und September bis Dezember darunter geklatscht.Wobei man sich bei den 4 Monaten sogar alle Eintragungen zu Feiertagen und Mondkalender sparte. Sieht etwas...unfertig aus.
Leider hatte wir auch bei beiden Exemplaren die wir bestellt hatten das Problem, dass in der Mitte die Farbe wohl noch nicht trocken war und die Heftklammern so durchgedrückt hatten, dass dadurch fast alle Seiten an der Stelle zusammengeklebt haben.
Beim lösen ist an der Stelle nun an jedes Seite bei beiden Klammern eine freie Stelle.
Schade, aber noch verschmerzbar.
Für Twilight Fans aber trotzdem ein schönes Geschenk. ^^
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


88 von 105 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen worst case scenario, 3. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Breaking Dawn (The Twilight Saga) (Taschenbuch)
Achtung, diese Katastrophe ist auf keinen Fall ohne Spoiler zu beschreiben!!!

Dieses vierte, offenbar vollkommen sinnlose Buch der Twilight-Reihe startet da, wo das dritte Buch endete.
Um es kurz zu machen, hier die Handlung:
Bella hat ihre Entscheidung gefällt, die Hochzeit findet statt und es geht auf zum Honeymoon. Alles vollkommen unspektakulär, bestenfalls witzig aber vollkommen lieblos.
Vor und während des Honeymoons werden noch schnell zwei neue Elemente in die Geschichte eingeführt, mit der Brechstange um es nett zu sagen, nämlich die von Tanyas und Irinas Schicksal, sowie die Legende rund um den Incubus. Letztere ist kaum erwähnt, da schreitet er auch schon zur Tat und schwängert Bella, die von da an einen wirklich abartigen Hunger auf Eier entwickelt.
Der Sichtwechsel zu Jacob empfand ich als entspannend, denn, obwohl die ganze Werwolfsache sehr langweilig für mich war, war doch Jacob zumindest mit einiger seiner alten Charakterstärken gesegnet und ebenfalls etwas Verstand. Er beschreibt Bellas Schwangerschaft sehr gut und auch als das, was sie ist: Monströs.
Jedoch geschieht in diesem zweiten Buch nicht wirklich etwas, abgesehen von den Entwicklungen zwischen Jacob und Sam, Bellas entdeckte Leidenschaft für Blut und Edwards Akzeptanz des Babys.
In Buch drei kommt dann allerdings der Supergau: Bella Mary-Sue Cullen.
Sie kann alles, weiß alles, macht alles richtig und ist ja soooooooo "amazing" und nun richtig graziös.
Sie kann während er Jagd plötzlich die Luft anhalten und vor Menschen, die ihren Weg kreuzen einfach davon rennen, sie kann ihr Baby halten, Jacob umarmen, Charlie sehen, sie besorgt vollkommen sinnloser Weise falsche Papiere für Jacob und das Kind mit dem vollkommen bescheuerten Namen Renesmee, sie trainiert und heult auf jeder Seite ob ihrer Angst herum und lässt dann den großen, lang angekündigten Endkampf mittels ihres Mary-Sue-Schildes platzen. Jaaaaa, das Buch war ein Genuss.

Ich frage mich doch ernsthaft, wie eine Autorin, mit der erworbenen Übung während des Schreibens dreier wirklich langer Bücher so etwas zusammen schreiben kann.
Die Charaktere handeln, denken und entwickeln sich nicht mehr innerhalb ihrer eigenen Rolle oder auch ihrer eigenen Charaktergeschichte. Jacob wird erniedrigt, indem er das Kind seiner geliebten Bella und des Blutsaugers lieben muss, Edward ist nicht mehr wiederzuerkennen und ist so verweichlicht und keineswegs mehr smart oder charmant, dass er weit hinaus schießt über den Status des "Kuschelvampirs" und für mich als Häuflein Elend irgendwo an der Wand entlang kriecht.
Charlies Reaktionen auf die ganze Vampirgeschichte sind so arg irrational, dass ich mir wünschte, das Ding namens Renesmee würde ihn verspeisen und damit wären wir auch schon bei dem größten Schrecken der gut 700 Seiten: Renesmee. Die Inkarnation des Guten, Schönen und Liebreizenden. Ich habe selten so etwas absurdes gelesen.
Der verpuffte Showdown ist- wie die Sache mit den falschen Papieren- Seitenfüllerei und zum ersten Mal während der ganzen Reihe ist mir aufgefallen, dass S.Meyer tatsächlich schreibt wie für Kinder. Sie hätte die Charaktere der einzelnen Coven nicht einfacher beschreiben können, es fehlte jede Finesse und die Meinung von Mary-Sue-Bella dazu hat mich schon nach ihrer Verwandlung nicht mehr interessiert.
Ich kann nicht von Enttäuschung reden, sondern lediglich von Unverständnis. Was bleibt sonst noch übrig, wenn man beobachtet, wie eine Autorin von Buch zu Buch weiter abbaut aber das vierte Buch plötzlich so out of space ist, dass man es verbrennen will?
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


71 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich bin geschockt, 7. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Breaking Dawn (The Twilight Saga) (Taschenbuch)
wirklich ich bin geschockt.

Ich kann nicht glauben was ich da gelesen habe. So etwas abartiges hat es selten gegeben, die Autorin hat es wirklich zweifelsfrei geschafft alles zu zerstören, was sie in den letzten drei Bänden aufgebaut hat.

*******Spoiler*******Spoiler*********Spoiler*******Spoiler*******Spoiler****

+ Die Hochzeit, ich hatte natürlich gehoft, das die HOCHZEIT sozusagen die Krönung des Buches ist. Ganz zum Schluss, schön ausführlich zum heulen und so.
ABER PUSTEKUCHEN!!!!! Sie findet am Anfang statt, wird kurz mal abgehakt und weiter gehts. Es war auch nicht romantisch.
+ Danach der Honeymoon. AUF DER EIGENEN INSEL!!!!!!! Hust. Klar wir haben die ganze Zeit darauf gewartet, dass es zwischen Bella und Edward passiert, aber das war so dämlich. Alles wird nur angedeutet, Bella wacht morgens in total zertrümmerten Betten auf und scheint sich an nix zu erinnern^^
+ Die Schwangerschaft: OMG als sich das andeutete, dachte ich, Das KANN nicht sein. Aber doch es war so! Sie ist schwanger nach wieviel Tagen? Zehn? Wie rechnet die? Hat die Autorin keine Ahnung vom Zyklus der Frau? Gut es ist FANTASY aber so unstimmig wie das ist, tut mir leid.
+Das Edward das Kind einfach wegmachen lassen will. HAMMER! DA ist mir ja die Kinnlade auf halb sechs gefallen.
+OH und Edwards Angebot an Jacob mal kurz über seine EHEFRAU zu rutschen um ihr ein Kind zu machen. WAS SOLL DAS? HALLO? Bella ist seine EHEFRAU!!!! Welcher normal denkende MANN sasgt so etwas? Ich hätt kotzen können! Mir war so was von speiübel danach.
+ Die Geburt. Würg.
+Der Name des Kindes. OMG! so was von abartig.
+Der SChluss mit den Volturi...komm wir diskutieren das mal aus...ABER SICHER! Die bösen Killervampire diskutieren was aus. Vielleicht macht die Mafia das auch bald. Einfach 8000 Meilen anreisen und dann drüber reden...
+Das Jacob sich auf Nessie prägt...ekelhaft! Was sagt Bella irgendwann zu ihrer Tochter. "Ja ich weis Jake ist süß, ich hatte ja auch mal was mit ihm. Die Welt ist ein Dorf stimmts Schätzchen?"

Danke Frau Meyer, sie haben es GESCHAFFT alles zu zerstören was ich an den Büchern gut fand. Hätten Sie die Hochzeit nicht einfach noch an Bd. 3 anhängen können (die zehn Seiten wären echt nicht zu viel gewesen) und danach schnell Bella verwandeln und hätten uns diesen Mist erspart.

Denn die Botschaft die sie da transportiert, dass Mädchen ruhig auf ihre Ausbildung pfeifen können und sich einen hübschen, reichen Mann angeln un mit ihm Kinder in die Welt setzten lässt sich überhaupt nicht mit meinem Verständnis einer modernen Frau vereinen.

Zum Glück ist es vorbei und mir tuts ehrlich um die 17€ leid die ich für den Scheiß bezahlt hab.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


90 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kann ich auch Null Punkte geben?, 14. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Breaking Dawn (The Twilight Saga) (Taschenbuch)
JEEEZ!
Als ich das erste Buch der Twilight-Saga in die Hände bekam, begann für mich so etwas wie ein Martyrium. Süchtig nach einer Geschichte à-la Romeo&Julia, schlug ich mir Tage und Nächte um die Ohren um zu erfahren wie die Geschichte von Edward und Bella weitergeht.

Schon im zweiten Buch erhielt ich einen herben Rückschlag, das dritte Buch steigerte noch meine Enttäuschung, sodass Breaking Dawn mir nur noch den Todesstoß versetzten konnte.
Man fragt sich dann natürlich, wieso lese ich das überhaupt noch??? Aber es war, wie als würde ich an einem schrecklichen Autounfall vorbeifahren, trotz meines Widerwillens konnte ich einfach nicht wegsehen! Und so quälte ich mich, wie jeder gute Masochist, durch die gesamte Saga.

Ich kann ehrlich sagen, das Breaking Dawn eines der wenigen Bücher ist, dass ich während des Lesens, wortwörtlich gegen die Wand schleudern wollte. In diesen knapp 800 Seiten Schinken gibt es einfach zu viele Dinge die schlichtweg FALSCH sind. So wahnsinnig FALSCH!

(Warnung: im Folgendem erwähne ich Ereignisse aus dem Buch!)

1. Unsere Hauptdarstellern graduiert gerade von der HighSchool und möchte UNBEDINGT Sex mit ihrem super-sexy Vampier-Freund haben. Der hingegen will bis zur Ehe warten (wegen irgendwelchen Seelenrettungsversuchen, bedeutet er will sie beißen, ihr Blut saugen und für immer in ein Monster verwandeln, aber auf keinen Fall unehelichen Sex haben!). Unser Mädel Bella will aber nicht heiraten, doch super-sexy Edward will keine Ruhe geben und sie gibt nach: 'Na gut wenn es das ist, was dich dazu bringt mich flachzulegen, dann gibt mir schon den Ring, den ich nicht tragen möchte' ' Ist das S.Meyers ernst? Ist dies das Beste, was diese Frau für zwei 'Personen' tun kann, die angeblich leidenschaftlich und unwiederbringlich ineinander verliebt sein sollen?

2. Ach ja- vergiss die Uni. Wer braucht schon eine Ausbildung, wenn dein höchstes Ziel ist, einen reichen Vampir zu heiraten und 24 h am Tag mit ihm zu verbringen?
- Jep, DAS ist mal ne Message an die Zielgruppe

3. Die Schwangerschaft und Geburt:
Ich fand es äußerst faszinierend, wie es die Autorin schaffte, leichtfüßig über die angedeutet Sex-haben- Story hinwegzugehen, um dann anschließend bei der Geburt komplett unter jegliches Niveau zu sinken. Man könnte wohl sagen, die Geburtsszene hätte jeden Splatter-Movie Produzenten stolz gemacht. S.Meyer kann man schon mal eine vielversprechende Zukunft im Horror-Genre prognostizieren. (Sorgen macht mir vor allem die geplanten Verfilmungen der Bücher)

4. Frisst der Werwolf gerade den Säugling?
- Nein, Schatz, er verliebt sich nur gerade unsterblich in sie. Sie ist sein Seelenverwandter.
Beide haben 24 Chromosomenpaarte, hach ja, das gibt ne Promenademischung!
Natürlich ist die neue 'Germanys-Next-Topmodel' Bella erstmals keineswegs begeistert von dem neuen Paar. Bis sie realisiert, dass ihr eine Verlobung mit dem Hauswerwolf einen gratis Babysitter beschert ' bedeutet mehr Zeit- bedeutet mehr Sex mit super-sexy Edward. Großartig!

5. Kommen wir zum großen Showdown. Tja, leider gibt's den gar nicht. Zwar kommt die gesamte Vampir-Highsociety zusammen, um Bellas sonderbares Blutaholiker Baby zu töten. So sammeln auch die Cullens ihre Freundes Freunde um sich, um einen Kampf à-la Herr der Ringe abzuliefern. Nur findet der dann gar nicht statt. Eher errichtet Bella ein super mächtiges Schutzschild-Mantel-Etwas über ihre Vampierfreunde um sie von einem noch freakigeren Vampier zu schützen der einem durch Telepathie Schmerzen im ganzen Körper erzeugen kann.
Und sie lebten glücklich für immer und ewig.
Und nein, das alles ist kein Scherz!!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen körperliche Schmerzen und der Drang sich zu übergeben, 16. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Breaking Dawn (The Twilight Saga) (Taschenbuch)
Obwohl ich dem Twilight-Hype erst lange Zeit widerstanden hatte, habe ich mich irgendwann und auf Empfehlung einer Freundin dazu hinreißen lassen, die Reihe zu lesen. Zuerst mit überaus positivem Ergebnis. Die Bücher sind keine schriftstellerischen Meisterleistungen, das sicherlich nicht, aber die Geschichte ist kreativ und ein bisschen Liebesschnulze kann jeder mal vertragen.

Leider endet das ganze in einer Zumutung, die unter dem Namen "Breaking Dawn" veröffentlicht wurde und bekanntermaßen den vierten und letzten Teil dieser irgendwie kitschig schönen Liebesgeschichte darstellen soll. Nur was zum Teufel ist das?
Ich kann nicht abstreiten auch beim letzten Teil wie bei den drei vorangegangen diverse Gefühlsregungen verspürt zu haben. Nur, dass es diesmal kein Bauchkribbeln oder leichtes Fremdschämen mehr war, sondern eine an körperliche Schmerzen grenzende Abneigung, starke Übelkeit mit leichtem Drang zum Übergeben aufgrund von Fremdschäm-Attacken von bisher unbekanntem Ausmaß, Lachkrämpfe und tiefe Ungläubigkeit. Wenn sich die Autorin schon nicht für den Schund schämt, den sie da geschrieben hat, ICH habe es getan.

******************************************Im DETAIL und mit SPOILER***********************************************

Es ist schwer überhaupt eine Ordnung in all das zu bringen, was totaler Schrott war an diesem Buch. Vielleicht zu erst das Positve: Das Buch besteht aus Papier, das englische Cover ist an Design und Stil dem deutschen weit überlegen, für ein Taschenbuch ist es relativ stabil und irgendwie kommen auch noch die gleichen Personen und Orte vor, wie in den ersten Teilen...also zumindest namentlich. Charakterlich steht die Welt Kopf.

Jetzt zum negativen:

Punkt 1: EDWARD - War er in den anderen Teilen charakterlich stark und oft der dominate Part der Beziehung, verkommt er zu einem von Liebe und Verzweiflung aufgefressenen Weichei, dem man eigentlich nur noch den Gnadenschuss wünschen kann. Ironischer Weise bitte er Jacob auch tatsächlich darum, ihn unter gewissen Umständen zu töten...mein Gott, was habe ich mir gewünscht diese Umstände wären eingetreten und ich müsste dieses wimmernde Nichts nicht mehr ertragen.

Punkt 2: DIE HOCHZEIT und (most important) DIE HOCHZEITSNACHT - Die Hochzeit am Anfang des Buches war noch das erträglichste. Natürlich wurde wieder mindestens an 100 Situtationen betont, wie furchtbar reich die Cullens sind (ehrlich gesagt werden sie für mein Empfinden von Buch zu Buch reicher). Die Hochzeit ist dann ein bisschen kitschig, ein bisschen schmierig, ein bisschen heile Welt...aber erträglich. Dann kommt die Hochzeitsreise auf die Cullen'sche Privatinsel (ich sag ja: immer reicher). So, und worauf wartet die durchschnittliche Leserin nun, nachdem sie sich in drei Büchern durch übelst schmalzige Liebesszenen mit Jugendschutz gequält hat, in der jeder Kuss, jede Berührung, jedes Atmen aufs Detail genau beschrieben und bis zum Verrecken ausgewalzt wurde? Richtig: Die Hochzeitsnacht. Immerhin heiratet Bella ja nur, damit Edward mal dieses Jungfrauen-Gequatsche ablegt. Naja, die tolle Nacht ist schnell vorbei: kurz Händchen halten, Küsschen....der nächste Morgen. Wobei selbst das Händchen halten und das Küsschen so profan und kurz beschrieben wurden, wie kein Kuss und kein Händchen halten jemals zuvor in irgendeinem Twilight-Band. Frau Meyer ist also tatsächlich unglaublich prüde...

Punkt 3: DIE SEXBESESSENHEIT - Als Ergebnis dieser atemberaubenden Hochzeitsnacht (die wir als Leser mangels Informationen ja nicht beurteilen können) hat Bella blaue Flecken, ist darauf hin aber gleichzeitig tierisch besessen von intergeschlechtlichen, ehelichen Aktivitäten. Leider stößt sie dabei auf ein Problem: Ihren neuen Weichei-Ehemann Edward...der hält das Experiment "Sex mit der menschlichen Bella" nämlich für gescheitert.

Punkt 4 (und meine persönliche Lieblings-Absurdität): DIE SCHWANGERSCHAFT - Gute heile Welt. Bella hat sich doch vorher ausgiebig von Rosalie vorheulen lassen, dass sie nie Kinder kriegen wird. Frau Meyers geniale Lösung: Bella kriegt halt ein Kind, solange sie noch menschlich ist. Von ihrem eigentlich toten, körperflüssigkeiten-freien Ehemann. Während man ja eigentlich schon Edwards Fähigkeit zum Geschlechtsverkehr in Frage stellen müsste, hat er jetzt (rund 100 Jahre nach seinem "Tod") immernoch funktionsfähige Spermien...Respekt. Hat natürlich keiner gewusst, sonst hätten die beiden ach so reifen Eheleute bestimmt mal an ein Verhüterli gedacht.
Dass Bella erst 18 ist, ein Alter in dem die meisten Eltern aufgrund einer Schwangerschaft ihrer Töchter wahrscheinlich kurz vorm Amoklauf stünden, ist natürlich kein Problem. Findet noch jemand Frau Meyers Moralvorstellungen fragwürdig? Sex vor der Ehe ist furchtbar "pfui", Kind mit 18 und ungeschützter Sex sind "hui".
Edward möchte das Monster in Bellas Bauch gerne abtreiben lassen, aber Bella ist jetzt nicht nur Sex-, sondern auch noch Baby-besessen und - nicht zu vergessen - Edward ein Weichei. Also kriegt Bella ihre Schwangerschaft im Speedtempo (offensichlich braucht ein Vampir/Mensch-Hybrid nur 4 Wochen anstatt 9 Monate), das Monsterbaby bringt sie zum trinken von Blutkonserven (dazu spenden also andere Menschen ihr Blut) und rafft Bella fast dahin...was zum nächsten Problem führt.

Punkt 5: DER PERSPEKTIVENWECHSEL - offensichlich war Frau Meyer mit ihrem selbstgemachten Problem etwas überfordert. Wie schreibt man ein Buch aus der Ich-Perspektive einer Person, die kurz vorm Verrecken im Haus dahinvegetiert? Antwort: Gar nicht, sondern man wechselt mal eben in die Ich-Perspektive von...äh...Jacob. Frei nach dem Motto: "Wer ist denn noch da, dann nehm ich doch...". Es ist nicht nur irritierend, wenn 3 und 2/3 Bücher aus Bellas Perspektive geschrieben sind. Es ist auch einfach uninteressant und zeigt erneut Frau Meyers eher mageres literarisches Talent.

Punkt 6: DIE GEBURT und DIE VERWANDLUNG - ich habe gehört, dass das der spannende, gruselige Teil sein soll. Gut, zugegeben, es ist blutig und es ekelt einen etwas an. Das wars. Spannend? Wenn ich mir die Fußnägel lackiere und daneben male, ist das in etwa genauso spannend.

Punkt 7: DAS MONSTERKIND - es passt natürlich nicht in Frau Meyers heile Welt, wenn Bella und Edward tatsächlich ein Monsterkind bekommen. Nein, das Kind ist perfekt. Wunderschön, hochintelligent, talentiert, Inhaberin eines Herzschlags und einer gesunden menschlichen Hautfarbe und übernatürlicher Vampirkräfte gleichermaßen. Und es altert in Rekordzeit. Um auch hier die heile Welt nicht zu zerstören, da das Kind nach etwa 10 Jahren das Sterbealter eines Menschen erreicht hätte und tot wäre, stellt sich heraus, dass das Wunderkind nur bis zum perfekten Alter eines jugen Erwachsenen altert und dann einfach nicht mehr und natürlich unsterblich ist. Nach Logik fragt man bei diesem Buch aber eh schon lange nicht mehr, wenn diese Auflösung erreicht ist. Dazu kommt der wunderbare Name des Kindes: Renesmee. Jaaaa, der klassische Kevin ist nicht das schlimmeste, was man seinem Kind antun kann.
Außerdem lässt Frau Meyer sich noch eine wirklich widerliche Lösung einfallen, damit Jacob sich von Bella "entliebt". Indem er sich nämlich auf das Kind prägt. Hallo? Pädophil? Straftat? Ist natürlich in Frau Meyers heiler Welt auch kein Problem, da sexuelles Interesse selbstverständlich erst dann eintreten wird, wenn das Kind älter ist...es ist und bleibt aber trotzdem ekelhaft und undurchdacht!
Das Kind ist also alles andere als süß, sondern eher ein Grund über die Reaktivierung der Hexenverbrennung nachzudenken.

Punkt 8: BELLA - mochtet ihr die tollpatschige, leicht verwirrte und nicht vor selbstbewusstsein strotzende Protagonistin? Sagt "auf Wiedersehen" und "Hallo" zu Miss-Perfekt. Während Edward nämlich zum Weichei mutiert, wird Bella der Supervampir. Sie ist absolut selbstbeherrscht, von Anfang an kann sie in der Nähe von Menschen sein, hat die übernatürlichsten Superkräfte, plaudert mit Daddy, der alle Veränderungen still akzeptiert und besser nicht weiter nachforscht (tolle Eigenschaft für einen Polizisten). Sollte es nicht eigentlich massig Probleme geben, wenn Bella verwandelt ist? Entbehrungen? Einsamkeit? Aber nichts...selbst Jacob mag sie noch als Vampir und nichtmal die anderen Werwölfe wollen sie oder die Cullens für den Bruch des Vertrags killen...heile, heile Welt.

Punkt 9: DER ENDKAMPF - darauf wartet man zum Schluss nur noch. Ein ordentliches Gemetzel zum Schluss, um das jämmerliche Gesülze wieder aus der Erinnerung zu prügeln. Genug Wunschkandidaten für potentielle Leichen hätte ich nach Lektüre dieser Zumutung bis dahin jedenfalls zusammen gehabt.
Und so geht es wirklich: Die Volturi kommen, wollen das unnatürliche Kind mit dem Monsternamen umbringen, Krieg, eine riesen Schlacht...also darüber wird zumindest geredet und ganz viele Vampire kommen zu Besuch um den Cullens beizustehen, wie auch die Wölfe den Cullens beistehen wollen. Dann stehen sich die Armeen gegenüber, es wird gelabert bis der Leser einen komatösen Zustand erreicht hat, niemand (ok, eine...eine klitze kleine unbedeutende Nebenrolle) kommt zu Schaden und alle haben sich lieb. Heile, heile Welt.

*****************************************************************************************************************

Als Fazit also: Ein bisschen Happy End ist ok, aber wenn es so Happy ist, das man kurz vorm Erbrechen ist, fragwürdige Moralvorstellungen am Fließband produziert werden und Frau Meyer ihre eigene, in den Vorgängerromanen aufgebaute Logik zugunsten ihrer abartig heilen Welt komplett über den Haufen wirft, dann ist es deutlich zu viel des Guten. Es ist langweilig. Es ist schlecht. Es ist enttäuschend.

Manchmal wünschen ich mir, ich hätte den letzten Teil nicht mehr gelesen, damit ich mir dieses schlechte Ende erspart hätte und mit meinen viel besseren Kopfkino-Enden leben könnte. Jedem, der wie ich das Ende aber unbedingt lesen muss, weil man eben doch irgendwie wissen muss, wie es ausgeht, empfehle ich wärmstens sich darauf vorzubereiten, dass seine eigene Fremdschäm-Grenze deutlich überreizt werden wird. Und by the way: Zuviel Augen-Rollen macht Kopfschmerzen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Rob-Effekt hat noch nicht eingesetzt..., 6. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Breaking Dawn (The Twilight Saga) (Taschenbuch)
Nachdem ich meine ursprüngliche Rezession verfasst habe, während ich mich noch von dem Schock den Breaking Dawn ausgelöst hatte erholt habe, gibt es doch einige Dinge, die ich nun, da ich wieder in klaren Bahnen denken kann, gerne ändern würde/weiter ausführen will.

-Vorsicht - Diese Rezession enthält Spoiler

Es gibt mehrere Dinge, die mich nachhaltig an diesem letzten Band der Twilight-Saga stören.
1. Stephenie Meyer hat ihre zuvor im Internet ausgebreiteten Regeln ihrer Vampirwelt gnadenlos umgestoßen. Auf Seiten wie imdb und dem twilightlexiconblog, war zuvor immer zu lesen gewesen, dass das Gift der Vampire alle Körperflüssigkeiten ersetzt (Antwort von Stephenie Meyer in einem Interview). Nach Breaking Dawn hieß es plötzlich "fast alle Körperflüssigkeiten".
Viele sagen, da es aber nicht in den Büchern stand, spielt es keine Rolle und ich respektiere diese Meinung, aber ICH sehe es anders.
Für mich ist es ein Zeichen dafür, dass SM ihre eigenen Geschichten und ihre eigenen, damit verbundenen Handlungen nicht gut genug durchdacht hat.

2. Durchschnittswachstum Mensch + ausbleibendes Wachstum Vampir = super schnelles Wachstum
Logischer - Durchschnittswachstum Mensch + ausbleibendes Wachstum Vampir = verlangsamtes Wachstum
Mensch = Bella, Vampir = Edward, (=) = Renesmee

Oder alternativ -
Wachstum Mensch = 3, Wachstum Vampir = 0
3*0 = 0 -> Folgerung - Nessie dürfte nicht existieren.

Und das ist nur ein weiterer Punkt bei dem die Logik SM verlassen hat.

3. Charlie!
4. Nessie
5. Chagrin ^^

6. Die Volturi, deren auftreten am Ende so unnütz war, dass man es ohne Probleme streichen könnte und trotzdem nicht an den letzten 5 - 10 Seiten ändern müsste.

7. Bellas Verwandlung/Zeit als Neugeborene. Bella, die so gerne jammert, schafft es drei Tage lang, während sie Höllenqualen leidet, still dazu liegen und keinen Mucks von sich zugeben? Und hat sich außerdem direkt danach unter Kontrolle?
Mal abgesehen davon, dass Bellas Verwandlung etwas besonderes hätte sein sollen. Ging es nicht darum, dass sie ihr Leben freiwillig aufgibt, um mit Edward zusammen zu sein? SM hat daraus nur einen weiteren Moment gemacht in dem Bella gerettet werden musste und damit unterscheidet sich Bellas Verwandlung nicht von Edwards, Esmes, Rosalies und Emmetts.

8. Die Geburt - Leute, solltet ihr Kinder haben, die (sagen wir mal) dreizehn oder jünger sind, und diese Kinder wollen dieses Buch lesen - Bitte, bitte, nehmt sie vorher auf die Seite und erklärt ihnen, wie eine "normale" Schwangerschaft, eine "normale" Geburt und ein "normaler" Kaiserschnitt abläuft!
Ach ja, und wenn wir schon dabei sind, könnte den lieben Kindern gegenüber auch noch erwähnt werden, dass ich nicht gängig ist seinem Ehemann/Freund das Angebot zu machen, die komplette weitere Lebensplanung umzuwerfen, nur damit er noch mal mit einem schläft.

9. Ein praktizierender Arzt und ein Ehemann mit zwei Arztdiplomen brauchen einen Highschoolschüler, um auf die Idee zukommen, dass der kleine, gerade heranwachsende Halbvampir statt normalem Menschfutter eventuell Blut bevorzugt?
praktizierender Arzt = Carlisle, Ehemann mit zwei Arztdiplomen = Edward, Highschoolschüler = Jacob

10. 23 Chromosome +25 Chromosome = 24 Chromosome
Daran stören zwei Dinge - Nummer 1 - Es gibt Veränderungen in der Chromosomenanzahl/Struktur, aber - daraus "entsteht" kein supersüßes, superschlaues kleines Kind, im Regelfall sind es eher Kinder die mit schwerwiegenden Behinderungen oder gänzlich lebensunfähig geboren werden. Eine Tatsache, die in meinen Augen nicht einfach verdreht werden sollte und - ja, ich weiß es ist Fantasy, aber es gibt Grenzen!
Nummer 2 - Die Werwölfe haben auch 24 Chromosomen, aber jede Art hat einen spezifischen Chromosomensatz, d.h. Nessie müsste auch ein Werwolf sein.

11. Werwölfe - Formwandler? Und Edward wusste es die ganze Zeit, hielt es aber nicht für nötig es zu erwähnen?

12. Alice, oder eher ihre Abwesenheit.
13. Rose
14. Wo war Esme?

15. Edward, der Jacob davon überzeugen will, Bella zu überzeugen, dass Kind nicht zu behalten und vorschlägt Bella könnte ja kleine "Welpen" bekommen, wenn das "Ding" weg ist und so trotzdem noch ein Kind will.

16. "My Brother, my Son"

17. Es ging immer um Entscheidungen, dass hat SM immer wieder betont und dann prägt Jacob sich auf Nessie und alle Entscheidungsgewalt geht flöten.

18. Twilight: Jasper. Emmett.
New Moon: Jasper. Emmett.
Eclipse: Jasper. Emmett.
Breaking Dawn: Jazz. Em.
Und SM"s Erklärung - Sie war verwirrt, da sie ihre Emmett und Jasper in Midnight Sun von Anfang an Em und Jazz nennt. ^^

19. Bella ist nach ihrer Verwandlung perfekt - wo ist ihr Babybauch? Eigentlich dürfte der nicht verschwinden, immerhin sehen Vampir, laut SM, für immer so aus, wie zu dem Zeitpunkt ihrer Verwandlung.

20. Renesmee Carlie
21. ...
22. Nessie
23. ...

Ich könnte ewig so weiter machen.
Sagen wir es ganz plump - Ich warte immer noch darauf, dass der Rob-Effekt eintritt.
Ja, richtig, Rob-Effekt.
Was das ist? Viele Fans waren enttäuscht davon, dass Robert Pattinson im Film Edward spielen wird, aber sie haben es schließlich akzeptiert.
Laut SM, wird es den Lesern, die Breaking Dawn nicht mochten genauso gehen - sie werden es mögen, wenn genug Zeit vergangen ist.
Ich persönlich glaube nicht daran.

Warum zwei Sterne, wenn es mir nicht gefallen hat?
Weil es genug kleine Stellen gab, die an die ersten drei Bände erinnert haben, die witzig waren und/oder sich einfach gut in die SM's Vampirwelt eingefügt haben.
Generell würde ich sagen, jeder, der die ersten drei Bände gelesen hat, sollte auch diesen Band lesen. Nur so kann man sich wirklich eine Meinung bilden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle, 17. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Breaking Dawn (The Twilight Saga) (Taschenbuch)
Bislang habe ich alle Bände der Twilight-Geschichte verschlungen und auch mit diesem erging es mir so. Treibender Faktor ist dabei sicherlich, wie für viele andere, die Liebesgeschichte zwischen Edward und Bella gewesen. Ich fand hierbei immer wieder die Diskussion zwischen den beiden über das Unsterblich- und Vampirsein erheiternd. Während für Bella die Aussicht auf ein unendliches gemeinsames Leben mit Edward verlockend war, versucht Edward ihr die Alltäglichkeiten des menschlichen Lebens wie Collegealltag schmackhaft zu machen und nun endlich sieht auch sie Vorteile im menschlichen Leben und dann dass....! Spannend war auch dieses Buch für mich, aber einfach inhaltlich weder das was ich mir erwartet, noch was ich mir erhofft hatte. Durch Bellas Wandel in eine Vampirin geht in meinen Augen ein grosser Reiz verloren und am Ende des Buches stehen kapitellang alle Zeichen auf Krieg, die aussergewöhnlichen Kampftalente der verschiedenen Protagonisten werden detailliert geschildert und dann drei Worte und es herrscht Frieden? Sicher ist es immer schön, von einem Buch überrascht zu werden, aber trotzdem sollte die Handlung schlüssig bleiben. Und die Möglichkeit einer Fortsetzung wird auch wieder offengehalten, denn die Volturi werden sich rächen wollen.... dann aber ohne mich.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 237 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Breaking Dawn (The Twilight Saga)
Breaking Dawn (The Twilight Saga) von Stephenie Meyer (Taschenbuch - 2. August 2008)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,01
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen