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am 15. Juli 2009
For those who follow the work of Yoshihiro Tatsumi, this book is a treat. It's a wonderful manga memoir that took almost 10 years to create. The main protagonist is no other than Yoshihiro himself, using another name of Hiroshi Katsumi.

In this book, he explores the journey he took to become a manga artist. It's an inspiring tale that looks into his relationship with his family, friend, fellow manga artists and publishers. The book title is apt as we see how Katsumi "drifts" along in his life, making the numerous career moves. Most of the time, you'll feel the doubt and uncertainty as he felt within the panels.

The book, at over 800 pages, is smartly inserted with historical events to portray the passing of time. It starts in 1948 and ends, a bit abruptly, in 1960 where Katsumi took part in the demonstration against the Security Treaty. Throughout the book, we also learn how manga has evolved and affected the artists.

I'll recommended this book to anyone who wishes to know Yoshihiro Tatsumi a little better, or a little bit of Japanese manga history.
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am 1. August 2009
Einen Künstler beim Werden zuzusehen, kann sehr aufschlussreich sein. Da gibt es Rückschläge, Stillstände, fiebrige Schaffensperioden, Erfolgsspitzen und selbstredend ausbleibende Wirkung, klamme Brieftaschen, der Kampf ums Publikum, um Anerkennung unter Experten. Das alles ist in diesem Buch enthalten. Wer wissen will, wie es um die Manga-Szene der 50er bestellt war, wird hier fündig. Dass der junge Osamu Tezuka gottähnlich verehrt wurde, wissen wir bereits. Hier ist es aufgezeichnet. Es geht, aber nur sporadisch, auch um Frauen, die unser Künstler selten kriegt. Aber kosten darf er. Das Kino spielt eine wichtige Rolle und ist eine wesentliche Inspiration für all die actionbetonten Geschichten, die später irgendwann in Gekiga münden, in eine naturalistischere Erzählform. Bis dahin ist es ein weiter Weg und zuweilen eine ermüdende Lektüre.

Tatsumi und sein junger Aufsteiger - natürlich er selbst unter anderem Namen - ist leicht aus dem Konzept zu bringen. Zum Beispiel durch seinen älteren Bruder, durch den er überhaupt zum Manga gekommen ist. Es gibt hier eine gewisse Parallele zu den Crumb-Brüdern. Arbeit, Arbeit, Arbeit, darum geht es. Verlage werden gewechselt, Konzepte diskutiert. Der chronisch kranke, sich benachteiligt fühlende Bruder ist sein größter Kritiker, manchmal mischt sich auch Häme darunter. Hin und wieder sehen wir, was Tatsumi damals so entworfen hat. Lichtjahre von dem entfernt, wodurch er später in Japan berühmt geworden ist und über dreißig Jahre später dann auch im westlichen Sprachraum.

Die Zeichner und Geschichtenerfinder im Manga-Business sind Arbeitstiere, fast Lohnarbeiter, nach damals angesagten Schemata Stories entwerfend, die eher für Kinder und Jugendliche gedacht waren. Die Entwicklung hin zu einem Erweckungserlebnis, einer Studenten-Demonstration und somit einer der seltenen Augenblicke, in denen unser Held an der Wirklichkeit teilnimmt, sind detailreich ausgeschmückt, aber genau hier liegt das Problem. Wie Fremdkörper wirken die Versuche, historische Ereignisse in die Erzählung einzubetten, weil die Außenwelt und politische Kontexte für die Figuren in "A Drifting Life" gar keine Bedeutung haben. Sie existieren in einer quasi solipsistischen Welt, in der höchstens noch der europäische, amerikanische und japanische Film einen Platz findet, wenn auch nur als Plot-Reservoir, zum Klauen also. Na gut, ein bisschen Literatur lesen unsere Freunde auch. Aber um Künstler handelt es sich streng genommen noch nicht. Vielleicht ist dies das Problem: Sie verhalten sich wie Künstler, hadern, rackern, suchen nach ihrem Stil, gehen ganz in ihrer Kreativität auf, aber ob die damals entstandenen Geschichten heute noch jemandem einen wässrigen Mund machen, bezweifle ich. Tatsumi hat sich erst in den 60ern gefunden. Doch da hört diese Biographie bereits auf. Der Epilog zeigt den alten Tatsumi in einem Cafe. Immer noch auf der Suche.

Das Buch ist stellenweise doch bewegend. Weil wir sehen, wie jemand kämpft und nicht die Richtung kennt, die er nur vage fühlt, und viel Zuspruch braucht, die man ihm als Leser gerne geben würde. Aber 500 Seiten hätten dafür auch gereicht.

Hoffentlich hat Tatsumi später dann doch noch eine Frau gefunden.
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