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Kundenrezensionen

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am 2. August 2011
Ich habe vor vielen Jahren die leider auf mehrere Bände verteilten Romane der Rad-der-Zeit-Reihe gelesen. Schon damals haben mich zumindest die ersten Bände sehr beeindruckt.
Jordan erschafft eine lebendige Welt, die vor allem durch seine Schilderungen entsteht, die oft auch sehr ins Detail gehen. (An manchen Stellen kann das aber auch ermüdend wirken, wie z. B. in diesem ersten Band die Beschreibung der Wanderung von Rand und Mat, die sich scheinbar ewig hinzuziehen scheint. Aber auch das gehört dazu.)
Dieser erste Band legt den Grundstein für die Reihe und führt in die Welt, ihre Bewohner und das Magiesystem ein. Obwohl wegen des Umfangs nicht gerade leichte Kost, lassen sich besonders die ersten Bände flüssig lesen.

Ich wollte die Reihe schon immer gerne im englischen Original lesen. Die eBook-Ausgabe auf dem Kindle macht das nun zu einem Vergnügen, weil man Dank der Wörterbuchfunktion schnell mal ein unbekanntes Wort nachschlagen kann, ohne dass der Lesefluss dadurch zu sehr unterbrochen wird.

Außerdem ist diese eBook-Umsetzung sehr schön und sorgfältig gemacht worden.

Die digitalen Ausgaben haben eine neue Serie von Titelbildern spendiert bekommen, die ich gut gelungen und teilweise sehr schön finde.

Es gibt ein ordentliches Inhaltsverzeichnis, die Karten sind enthalten und auch die kleinen Icon-Grafiken, die jeden Kapitelanfang zieren.

Der einzige Nachteil ist, dass sich die Weltkarte nur auf die Bildschirmgröße des Kindle vergrößern lässt und so selbst in der Querdarstellung die winzigen Details kaum zu erkennen sind. Es wäre schön, wenn sich auf dem Kindle die Grafiken auch noch weiter zoomen ließen.
Bei den Regionalkarten reicht die Darstellung dagegen aus, um alles gut erkennen zu können.
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am 11. Oktober 2013
Nachdem ich nun um die 1,75 Jahre meines Lebens mit dem Lesen dieses Fantasy-Epos verbracht habe (nicht in Vollzeit) fand ich es mal wieder angemessen ein wenig(!) Zeit in eine kurze Rezension zu investieren (relativ zu einem über 11.000 Seiten starken Mammutwerk).

Ein Kurzüberblick über die Bände:

Die Reihe beginnt mit einem exzellenten ersten Buch. Die folgenden 4 bis 5 Bände (es fällt mir etwas schwer diese auseinanderzuhalten, meine Entschuldigung dafür) erweitern die vorgestellte Welt hervorragend und zeichnen ein detailreiches aber stets interessantes Bild eben jener Welt. Die Geschichte der Charaktere ist spannend und durchaus wendungsreich. Etwa ab Band 8 jedoch fängt die Geschichte an unglaublich in die Breite zu gehen und fast jede Zielstrebigkeit aufzugeben. Die Masse der Nebencharaktere wird extrem unübersichtlich und ich vermute, dass es nicht nur mir unmöglich war/ist mir all diese zu merken und auseinanderzuhalten (zumal einige wichtige Nebencharaktere auch mal die Namen ändern). Das hielt nach meinem Empfinden bis zum 10ten Band an. Im 11ten, dem letzten von Robert Jordan geschriebenen Band, zieht das Tempo unvermittelt wieder an; es wirkt fast etwas gehetzt (was aufgrund der fatalen Erkrankung von RJ verständlich ist). Nach dem Tod von RJ übernahm Brandon Sanderson die Reihe, um sie zu Ende zu bringen. Generell fand ich das in den Bänden 12 und 13 sehr gelungen – zielstrebig aber eben nicht gehetzt und mit einem sehr guten Verständnis für die von RJ geschaffene Welt. Und Band 14 ist irgendwie was Besonderes, nicht unbedingt sehr gut, aber gut und der Reihe und durch und durch angemessen.

Stil:

Den Stil von RJ empfand ich als solide. Sprachlich gut verständlich, aber es fehlte immer wieder mal der letzte Schritt um atmosphärisch dicht zu wirken. Dafür werden Gebäude, Einrichtung und ähnliches einfach, gerade in späteren Büchern, viel zu detailliert beschrieben. Zum Teil behindern derartige Beschreibungen auch die Handlung, im Sinne von: Es ist gerade spannend, mich interessiert die Fliesenfarbe, die Holzmaserung und das Wandteppichmuster so rein gar nicht, sondern das was da gerade in dem Raum passiert.
Versuche von Humor kommen immer wieder mal durch, scheitern zumeist, sind aber auch nicht zu häufig. Aber Humor ist ja bekanntlich auch sehr subjektiv.

Welt/Charaktere:

Das kann man kurz halten: Die kreierte Welt ist großartig und in sich stimmig, voll Geschichte und Diversität und für mich das Highlight der Bücher. Und durch die vergleichsweise hohe Anzahl an Charakteren wird fast jeder Identifikations- und Hassfiguren (oder zumindest Nervensägen) finden.

Sonstiges:

Wie ich schon angedeutet habe sind die Bände von ca. 8 bis 11 ziemlich langweilig. Aber nachdem ich das akzeptiert hatte, war es auch in Ordnung. Ich las die Bücher nicht so sehr, um zu wissen wie es denn nun weitergeht, sondern einfach um die Welt und ihre Charaktere zu besuchen. Das war eine neue Erfahrung für mich, aber irgendwie hat es funktioniert, wenn auch vom Autoren vermutlich nicht so gedacht. Die restlichen Bücher sind recht spannend und die meisten Bücher haben halb-offene Enden, die dafür sorgen, dass auch gleich zum nächsten Band gegriffen wird (selbst die relativ langweiligen). Wobei, ärgerlicherweise, die halb-offenen Enden häufig nicht direkt weitergeführt werden.
Es gibt auch leichte Unstimmigkeiten in den Büchern in dem Sinne, dass einige frühe Ideen später nicht mehr so aufgegriffen werden. Explizit: Das sind keine logischen Fehler und auch keine wirklich zentralen Handlungselemente, aber man merkt, dass nicht alles vorher komplett durchdacht wurde. Interessanter Weise muss BS es ähnlich gesehen haben, gibt er sich in den letzten Büchern doch Mühe den Bogen zu einigen frühen Ideen zu spannen.

Fazit/Empfehlung:

Die Reihe ist zu empfehlen, aber nicht uneingeschränkt. Wer rasante Handlung mit schnellen Richtungswechseln liebt wird hier vielleicht zur Mitte hin aufgeben (oder auch nicht, weil man es ja schon so weit geschafft hat). Wer Details mag und eine große Welt in der man sich (wie RJ) auch mal verlieren kann, der hat hier seine neue Lieblingsfantasyreihe. Denen dazwischen würde ich Wheel of Time empfehlen, denn trotz Schwächen steckt auch viel Gutes in den Büchern und ich denke, dass die Reihe ziemlich einzigartig, quasi eine Erfahrung, ist.
Ich denke, dass ich sie in 10 Jahren ein zweites mal in Angriff nehmen werden, und dass, finde ich, ist doch ein gutes Lob für ein Buch. Ein besseres wäre: Ich les sie in zwei Jahren nochmal, aber es ginge auch noch viel schlechter. ;)
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am 1. Juni 2003
Dieser erste Band der 'Wheel of Time'-Reihe war seit langer Zeit der erste Fantasy-Roman, den ich in die Hand nahm. Zunächst fallen einem viele Ähnlichkeiten mit dem Auftakt von Tolkien's 'Lord of the Rings' auf: In einem kleinen abgelegenen Dorf steht ein wichtiges Fest bevor und bereits am Vortag des Ereignisses treffen eine Reihe von Fremden in dem Dorf ein. Diese Fremden signalisieren den Einbruch höherer Mächte in die ländliche Idylle, und die Protagonisten des Buches werden zur übereilten Flucht gezwungen. Es bildet sich eine Schicksalsgemeinschaft, auf deren Schultern das Schicksal der Welt im Kampf gegen das Böse ruht.
Mit jeder weiteren Seite kreiert Jordan jedoch dann sein eigenes Universum. Vor dem Hintergrund des Grundkonflikts beinhaltet der Roman eine grosse Anzahl von Grauschattierungen, Akteure mit verschiedenen Loyalitäten, Gruppen mit auseinanderstrebenden Fraktionen, alle agierend vor einer vielschichtigen Historie. Jordan ist Meister einer flüssigen und lebhaften Sprache und es gelingen ihm gelungene Beschreibungen von Landschaften und die Beschwörung von Atmosphären. Im Vergleich dazu bleibt die Beschreibung der Charaktere immer eine Nuance oberflächlicher und es mangelt den Protagonisten an Komplexität. Insgesamt erreicht Jordan nicht die Originalität und Tiefe Tolkiens, jedoch ist die Breite des Epos und die Führung der einzelnen Erzählstränge beeindruckend. Insgesamt sicher keine grosse Literatur, aber eine spannende Lektüre für lange Bahnfahrten oder Abende an einem wärmenden Feuer.
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am 10. November 2012
Vor einigen Jahren hatte ich damit begonnen, Robert Jordans Zyklus "Das Rad der Zeit" zu lesen und kaufte mir die ersten Bücher gebraucht auf ebay. Bis zum 8. Band hatte ich es seinerzeit geschafft, aber mich hatte es geärgert, dass ich Ausgaben unterschiedlichen Designs erhielt, weswegen ich auch in Hinblick auf die Gesamtlänge von knapp 30 Bänden das weitere Sammeln einstellte. Auch verstarb Robert Jordan zwischenzeitlich.
Durch den Besitz des kindles bin ich erneut auf diese doch sehr lesenswerte Reihe gestoßen. Zwar gibt es die Bücher nur im Original - also auf Englisch - , jedoch sind sie so sehr preiswert, und obwohl mir die deutsche Übersetzung durchaus gelungen erscheint, macht es mir doch mehr Spass, das englische Original zu lesen. Dank der Wörterbuch-Funktion des kindles ist der Lesefluss so auch wesentlich ungetrübter, als wenn man ein herkömmliches Originalbuch liest.

Zur Story: Jordan beschreibt eine klassische Fantasywelt mit Protagonisten, die den konventionellen Stereotypen entsprechen. Jedoch entstanden die Bücher in den frühen 90er Jahren, in denen noch allein Tolkien das Maß der Fantasy gewesen war, und in dieser Tradition schreibt Jordan zuverlässsig spannend und fesselnd. Statt Orks sind die Handlanger des Bösen bei ihm Trollocs, den Nazgul entsprechen die komplizierter zu buchstabierenden Mydraals, und den Oberbösewicht als The Dark One zu bezeichnen, ist eher altbewährt denn innovativ. Zudem nennt er ihn auch Shai'tan (!), was geradewegs eine religiöse Parallele eröffnet, obwohl unser herkömmliches Religionsbild in Jordans Welt nicht existiert. In der idee neu ist lediglich diese anfänglich recht kompliziert zu begreifende Wiedergeburtshematik des "Dragon Reborn", also der Hauptperson Rand'al Thor, der die Reinkarnation von Lews Therin Telamon ist, und deren Zusammenhänge den Leser durch die gesamte Geschichte verfolgen bzw. scheibchenweise erläutert werden. So wachsen mit den Fähigkeiten der Hauptfiguren auch die Möglichkeiten des Lesers, diese zu begreifen.
Mit dem Frauenorden der Aes Sedai stärkt Jordan zwar die Frauenrolle allgemein, was aber heutzutage nichts Ungewöhnliches mehr ist, immerhin hat sich diese generell gewandelt im Vergleich zu der Zeit, in der Tolkien seine Werke verfasst hatte. Die Magie bleibt hier den Frauen vorbehalten, denn die männliche Seite der Magie ist verdorben, was die Problematik des Dragon Reborn darstellt, denn dieser ist eine männliche Aes Sedai (das wäre sozusagen ein Zauberer...), und diese werden gemeinhin wahnsinnig. Dieses Schicksal will Rand mit Hilfe seiner Freunde vermeiden, und er dringt dabei in Galaxien vor, die nie zuvor ein Mensch...ach nein. Oder so ähnlich.

Jedenfalls kann ich den Zyklus jedem, dem der Sinn nach etwas längerer Lesefreude steht, die Romanreihe ans Herz legen; dieses Mal plane ich, sie auf jeden Fall über den 8. Band hinaus weiterzulesen. Denn nach dem Tod Jordans wurde die Serie offenbar in seinem Sinne weitergeführt; der letzte Band soll Anfang 2013 veröffentlicht werden.
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am 19. Mai 2012
Jahrelang bin ich nun um Robert Jordans Mammutwerk herumgeschlichen und habe immer wieder Ausreden gefunden, nicht damit anzufangen. Gründe dafür waren der enorme Umfang der Reihe, die Aufsplittung der Originalbücher in mehrere deutsche Teile, die Ungewissheit, ob die Serie überhaupt jemals zu einem Ende kommt, usw. Weil der von mir hochgeschätzte Fantasy-Autor Brandon Sanderson die Serie wahrscheinlich 2013 abschließen wird und weil die Kindle Editionen meine ohnehin schon prall gefüllten Bücherregale nicht weiter belasten werden, fiel dann doch noch die Entscheidung, Jordans Epos endlich eine Chance zu geben. Und mit dem ersten Teil wurde ich bislang nicht enttäuscht!

Die Geschichte beginnt im verschlafenen Örtchen Emonds Field, das sich auf ein jährlich stattfindendes Fest vorbereitet. Neben einem Gaukler kommen auch andere mysteriöse Personen in das Gebiet von The Two Rivers, die Kunde über steigende Trolloc Aktivitäten und drohende Kriege bringen. Rand al'Thor und zwei seiner Freunde - eigentlich ganz gewöhnliche Hirtenjungen - werden darauf in einen Strudel von Ereignissen gerissen und finden unter der Obhut einer Aes Sedai - ein Magierorden der nur aus Frauen besteht - heraus, dass The Dark One, der noch einige andere Namen wie etwa Shai'tan trägt, es auf sie abgesehen und seine Diener entsandt hat, um sie zu sich zu bringen ... tot oder lebendig. Von da an beginnt eine Verfolgungsjagd quer durch Andor - das Land, in dem die Serie stattfindet.

Jordan hat bereits im Auftakt eine hochdetaillierte Welt erschaffen, die durch Ideen wie dem gelungenen Magiesystem, Organisationen wie dem Orden der Aes Sedai, den Children Of The Light, etc. zu etwas Besonderem wird. Hinzu kommen die wirklich sehr gelungenen und in einer Vielzahl vorkommenden Protagonisten. Während sich Hauptcharaktere von Seite zu Seite weiterentwickeln, hat der Autor auch den Nebenfiguren, von der Königin des Landes bis zum einfachen Gasthausbesitzer, viel Persönlichkeit verliehen, was stark zur dichten Atmosphäre dieses Eröffnungsbandes beiträgt.

Was störend ausfallen könnte, wäre, dass vieles von J.R.R Tolkiens Fantasie-Klassiker inspiriert wirkt. Die Verfolgungsjagd mit zahlreichen, turbulenten Wendungen, die sich über fast 700 Seiten des Buches zieht, könnte dem ein oder anderen etwas zu lang ausgefallen sein und nach einiger Zeit ein wenig ermüdend wirken. Dennoch gibt es eine Menge spannende Begebenheiten auf dem Weg nach Tar Valon und vieles zu entdecken, was jedem Fantasy-Fan eine Freude sein sollte. Speziell an der Kindle Version zu beanstanden wären noch die relativ klein geratenen Karten, für die man fast eine Lupe braucht, weil man nicht zoomen kann.

Nach dem gelungenen Einstieg freue ich mich jedenfalls auf den zweiten Teil der Saga. Möge diese Reise weitergehen...
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am 23. April 2010
"The Eye of the World" ist der Anfang der monumentalen "Wheel of Time" Serie von Robert Jordan. Ich bin mit Tolkien's "Herr der Ringe" aufgewachsen und da lag es für mich irgendwann auf der Hand, auch andere Fantasy-Literatur aufzugreifen. Und ich wurde sicherlich nicht enttäuscht.
Nach der Überwindung der ersten ein bis zwei hundert Seiten beginnt man, ein Gefühl für die Welt und Erzählweise Jordan's zu bekommen. Was einem anfangs vielleicht platt und plakativ erscheint, gewinnt mit der Länge des Werks immer mehr an Tiefe und Authentizität. Besondere Merkmale seiner Erzählung sind sicherlich die Charakterentwicklung und die vielen Handlungsstränge. Im ersten Band der Reihe bleibt allerdings alles noch sehr überschaubar, der Fokus richtet sich auf die fünf jungen Menschen aus "Two Rivers" und deren drei ältere Begleiter. "The Eye of the World" folgt wirklich klassischen Schemen: Junge Erwachsene werden aus ihrem behüteten Leben gerissen und mit einer harten Realität konfrontiert, müssen eine Reise machen und ihr altes Leben hinter sich lassen und schließlich Prüfungen (der Kampf gegen das Böse) bestehen. Es gibt kein bekannteres Erzählmuster in der Fantasy-Literatur und sicher auch kein spannenderes! Robert Jordan setzt sich aber klar von der High Fantasy ab und zeichnet seine Charaktäre viel "moderner" und komplexer als dies üblich ist. Auch findet man hier nicht die üblichen "Rassen" (Elfen, Orks, etc.), sondern hauptsächlich Menschen und Wesen des Schattens. Oft überrascht der Autor den Leser mit etwas neuem und die Momente, in denen alles zu scheitern droht, sind an Spannung kaum zu überbieten. Einzig das Ende lässt aus meiner Sicht etwas zu wünschen über, vieles bleibt dabei ungeklärt und vage. Insgesamt lässt sich aber sagen, dass dies eines der besten und spannendsten Fantasy-Bücher ist - und zweifelsohne das beste der Serie!
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am 20. Juli 2000
What a long series of books! No wonder I'm hooked, after this much time reading it's almost like brainwashing!
While I was reading this series, I have been taking breaks between books to read The Lord of the Rings, just as a change of pace. What a mistake! I was totally caught between two amazing epic adventure stories. I cut my losses and quickly wrapped up LoTR before continuing the much longer WoT series.
I've read a lot of reviews and although there is grounds for comparing WoT to LoTR since they seem to follow the same formula (at the start anyway), I must emphasize that the two series are very differnt. They have their own distinct styles, and are achieving different goals. I therefore do not think it is fair to compare the two series, especially since one of them isn't completed yet.
That said, the EotW is one of the best books I have ever read. I was captivated from the first chapter. It is refreshing that the protagonists know as little about their world as the reader. As the gripping (almost superglue) story unfolds, we are barraged with what seems to be an endless stream of interesting side stories. Although most are not essential to the main plot, these stories help develop the characters and establish the WoT universe. However, these side stories seem to be a major complaint among the crtics. I think this stems from the following factors:
1) Mr. Jordan knows how to keep the reader in a constant state of wanting to see what happens next. 2) The side stories do not advance the plot but instead build more.
It seems that people who disliked this book may have been more addicted to it then the die-hard fans, and were disgruntled by their ever-present anticipation for the plot to resolve itself! To this I say, sit back and enjoy Jordan's depth. Either that or reread the stroy. Since you know what's going to happen you might be able to pay attention this time!
Anyway, EotW is incredible. Despite what people say it does stand by itself. However, one is left a the end in such good spirits that he is compelled (almost mercilessly) to continue with the series. The bounds of Jordan's imagination is limitless.
I am on the 5th book now, and all I can say is wow!
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am 9. April 2000
I was in the latter half of my 20's when I found this book. I might have found it sooner, but I'd given up on fantasy years before. This is the book (series) that revitalized fantasy for me.
Eye of the World starts a bit slow. Jordan takes his time introducing his characters and his world. I like that, myself, though others may want the action to get going a bit sooner. Wait it out. 150 pages in you won't be able to put it down.
While it is certainly true that Jordan has started stretching it out some (Path of Daggers is a majour disappointment), the series is still well worth the (considerable) investment of time and energy it requires. This isn't just because Jordan's found a new take on the genre, or because there are few works that rival its scope. The main and best reason to read WoT is that Jordan has created a cast of truly interesting characters that you sincerely care about and want to spend more time with when the book comes to an end. You'll be entranced by the adventures they find themselves in. You'll rave for or rage at the brilliant or boneheaded decisions they make. You'll feel what they feel and worry about whether or not they'll do what you can see they ought to do, if only they'll notice. You'll wonder what will happen to them next when you get to the end of the most recent installment and jones (hard!) for a fix even though you know it'll be months before there's another.
It's true that, as the series progresses, the bulk of the novels increases out of proportion to the amount of adventure in each. Jordan seems to feel it necessary to keep us up-to-date by reminding us a lot of what's gone before. As the series wears on there's a lot that's gone before, so, for those who read the books one after the other, the reminders can get a bit annoying. All I can say is, it beats the alternative - I recently read the second book in the Song of Ice and Fire series and was consistently frustrated by the author's failure to add a single sentence reminding me why the bloody dagger was so significant for half the book. Those single sentences are very useful in WoT, even if, in aggregate, they make each book quite a bit longer.
All things considered, this is one terrific series. Read it.
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am 9. Dezember 2006
Mat, Rand and Perrin are three boys growing up in a small, remote town. All of a sudden, they become the center of a fast-pacing pursuit that drags them to strange and far-away places. Rand's girl-friend refuses to let him go alone. The youths are led by a sinister witch and her companion, a close-mouthed warrior. Their pursuers are "trollocs", horrible, rather orc-like creatures, led by a sombre "Fade" and supported by spying and evil black birds.

During the hunt they face all kinds of typical "Fantasy"-surroundings and dangers. Only after some time abroad they get to understand the real reason for the concern that magic powers of Good and Evil take in them.

The book is fast to read and develops well in action. The characters are credible. At the beginning, though, it seems as if the author had just taken a lot of beasts and creatures out of the "fantasy-closet" and put them together in a breathtaking but rather useless action-movie. This changes towards the end. There are also unique and well-developed ideas in this book, and although it is rather a mixture of Tolkien's "Lord Of The Rings", Williams' "Dragonbone Chair" and some fairy tales, it has an original value to itself that goes beyond "borrowing" ideas of standard fantasy.

The heroes react to their surroundings and change in a very understandable way. Each one of them must find ways to deal with what they are presented. Each one does develop their talents according to their character - and struggles not to loose touch with their friends. This is the real feature of the book and Jordan manages very well in it, in a way better than f.i. Tolkien, because the people of his "Fantasia" are so very everyday human.
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am 7. Januar 2000
Yes, I'm one of the few who disliked this book. I read it a few years ago but stopped just short of finishing it, all the way to page five-hundred and sixty seven. Yep, I had invested that much but could not take it anymore. Recently I tried it again after coming across some more rave reviews, maybe it was me? Did I possibly miss something in this classic? No, I didn't. Jordan's monstrously descriptive writing style was spirit crushing. I knew more about a pair boots than I did about the character who wore them. I'm not saying he's bad at describing inanimate objects, actually he's quite vivid. But ugh it's gets old after 567 pages of it. I guess the positive reviewers here are okay with it. I can't comment on the story because I don't remember what happened. That's because noting did happen. Contrast that with books I read ten years ago that I still remember some details. Also I agree with some others, I recall how the female characters came off as shallow stereotypes. Some will laugh at this comparison, but the first chapters of The Sword of Shannara by Terry Brooks and The Eye are strikingly similar in content. Both have a character/s walking through an ominously silent and chilly woods. In both a hooded and mysteriously cloaked stranger appear on the trail (among other similarities). Here's the difference though. In Brooks book, we find out who the brooding figure is in the FIRST chapter, and it's exciting. I'm not sure, but in Jordans book you probably don't find out who it was until book FIVE. If I'm mistaken, I don't care, this book stunk in plain English. That's plain English, something Robert Jordan doesn't know about.
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