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4.0 von 5 Sternen Überraschend gut
Der 25. Band der Horus Heresy-Reihe nimmt wieder einmal das Format einer Kurzgeschichtensammlung bzw. Anthologie an. Die bisherigen Anthologien der Reihe lassen sich in ihrer Qualität wohl bestenfalls als "durchwachsen" bezeichnen - in der Regel wurden hier ein paar Edelsteine zwischen viel Mittelmäßig- bis Überflüssigem verkauft. Vorweg sei...
Vor 22 Monaten von Von Leipzig veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Ganz ok, aber eigentlich nur ein Lückenfüller
Teil 25 rangiert ganz klar am unteren Ende der Serie. Schlechter war eigentlich nur "Descent of Angels" (Band 8, wenn ich mich recht erinnere...). Die ganze Geschichte um Calth wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, dabei wird der "Untergrundkrieg" nach dem eigentlichen Angriff der Word Bearers behandelt. Dabei trägt das Buch leider nichts...
Vor 8 Monaten von behindyou veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überraschend gut, 9. August 2013
Der 25. Band der Horus Heresy-Reihe nimmt wieder einmal das Format einer Kurzgeschichtensammlung bzw. Anthologie an. Die bisherigen Anthologien der Reihe lassen sich in ihrer Qualität wohl bestenfalls als "durchwachsen" bezeichnen - in der Regel wurden hier ein paar Edelsteine zwischen viel Mittelmäßig- bis Überflüssigem verkauft. Vorweg sei gesagt dass Mark Of Calth mich in dieser Hinsicht positiv überrascht hat: von den insgesamt acht Geschichten haben mir sechs gut bis sehr gut gefallen, nur zwei würde ich als eher schwach bezeichnen. Dazu später mehr.

Was dem Band sichtlich gut tut ist die Tatsache, dass sich alle Geschichten im selben Setting bewegen: Den Nachwehen der in Dan Abnett's "Know No Fear" nachlesbaren Schlacht um Calth. MoC liest sich so fast wie ein Sequel zu besagtem Roman: In allen Geschichten finden sich Verweise auf Charaktere, Orte und Geschehnisse aus dem Vorgängerband, Handlungen werden fortgeführt, aus KNF bekannte Szenen aus der Sicht anderer Figuren erlebt oder Hintergründe und Vorgeschichten erläutert. Auch die Vernetzung der Geschichten untereinander über direkte Handlungs-Verknüpfung oder wiederkehrende Motive fällt positiv auf. So hat man nicht wie in den anderen HH-Anthologien das Gefühl einen Flickenteppich aus Geschichten zu lesen und viel mehr den Eindruck, einer durchgehenden Handlung zu folgen.

Zu den einzelnen Geschichten: Wie gesagt fallen hier fast alle positiv auf - ärgerlich nur, dass die zwei schwächsten auch gleich die ersten sind, die man zu lesen bekommt. Ich persönlich habe die Geschichten nicht in der vorgegebenen Reihenfolge gelesen und konnte einen anfänglichen Motivationsverlust so vermeiden, jedoch könnte ich mir vorstellen dass anderen Lesern so schon gleich zu Beginn die Lust an MoC vergeht. Doch es gilt: durchhalten, denn der Rest ist sein Geld auf jeden Fall wert! Im Nachhinein bereue ich es doch etwas, die Anthologie nicht chronologisch gelesen zu haben, wurden mir so häufig Verknüpfungen der Geschichten untereinander erst später klar. Ohne groß zu spoilern hier meine Meinung im Detail:

1. The Shards Of Erebus von Guy Haley
Die erste Geschichte folgt dem titelgebenden Erzschurken der Reihe bei seinen dunklen Machenschaften im Vorfeld der Schlacht. Hier wird viel Potential verschenkt: eine Pilgerschaft auf den Pfaden des Chaos von einem der mächtigsten und "bösesten" Chaos-Anbeter des Settings hätte ich mir etwas, nun, böser gewünscht. Statt einem düsternen Trip durch die Hölle bleibt die Geschichte ziemlich farblos, viel neues über Erebus oder einen der anderen Word Bearer-Generäle erfahren wir auch nicht. Der Inhalt ist grundsätzlich nicht uninteressant und könnte noch ungeahnte Auswirkungen auf die Reihe als ganzes haben, hätte aber auch in wenigen Sätzen in eine andere Geschichte verbaut werden können. Trotzdem ein guter Beginn der Sammlung, werden hier doch viele der wiederkehrenden Motive des Bandes eingeführt.
3 Sterne

2. Calth That Was von Graham McNeill
Die schwächste Geschichte ist gleichzeitig leider Gottes auch die einzige mit Novellen-Länge: Wo ich die Geschichte um Erebus zwar etwas fad, aber nicht direkt schlecht fand, versagt Calth That Was auf ganzer Linie. Charaktere voller Klischees und ohne Tiefe, teilweise lächerliche Handlungsverläufe und, am allerschlimmsten, schlicht und ergreifend furchtbar langweilig zu lesen. Dabei hatte ich mich durchaus auf ein Wiedersehen mit Ventanus, Selaton & Co gefreut. Einziger Pluspunkt: das Attentat der Kultisten war so simpel wie effektiv, dass man sich fragen muss warum eine solche Taktik nicht öfter angewendet wird. (Klar, weil es eben 40k ist und wir es episch wollen)
1 Stern

3. Dark Heart von Anthony Reynolds
Nach McNeill's Beitrag geht es jedoch stetig bergauf: Dark Heart spielt aus der Sicht von Marduk, dem Protagonisten von Reynolds Dark Apostle-Trilogie. Dass der hier noch recht jung ist wirkt sich erfrischend auf Dialoge und Schreibstil aus, die ganze Geschichte wirkt angenehm schnell und wie aus einem Guß. Der Kampf gegen den Ultramarine bekommt von mir 5 Sterne: so sollen sich Prügeleien unter Space Marines anfühlen, schnell, hart und nicht so einseitig wie man es sonst leider häufig geboten bekommt. Positiv fällt auch die Darstellung Kor Phaerons auf: Er wirkt hier das erste mal in der gesamten Reihe tatsächlich bedrohlich und wie der Schwarze Kardinal, der er sein soll, nicht wie der giftige, inkompetente Alte als der er sonst rüberkommt. Für Fans von Reynolds Dark Apostle-Reihe sicher nochmal ein besonderes Schmankerl.
4 Sterne

4. The Traveller von David Annendale
Eine der beiden Geschichten der Sammlung ohne Space Marines, trotzdem eine er besten. Annendale schafft es, die grundsätzlich vorhersehbare Handlung trotzdem spannend und stellenweise durchaus gruselig zu gestalten. Viel will ich nicht verraten, die Handlung spielt in einer der vielen Höhlen voller ziviler Flüchtlinge, von denen einer plötzlich beginnt, Stimmen aus dem Nichts zu hören. Besonders die Verbindung zu Elementen aus Know No Fear sei hier positiv hervorgehoben.
4 Sterne

5. A Deeper Darkness von Rob Sanders
Space Marines in einer Horror-Geschichte, kann das gut gehen? Ja, kann es. Viele bezeichnen A Deeper Darkness gar als die beste Geschichte des gesamten Bandes - soweit würde ich nicht gehen, allerdings muss man es Sanders lassen dass er es schafft eine Geschichte mit einem in 40k-Literatur leider viel zu selten genutzten Ansatz sehr gut zu verkaufen - vielleicht sollte man die Geschichte im Dunkeln lesen, damit sie richtig wirkt. Auch hier sei nicht viel zur Handlung verraten: Ultramarines wollen das Versteck einer Word Bearer-Truppe ausräuchern - doch kaum angekommen häufen sich die Unstimmigkeiten...
4 Sterne

6. The Underworld War von Aaron Dembski-Bowden
Ich muss gestehen ein kleiner ADB-Fanboy zu sein, so waren meine Erwartungen an seinen Beitrag zur Anthologie auch vergleichsweise hoch. Dieser weiß jedoch nicht zu enttäuschen und liefert eines meiner persönlichen Highlights des Bandes ab. Die Handlung folgt einem Word Bearer auf seiner Wanderung über die verstrahlte Oberfläche des zerstörten Calth. Gepaart wird dies mit Rückblenden, in denen auch wieder bekannte Figuren anderer Romane von ADB ihren Auftritt bekommen. Die Stimmung ist melancholisch, nachdenklich und düster, die Handlung wartet mit einem cleveren Twist auf und der Schreibstil ist gewohnt gut.
5 Sterne

7. Anathame von John French
Laut French das "merkwürdigste, was er je geschrieben hat". Protagonist ist hier nämlich keiner der Schurken oder Helden der finsteren Zukunft des 31. Jahrtausends, sondern das titelgebende Messer. Der Leser folgt diesem und seinen verschiedenen Besitzern durch die Jahrhunderte. Das ganze ist schön eingebunden in Verbindungen zu anderen Romanen. Dem geneigten HH-Leser ist sicher schnell klar, in wessen Händen das Messer als letztes landen wird, dies tut der Geschichte jedoch keinen Abbruch - eine Origin-Story mal anders, vielleicht sogar eine, die entscheidend für den Ausgang der gesamten Häresie werden könnte.
4 Sterne

8. Unmarked von Dan Abnett
Meine persönliche Lieblings-Geschichte des Bandes. Die Handlung knüpft nahtlos an Know No Fear an und folgt Oll Persson und seinem Häuflein Überlebender bei ihrer Reise durch Raum und Zeit. Oll's Vergangenheit steht im Zentrum der Geschichte, und es freut den geneigten Leser immer wieder wenn er reale Schauplätze, Orte historischer Schlachte oder Figuren aus Antike und Fiktion (?) erkennen kann.
Die Einführung der Perpetuals halte ich für eine der interessantesten und erfrischendsten Entwicklungen der Reihe, und die Figur des Oll Persson ist mir in seinen bisher nur zwei Auftritten bereits ans Herz gewachsen: er gibt der Geschichte das nötige Bodenständige (was ich an Abnett's 40k-Werken schätze und das bei den meisten anderen Autoren der Black Library leider häufig auf der Strecke bleibt) das Charaktere und Geschichten brauchen, um glaubhaft zu wirken.
5 Sterne

Fazit: Gerade im Vergleich zu bisherigen Anthologien durchaus gelungenes Werk, dass nach dem zähen Anfang mit einigen wirklich hervorragenden Stücken 40k-Literatur aufwarten kann.
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3.0 von 5 Sternen Ganz ok, aber eigentlich nur ein Lückenfüller, 19. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mark of Calth (The Horus Heresy, Band 25) (Taschenbuch)
Teil 25 rangiert ganz klar am unteren Ende der Serie. Schlechter war eigentlich nur "Descent of Angels" (Band 8, wenn ich mich recht erinnere...). Die ganze Geschichte um Calth wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, dabei wird der "Untergrundkrieg" nach dem eigentlichen Angriff der Word Bearers behandelt. Dabei trägt das Buch leider nichts zum Fortgang der Story bei, auch sonstige Hintergründe entwickeln sich eigentlich nicht weiter.
Textlich natürlich wie alle HH-Bücher gut bis sehr gut, je nach Autor. Natürlich kauft man es wenn man die ganze Reihe sammelt und liest, man hätte sich diese Storys aber auch schenken und stattdessen lieber ein anderes Thema aufgreifen können.

Insgesamt aber doch ok, auch da der Preis reihentypisch völlig in Ordnung geht!
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Häresie breitet sich aus, 15. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein guter Roman der Horus – Häresie.
Wie die meisten seiner Vorgänger, bietet auch dieser Roman Leben blutigen Kampfhandlungen eine Vielzahl sehr relevanter Informationen zum Fall des Imperium. Das Buch ist sehr gut geschrieben und daher sehr schwierig aus der Hand zu legen.
Diese Reihe hatte sich schon immer dadurch ausgezeichnet, dass die relevanten Charaktere sich sehr gut von der Masse abheben und mit ihren jeweiligen Hintergrundinformationen in einer Art präsentiert sind, welche sie beinah lebendig macht. Weiter so.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Durchaus gut, 5. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe alle Teile der Heresy Reihe gelesen und muss sagen, dass dies einer der besseren ist.
Somit hatte ich meinen Spass :)
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Mark of Calth (The Horus Heresy, Band 25)
Mark of Calth (The Horus Heresy, Band 25) von Laurie Goulding (Taschenbuch - 28. Januar 2014)
EUR 9,54
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