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Kundenrezensionen

30
4,7 von 5 Sternen
Forbidden (Definitions)
Format: TaschenbuchÄndern
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38 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Oktober 2010
"You've always been my best friend, my soul mate, and now I've fallen in love with you too.
Why is that such a crime?"

Obwohl mir "Forbidden" praktisch die Sprache geraubt hat, gibt es genug Worte, um es zu beschreiben. Ein paar der passendsten sind wohl: Fesselnd, absolut schockierend, und dabei auf jeder Seite herzzerbrechend.

Das Thema Inzest ist ganz sicher nicht leicht umzusetzen, besonders in einem Jugendbuch nicht und wenn keiner der beiden Betroffenen etwas gegen die Beziehung hat. Ein Plot, in dem einer der beiden (in diesem Fall Bruder oder Schwester) offensichtlich an einem psychischen Problem leidet und den anderen zu sexuellen Interaktionen zwingt, wäre einfach nur tragisch.
Doch hier liegen die Dinge völlig anders. Lochan und Maja sind wirklich ineinander verliebt. Natürlich hat ihre absolut unverantwortungsbewusste Mutter psychische Spuren an den beiden hinterlassen, aber ich wäre niemals auf die Idee gekommen, sie wären nicht zurechnungsfähig oder wüssten nicht, was sie da eigentlich tun.
Im Gegenteil: Lochan und Maja sind sich voll und ganz der Illegalität und Abscheulichkeit ihres Handelns bewusst. Heben die ganze Problematik durch das beiderseitige Einverständnis zu ihren Handlungen auf eine Stufe, die auf noch größeres Unverständnis beim Leser trifft. Oder treffen sollte..

Gerade weil ich zuerst dachte, ich könnte Lochan und Maja niemals verstehen, hat es mich dann umso mehr schockiert, dass ich es doch konnte. Tabitha Suzuma beschreibt ihre Situation und ihre Gefühle derart nachvollziehbar, dass es mich als Leserin in einem moralischen Zwiespalt getrieben hat. Einerseits wusste ich auf jeder Seite wie falsch und ganz und gar unvorstellbar diese Beziehung ist, andererseits haben mir Lochan und Maja so Leid getan, dass ich ihnen jeden Moment der Freude von ganzem Herzen gegönnt habe!
Es gab Momente, da musste ich das Buch zuklappen, durchatmen, mich selbst fragen: Was fühlst du gerade? Wie stehst du zu dieser Situation?
Das ist es, was "Forbidden" so schwierig macht. Aber das ist auch, was es vom Großteil des Einheitsbreis, den wir Literatur nennen, unterscheidet.

Dieses Buch hat mich auf so vielen Ebenen schwer beeindruckt. Nicht nur die Handlung, sondern auch Sprache und Charaktere. Maja, Lochan und ihre Geschwister werden sehr realistisch geschildert. Gerade bei den Kleinen hatte ich immer Bilder im Kopf und teilweise sogar ihre Stimmen. Und irgendwie war da immer dieses Gefühl, als würde ich trotz aller Emotionalität eine Tatsachenschilderung lesen - womit ich nur verdeutlichen möchte, wie lebensecht das ganze Buch bei mir ankam.

Eine nicht sehr präsente aber auch nicht unwesentliche Rolle spielt dann noch die Mutter der fünf Geschwister. Ich habe mich vorher immer schwer damit getan, eine fiktive Figur wirklich zu hassen, weil ich fest davon überzeugt bin, dass jeder Mensch sowohl Licht- als auch Schattenseiten hat. Aber diese Mutter hat tatsächlich geschafft, was ich für unmöglich gehalten habe. Ich kann mit Sicherheit behaupten, dass ich noch nie einen Menschen (sei er jetzt fiktiv oder nicht) so verabscheut habe, wie diese Frau!
Ich habe lange darüber nachgedacht, trotzdem will und kann ich nicht verstehen, wie jemand seine eigenen Kinder so völlig von sich stoßen, so völlig vernachlässigen kann. Bei allen Wünschen nach Jugend und Spaß im Leben - wenn ich an diese Mutter denke will ich eigentlich nur ganz laut meine Wut in die Welt hinaus schreien.

Erzählt wird der Roman aus Sicht von Maja und Lochan. Dabei wechseln sie sich fast das ganze Buch hindurch regelmäßig ab, das ändert sich erst auf den letzten 30, 40 Seiten.
Das Ende und überhaupt der Punkt, auf den die Beziehung zwischen Lochan und Maja hinausgelaufen ist, hat mir gelinge gesagt überrascht zurückgelassen. Eigentlich sogar sehr schockiert. Im Großen und Ganzen ist es ein abgeschlossenes Ende, das jedoch auch einige Fragen offenlässt. Welche, das möchte ich hier nicht thematisieren, um eventuelle Spoiler zu vermeiden.

Ich habe "Forbidden" ursprünglich gekauft, weil mich brennend interessiert hat, wie die Autorin an ein derartig schwieriges Thema herangeht. Schlussendlich hat mir das Lesen dieses Buches aber viel mehr gegeben: "Forbidden" hat nicht nur reinen Unterhaltungswert, drückt den Leser vielmehr emotional an die Wand, wirft Fragen auf, bewegt einen dazu, das eigene moralische Denken aus verschiedensten Blickwinkeln zu betrachten.

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Meinung

"Forbidden" ist ein ausgesprochen gutes Beispiel für anspruchsvolle Jugendliteratur, die auch auf den Aspekt der Unterhaltung nicht vergisst. Aufwühlend und gleichermaßen fesselnd!
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 20. Januar 2011
Ich habe noch nie ein Buch über das Thema Inzest gelesen und es hat mich einfach gereizt zu erfahren, wie die Autorin die Beziehung zwischen den Beiden umsetzten würde und ob man erfährt, wie ihre Umgebung darauf reagiert. An sich ist es schon ein schwieriges Thema, das leicht ins Unrealistische oder Morbide abrutschen kann. Was hier, Gott sei Dank, nicht der Fall war.

Selten habe ich ein Buch gelesen, welches mich so emotional zerriss und an die Grenzen meiner Gefühle brachte. Es ist nicht nur ein Buch über eine verbotenen Liebe, sondern auch ein schockierendes und realistisches Portrait einer kaputten Familie aus London.

Neben der eben genannten Liebe, spielen auch die Familienverhältnisse untereinander eine große Rolle. Die Protagonisten Maya und Lochan sind die 2 ältesten von insgesamt 5 Kindern. Da die Mutter nur mit ihrer Abwesenheit glänzt und sich lieber ihrem Lover und ein paar Flaschen Alkohol hingibt, müssen eben Maya und Lochan den Part der Eltern übernehmen. Dies beinhaltet, dass sie neben ihrer Schule die Kinder wecken, Frühstück machen, zur Schule bringen, wieder abholen und sich mit ihnen bis abends beschäftigen müssen, ehe sie ins Bett gehen. Mich überkam eine Welle der Wut auf die Mutter und großes Mitgefühl für die Kinder. Es gab Momente, da konnte ich nicht anders als verständnislos den Kopf zu schütteln und hätte der Mutter am liebsten das Buch um die Ohren gehauen. Selten ist mir eine so unsympathische Person in einem Buch untergekommen. Und wir könnten hier auch von Hass reden, denn ich habe sie gehasst.

Neben all dem Stress und Streit zu Hause und in der Schule passiert dasUnglaublichste: Maya und Lochan entdecken ihre Liebe zueinander. Eine Liebe, die schon immer da war, aber erst jetzt zum Vorschein kam. Eine Liebe, die schmerzvoller und sehnsuchtsvoller nicht sein kann. Eine Liebe, die so schön und doch so verboten ist. Maya und Lochan sind sich die Konsequenzen ihres Handelns durchaus bewusst und sträuben sich anfangs dagegen. Doch dies führte meistens zu seelischen,
ja fast körperlichen, Qualen. Denn Maya und Lochan konnten nicht ohne einander leben. Jede Trennung kam einer Hinrichtung gleich. Ihre Liebe war so stark, dass es einen selber schon weh tat.

Tabithia Suzuma schreibt abwechselnd aus der Sicht von Maya und Lochan. So kennt der Leser jeweils die Gefühle und Gedanken der beiden und leidet mit ihnen. Und wenn ich sage leiden, dann meine ich das auch. Ich habe zum Ende hin gezittert und ein paar Tränchen vergossen. Naja, eigentlich kommt es eher einer Pfütze gleich. Nachdem ich, Rotz und Wasser heulend, das Buch zugeschlagen habe, musste ich mich erst mal sammeln und das verarbeiten, was ich gerade gelesen habe. Suzuma beschreibt die Geschichte so realistisch, frei von jeglichen Kitsch und so schockierend ehrlich. Man musste sich beim Lesen auch jedes Mal ins Gedächtnis rufen, dass sie eigentlich Geschwister sind. Das Thema Geschwister war immer allgegenwärtig, jedoch empfand man beim Lesen nichts Perverses oder war angeekelt, obwohl es durchaus ein verwerfliches Thema ist. Tabithia Suzuma konzentrierte sich hauptsächlich auf die Liebe, die es niemals geben sollte. Sie geht dabei sehr zärtlich und sensibel auf das Thema ein, geht niemals ein Schritt zu weit und hat ein schönes Erzähltempo. Die Figuren hat sie dabei jeweils liebevoll herausgearbeitet. Jeder hatte seinen eigenen Charakter. Besonders Lochan und seine kleine Schwester Willa habe ich besonders ins Herz geschlossen. Vor allem Lochan war ein so lieber und süßer, aber auch verzweifelter und gebrochener Charakter.

Mein Urteil:

Unbedingt Lesen! Selbst wenn man die Letzte Seite umblättert und das Buch schließt, bleibt es doch im Hinterkopf hängen. Es ist erschütternd, traurig und herzerweichend.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Dezember 2010
What starts as a story of an unconventional family turns out be even more difficult than thought.

The father gone off to Australia, the mother left behind with five children, which is obviously way to much on her plate to deal with so she leaves everything (from getting the smaller children ready for school, bringing them there, picking them up, playing with them and tuck them into bed in the evening and everything in between) to her two oldest children Lochan and Maya while she is going out and lives her life. Both Maya and Lochan take care of a household as if it were their own besides going to school and preparing for their A-Levels.

On one evening they discover they love each other, more than sibblings normally do. They both try to fight it at first because they know it is illegal and most people think it were disgusting. (They don't just dicover it there is more happening but I don't want to spoil the story)

While reading it you feel with them, you laugh with them and you cry with them and you can't stop to hope for their love to never end, even though they are sibblings.

Maya and Lochan keep telling the story alternately, so you know what each of them is thinking and feeling and why they act as they act. It's written in the present tense which I normally don't like at all but it is well done in this book. While reading it I felt like I was part of the story, I could understand their points of view and I felt how desperate they were to keep the family going, even if that meant to sacrifice their own dreams and futures and cover for their mother. I loved both caracters and could understand them.

I read the book in less than 24 hours, I couldn't stop reading and even after finishing the book I couldn't stop thinking about neither the book nor the topic. Which turns out not to be so black and white as you might think of it before you read it. In my opinion one of the best books I ever read.

Thank you Tabitha Suzuma for such a great story.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Mehr durch Zufall bin ich auf diesen Roman, auf "Forbidden" gestoßen und man kann sagen, die Autorin hat mich völlig vom Hocker gehauen. Was im Klappentext als etwas sonderbar geartete Liebesgeschichte dargestellt ist, entpuppt sich als ein hochpsychologisches Bild von einer Familie, feinfühlig in Bildern eingefangen durch die Augen der beiden ältesten Geschwister Maya (16) und Lochan (17).

"Forbidden" fesselt, ohne dass wirklich Spannung da wäre. Die Kapitel setzen sich vor allem mit der Familie und ihren Mitgliedern auseinander. Lochan wird als der verantwortungsbewusste, älteste Sohn zum strahlenden Mittelpunkt des Geschehens. Eine sehr tragische Figur für die die Autorin viel Verständnis bei ihren Lesern hervorruft. Er ist schüchtern und zurückhaltend gegenüber gleichaltrigen, hat deshalb keine Freunde, muss aber Zuhause die ganze Verantwortung für die Familie schultern, als die Mutter sich immer mehr zurückzieht. Besonders durch die beiden unterschiedlichen Perspektiven gelingt dieser Roman. Tabitha Suzuma wählt immer genau die richtige Figur, um die jeweilige Situation zu betrachten.

Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes, weil es sich in keine Schublade stecken lässt. Es ist mehr als "einfach nur eine Liebesgeschichte", ja, es geht der Liebe bis in ihre Tiefen auf den Grund und ist dabei sehr bewegend. Die Geschichte stimmt nachdenklich, die Figuren sind so eingängig beschrieben, dass man immer wieder Gefühl hat, man kenne die beiden jungen Menschen schon ewig. Ein sehr ausdrucksstarker Roman, der seinesgleichen sucht! Schon lange habe ich kein Buch mehr gelesen, das mich derart in seinen Bann gezogen hat.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. März 2012
Disgusting...

Shocking...

Disturbing...

Unnatural...

people might label a book about incest, a book like FORBIDDEN. I would have done the same, if I hadn't read it myself. I expected the worst and got the best and heartfelt book I could imagine when thinking of books that deal with taboo topics like incest. This book IS shocking, but in an intense and good way.

Being different...

In FORBIDDEN we meet the Whitley family, consiting of the children Lochan, Maya, Kit, Tiffin and Willa. Lochan is the troubled, but brilliant big brother, Maya, the brave and strong older sister. Abandoned by their mother they care for their siblings Kit, gang member, always angry and aggressive, Tiffin, the hyperactive and Willa, the youngest and most in need of care and affection. Every single character highly contributes to this novel's uniqueness.

What shouldn't be said: "I love you"

When I first read the summary of FORBIDDEN I imagined the two protagonists wouldn't know each other. I thought of their first meeting, them falling in love only to discover that they are brother and sister. I was shocked when I realised that they knew about being brother and sister when they fell in love!

But their love is so not about being rebellious or provocative, it's all about the circumstances their love develops in. They both care for three siblings and a constantly drunk mother (I could strangle that woman! A monther abandoning their family made me sad and so angry.How can a mother be that careless about her beautiful children?) so they are kind of forced into threir role as parents- mother and father, husband and wife- lovers. Maya and Lochan give each other the feelings of affection und support that are constantly missing in their lives.

Something wrong feels so right...

I am always a fan of love stories and reading romantic and steamy scenes. But I shouldn't be a fan of brother and sister falling in love, right? They are supposed to stay away from each other and I couldn't help but hope for them to get together, for their love to have a chance, a future. The whole time I knew I shouldn't cheer on their love, I shouldn't want them to touch, kiss or be together, but I DID.

If you decide to read FORBIDDEN you have to expect many love and sexual interactions. Suzuma gives us a lot of delicate details without degrading their love or turning their feelings into something disgusting or dirty. Their feelings are natural and therefore they deserve to be written about in detail. Again I craved for more, although I shouldn't!

"You can close your eyes to the things you do not want to see,but you cannot close your heart to the things you do not want to feel.'~Anonymous

Every tiny detail makes this novel perfect, what really touched me and connected me even further with the story was its initial quote.

The dual point of view, alternating between Lochan and Maya is the best Suzuma could have applied to tell their love story. Their voices are so unique and touching, fitting perfectly together to tell one of the most tragic love stories of all time.

This story is supported by a rich, complex and vivid language that adjusts to each situation like a chameleon, always highlighting each scene's highest potential. Suzuma has a talent for catching a mood and describing an atmosphere. Her language and writing is the rope that's tying you to the swaying boat of FORBIDDEN's story during a storm of emotions and impressions.

Tabitha Suzuma shows there's much more behind a term like incest, such labels created by society. There are humans, individuals with feelings like love, passion, shame and fear.

What I consider brave is that Suzuma also included a part of herself, of her past in the story of FORBIDDEN and so made it an even more personal and touching read. In an interview with Absolute Vanilla Suzuma tells us that Lochan and Maya's abusive and destructive mother was "in part [influenced] by [her] late father, who was physically absusive towards [her] when [she] was a child and rarely showed affection."

A constant named fear...

Fear is a constant in FORBIDDEN, the individual fear of social interaction, the shared of being discovered and the overall fear of being rejected as social outcast.

The fear of interacting with or meeting new people has always been a part of Lochan. But as much his life is ruled by the fear of being confronted by society, I see that he makes a confronting move himself. By starting the illegal relationship with his sister he only increases the potential of being involved in social conflicts. So his love with Maya might be his only way to get in contact with society. And the character that appeared so troubled and afraid might be stronger than anybody thought.

Beside the incestuous relationship between Lochan and Maya, we have to face other domestic problems and conflicts. Be prepared for various social and individual issues since this novel is highly about the difficulties of being a part of a family or society.

"These violent delights have violent ends." ~Shakespeare

Now that I finished FORBIDDEN( after two sleepless nights, crowded with thoughts) I will miss the characters so much. I know that words are not enough to desccribe what deep impact FORBIDDEN had on me and my feelings towards certain topics and opinions. Tabitha Suzuma made me realise that nobody should be judged by their feelings.

I couldn't stand the end, it killed me and made me sob badly. I cried a lot in the end, because this novel touched me so deeply it made my heart ache and left my thoughts constantly spiraling around this utterly sad love story. It's a tragedy! FORBIDDEN twisted my insides, wrenched them out only to dry my steady flowing tears with them! I never thought I'd like a story about incest, a taboo topic, that much. And I am in love with it, although I shouldn't!

Of course I can understand that some readers don't want to read a story about incest, but I think it's really important to take the FORBIDDEN adventure and learn that feelings do not always equal society's expectations and that there is more than labels like right or wrong to loving a person. I highly encourage everyone to give Tabitha Suzuma's fantastic work a chance!

THE VERDICT

5/5 ***** FORBIDDEN- A story so real, cruel and heartfelt and all about being absolute it hurts. I have never read a novel that touched me and that left me so shattered and shaken like FORBIDDEN !

One of the best books I've read so far! The setting, shockingly realistic characters and the glue-like atmosphere held me in a tight grip and didn't release me till the last page was turned. I never expected to be that touched. FORBIDDEN might not be an easy novel, but it should definitely find a reader in you!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Juli 2011
Breathtaking. I have seriously trouble saying something about this book because it was simply ... magnificent. It certainly is not an easy subject matter - incest is something most people don't talk about. (Well, I didn't either).

Maya and Lochan live an extremely hard life. Their mother pretty much became an alcoholic when their father left when Lochan was 12. Since then, the two - as the oldest - took care of the three younger children, Kit (14 when the novel takes place), Tiffin (8) and Willa (5). They make sure they do their homework, have enough to eat and don't miss dental appointments, and so on. But mostly, Maya and Lochan make sure that social services does not notice that their mother is hardly ever home.

The novel is stunning. If you can wrap your head around the situation, I think it was to be expected that Maya and Lochan would fall in love. They have been the parental figures in the lives of their younger siblings for four years. And they depend on each other so much, everything else maybe would have been even weirder.

One thing I really like about this book: Nothing is bound to happen. For example, if the father hadn't left the family, the mother wouldn't have become an alcoholic, thus Maya and Lochan would not have been forced in parental roles. And those "if" situations make life real. Imagine you met your boyfriend/girlfriend in spring and because you wanted to spend so much time with him/her, you ended up not studying and failing a test. Then later in summer, you two have a fight which makes you late to your history class and you get a late slip, which in turn "forces" your parents to ground you. Now, if you hadn't met your boyfriend/girlfriend you wouldn't have failed the test and wouldn't have been late. Or if you had avoided the fight, you wouldn't be grounded. You get the idea. But back to the novel.

I had no problem with the incest. It wasn't even that for me. They love if each other so much it hurts me physically, mostly because their situation is so f-ed up that they could never ever be together. The pain of having to stay away, not even being able to kiss in public must be unbearable. There is so much heart and pain and love and despair in this novel, I couldn't sleep after finishing it (although the unspeakable ending may be a reason, too). I kept thinking and turning the idea around in my head. How cursed can two people be? So desperately in love and so close. Yet, not allowed to be in love and thus so much space between them.

I could talk for ages about this book. As soon as I have money again I'm going to buy it. It is most certainly the best contemporary novel I have ever read. Ever. In my whole life. So if you think you can adapt to the incest part of it all - and believe me, you should! - you need to buy it. It's an order!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Juni 2011
"Forbidden" ist ein Buch welches ich in einer Nacht ausgelesen habe, so sehr hat es mich gefesselt und berührt.
Tabitha Suzuma greift ein Thema auf das in unserer Gesellschaft ein sehr großes Tabu darstellt. Eine Liebe zwischen 2 Geschwistern, die unendlich ist, von beiden Seiten gewollt und doch nicht sein darf.

Erzählt wird die Geschichte der 16jährigen Maya und ihrem 17jährigen Bruder Lochan, die sich beide um ihre 3 jüngeren Geschwister kümmern müssen, da die Mutter aufgrund eines Alkoholproblems und einer Liebschaft mit einem jüngeren Mann immer öfter durch Abwesenheit glänzt. So nehmen beide die Stelle der Eltern ein und versorgen die Familie, kümmern sich um den Haushalt und die Erziehung der kleineren Geschwister. Immer von der Angst begleitet, das Jugendamt könnte auftauchen und die Kinder mitnehmen und trennen.
Dabei geben sich Maya und Lochan gegenseitig Halt, denn auch ihnen droht die Situation oft über den Kopf zu wachsen. Einzig ihre enge Zuneigung zueinander, die man als Seelenverbindung beschreiben kann, gibt ihnen Kraft und Stärke. Bis sich eines Tages das Gefüge verändert und zu ihrer tiefen Liebe ein sexuelles Erwachen füreinander aufbricht.
Lochan wehrt sich mit allen Mitteln dagegen, auch Maya versucht anfangs dieser Sehnsucht zu entgehen und trifft sich mit einem anderen Jungen, wobei sie allerdings schnell merkt, das sie sich nur zu ihrem Bruder hingezogen fühlt und das auf allen Ebenen.

So nimmt eine Liebe ihren Lauf, die nicht sein darf und die sich doch für beide so richtig anfühlt.

Die Autorin hat es geschafft ein Psychogramm zu zeichnen, das sehr sensibel und feinfühlig mit diesem Thema umgeht. Ihre Beschreibung der Situation in der Familie und die inneren Gedanken und die Zerrissenheit von Maya und Lochan haben mich als Leserin sehr mitgenommen und mir vor Augen geführt, wie schmerzhaft so eine Liebe für die Beteiligten auch sein kann.
Lochan, der so sensibel und feinfühlig als "Einserschüler" doch unter einem großen sozialen Problem leidet, denn er kann mit anderen Menschen nicht sprechen und nimmt immer nur stumm am Unterricht teil. Maya, die als ausgleichender Part in der Familie fungiert und die kleinen Geschwister, die ich während des Lesens immer bildhaft vor Augen hatte. Sie alle habe ich in mein Herz geschlossen, mit ihnen gelitten und auch ein paar Mal heftig durchgeatmet als ich lesen mußte, was sie so in ihrem Alltag alles bewältigen mußten.

Ich denke dieses Buch und Thema kann polarisieren, aber auf jeden Fall wird es im Gedächtnis bleiben! Tabitha Suzuma schreibt ohne einen moralischen Zeigefinger zu erheben und genau das macht die Intensität dieser Geschichte aus. Ihre Schilderungen sind so sensibel und zartfühlend und dabei doch so glasklar in der Beschreibung einer auch sehr kaputten Familie, dessen Kinder versuchen zu retten was zu retten ist. Das Ende der Geschichte ist tragisch und auch darüber könnten sich die Geister scheiden. Bei mir hat es eine große Betroffenheit hinterlassen und doch bin ich froh dieses Buch gelesen zu haben, denn es berührt, geht unter die Haut und hinterläßt viele aufwühlende Gefühle und Gedanken. Es macht etwas mit dem Leser und ich denke das können nur gute Bücher.
Im August erscheint im Oetinger Jugendbuch Verlag die deutsche Ausgabe und auch wenn ich keine Jugendliche mehr bin, so kann ich dieses Buch auch jedem erwachsenem Leser uneingeschränkt empfehlen!

Fazit: Lesen und wirken lassen!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. April 2011
Das Buch hat mich bis Nachts um 2 Uhr wachgehalten und dann am nächsten Tag zum Heulen gebracht (und zwar so richtig). Das Ende ist zwar stimmig aber einfach zu traurig!

Ps.: Wem dieses Buch gefallen hat, könnte auch "Ludvig meine Liebe" von Katharina von Bredow zusagen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. März 2013
Diese Geschichte berührte mich so sehr, wie selten eine zuvor. Wenn man viel und gerne liest, begegnen einem zahlreiche Bücher, die gut unterhalten, spannend oder witzig sind. Manche sind das komplette Gegenteil und man muss gelegentlich eine Niete in Kauf nehmen. Doch hin und wieder trifft man auf ein Buch, welches einen derart berührt, dass man diese Geschichte für immer im Kopf und im Herzen behalten wird. Forbidden ist eine Geschichte, die mich daran erinnert hat, warum Lesen so wunderbar ist. Eine Geschichte, die mich daran erinnerte warum ich lese.

Das Buch handelt von zwei Geschwistern, Lochan und Maya, die sich ineinander verlieben. Ein heikles Tabuthema, welches auf der einen Seite spannend und interessant ist, gleichzeitig aber Abscheu, Unverständnis und Ablehnung auslöst. In Der Kuss meiner Schwester: Eine verbotene Liebe wird das gleiche Thema aufgegriffen, jedoch ungenügend umgesetzt.

Die Beziehung zwischen Lochan und Maya jedoch wird wirklich wunderschön beschrieben. Hier wird ganz klar ein Tabuthema angeschnitten, welches befremdlich ist und absolut nicht nachvollzogen werden kann. Hier gibt es keine Grauzone, da über Inzest sich nicht streiten lässt. Dennoch berührt Lochans und Mayas Geschichte den Leser sehr. Obwohl sie Geschwister sind, geht ihre Beziehung darüber hinaus und man spürt förmlich, dass diese beiden viel verbindet.

Die Situation in der sich Lochan und Maya befinden ist erdrückend und mehr als schwierig. Dies bringt die Autorin gut zum Ausdruck und schafft eine Atmosphäre die greifbar für den Leser ist. Mir gefiel besonders die Problematik mit Kit, der der Handlung und der Familiensituation die nötige Spannung verlieh. Lochan als auch Maya waren mir durch die gelungene Beschreibung der Autorin besonders sympathisch. Sie wuchsen einem gleich ans Herz, daher fühlte man mit ihnen mit.

Obwohl klar ist, dass es sich um eine falsche Beziehung handelt, ist die Story dennoch sehr ergreifend. Ich sage hier ganz klar falsch, da „verboten“ in meinen Augen zu romantisch klingt. Wenn man über eine Liebesbeziehung zwischen Bruder und Schwester liest, kommen beim Leser ganz klar diese Gefühle früher oder später hoch: Krank! Bei Lochan und Maya dachte ich jedoch: Ich wünschte wirklich sie wären keine Geschwister. Man ist von ihnen nicht angeekelt, sondern tieftraurig und bestürzt.

Obwohl ich Lochan und Maya ins Herz geschlossen habe, war mir beim Lesen jedoch eines immer klar gewesen: Wenn man zu weit geht, verliert man diesen Bruder/diese Schwester für immer. Da Lochan und Maya eine Grenze überschreiten, die man nie wieder rückgängig machen kann, ist es unmöglich zur Normalität zurück zu kehren und einfach nur Bruder und Schwester zu sein. Daher war ich sehr gespannt über den Ausgang der Geschichte und wurde nicht enttäuscht. Nicht viele Bücher schaffen es ein solches Gefühl zu hinterlassen.

"I can’t tell you. I can’t tell you, of all people. Throughout my life you were the one person I could turn to. The one person I could always count on to understand. And now that I’ve lost you, I’ve lost everything."
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Dezember 2011
Dieses Buch ist einfach unglaublich.
Ich meine ja okay - es hat gute Bewertugen und die Thematik ist sehr interessant aber
ich hätte nicht gedacht , dass ich nachdem ich das Buch fertig hatte so .. mitgenommen bin.

Tabhita Sazuma spricht ein absolutes Tabu-Thema an.
Keiner kann sich vorstellen mit seinem Bruder bzw Schwester intim zu werden oder Gefühle zu entwicklen
die einfach falsch sind.
Mir war bewusst das Inzest und dieses ganze drum und dran wirklich .. sehr.. komisch ist.
Ich habe mich das ganze Buch lang gefragt was SO schlimm daran ist.
Wenn man sich liebt dann liebt man sich für die Gefühle die man hat kann man im Grunde nichts.
Und trotzdem ist es verboten.
Dieses Buch und diese Geschichte treiben einen in einen Zwispalt.
Man fühlt mit den beiden mit und wünscht es ihnen und vergisst auch dass sie eigentlich Geschwister sind.
Die Kapitel sind jeweils in MAYA und LOCHAN eingeteilt so erfährt man die Sicht von beiden mit allen Zweifeln,
Ängesten und inneren Kämpfen mit denen sich sich rumschlagen.
Und irgendwann sind sie es leid und geben sich ihrer Liebe zueinander hin - natürlich Geheim.

Zum Inhalt:
Nachdem der Vater die Familie verlassen hat und die Mutter nur betrunken ist
oder sich mit ihrem Lover irgendwo rumtreibt, kümmern sich
Maya und Lochan um die 3 Geschwister.
d.h wecken sie, kochen, putzen alles drum und dran.
Die beiden hatten schon immer eine besondere Beziehung zueinander
nur war ihnen bis dato nicht bewusst dass die Liebe die sie für einander
empfinden mehr ist als Geschwisterliebe.
Und so kommen sie sich näher und verlieben sich..
"Wie kann etwas so falsches sich so richtig anfühlen?"

Nun und somit nimmt die " Katastrphe" ihren lauf.

Der Schreibstil ist sehr flüßig und die Charactere sind
realistisch beschrieben.
Das Buch baut immer wieder verschieden Atmosphären auf
was ihm der Geschichte eine gewisse Würze gibt.

Es ist keinesfalls ein Buch für jederman - sagen wir so manche würden die Handlung mancher Sachen
eckelhaft finden aber es ist jedem selbst überalssen ob er sich auf dieses Buch einlässt oder nicht.
Das Buch mag zwar wie jedes andere sein und aussehen aber man verfängt sich darin
und ist immerwieder total gespalten weil man nicht weiß was man denken soll.
Und das Ende ...also das hätte ich NIEMALS gedacht. Es kam so plötzlich.
Dieser Abschluss gibt dem Buch nochmal ein Stapel drauf und macht diese Geschichte einfach nur besonders, mitreissend.
Ich persönlich war kurz vor dem Ende total durch den Wind ich konnte einfach nicht mehr weiterlesen..

Fazit:
Dieses Buch geht unter die Haut.
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