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4.0 von 5 Sternen Fereldens Rebellion
Romanadaptionen von Games haben so ihre Probleme. Waren es früher meist zu Romanen verarbeitete Komplettlösungen geht der Trend der letzten Jahre zur Etablierung von Vorgeschichten und Nebenhandlungen, wobei diese manchmal nicht ganz ernst zu nehmen sind, was Elemente wie die Kontinuität angeht. Dragon Ages Tie-ins sind jedoch anders. Lead Writer und damit...
Veröffentlicht am 24. Februar 2011 von Mario Pf.

versus
3.0 von 5 Sternen Dragon Age...
Das Buch fungiert als Vorgeschichte zum ersten Videospiel von BioWare, Dragon Age Origins.
Es ist kein Meisterwerk, aber durchaus angenehm zu lesen. Solide Unterhaltung.
Vor 5 Monaten von Tim Riemann veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fereldens Rebellion, 24. Februar 2011
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Stolen Throne (Dragon Age) (Taschenbuch)
Romanadaptionen von Games haben so ihre Probleme. Waren es früher meist zu Romanen verarbeitete Komplettlösungen geht der Trend der letzten Jahre zur Etablierung von Vorgeschichten und Nebenhandlungen, wobei diese manchmal nicht ganz ernst zu nehmen sind, was Elemente wie die Kontinuität angeht. Dragon Ages Tie-ins sind jedoch anders. Lead Writer und damit Hauptverantwortlicher für die Handlung der Games, David Gaider, hat seine Dragon Age-Romane direkt mit der Spielhandlung verknüpft und zeichnet darin den Aufstand Fereldens gegen die orlaisianische Besatzung nach. Jene Geschichte also, in der König Maric seinen Thron zurückerobert und ein Bürgerlicher namens Loghain zu seinem engsten Vertrauten und Heerführer aufsteigen wird. In Dragon Age 1 ist das zwar längst Vergangenheit, doch so manche Prophezeiung und so mancher Verrat nehmen hier ihren Anfang.

Und alles beginnt mit einem Verrat. Königin Moira, die Anführerin des Widerstands in Ferelden wurde von einem Verräter ermordet. Nur ihr Sohn, Prinz Maric kann den Meuchelmördern noch entkommen und ist nun auf der Flucht vor den Männern des Usurpators. Erst als ihn ein Gesetzloser namens Loghain rettet und in das Lager der Bande seines Vaters bringt sieht Maric wieder so etwas wie Hoffnung, seinen Verfolgern doch noch zu entkommen. Als die Gruppe um Loghains Vater Bane ins Visier von Marics mächtigen Feinden gerät sind der junge Prinz und sein widerwilliger Freund auf sich allein gestellt, um das Hauptlager der Rebellen zu erreichen und den Truppen des Thronräubers entgegenzutreten...

Eine Inhaltsangabe der Handlung von "The Stolen Throne" lässt sich nur schwer geben, denn das Buch ist vor allem wendungsreich. Was mit dem Mord in einem Wald nahe Lothering beginnt wird nicht zum Road Trip zweier sehr unterschiedlicher Männer, die am Ende im Handumdrehen ein unterdrückerisches Besatzungsregime stürzen. David Gaider versteht es jede Seite zu nützen und so ist Marics Eintreffen bei der Rebellenarmee schließlich nur der Beginn der Rebellion, die dann mit einem kurzen Zeitsprung den zweiten großen Abschnitt des Buchs einleitet, in dem Loghain bereits als Offizier erste Erfolge feiern durfte und Maric als Symbol des Widerstandes ins Visier des sinistren Magiers Severan geraten ist. Selbst dieser zweite Abschnitt gerät alles andere als berechenbar und ist typisch für Dragon Age von eskalierenden Spannungen zwischen den Charakteren, sowie weichenstellenden Entscheidungen gezeichnet.

Gaiders Charaktere scheinen zwar auf dem ersten Blick fleischgewordene Klischees zu sein, doch blickt man tiefer hat er sehr starke Persönlichkeiten mit ihren Ecken und Kanten geschaffen. So wird aus Prinz Maric nicht von heute auf morgen ein glorreicher Anführer, vielmehr bleibt er immer ein wenig jener unvernünftige, leicht naive Junge, der mit der ihm abverlangten Verantwortung nur schwer zurande kommt. Doch nicht nur auf Maric gibt sich nicht als große Lichtgestalt, auch sein Freund Loghain ist keinesfalls der immer loyale Sidekick. Vielmehr muss Loghain erkennen dass Maric auf ihn als starken Mann im Hintergrund angewiesen ist. Doch Loghains Loyalität ist zweifelhaft, denn der künftige General ist Maric nicht bloß charakterlich diametral entgegengesetzt, er misst auch ihrer Freundschaft eine andere Bedeutung zu.

Auf der einen Seite zwei alles andere als perfekte Helden, auf der anderen zwei klassische Schurken. Der Thronräuber und Unterdrücker Fereldens, König Meghren ist Maric allerdings insofern ähnlich dass er eigentlich nicht König Fereldens sein will. Nur anders als Maric der einfach die Verantwortung scheut ist Meghren die Provinz einfach zu uninteressant. Lieber wäre er ein Baron am kaiserlichen Hof seiner Heimat geblieben wo er all den Lastern anhängen könnte die orlaisianische Adelige so lieben. Also vertreibt er sich sein erzwungenes Exil im kulturlosen und faden Ferelden mit allerlei Grausamkeiten, ohne dabei jedoch irgendwelche Ambitionen an den Tag zu legen. Ambitionen sind dafür etwas womit Meghrens Berater Severan dienen kann. Der als Magier eigentlich Geächtete sieht in der Jagd auf Prinz Maric und seine Rebellen eine Chance selbst Karriere zu machen. Sein Ziel ist dabei eines Tages Gouverneur von Ferelden zu werden, sollte Kaiser Florian seinen Verwandten Meghren eines Tages aus der besetzten Provinz abziehen. Um sein Ziel zu erreichen sind Severan alle Mittel recht, auch eine elfische Bardin welche er mit dem Auftrag betraut den Rebellenprinzen zu finden, zu verführen und zu töten.

Zusätzliche Spannungen in Prinz Marics Leben bringt noch die Dreiecksbeziehung zwischen ihm, seiner Versprochenen Rowan und Loghain, denn während Maric in seiner künftigen Gattin eher eine gute Freundin sieht, ist ihr Loghain regelrecht verfallen und beneidet seinen Freund um sie, auch weil Loghain wie Rowan wirkliche Kämpfer sind, im Gegensatz zum Aushängeschild Maric. Ein anderes Dragon Age-Merkmal kommt im Roman natürlich ebenfalls zum Tragen, nämlich genau jene beiden Elemente die Dragon Age eine Ab 18-Einstufung eingehandelt haben - Sex und Blut. Doch darin unterscheidet sich Gaiders Werk nicht wirklich von so manchen Thriller-Bestsellern, die in dieser Hinsicht oft noch weit expliziter werden.

Wie schon das Game zeigt sich auch der erste Dragon Age Roman moralisch sehr grau und oft auch düster. Im Gegensatz zu anderen Bioware-Games wie Mass Effect (dessen Lead Writer Mac Walters und Drew Karpyshyn ebenfalls bereits Comics und Bücher verfasst haben) zeichnet sich Dragon Age dadurch aus, dass oft nicht erkennbar ist, ob Charaktere nun gut oder böse sind. Einem solchen schwer einzuordnenden Charakter, der neben Mass Effect 1 auch in Mass Effect 2 eine tragende Rolle einnehmen wird, begegnen die beiden Helden auf ihrer Flucht in der Korcai Wildnis, der Hexe Flemeth. Gastauftritte wie der Flemeths sind allerdings selten. Selbst Arl Rendon Howe und Teryn Cousland, die beide ja gegen die Orlaisianer gekämpft haben scheinen zu fehlen. Dafür ist von einem Arl Byron von Amaranthine (die Residenzstadt der Howes und in Dragon Age: Awakening schließlich im Besitz der Grauen Wächter) die Rede, der sich nach einer schweren Demütigung durch König Meghren schließlich doch dazu durchringen kann zu Marics Rebellen überzulaufen. Im Epilog bekommt man dafür kurz Prinz Cailan zu sehen, dessen späteres Heldentum wohl sehr früh durch die zahllosen Geschichten seines Vaters geprägt wurde.

Der Krieg gegen Orlais Besatzungsheer liegt in Dragon Age 1 schon fast Jahrzehnte zurück und Teryn Loghain ist bereits ein Mann in den mittleren Jahren, dessen Tochter an der Seite des Sohns seines besten Freundes als Königin herrscht. Doch warum Loghain schließlich den heldenhaften König Cailan in der Schlacht sterben lässt und inwieweit das wohl auf seine Abneigung gegen Cailans Vater König Maric zurück geht, verrät "The Stolen Throne". Ebenso wie die latente Abneigung der Bewohner Fereldens gegenüber den Orlaisianern, wie sie in Awakening hin und wieder thematisiert wird (vor allem wenn man seinen Grauen Wächter nicht aus Dragon Age 1 importiert).

Fazit:
Für Fans auf jeden Fall empfehlenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fereldens Rebellion, 24. Februar 2011
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age (Taschenbuch)
Romanadaptionen von Games haben so ihre Probleme. Waren es früher meist zu Romanen verarbeitete Komplettlösungen geht der Trend der letzten Jahre zur Etablierung von Vorgeschichten und Nebenhandlungen, wobei diese manchmal nicht ganz ernst zu nehmen sind, was Elemente wie die Kontinuität angeht. Dragon Ages Tie-ins sind jedoch anders. Lead Writer und damit Hauptverantwortlicher für die Handlung der Games, David Gaider, hat seine Dragon Age-Romane direkt mit der Spielhandlung verknüpft und zeichnet darin den Aufstand Fereldens gegen die orlaisianische Besatzung nach. Jene Geschichte also, in der König Maric seinen Thron zurückerobert und ein Bürgerlicher namens Loghain zu seinem engsten Vertrauten und Heerführer aufsteigen wird. In Dragon Age 1 ist das zwar längst Vergangenheit, doch so manche Prophezeiung und so mancher Verrat nehmen hier ihren Anfang.

Und alles beginnt mit einem Verrat. Königin Moira, die Anführerin des Widerstands in Ferelden wurde von einem Verräter ermordet. Nur ihr Sohn, Prinz Maric kann den Meuchelmördern noch entkommen und ist nun auf der Flucht vor den Männern des Usurpators. Erst als ihn ein Gesetzloser namens Loghain rettet und in das Lager der Bande seines Vaters bringt sieht Maric wieder so etwas wie Hoffnung, seinen Verfolgern doch noch zu entkommen. Als die Gruppe um Loghains Vater Bane ins Visier von Marics mächtigen Feinden gerät sind der junge Prinz und sein widerwilliger Freund auf sich allein gestellt, um das Hauptlager der Rebellen zu erreichen und den Truppen des Thronräubers entgegenzutreten...

Eine Inhaltsangabe der Handlung von "The Stolen Throne" lässt sich nur schwer geben, denn das Buch ist vor allem wendungsreich. Was mit dem Mord in einem Wald nahe Lothering beginnt wird nicht zum Road Trip zweier sehr unterschiedlicher Männer, die am Ende im Handumdrehen ein unterdrückerisches Besatzungsregime stürzen. David Gaider versteht es jede Seite zu nützen und so ist Marics Eintreffen bei der Rebellenarmee schließlich nur der Beginn der Rebellion, die dann mit einem kurzen Zeitsprung den zweiten großen Abschnitt des Buchs einleitet, in dem Loghain bereits als Offizier erste Erfolge feiern durfte und Maric als Symbol des Widerstandes ins Visier des sinistren Magiers Severan geraten ist. Selbst dieser zweite Abschnitt gerät alles andere als berechenbar und ist typisch für Dragon Age von eskalierenden Spannungen zwischen den Charakteren, sowie weichenstellenden Entscheidungen gezeichnet.

Gaiders Charaktere scheinen zwar auf dem ersten Blick fleischgewordene Klischees zu sein, doch blickt man tiefer hat er sehr starke Persönlichkeiten mit ihren Ecken und Kanten geschaffen. So wird aus Prinz Maric nicht von heute auf morgen ein glorreicher Anführer, vielmehr bleibt er immer ein wenig jener unvernünftige, leicht naive Junge, der mit der ihm abverlangten Verantwortung nur schwer zurande kommt. Doch nicht nur auf Maric gibt sich nicht als große Lichtgestalt, auch sein Freund Loghain ist keinesfalls der immer loyale Sidekick. Vielmehr muss Loghain erkennen dass Maric auf ihn als starken Mann im Hintergrund angewiesen ist. Doch Loghains Loyalität ist zweifelhaft, denn der künftige General ist Maric nicht bloß charakterlich diametral entgegengesetzt, er misst auch ihrer Freundschaft eine andere Bedeutung zu.

Auf der einen Seite zwei alles andere als perfekte Helden, auf der anderen zwei klassische Schurken. Der Thronräuber und Unterdrücker Fereldens, König Meghren ist Maric allerdings insofern ähnlich dass er eigentlich nicht König Fereldens sein will. Nur anders als Maric der einfach die Verantwortung scheut ist Meghren die Provinz einfach zu uninteressant. Lieber wäre er ein Baron am kaiserlichen Hof seiner Heimat geblieben wo er all den Lastern anhängen könnte die orlaisianische Adelige so lieben. Also vertreibt er sich sein erzwungenes Exil im kulturlosen und faden Ferelden mit allerlei Grausamkeiten, ohne dabei jedoch irgendwelche Ambitionen an den Tag zu legen. Ambitionen sind dafür etwas womit Meghrens Berater Severan dienen kann. Der als Magier eigentlich Geächtete sieht in der Jagd auf Prinz Maric und seine Rebellen eine Chance selbst Karriere zu machen. Sein Ziel ist dabei eines Tages Gouverneur von Ferelden zu werden, sollte Kaiser Florian seinen Verwandten Meghren eines Tages aus der besetzten Provinz abziehen. Um sein Ziel zu erreichen sind Severan alle Mittel recht, auch eine elfische Bardin welche er mit dem Auftrag betraut den Rebellenprinzen zu finden, zu verführen und zu töten.

Zusätzliche Spannungen in Prinz Marics Leben bringt noch die Dreiecksbeziehung zwischen ihm, seiner Versprochenen Rowan und Loghain, denn während Maric in seiner künftigen Gattin eher eine gute Freundin sieht, ist ihr Loghain regelrecht verfallen und beneidet seinen Freund um sie, auch weil Loghain wie Rowan wirkliche Kämpfer sind, im Gegensatz zum Aushängeschild Maric. Ein anderes Dragon Age-Merkmal kommt im Roman natürlich ebenfalls zum Tragen, nämlich genau jene beiden Elemente die Dragon Age eine Ab 18-Einstufung eingehandelt haben - Sex und Blut. Doch darin unterscheidet sich Gaiders Werk nicht wirklich von so manchen Thriller-Bestsellern, die in dieser Hinsicht oft noch weit expliziter werden.

Wie schon das Game zeigt sich auch der erste Dragon Age Roman moralisch sehr grau und oft auch düster. Im Gegensatz zu anderen Bioware-Games wie Mass Effect (dessen Lead Writer Mac Walters und Drew Karpyshyn ebenfalls bereits Comics und Bücher verfasst haben) zeichnet sich Dragon Age dadurch aus, dass oft nicht erkennbar ist, ob Charaktere nun gut oder böse sind. Einem solchen schwer einzuordnenden Charakter, der neben Mass Effect 1 auch in Mass Effect 2 eine tragende Rolle einnehmen wird, begegnen die beiden Helden auf ihrer Flucht in der Korcai Wildnis, der Hexe Flemeth. Gastauftritte wie der Flemeths sind allerdings selten. Selbst Arl Rendon Howe und Teryn Cousland, die beide ja gegen die Orlaisianer gekämpft haben scheinen zu fehlen. Dafür ist von einem Arl Byron von Amaranthine (die Residenzstadt der Howes und in Dragon Age: Awakening schließlich im Besitz der Grauen Wächter) die Rede, der sich nach einer schweren Demütigung durch König Meghren schließlich doch dazu durchringen kann zu Marics Rebellen überzulaufen. Im Epilog bekommt man dafür kurz Prinz Cailan zu sehen, dessen späteres Heldentum wohl sehr früh durch die zahllosen Geschichten seines Vaters geprägt wurde.

Der Krieg gegen Orlais Besatzungsheer liegt in Dragon Age 1 schon fast Jahrzehnte zurück und Teryn Loghain ist bereits ein Mann in den mittleren Jahren, dessen Tochter an der Seite des Sohns seines besten Freundes als Königin herrscht. Doch warum Loghain schließlich den heldenhaften König Cailan in der Schlacht sterben lässt und inwieweit das wohl auf seine Abneigung gegen Cailans Vater König Maric zurück geht, verrät "The Stolen Throne". Ebenso wie die latente Abneigung der Bewohner Fereldens gegenüber den Orlaisianern, wie sie in Awakening hin und wieder thematisiert wird (vor allem wenn man seinen Grauen Wächter nicht aus Dragon Age 1 importiert).

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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echtes Erlebnis, 22. September 2009
Rezension bezieht sich auf: The Stolen Throne (Dragon Age) (Taschenbuch)
Eines vorneweg, David Gaider, der Autor dieses Buches, kann schreiben und zwar nicht nur Dialogzeilen für Videospiele sondern durchaus auch Romane, wie das vorliegende Buch beweist.

Sicherlich stellt die Handlung des Romans das Fantasy-Genre nicht auf den Kopf, seine großen Stärken liegen aber auch woanders.

Einerseits in der Beschreibung der Welt von Dragon Age, die einem aus einer Vielzahl von Perspektiven nahe gebracht wird. Bereits in den ersten paar Kapiteln lernt man allerhand interessanter Personen und Schauplätze kennen.

Zum anderen, die (vier) Hauptfiguren, die wir im Verlauf der Geschichte kennen lernen. Hier zeigt sich das wahre Talent des Autors. Beweggründe und persönliche Motivation werden nicht einfach erwähnt, sondern durch den Leser hautnah miterlebt, was ein tiefes Verständnis der einzelnen Charaktere und ihren komplexen Beziehungen zueinander ermöglicht.
Erst dadurch kann sich die Geschichte in all ihrer Faszination und Tragik entfalten.

All das hat The Stolen Throne für mich zu einem echten Erlebnis gemacht. Ein Buch, das mich stärker berührt hat als irgendein anderes in letzter Zeit.
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3.0 von 5 Sternen Dragon Age..., 11. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch fungiert als Vorgeschichte zum ersten Videospiel von BioWare, Dragon Age Origins.
Es ist kein Meisterwerk, aber durchaus angenehm zu lesen. Solide Unterhaltung.
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4.0 von 5 Sternen Interessante Vorgeschichte, 6. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age (Taschenbuch)
Interessante und insgesamt gut geschriebene Vorgeschichte zu Dragon Age: Origins. Manche Wendungen sind allerdings etwas schwer nachzuvollziehen bzw. unglaubwürdig. Als Hintergrundbuch zum Spiel aber ein netter Zeitvertreib bis Inquisition endlich rauskommt
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5.0 von 5 Sternen Wer sind eigentlich Maric und Loghain?, 6. Mai 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In dem Buch gibt David Gaider einen Einblick in die Persönlichkeiten Maric und Loghain ebenso wie Arl Eamon und Bann Teagan's Schwester Rowan. Eine interessante Vorgeschichte zur DA Spiele-Reihe, aber hauptsächlich interessant für die Spieler von DA:O.

Während Loghain ungefähr dem entspricht, was ich erwartet hatte, hat Maric mich stark überrascht. Irgendwie erweckte DA:O einen anderen Eindruck fon Cailan's und Alistair's Vater.

Aber lest selbst. Es lohnt sich :)
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solider Lesespaß, hauptsächlich für Fans, 14. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: The Stolen Throne (Dragon Age) (Taschenbuch)
The Stolen Throne ist sicherlich kein Meisterwerk, aber ein netter Lesespaß für Zwischendurch. Die Charaktere sind sympathisch, die Handlung einfach, aber gut umgesetzt. Vor allem wenn man die Welt von Dragon Age mag bzw. näher kennenlernen will, ist man hier gut bedient.
Einziger Punkt, der mich wirklich etwas gestört hat: Auch wenn Romanzen hier nicht im Vordergrund stehen (sollen), so wirken diese doch zu "angehängt" und unglaubwürdig.
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Durchaus lesenswert., 26. April 2009
Rezension bezieht sich auf: The Stolen Throne (Dragon Age) (Taschenbuch)
Ich habe mir das Buch vor allem geholt, weil ich das Spiel wirklich sehnsüchtig erwarte und die Anspannung etwas abmildern wollte.
Was finde ich gut?
Das Buch liest sich flüssig und interessant (für jemanden der Englisch kann -zumindest war das mein Eindruck.)
Ein kurzer Überblick: Im Reich Ferelden, eine Art Mittelalterliche Fantasywelt, in der die beherrschende Rasse die Menschen sind, (Elfen werden unterdrückt), herrscht eine Fremdländische Macht. Die -vom Thron vertriebene- Herrscherfamilie kämpft dagegen mit einer Rebellenarmee an. Durch Verrat muss der (legitime) Herrschersohn fliehen. Auf der Flucht trifft er auf den ersten von vier Gefährten, mit denen er weitere Abenteuer besteht...

Was finde ich nicht gut? Teilweise fehlen einige Punkte, die in den Spielbeschreibungen vorkommen, im Buch. Auch finde ich es irgendwie zu kurz, es hat zwar (exakt) 400 Seiten, doch die habe ich an einem Tag weggelesen und war enttäuscht, dass es nicht mehr zu lesen gab.
Ausserdem hatte ich das Gefühl, als habe der Autor an einer gewissen Stelle keine Lust mehr gehabt und die Geschichte dann einfach abgekürzt hätte.
Das Ende ist etwas schwer verdaulich, einige andere nennen diese Sparte "Dark Fantasy", vielleicht passt das ja da hinein...

Kann ich das Buch empfehlen? Mir hat es gefallen, deshalb ja, aber ich denke, dass es auch nicht jedermans Sache ist...
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erstaunlich gut, 22. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: The Stolen Throne (Dragon Age) (Taschenbuch)
Gaiders Buch ist inhaltlich wirklich gut für ein Video-Spiel-Beiprodukt. Sicher, viele der Elemente sind nicht neu. Den Aufstieg vom ungelenken Jungen zum König hat man schon hundertmal und mehr gesehen. Die unglückliche Dreiecksgeschichte zwischen König, Königin und Ritter ist eine sehr starke Anleihe bei König Artus. Und unterdrückte Fantasy-Minderheiten gabs schon bei Sapkowsky (The Witcher). Trotzdem schafft es das Buch, diesen Elementen nochmal etwas hinzuzufügen, sie auf eine neue Art zu mischen. Da stört nicht einmal, dass größere Zeitabschnitte einfach mal übersprungen werden oder die Bedrohung aus dem Untergrund nur unzureichend beschrieben wird. Was zählt ist, dass man die Atmosphäre einer neuen Welt spürt und bis zum Ende dranbleibt.

Was Dialoge und den Stil angeht: Natürlich ist Gaider kein Goethe. Oder auch kein Tolkien. Aber so grottentief schlecht wie andere Rezensionen sie machen sind die Dialoge nicht. Gaider schreibt nicht wie ein Profi, das ist wahr. Aber lesbar ist es auf jeden Fall und unterhaltsam auch.

Das Buch ist für jene interessant, die auch Dragon Age: Origins spielen möchten. Schließlich ist es komplett auf das Spiel abgestimmt. Andere Fantasy-Fans werden aber sicherlich auch ihren Spaß haben, wenn sie Stolen Throne lesen. Und vielleicht sogar Lust bekommen, auch Dragon Age auszuprobieren.
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6 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Satz mit X, 27. März 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Stolen Throne (Dragon Age) (Taschenbuch)
Die eigentliche Geschichte um einen Prinzen, dessen Thron von Invasoren gestohlen (daher auch der Titel) wurde ist zwar stets vorhersehbar und bricht nur selten aus bekannten Konventionen aus, trotzdem bleibt das Buch bis zum Ende unterhaltsam. Man merkt aber leider, das Gaider nicht besonders erfahren im verfassen von Romanen ist, die Charaktere sind sehr schlecht ausgearbeitet und brechen eigentlich nie aus ihrem Schablonendasein aus: ein etwas trotteliger und unerfahrener Prinz, der langsam zum Mann heranwächst, eine taffe Kriegerin, ein geheimnisvoller und stiller Bogenschütze (hat da jemand Legolas gesagt?), stets treue und ergebene Untertanten und eine Spionin, die sich letzten Endes doch in den Helden verliebt. Von Dark Fantasy kann übrigens nicht wirklich die Rede sein, das ganze Buch strotz nur so vor (konstruierten) humoristischen Szenen, ständig grinst jemand oder macht einen Spaß. Überhaupt hat man leider oftmals das Gefühl das Gespräch von einigen Halbstarken in der Mittagspause mitzuverfolgen ' teilweise sind die Dialoge eine komplette Katastrophe. Herausragendes Beispiel ist hier ein Streitgespräch darüber, ob man sich einer Schlacht stellen oder lieber fliehen sollte. Ich rate von einem Kauf ab und hoffe inständig, dass man Herrn Gaider unter keinen Umständen freie Hand bei der Dialoggestaltung des Videospiels gibt.
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Dragon Age
Dragon Age von David Gaider (Taschenbuch - 1. März 2010)
EUR 8,95
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