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Kundenrezensionen

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Ich bin über das Internet und insbesondere durch die vielen YouTube-Videos zum Thema Rohkost auf dieses Buch aufmerksam geworden und war recht beeindruckt von der guten körperlichen Verfassung und der offensichtlichen Fitness derjenigen Menschen, die sich dieser Ernährungsform verschrieben haben. Allerdings habe ich mir dieses Buch nicht gekauft, um fortan strikt nach den 80/10/10-Regeln zu leben, sondern weil ich generell großes Interesse an einer gesunden Ernährung habe und neugierig auf die Begründung war, die für diese doch recht extrem anmutende Ernährungsform spricht.

Das Buch ist gut geschrieben, und es hat durchaus meinen Horizont erweitert. So war mir beispielsweise zwar bekannt, dass Diabetes mellitus vom Typ 2 dadurch entsteht, dass der Körper den im Blut vorhandenen Zucker nicht verstoffwechseln kann. Neu war mir allerdings, dass dafür nicht nur Kohlenhydrate (Zucker, Getreideprodukte etc.), sondern vor allem das gleichzeitige Überangebot an Fett in der Nahrung verantwortlich sein kann, das die Insulinrezeptoren blockiert und dadurch die Aufnahme des Zuckers in die Zellen verhindert. So bleibt der Zucker im Blut und schadet auf Dauer den Blutgefäßen, besonders denen der Augen, Nieren, Nerven oder des Herzens, aber auch der Extremitäten, wodurch neben vielen anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Amputationen an den unteren Extremitäten gefährlich ansteigt. Ferner hat man inzwischen auch einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dauerhaft erhöhten Blutzuckerwerten und Demenz-Erkrankungen festgestellt.

Ich ernähre mich normalerweise vegan und vollwertig mit wenig Fett und einem ansehnlichen Anteil an Rohkost und pflanzlichem Eiweiß (Hülsenfrüchte). Das Getreide ersetze ich mit Ausnahme der Haferflocken weitgehend durch Dinge wie Quinoa und Buchweizen. Dies war für mich bisher die optimale Ernährungsform, die nicht nur qualitativ hochwertig ist und satt macht, sondern bei der auch der Genuss nicht zu kurz kommt. Da ich Neuem gegenüber aber offen bin und auch gerne mal ein bisschen experimentiere, habe ich mich ein paar Tage lang versuchsweise auf die 80/10/10-Methode eingelassen, und ich musste schnell feststellen, dass mein persönlicher Zufriedenheitsfaktor recht zügig in den Keller rauschte, woraufhin ich das Experiment beendete, noch bevor es richtig angefangen hatte.

Auch "Mono Meals" habe ich ausprobiert. Das sind Mahlzeiten, die aus nur einem einzigen Lebensmittel bestehen, und empfohlen werden hierfür vor allem Bananen - wegen der hohen Kaloriendichte. Ich hätte kaum Schwierigkeiten, mich tage- oder vielleicht sogar wochenlang beispielsweise nur von Kartoffeln oder Süßkartoffeln zu ernähren, aber unter den nach Douglas Graham erlaubten Lebensmitteln, d.h. hauptsächlich Obst und grünes Blattgemüse, ist meiner Meinung nach keines sättigend und vor allem befriedigend genug, als dass mir dies ohne Frust gelingen würde. Die Idee finde ich gar nicht schlecht, weil es einfach durchzuführen ist und die Verdauung erleichtert, aber die Umsetzung ist eine andere Sache.

Die 80/10/10-Methode hat zweifellos ihre Vorzüge, aber sie hat auch einige Nachteile, die nicht von der Hand zu weisen sind: Zum einen sollte man nicht sparen müssen, denn die riesige Menge an Bio-Obst, die man verzehren muss, um kalorientechnisch einigermaßen versorgt zu sein, hat ihren Preis. Andererseits ist es eine logistische Herausforderung, stets eine ausreichende Menge an Obst mit genau dem richtigen Reifegrad vorrätig zu haben, was bedeutet, dass man entweder jede Woche riesige Obst- und Gemüsemengen einkaufen und natürlich auch lagern muss, damit immer das Richtige zur Hand ist, oder dass man täglich einkauft. Für mich ist beides nicht praktikabel. Viel wichtiger ist jedoch, dass ich mich in der kurzen Zeit, in der ich mich nach Douglas Grahams Vorgaben ernährt habe, nie wirklich satt und zufrieden gefühlt habe. Im Gegenteil: ich hatte Kopfschmerzen und war unzufrieden, antriebslos und müde. Mir fehlten einfach die Sattmacher, wie Haferflocken, Kartoffeln, Bohnen, Linsen etc., und so kam schnell der Moment, an dem ich keine Bananen mehr sehen konnte, obwohl ich sie sonst wirklich gerne mag und auch oft esse. Diese unerfreuliche Erfahrung hat viel mit dem Fruchtzucker (Fructose) zu tun, von dem man bei dieser Methode ja doch recht beachtliche Mengen verzehrt. Fruchtzucker ist der Gesundheit nicht sehr zuträglich, weil er ohne Insulin verstoffwechselt wird, und Insulin trägt unter anderem dazu bei, dass man sich nach einer Mahlzeit satt fühlt. Hinzu kommt, dass der menschliche Körper den Fruchtzucker nur zu etwa 10% verwenden kann kann: während Glucose (Traubenzucker) von jeder Körperzelle verarbeitet werden kann, wird Fructose ausschließlich über die Leber abgebaut. Das bringt den Stoffwechsel durcheinander und kann zu Übergewicht und langfristig sogar zu ernsthaften Komplikationen führen (Fettleber).

Vorsicht bei Fruktoseintoleranz: Anders als Glucose ist Fructose auf spezielle Transportmechanismen in den Darmzellen angewiesen. Auf große Mengen ist der Darm aber nicht eingestellt. Die Ursache hierfür könnte sein, dass die Nahrung unserer frühen Vorfahren nur sehr geringe Mengen an Zucker und Fruchtzucker enthielt, weshalb ein Teil der Bevölkerung bis heute nur sehr wenig Fruchtzucker verträgt. Was zu viel ist, wird im Darm von Bakterien verdaut - und dies unter oft erheblicher Gasbildung. Betroffene leiden dann unter Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall...

Etwas bedenklich finde ich auch, dass die von Douglas Graham empfohlenen Nahrungsmittel nur relativ wenig Eisen enthalten. Vor dem Hintergrund, dass der Körper pflanzliches Eisen ohnehin nicht so gut aufnehmen kann wie das Eisen tierischer Herkunft, könnte man sich also die Frage stellen, ob es hier eventuell einen Zusammenhang zwischen dem Eisenmangel und der Müdigkeit, Abgeschlagenheit oder dem Haarausfall gibt, von denen vor allem 80/10/10-Langzeit-Anhänger immer wieder berichten.

Ebenfalls nicht ganz unwichtig ist das Thema Eiweiß, das in Obst nur in sehr geringen Mengen vorhanden ist. Während der menschliche Körper gut ohne die Zufuhr von Kohlenhydraten auskommt, müssen Fett und Eiweiß unbedingt mit der Nahrung aufgenommen werden. Benötigt wird Eiweiß für das Immunsystem, den Zellaufbau (Muskeln, Knochen, Haut, Haare, etc.), den Aufbau von Enzymen und Hormonen, die Übertragung von Nervenimpulsen, den Transport von Sauerstoff und Fetten, den Aufbau von Kollagen, Antikörpern, Gerinnungsfaktoren etc. Gutes pflanzliches Eiweiß findet man vor allem in Hülsenfrüchten (Bohnen, Linsen, Erbsen, Soja usw.), aber auch in vielen Gemüse- und Getreidearten. Wer sich nach der 80/10/10-Methode ernährt, nimmt außer ein wenig grünem Blattgemüse aber keines dieser Lebensmittel zu sich und verzichtet damit auf die so wichtige und wertvolle Eiweiß-Zufuhr.

Ich vertraue meinem Körper und gehe davon aus, dass er weiß, was er braucht und was gut für ihn ist. Deshalb habe ich beschlossen, einfach auf seine Signale zu achten und ihm das zu geben, wonach er verlangt.

Nach meinem misslungenen Selbstversuch habe ich angefangen, mich auch für die Kehrseite der Medaille zu interessieren, um zu sehen, ob meine Schwierigkeiten eher eine Ausnahme oder die Regel darstellen, und ich wurde schnell fündig. Ganz offensichtlich hat sogar Douglas Graham selbst inzwischen eingeräumt, dass es nur verhältnismäßig wenige Menschen gibt, die es schaffen, seine Ernährungsratschläge dauerhaft umzusetzen, und aus diesem Grund hat er Interessierte wissen lassen, dass auch gekochte Nahrung akzeptabel ist, solange der Anteil an Fett und Eiweiß jeweils 10% der täglichen Gesamtkalorienmenge nicht übersteigt. Er empfiehlt, auf diese Obergrenze insbesondere beim Fett zu achten, denn "The fat you eat is the fat you wear". Dies bedeutet, dass das in der Nahrung vorhandene Fett (bei gleichzeitigem Insulinausstoß) auf direktem Weg vom Teller in die Fettzellen transportiert und dort eingelagert wird, und es betrifft nicht nur tierische Fette aller Art, sondern zum Beispiel auch Pflanzenöle. Übermäßiger Fettkonsum trägt nicht nur zu Übergewicht bei, sondern er ist auch für eine ganze Reihe anderer Gesundheitsrisiken und Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Arteriosklerose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkte, Schlaganfälle etc. verantwortlich... Die Ermittlung der Fettkalorien ist allerdings mit einer ziemlichen Rechnerei verbunden, denn es müssen sowohl die Gesamtkalorien als auch der Fettanteil eines jeden einzelnen Nahrungsmittels ausgerechnet werden. Hinzu kommt, dass man in unterschiedlichen Quellen oft auch sehr unterschiedliche Angaben für die einzelnen Lebensmittel findet, was die Sache nicht eben einfacher macht, aber man entwickelt schnell ein Gespür dafür, was viel und was wenig Fett enthält.

Nachtrag vom 4. März 2015:

Ich habe mich jetzt einmal mehrere Monate lang extrem fettarm ernährt und in der ersten Zeit auch täglich das Verhältnis zwischen Gesamtkalorien und Fettkalorien in meiner Nahrung ausgerechnet. Dabei habe ich festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist, die besagte Obergrenze von 10% einzuhalten. Es funktioniert natürlich, wenn man sich ausschließlich von Lebensmitteln ernährt, wie Douglas Graham sie empfiehlt. Genau so gut - oder vielleicht sogar noch besser - funktioniert es aber auch, wenn man bevorzugt stärkehaltige Nahrungsmittel mit niedrigem Fettgehalt wie Kartoffeln, Reis oder Nudeln verzehrt. Sobald sich Dinge wie Haferflocken, Sojaprodukte, Kakao, Trockenfrüchte etc. auf dem Speisezettel befinden, ist man allerdings schnell bei 12 oder 13%, und es ist dafür keineswegs unbedingt erforderlich, extrem fetthaltige Lebensmittel wie Avocados, Nüsse oder Samen zu sich nehmen oder seine Speisen gar mit Öl zuzubereiten.

Zunächst ging es mir gut, aber nach ein paar Wochen musste ich feststellen, dass eine derart fettarme Ernährung auch einige weniger erfreuliche Nebenwirkungen mit sich bringen kann:

1. Mehr Hunger (Fett unterstreicht nicht nur den Geschmack der Speisen, sondern es unterstützt auch die Sättigung)
2. Trockene und/oder juckende Haut, verlangsamte Wundheilung, Schrunden und vor allem brüchige Nägel (das Fett in der Nahrung hält Haut und Nägel elastisch und geschmeidig)
3. Probleme bei der Regulierung der Körpertemperatur (extremes Frieren)
4. Körperliche und mentale Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Energiemangel
5. Stimmungsschwankungen (Angespanntheit, Gereiztheit, Überempfindlichkeit, depressive Grundstimmung)

Bei Frauen mit sehr niedrigem Körperfettanteil und hohem Sportpensum kann eine derart fettarme Ernährung zum Ausbleiben der Regelblutung führen, was unter Umständen weitreichende Folgen nach sich zieht. Außerdem kann es passieren, dass der Körper die Vitamine A, D, E und K, die das Fett als Transportmedium benötigen, nicht mehr richtig aufnehmen kann.

Einen Vitaminmangel konnte ich aufgrund meiner generell sehr gesunden und nährstoffreichen Ernährung ausschließen. Seit ich wieder so esse wie vorher und auch um Avocados, Nüsse und Samen keinen Bogen mehr mache, normalisieren sich die Dinge langsam, und ich fühle mich wieder besser.

Wenn sich die Gedanken aufgrund der fehlenden Sättigung den ganzen Tag ums Essen drehen, kommt es zu einem sog. "Nahrungssuchverhalten", und aus einem solchen entwickelt sich (sofern nicht vorher schon vorhanden) auch schnell mal eine ernstzunehmende Essstörung. Daran sollte jeder denken, der mit dem Gedanken spielt, sich langfristig nach dieser Methode zu ernähren.

Fazit: Es ist sicher gut und richtig, die Fettmenge in der Nahrung im Blick zu behalten, und wer schon eine Herz-Kreislauf-Vorgeschichte hat (Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte, Herzinfarkt, Schlaganfall, ...) sollte sogar noch genauer hinsehen; allerdings glaube ich nicht, dass man sich beim Fett auch als gesunder Mensch unbedingt auf eine starre Obergrenze von 10% festlegen muss.

Diejenigen, die wissen möchten, wie viel Obst und Gemüse man bei der 80/10/10-Methode im Laufe einer Woche ungefähr verbraucht, können sich das YouTube-Video "My Weekly Raw Food Stash" von und mit "FullyRawKristina" ansehen, und wer sich gerne vegan ernähren möchte und nach einer weniger obst- und vor allem fruchtzuckerlastigen Alternative sucht, mag sich beispielsweise durch die Bücher von T. Colin Campbell (The China Study) und John McDougall (The Starch Solution), den Film "Forks Over Knives" (Gabel statt Skalpell) und/oder die entsprechenden Videos bei YouTube inspirieren lassen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass wahrscheinlich genau so viele Dinge FÜR die 80/10/10-Ernährung sprechen wie es Argumente dagegen gibt. Deshalb sollte jeder für sich selbst selbst herausfinden, ob eine so extreme Ernährungsweise das Richtige ist.
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am 20. Juni 2013
Nun fange ich das vierte Mal an, eine Bewertung zu schreiben, da sich alles so übertrieben euphorisch anhört, als ob ich auf Droge wäre. Im Ernst, hab ich nicht nötig. Ich bin auf Fruchtzucker wohlgemerkt aus reifen Früchten, wenn man das als Droge sehen will.

Über das Buch wurde ja schon genug geschrieben, hier kommt ein Erfahrungsbericht:

Seit dem Tag, als ich das Buch bekommen habe und einigen Recherchen im Netz, habe ich meine Ernährung nach 80/10/10 Richtlinien umgestellt. Seit dem hat sich so vieles in meinem Leben zum Positiven verändert.

Wir kaufen einmal in der Woche im Biomarkt ein. Das reicht für 2 Personen. Dafür aber Riesenmengen. Eine ganze Kiste Bananen jede Woche um die 18 kg, 1 Kilo Datteln, Äpfel, Birnen, Wassermelonen ca. 20 kg oder auch mehr, was es grad so gibt. Und natürlich auch Gemüse wie Paprika, Tomaten, Gurken, Salat, usw. Nein es wird nicht langweilig damit, im Gegenteil. Man schmeckt erst die feinen Nuancen aus dem Obst und Gemüse. Salat schmeckt teilweise auch süß und wird schon z.T. bei der Zubereitung vernascht. Nein, es ist auch keine Einschränkung, sondern eine Befreiung. Man hat mehr Zeit. Das beste, beim Einkaufen ist man schnell fertig und ich wurde auch schon über unseren Einkauf angesprochen. :) Ein voller Wagen mit nur Obst und Gemüse ist schon eine Seltenheit bei uns in Deutschland.

Ja, ich habe auch einige Kilos abgenommen, aber jetzt ist es mir egal, wie sich das Gewicht entwickelt. Das war am Anfang die Motivation, jetzt nicht mehr. Es verändert sich so viel, vor allem auch innerlich im Denken und Fühlen. Vorher habe ich Fleisch gegessen, jetzt kann und will ich kein Leid mehr verursachen. Das ist keine Verstandesentscheidung, sondern aus dem Herzen heraus. Da führt kein Weg mehr zurück. Unmöglich. Ich bin glücklich und zufrieden mit dieser Ernährungsart.

Meine Verdauung hat sich verbessert, wo ich früher mit Verstopfung kämpfen musste, geht es jetzt täglich und leicht. Meine Zähne sind sauberer geworden. Früher hatte ich schon beim Anschauen von Süßkram Karies bekommen. Auch das Zahnfleischbluten ist weg. Keine belegte Zunge mehr und meine Zähne werden weißer, fast so wie nach einer Zahnreinigung beim Arzt.

Nach dem Essen fühle ich mich zutiefst befriedigt und zufrieden, im Einklang mit mir und dem Leben. Nicht verwechseln mit nur Satt oder Pappsatt. Was ich meine ist was ganz anderes. Eine Art Dankbarkeit und tiefer Glückseligkeit.

Ich bin jeden Tag aufs Neue erstaunt, wie viel die Ernährung beeinflusst. Wer gerne vegetarisch leben möchte, sollte dieses Buch lesen. Vegan leben kommt dann von selbst als Folge. Es ist so einfach. Nur ein kleiner Schritt. Der Unterschied ist riesig und freudvoll.

Also unbedingt lesen und umsetzen. Es ist eine Bereicherung und kein Verzicht. Euer Leben, eure Gesundheit, euer Wohbefinden, sollte es euch wert sein. Auf eine friedvolle Zukunft. Namaste.
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am 6. Dezember 2009
Dieses Buch liest sich super und die Empfehlungen basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Die Ernährungsweise 80/10/10 basiert auf der "China Studie", der bislang qualitativ hochwertigsten(6500Leute,65Regionen Chinas), längsten(27 Jahre) und umfassendsten Ernährungsstudie. Ich habe das zusammenfassende Buch von
einem der Topwissenschaftler der Studie gelesen und ich muss sagen: Es gibt nichts vergleichbares auf diesem hochwissenschaftlichen Niveau. Mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine da, die Studie
wurde von Wissenschaftlern weltweit in den höchsten Tönen gelobt.

"The 80/10/10 diet" basiert auf den Erkenntnissen dieser Studie. 80/10/10 bedeutet 80% Kohlenhydrate, 10% Eiweiß, 10% Fett. Dieses Verhältnis der Makronährstoffe sind wissenschaftlich bewiesen die gesündesten und egal was man isst, das Verhältnis gilt für jede Ernährungsform.

Das Buch basiert nicht nur auf dieser umfassenden Studie, sondern ist gespickt mit Fußnoten. Für das was der Autor logisch erklärt hat er massenweise eindrucksvolle wissenschaftliche Studien gefunden. Er kann es nicht mit 100% Sicherheit beweisen, dass seine 30 jährige Ernährung funktioniert. Aber es erstaunlich wie viel wissenschaftliche beweiskräftige Hinweise er zusammengetragen hat, die eine Funktionalität seiner Ernährungsweise für durchaus möglich erscheinen lassen. Die Einfachheit seiner logischen sachlichen Argumentation dazugenommen zeichnet ein überzeugendes Bild, was eigentlich jeden der das Buch durchgelesen hat, stark zum Nachdenken anregen wird.

Der Autor erklärt in seinem Buch wie man seine Ernährungsweise langsam und mit einem angenehmen Tempo umstellen kann und warum man es tun sollte. Er beschreibt wie es möglich ist, sich ausschließlich von süßen Früchten und Salat zu ernähren und dies äußerst erfolgreich mit Freude für den Rest des Lebens.

Er räumt auf mit vielen Fehlannahmen. Die meissten Leute glauben ja Früchte würden nur aus Vitaminen bestehen. Oh mein Gott, wie kann man den so wenig über Nahrungschemie wissen????

Süße Früchte haben alles was wir brauchen in genau der richtigen Menge. Nicht zu viel und nicht zu wenig, eben exakt die benötigte Menge.
Durchschnittlich
89% Kohlenhydrate
5-6% Fett(omega3, omega 6 in richtigem verhältnis)
5-6% Eiweiß
Die besten Ballaststoffe in genau der richtigen Menge
mehrere verschiede Vitamine
Mineralstoffe
Spurenelemente

Man muss nur genug davon essen. Da Früchte zu 80-90% aus Wasser bestehen und wir Mägen haben, die wenig dehnungsfähig sind(weil wir kleine mahlzeiten mit wenig flüssigkeit und hoher kalorienkonzentration essen), wird es Sie schockieren wie viel 1-3Kg pro Mahlzeit. Ich kann ohne Probleme diese Mengen essen tagein tagaus. 2 Mahlzeiten am Tag, je 1000-1500 Kalorien.

Da Früchte bestimmte Mineralien, chlorophyll(blattgrün), Phytochemikalien fehlen reicht eine reine Fruchternährung nicht aus und angenehm süß/salzig schmeckende Salate und Gemüse dürfen nicht fehlen. Ein Pfund/Tag davon sollte die Versorgung auf jeden Fall sicher stellen.

Ich esse 4-6Kg am Tag und es funktioniert bestens. Wenn man seinen Körper erstmal entschlackt, sind diese Mengen ein Kinderspiel, da es ja 85% Wasser ist. Nur 750g ist feste Masse, Kohlenhydrate,Ballaststoffe,Fett und Eiweiß + die Micronährstoffe

Und warum das so genial funktioniert, wird in dem Buch auf der Basis von Logik gepaart mit eindrucksvollen wissenschaftlichen Erkenntnissen erklärt.

Ein genial geschriebenes Buch ohne Schnörkel mit einer eindruckvollen Einfachheit in der Argumentation.
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am 3. Dezember 2011
"The 80/10/10 Diet" beschreibt ein sinnvolles, fundiertes System um in Bestform zu kommen. Es war eines der Bücher, die mein Leben grundlegend verändert haben.
Sowohl geistig als auch körperlich sind so ganz neue Spitzenleistungen möglich. Ein Lebensstil, der gesund ist und Spaß macht. Für mich bedeutet 80/10/10 Freiheit.

Meine Haare sind schöner und glänzender geworden - ganz ohne Wundermittelchen aus Drogerie und Apotheke. Meine Haut ist weicher und zarter denn je! Meine Augen strahlen mehr, meine Zähne sind weißer, ich sehe insgesamt gesünder aus und fühle mich einfach gut. Mein Immunsystem ist besser geworden und Allergien (Heuschnupfen) verschwunden.
Außerdem macht es Spaß teil der gesunden, inspirierenden Lebens-bejahenden Community zu sein, die diesen Lifestyle lieben und leben.

Ich habe das Buch Ende 2009 gekauft/gelesen, also schon gut Praxis-Erfahrung sammeln können.
Von mir uneingeschränkte Empfehlung für dieses Buch!
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am 26. Dezember 2011
es wundert mich schon, dass ich dieses buch nicht früher gelesen habe - information, die jeder mensch wissen sollte!
für unsere spezies ist es wichtig, haufenweise früchte zu essen sowie kaum fett, aber das von spitzenqualität (avocado, nüsse, saaten)
und keine kaltgepressten öle..
weder säfte oder dehydriertes, sondern alles naturbelassen und vollwertig.
besonders süsse früchte gehören in den menschlichen speiseplan, da sie voller einfacher zucker sind,
die wir perfekt und leicht verdauen und verwerten können.
sehr zu empfehlen auch für rohköstler, die sich von getrockneten crackern ernähren
und anderen "übergangsessen", die nur so von salz, gewürzen und fett triefen.
wir sind natürlich fruchtesser und brauchen sonne, frische luft, bewegung und viel schlaf!
dr graham gibt uns ebenso rezepte, einen ganzen wochenplan für die verschiedenen jahreszeiten zur
leichten umsetzung und zum verständnis wie 811 anzuwenden ist.
ansonsten sehr wissenschaftlich geschrieben, dennoch leicht zu verstehen.
am ende des buches finden wir viele tatsachenberichte von verschiedenen personen, die ihr leben mit fettarmer veganer rohkost
transformiert, krankheiten besiegt haben etc..
danke an dr. graham für seine arbeit.
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am 6. Januar 2015
Ich habe das Buch gekauft, da ich es satt hatte, ständig nur Low-Carb zu essen und mich damit herum zu quälen und endlich mal über meinen bisherigen Tellerrand hinausblicken wollte.
Für jemanden wie mich, der es gelernt hat, besonders in der Fitness-Branche, darauf zu achten, möglichst viel Eiweiß und "gesunde" Fette zu sich zu nehmen und kaum Kohlenhydrate, war es doch ein Schock zu lesen, dass das wohl mit einer der fatalsten Lügen der heutigen Zeit darstellt. Für mich wirkte die Argumentation sehr schlüssig und nachvollziehbar. Zwar habe ich die China-Study noch nicht gelesen, wird wohl aber demnächst folgen, wo das Ganze noch mal untermauert wird.
Zwar halte ich das Rohköstler-Dasein als nicht wirklich alltagstauglich, besonders, wenn man viel unterwegs ist, aber ich habe mich dennoch von dem Buch inspirieren lassen und versuche nun, in die High-Carb Low-Fat Richtung zu leben. Hilfreich dafür war auch die Starch-Solution.

FAZIT: Ein wirklich lesenswertes Buch, dass einem die Augen öffnet. Das Englisch war für mich kein größeres Problem, abgesehen von manchen chemischen Prozessen, aber die würde ich wohl auch nur bedingt auf deutsch verstehen ;)
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am 24. September 2014
Ich habe das Buch gelesen und sofort umgesetzt. Habe seit 28 Jahren Morbus Crohn und es hat mir geholfen. Dieses Buch war die besfe Investition überhaupt. Kann ich nur empfehlen,
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am 31. Mai 2013
I've read this Book with such a pleasure! Although it is a hard topic, it's easy to understand and follow.
I'm living this lifestyle for almost a year now and I'm thinner and happier than ever in my whole life!

Everybody should read it in my opinion. Even if your not ready to be a 100% raw, you should at least follow the 80/10/10 guidelines regarding your carbohydrate, protein and fat intake!

I love love love love love how this book affected my life so positive! Thanks Dr. Douglas N. Graham :)
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am 4. Januar 2014
Everyone remotely interested in food and health should take a closer look at this book. I was sceptical about raw food for many years but finally warmed enough to just read through this book, the first one i picked up on the subject. The arguments and explanations from the author make sense. Finally all the dietary information coming from the media falls into place. Now I understand.
The book is available as a free pdf online, which is where I first saw it, but I wanted a paperback copy because I look up things in it so often.
Very useful!
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am 10. Juli 2014
I really liked this lifestyle and best is, there is no product promoted, because you can buy fruits and veggies in every supermarket. So stop this high priced supplements and start eating fresh fruits

Jetzt warte ich nur noch auf die deutsche Version.
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