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Kundenrezensionen

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Format: Taschenbuch|Ändern
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John Watson, seines Zeichens internationaler Schachmeister und anerkannter Verfasser hervorragender Bücher über das königliche Spiel hat im bekannten englischen Gambit-Verlag eine vierbändige Reihe mit dem Titel "Mastering the Chess Openings" veröffentlicht.

Die Teile eins bis drei sind bereits auch in deutscher Sprache unter "Geheimnisse moderner Schacheröffnungen" erschienen; die Übersetzung von Band vier soll im Januar 2011 auf den Markt kommen.
Während sich Teil zwei mit den Eröffnungen auseinandersetzt, die nach 1.d4 entstehen können, behandelt das dritte Buch die Englische Partie bzw. die Flankeneröffnungen. Nummer vier ist mit "Gambits, Vorbereitung, Fianchettos und Symmetrie" angekündigt.

Gegenstand dieser Besprechung soll die erste Publikation aus dieser Reihe sein.

Watson teilt dabei seine Arbeit in drei große Abschnitte auf:

* Eine Einführung mit den Themen Grundlagen, Ideen und positionelle Grundlagen, sowie die Bedeutung der Struktur

* Offene Spiele (Italienisch, Zweispringerspiel, Philidor Verteidigung, Spanisch und Königsgambit)

* Halboffene Spiele (Sizilianisch, Caro-Kann, Französisch und Pirc)

Das erste Kapitel widmet sich auf knapp hundert Seiten den Grundlagen der Eröffnungslehre. Dabei schafft es Watson auf bemerkenswert schlüssige und verständliche Art dem geneigten Leser die Zusammenhänge darzulegen. Allein dieser Abschnitt wäre den Kaufpreis bereits wert, denn dass man eine bessere Hinführung zur Eröffnungstheorie finden kann, erscheint zumindest dem Rezensenten unwahrscheinlich. Man erfährt viel Lehrreiches zum Grundsätzlichen der Schacheröffnungslehre, aber auch positionelle Grundlagen wie z.B. isolierte Bauern und Bauernketten, sowie die Bedeutung von Entwicklung und Raum werden anschaulich erläutert.

Was John Watson dann weiter in den Abschnitten über die offenen bzw. halboffenen Spiele liefert, ist wirklich bemerkenswert gute Arbeit. Wie in den anderen Bänden dieser Reihe werden beinahe jeder Zug bzw. die Ideen, die dahinter stecken, in sehr ausführlicher Textform erklärt. Auch jede Menge Hinweise auf Fallen, Zugumstellungen usw. fehlen dabei nicht.

Ein weiterer großer Pluspunkt dieses Buches ist die Absicht des Autors neben den Ideen der jeweiligen Eröffnungssysteme zusätzlich auch die sich daraus ergebenden Mittelspielstrukturen zu erklären. Er schafft dies überzeugend, indem er häufig sogar die vollständigen Partien anführt.

Auch die Auswahl des Materials wirkt überzeugend. Oft wird auf ältere Partien zurückgegriffen, wenn dies dem Autor zweckdienlicher zum Verständnis erscheint.

Selbstverständlich kann auf den etwa 250 Seiten, die der Autor dem eigentlichen Theorieteil widmet, keine annähernd vollständige Abhandlung der einzelnen Systeme geliefert werden. Dies ist aber auch keineswegs die Absicht von Watson, wie er selbst angibt. Vielmehr löst er in exzellenter Weise seine Intention ein, die Ideen der Varianten bzw. Strukturen und die entsprechenden Pläne zu erläutern.
Dass heißt, dass das vor allem auf Verständnis anstelle von Variantenpauken angelegte Werk neben einem hervorragenden Lehrbuch über Schacheröffnungen auch der ideale Begleiter zur Auswahl und Aufbau eines Eröffnungsrepertoires sein kann. Zum Ausbau sind aber dann unbedingt aktuelle Spezialliteratur und entsprechende gepflegte Datenbanken erforderlich.

Besondere Vorkenntnisse zur Arbeit mit diesem sehr empfehlenswerten Handbuch sind nicht erforderlich, was es auch für den interessierten Neuling interessant macht. Doch auch der ambitionierte Klubspieler wird jede Menge Wissenswertes, sowie Tipps und Tricks aus dem Werk erfahren können.
Dieses Publikation ist nicht nur zum Selbststudium geeignet, gerade auch für Schachtrainer bzw. Übungsleiter bietet dieses Werk ein Füllhorn an Trainingsideen.

Zur Freude an der Arbeit mit diesem Handbuch trägt auch die im Gambit Verlag übliche, sehr ansprechende optische Gestaltung mit Zweispaltendruck und einer großen Anzahl von Diagrammen bei. Abgerundet wird das Werk mit einem Spieler- sowie einem Eröffnungsverzeichnis.

Fazit: Ein wunderbares Lehrbuch, welches uneingeschränkt empfohlen werden kann!

Insgesamt findet der geneigte Leser in Watsons "Geheimnissen moderner Schacheröffnungen" eine Reihe, die ihresgleichen sucht.
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am 12. Januar 2009
Dieses Buch ist der erste Band eines dreibändigen Werkes über die Eröffnungstheorie und konzentriert sich auf die Königsbauern-Eröffnungen. Es ist meiner Meinung nach hauptsächlich für Vereinsspieler geeignet, die bereit sind, an ihren Eröffnungen zu arbeiten und damit ihre Ergebnisse zu verbessern.

Heutzutage gibt es auf dem Schachbuchmarkt viele Eröffnungsbücher zu kaufen, aber dieses Buch unterscheidet sich wohltuend von allen anderen. Was dieses Buch so einzigartig macht, ist die Art und Weise, in der Watson die Eröffnungen erklärt und die Ideen, die sich dahinter verbergen. Das Ziel des Autoren ist, die Ideen, Strategien und Verknüpfungen der Schacheröffnungen als eine Einheit aufzuzeigen, damit es dem Leser gelingt, seinen Weg durch viele der Probleme zu finden, die durch unvertraute Züge entstehen. Die Erklärungen sind detailliert, aber leicht zu verstehen.

Auf dieses Buch haben viele Vereinsspieler gewartet und ich kann diesen und auch den zweiten Band, der die Damenbauern-Eröffnungen behandelt, vorbehaltlos empfehlen (der dritte Band soll im Juli 2009 herauskommen und behandelt die Flankeneröffnungen).
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am 10. April 2015
Zuerst hatte ich für die weitere Optimierung meines Spiels und zum Nachschlagen die Schachbücher von Watson als Print-Ausgaben bestellt. Wie die Rezessionen hier zu Recht loben, sind es sehr instruktive Schachbücher. Leider sind es auch dicke Bücher, welche man nicht einfach mal so in der Aktentasche transportieren kann, wenn man noch andere Papiere dabei hat.
Zuerst war ich skeptisch, die mit Grafiken versehenen Seiten auch mit den Kindle-Apps auf iPad/iPhone gut lesen zu können, ich wurde eines Besseren belehrt. Auf dem iPad 1, dem 5er und dem iPhone 5 sind der Text als auch die Spielstellungen perfekt ohne Brille zu lesen (vor allem im ICE und der U-Bahn). Man kann die Schachsituationen auch noch jeweils einzeln vergrößern. Sehr gut finde ich die Verlinkung des Inhaltsverzeichnisses mit den Seiten, damit kann man in dem umfangreichen Text gleich zu seiner ausgewählten Seite springen. Hier finde ich wirkt sich die Technik im Gegensatz zum Print (Entschuldigung liebe Verleger) sehr komfortabel aus: So können eigene Notizen für jede Eröffnung angelegt und verwaltet werden; besondere Stellungen, welche man selbst gern spielt, markiert werden oder Stichpunkte hinterlegt werden, welche man schnell übe die Suchfunktion wiederfindet. Diese Erfahrung ausgerechnet bei einem Schachbuch zu machen, finde ich für mein Leseverhalten eine großartige Erfahrung. Mittlerweile habe ich alle Bände in der elektronischen Fassung und wünschte mir, dass mehr Anbieter parallel zur Druckfassung eine elektronische Version anbieten würden.
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am 19. März 2016
Auf sehr ausführliche und lehrreich Art werden die verschiedenen Eröffnungen verbal erklärt und mit relevanten Varianten untermauert. Mit Hilfe von ausgewählten Partien werden die aktuellen Eröffnungen (Offene/Halboffene Spiele) des moderne Schachs aufgezeigt.

Für einen Vereinsspieler ist es unmöglich zu wissen, was in der Eröffnung ist wichtig und was nicht. Ausserdem ist ein reines Auswendiglernen der Eröffnungszüge nicht sinnvoll, da der Moment kommt in dem man auf sich selbst gestellt ist. In dieser Situationen ist von grösstem Wert sich an die verbalen Erklärungen von John Watson, zum Wesen der Stellung, zu erinnern. Sie dienen als Kompass im Meer der Varianten.

Die Werke von John Watson zeichnen sich durch eine wissenschaftliches Herangehensweise aus und sind von höchster Qualität.
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am 29. Oktober 2014
Dieses Buch ist ausgezeichnet für das Verständnis von Eröffnungen, Strukturen und positionellem Spiel. Viele Bazernstrukturen wie z.B. Isolanistellungen werden ausführlich behandelt. Ein Repertoirebuch ist es nicht; die einzelnen Eröffnungen werden nur oberflächlich angeschnitten.
Trotzdem: Grosses Lob an John Watson
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am 19. Februar 2014
Weshalb sind viele Schachbücher so öde wie Formelsammlungen? Auf dieses Buch trifft dies zumindest zu. Hin und wieder erhascht man einen Satz zu dem "Warum" eines Zuges, meist bleibt es aber bei Zugabfolgen und möglichen Erwiderungen ohne nähere Erläuterung. Das mag für den Profi sicher ausreichend sein, aber für mich als interessierten Amateur ist es eher abschreckend.
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am 29. September 2010
was verlangt man von einem eroeffnungsbuch? einen ueberblick ueber ereoffnungen. punkt. und genau das macht das buch. es verschafft dem interessierten lernenden einen ueberblick ueber gaengige eroeffnungsvarianten in den e4 spielen. abgehandlet wird italiener,springerspiel,spanisch,koenigsgambit,sizilianer,karocann,franzosisch,und pirc; daruerberhinaus verschafft es einen ausblick ueber das potenteille weiterfuehrende spiel nach der eroeffnung. persoenlich finde ich, dass es als einsteigerwerk zu betrachten ist; wer varianten wie den moellerangriff im italiener oder den max-langeangriff im springerspiel sucht, der wird enttaeuscht werden: denn schach ist komplex und watson muss sich hier leider auch beschraenken. immerhin sagt er an der einen oder anderen stelle : so, hier gibt es noch die variante x, die fuehrt zu 20 zuegen theorie, wer interessiert ist in diese variante : kauf dir ein sonderheft...zum stil: es ist gut gegliedert, verstaendlich geschrieben, schoen gesetzt; kurzum: ein wirklich gutes buch, was lust auf mehr macht...allerdings dann mit sonderheftchen zusatz.... 4 sterne!
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am 28. August 2011
geeignet für amateure, zum lernen etwas knapp. text geht über ganze seite, besser zwei spalten und mehr diagramme. insgesamt gut.
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