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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Januar 2010
Die Geschichte dreht sich um die Suche eines ambitionierten, durch Verletzungen geplagten Läufers (der Autor) nach der perfekten, traditionell über Jahrtausende bewährten, aber in der Moderne verlorengegangenen Lauftechnik. Er lernt die US-amerikanische Ultra-Läufer-Szene dabei kennen; "erkennt", dass die Laufschuhindustrie uns die falsche Lauftechnik vor wenigen Jahrzehnten erst "erfolgreich" beigebracht hat und wird letztendlich fündig bei einem mexikanischen Volksstamm, der zurückgezogen im mexikanischen Hinterland lebt. Zwischendurch wird die Geschichte des Ausdauersports skizziert und aufgezeigt, wie der Homo sapiens sapiens die Nische des Ausdauerläufers im Überlebenskampf besetzte und so zu dem wurde was er heute ist: das durchsetzungsfähigste Säugetier der Welt und zum Laufen geboren.
Die Story ist kurzweilig geschrieben, sehr aktuell und für ein amerikanisches Buch über Erfolge und Kämpfe mit dem inneren Schweinehund wenig pathetisch (zum Glück). Die Fakten sind angenehm in die Geschichte eingewoben. Ihren Wahrheitsgehalt vermag ich nicht zu beurteilen. Aber sie animieren (zumindest mich) zum weiteren Recherchieren. Leider war die Qualität des Einbandes, wie zu häufig bei US-amerikanschen Hardcover-Büchern minderwertig.
Trotzdem: ein Lesegenuss der eine angenehme Balance zwischen Erzählung, Action, Kritischem und Fakten hält.
Sehr empfehlenswert!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Februar 2010
Eigentlich wollte ich jeden Abend ein paar Seiten lesen. Das habe ich genau einen Tag lang durchgehalten. Am zweiten Abend habe ich den Rest verschlungen. Das Buch ist so spannend geschrieben, dass man es kaum aus der Hand legen kann. Nebenher werden einem viele Weisheiten über das Laufen vermittelt. So z. B. warum Laufschuhe mit dickem Fersenpolster nichts taugen und die Profis mehr und mehr Barfuß trainieren. Oder, dass Chia Samen aufgrund ihres hohen Omega-3 Anteils als Nahrung für Ausdauersportler sehr gut geeignet sind. Viele Dinge werden nur angerissen, aber man bekommt genug Informationen um eigene Recherchen anstellen zu können. Für mich war die anthropologische Herleitung warum der Mensch geschaffen ist Ultradistanzen zu laufen neu und besonders interessant. Allerdings ist das wohl auch der gewagteste Part des Buches, handelt es sich dabei doch eher um eine Minderheitenmeinung!? Viele Ideen aus dem Buch habe ich sofort in meinen Trainings- und Ernährungsplan aufgenommen. Das Buch ist in jedem Falle äußerst inspirierend, ein Muss für jeden Läufer!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 14. November 2009
Eigentlich wollte Christopher McDougall nur wissen, warum ihm sein Fuß wehtat. Die Antworten, die ihm die Spezialisten gaben (er wäre halt bei seiner Größe und seinem Gewicht nicht fürs Laufen geeignet und überhaupt Laufen im Sinne von Ausdauersport wäre nichts für uns Menschen), hätte er wohl akzeptiert, wenn er nicht durch einen Artikel auf die Tarahumara aufmerksam geworden wäre, die scheinbar mühe- und verletzungslos Hunderte Kilometer runterreißen können und dies ohne High-Tech-Schuhe oder PowerBars.

Selbst wenn man kein begeisterter Läufer ist und noch nie einen Marathon geschweige denn einen Ultramarathon absolviert hat, sollte man das Buch lesen. Neben seiner persönlichen Geschichte, wie er, trotz seiner Physis, einen 50-Meilen-Lauf mit amerikanischen Ultramarathon-Größen und den besten Tarahumara absolviert hat, gerät er immer auch mal vom "Weg" ab und berichtet vom berühmten Leadville 100 Mile TrailRun, an dem 1993 und 1994 auch Tarahumara teilgenommen haben, von Anne Trason, die 1994 die Strecke in sagenhaften 18 Stunden 6 Minuten absolviert hat (nur 30 Minuten hinter dem Sieger) oder erklärt, warum die modernen, luftgepolsterten Schuhe, die mehr als 200 Euro kosten schlechter als die 15 Euro "Treter" von Aldi & Co sind. Es gibt viel mehr solcher Geschichten und irgendwann will man, zumindest bei mir war es so, sofort seine Laufschuhe schnüren und loslaufen. Wer also gerade ein Motivationstief hat, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen, all die anderen lernen auf sehr unterhaltsame Weise die Welt der Ultraläufer und natürlich der Tarahumara kennen.

Ich habe zwar "nur" das Hörbuch gehört, aber ich fand die Sprache sehr einfach und leicht verständlich und glaube, dass man guten Englischkenntnissen sehr gut durchkommt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Januar 2011
Das Motto "Nie aufgeben" ist in diesem Buch toll beschrieben, sowohl in der Suche des Autors nach den Ursachen für seine Schmerzen als auch in seiner Suche nach dem außergewöhnlichen Tarahumara-Läufer "Caballo". Auch wenn man kein Läufer ist, denke ich, ist das Buch sehr spannend zu lesen. Es kann als eine Art Abenteuerbuch gelesen werden oder einfach, um zu sehen, wie man durch Zielstrebigkeit und oft genug auch gegen viele anscheinend besserwissende Expertenmeinungen dennoch da ankommt, wo man fühlt, man könnte ankommen. Zumindest im Englischen ist das Buch toll geschrieben, sehr kreativ, mit vielen "farbigen" Beschreibungen, so dass man sich die Umgebung dort sehr gut vorstellen kann. Das Buch reißt einfach mit. Mir hat es in der immer mal wieder vorherrschenden Flaute in meinem Läuferdasein sofort wieder neuen Schwung und Enthusiasmus gegeben. Der war so groß, dass ich vor einigen Wochen das Barfußlaufen mal ausprobieren wollte. Es waren ca. 2° C und es lag sehr viel Schnee. Nach ca. 50 min laufen und gut durchgewärmt hab ich dann die Schuhe ausgezogen. Es war schon toll, na ja, kurz eben, den Schnee auf der Haut zu spüren, man läuft tatsächlich ganz anders. Nur hatte ich vergessen, dass Temperaturen über Null trotzdem einen gefrorenen Boden bedeuten ... d. h. nach einigen Hundert Metern hab ich die Schuhe schnellsten wieder angezogen. Aber ein interessantes Gefühl war es trotzdem und der Sommer kommt bestimmt, mit Barfußlaufen und den Barfußschuhen, das ist sicher. Dank Christopher McDougall!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. September 2012
Ich habe dieses Buch auf Empfehlung eines Freundes verschlungen und dass, obwohl ich gar kein Läufer bin (mittlerweile vll. war). Einzig störend fand ich die Dämonisierung von Sportherstellern, vor allen Dingen der mit dem Häkchen, und das etwas "Pseudo-"Wissenschaftliche. Zwar wird immer wieder auf Doktoren und Studien verwiesen, allerdings wird die eigene Aussage dabei nie kritisch überprüft oder zumindest mal eine Gegenthese / Studie präsentiert und falsifiziert. Man bleibt ein wenig mit dem Gefühl zurück, dass hier sehr unkritisch gewählt oder sogar weggelassen wurde. Ich bin mir sicher, dass es eine Menge Studien gibt, die die Wirkungsfähigkeit und Leistungssteigerung moderner Sportschuhe beweisen wollen / tuen. Diese komplett zu ignorieren ist schwach. Hier müsste für 5 Sterne fundierte Kritik her.
Am Unterhaltungsgrad der Geschichte und der schlüssigen Argumentation zum "Barfußlaufen" ändert das nichts.
Leseempfehlung!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"If you have run with footmen and they have tired you out,
Then how can you compete with horses?" -- Jeremiah 12:5

Born to Run is an exceptional book -- intriguing, surprising, and continually compelling. The writing exceeds what most of the best fiction thriller and suspense writers ever achieve. Run, don't walk, to get your copy!

From little things, large things sometimes emerge. Author Christopher McDougall couldn't find out why his feet hurt after running. His search for the answer took him way beyond the doctor's office and the usual cortisone shots into a world of people who run for days at a time in dangerous conditions without injury. I won't spoil the story by telling you what he learned, but he's a master storyteller who will keep you spellbound by his stories about running, runners, and those who train and "help" them.

I didn't know what to expect when I started this book, but I was satisfied more then ten times over with what I received. I had been an avid runner as a teenager but hadn't done much in a long time due to shin splints. Recently, I discovered that soft ground and spongy tracks allowed me to run again without shin-splint pain. I was quite surprised to see that after over 40 years without running I was running as well or better than I ever had. What was that all about? This book contained the answer . . . one that may surprise you.

If you love great stories about the indomitable spirit that lives in some people, enjoy dreaming about doing the seemingly impossible, or just want to be thrilled by mind-blowing accomplishment, this book is for you. If speculating about anthropology and evolution fascinate you, you have a treat here as well.

And don't be surprised if you develop an urge to run . . . without stopping.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. September 2013
Wenn ich etwas anfange, dann versuche ich mich auch mit dem Thema inhaltlich näher zu beschäftigen. So war es auch mit dem Laufen. Laufen gehe ich eigentlich seit dem 16. Lebensjahr. Eine längere Pause vom Laufen - um mich dem Kraftsport zu widmen - hat meine Grundausdauer so degenerieren lassen, bis ich mich entschloss, daran etwas zu ändern.

Laufen ist Philosophie, Laufen liegt in unserer Natur. Dieses Buch führt uns zurück zu dem, was in uns liegt. Es motiviert mich auch abseits des Laufs meine Leistungsgrenzen zu Hinterfragen. Einiges, was man vor der Lektüre als "extrem" bezeichnet hätte, relativiert sich danach. Man wird sich der eigenen Entfremdung vom Wesen des Menschen bewusst. Wir sind keine Stubenhocker. Wir sind Läufer, weil wir Menschen sind. Manchmal laufen wir vor etwas davon. Aber ich ziehe es vor mir, vorzustellen ich liefe etwas entgegen. Egal. Auf jeden Fall ist Stillstand Tod.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Dezember 2009
Möglicherweise sind einige Ausschmückungen dick aufgetragen und die Erzählung mag vielleicht nicht perfekt sein, jedoch empfand ich das Werk als ganzes absolut fesselnd und die gleichzeitig mitgeteilten Fakten als eine großartige Bereicherung!
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McDougall ist Sportreporter und läuft gerne, hat aber mit zahlreichen Verletzungen und Fußproblemen zu kämpfen. Dann liest er über einen mexikanischen Stamm von "Super-Rennern", die in Sachen Ausdauerlauf (Ultramarathon etc) alles in den Schatten stellen - aber praktisch unbekannt sind (Das klingt in der Tat unglaublich, aber wie man sich leicht via Internet überzeuegn kann stimmt das tatsächlich). Er besucht diese und trifft dabei auf den mysteriösen "White Horse", einem Gringo, der mit den Indios läuft... und ein Rennen plant.
Mehr will ich hier nicht verraten, aber McDougall baut eine an sich schon spannende und interessante Geschichte auf, die schon spannend und lesenswert genug wäre. Er benutzt sie aber als Vehikel, um über die beteiligten Personen und vor allem über das Laufen selbst zu erzählen. Und was man da erfährt ist durchaus erstaunlich: Studien, die zeigen, dass Laufschuhe (meistens) kontraproduktiv sind, Evolutionstheorie, die erklären, ob Menschen überhaupt laufen sollten und ein Bericht, wie man eine Antilope von Hand fängt.
So muss ein Buch sein: Spannend, interessant, voll mit neuem Wissen und gut geschrieben. Ich bin überhaupt kein Läufer (geschweige denn Marathon- oder Ultrarunner), aber dieses Buch hat mich schlichtweg begeistert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Juli 2013
Ich habe mir vor einigen Monaten die FiveFingerFoot gekauft und zum ersten mal in meinem Leben macht mir Laufen richtig, schmerzfrei, Spass. Das Buch ist super und bestätigt mir alle meine eigenen Gedanken.
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