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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen49
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am 14. Mai 2014
Zuerst eine Warnung: Lesen Sie dieses Buch NICHT, wenn Ihnen eine Deadline droht, sie zügig Ihre Wohnung aufräumen wollen, oder langweilige Behördenbriefe geschrieben werden wollen. Sie werden sonst - so wie ich - lesend zwei Nachmittage vertrödeln, während rund um Sie das Chaos wächst und Ihre Arbeit ungetan bleibt.
"The Girl with the Dragon Tattoo" ist einer der besten Krimis, der mir in der letzten Jahren untergekommen ist. Er lebt ganz stark von der unkonventionellen Hauptperson, Lisa Salander. Schwedische Krimis brauchen ja immer mindestens einen leicht seltsamen Ermittler, und in diesem Fall ist das Salander. Sie ist das unbestechliche, verletzliche, zutiefst logisch agierende und praktisch denkende Herz des Krimis, und sie bleibt glaubhaft und eine große Sympathieträgerin, egal, was sie anstellt.
Der zweite Bonuspunkt ist die Vielschichtigkeit - das beginnt bei der Handlung (das Buch beginnt als Wirtschaftskrimi und mäandert dann durch Familiengeschichte und Mordfälle, die Erlebnisse der beiden Detektive laufen lange Zeit ohne viele Berührungspunkte nebeneinander her, unser Held besticht durch ein verwickeltes Privatleben, usw.) und geht bis hin zu den moralischen Dilemmata, vor die man sich als Leser gestellt sieht. Dürfen dunkle Taten der Toten aus Rücksichtnahme auf die Lebenden vertuscht werden? Ist der Mensch frei in seinen Handlungen, hat jeder immer die Wahl? Wie gewaltsam darf man gegen Gewalt vorgehen? Das sind Fragen, vor die der Roman seine Leser stellt.
Als besonders netten Bonus empfand ich die Verneigungen vor dem Genre - unser Held liest ständig Krimis, und das ganze Set-up des Kriminalfalles ist eine Verbeugung an klassische englische Landhauskrimis - mit einer jungen, abgeklärten, tätowierten Miss Marple und einem liebenswerten Mr. Stringer.

PS: Wie andere schon bemerkt haben, sind die letzten 90 Seiten weniger brilliant als die ersten 450. Aber, das könnte den Leser nun wieder trösten, kann man dadurch das Buch schneller aus der Hand legen und so schneller Chaos beseitigen und Behördenbriefe schreiben....
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am 14. Januar 2008
This is my first Larsson mystery and not my last. He's as sociologically interesting as Mankell and Indridasen, far more byzantine but less dark. I thought I knew the killer and where the body went half way through but was only close, as in horseshoes. Also, the hero is (compared with Kurt Wallander) in good shape athletically and is not deprived of appropriate sexual company. The weakness of the story is that the too-perfect feats of the anorexic, sociopathic super-woman are too often not at all believable, but this doesn't kill the effect, the book is a very good mystery. The ending has similarities with a modern Swedish fairy tale, 'När Maanen gick förbi' by Alfredson and Aahlin. Unfortunately, we cannot ask the author if he read that tale, he died young of a massive heart attack in 2004 after a life of work as an anti-racism, anti-fascism expert. the latter topic appears in this mystery.

This review is based on the Norwegian translation 'Menn som hater Kvinner'. The English title should have been "Men who hate women'.
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HALL OF FAMETOP 100 REZENSENTam 11. Oktober 2015
Im Gegensatz zu den zwei weiteren Larsson-Bänden, in denen die Handlung schon etwas ins Bizarre abdriftet (meiner Meinung nach), wenn Lisbeth plötzlich zu einer Art "Superwoman" wird und natürlich Nazis und der KGB mitmischen (was schon irgendwie an alte Bond-Filme erinnert), ist dieser erste Band über weite Teile einfach ein guter Thriller um ein Familiengeheimnis eines reichen, einflussreichen Clans, der quasi über eine ganze Gegend herrscht und dessen männliche Mitglieder lange so ziemlich alles tun konnten, was sie wollten. Doch dann verschwand eines Tages eine Tochter der Vangers, was ihrem Onkel keine Ruhe lässt.
Es ist sehr spannend zu lesen, wie Michael, der offiziell ein Buch über die Familie schreibt (das ist der Auftrag, dem ihm Vanger als Deckung gab), mehr und mehr über die Vergangenheit ans Licht bringt und dabei schließlich in Lebensgefahr gerät. Lisbeth ist hier eingangs noch recht überzeugend als eine schwierige junge Frau mit einer Inselbegabung für Computertechnik und einem schweren persönlichen Schicksal geschildert. Auch ihre Beziehung zu Michael ist glaubhaft.
Das Ende steht leider irgendwie verquer zum Roman, wenn die eigentliche Handlung schon abgeschlossen ist und man noch einige Seiten bekommt, auf denen sich Michael und Lisbeth plötzlich wie in einem B-Movie benehmen, um sich an einem Industriellen zu rächen, der Michael in Verruf gebracht hatte.
Achtung - Kleiner Spoiler: dass sich Lisbeth am Ende die ergaunerten Milliarden einfach einsackt, macht den Charakter (für mich zumindest) schließlich unnötig unsympathisch.
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am 8. Februar 2009
It's a simple enough calculation: I award the full 5 stars to the first 464 pages of this paperback, which was, up to this point, unputdownable - I finished the whole book in one feverish weekend. Those 464 pages describe Blomkivist's search for the truth about a possible killing 40 years ago, and it's among the best I've ever read in crime fiction. The riddle is exquisitely solved after page 464 and is what all the praise you can read here is all about.
But can you forget the incredibly tedious 91 last pages that equal 1 star? Blomkvist wants to have his revenge after being innocently sent to prison for libel. And boy, isn't that just the most boring bit of financial-political-business-thriller you can imagine? Well, the average is 3 stars - but I put down the book feeling rather cool after the fever lay 91 pages in the past.
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TOP 1000 REZENSENTam 5. November 2015
Ich habe die Milleniums Trilogie+Buch 4 jetzt bereits auf Deutsch durchgelesen und war aber nach dem Vierten Teil wieder so in Stimmung, dass ich dieses Buch hier auf dem Kindle angefangen habe. Klar, habe ich bereits gelesen, aber nicht auf Englisch. Der erste Teil der Reihe ist eine wahre Offenbarung in englischer Sprache!

Ich kann nur jedem empfehlen, dieses Buch zu lesen. Wenn du die Fähigkeiten dazu besitzt und Spaß an einem tollen, wirklich guten Skandinavien/ Schweden-Thriller hast, lies dieses Buch! Das Buch auf Englisch setzt dem ganzen nochmal eine Spitze drauf, es ist unglaublich tiefgründig und spannend. Die Charaktere erhalten nochmal eine Schippe mehr Charakter und Flair, das Buch ist klasse und schon so alt!

Diese Version hier gab es mal kostenlos auf Amazon.de und dann musste ich natürlich gleich zuschlagen. Prima!
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TOP 500 REZENSENTam 26. November 2008
To me, this book is the most unexpected page-turning thriller I've read in some time. I couldn't wait for the next surprise.

I was reminded of first reading the early Ian Fleming books about James Bond, feeling like I'd entered a fascinating new world that I never had never dreamed of. But Stieg Larsson's writing is much better than Fleming's and these characters are more nuanced in their unusual characteristics.

The book defies normal novel categories. There are such a major story lines about both the hero and heroine that the novel would be more than adequate just developing those ideas. The mystery of a young woman's disappearance is more than adequate to sustain the interest of anyone who likes books about amateur detectives. In the background, there are dark secrets about a not-so-desirable family that would intrigue anyone who likes to read family sagas. What's remarkable is that these threads are very neatly combined so that you get a lot of story for your time, money, and reading pleasure.

Investigative journalist Mikael Blomkvist has a problem: He's written something that he can't prove and has been sued for criminal libel. His blunder costs him his savings, his reputation, and his freedom while threatening the survival of his publication. How will he and the magazine recover?

Lisbeth Salander wants her freedom and finds it hard to win. Although she's tremendously talented, her past holds secrets that pin her down much as Gulliver was by the tiny ropes of the Lilliputians.

Henrik Vanger wants to find out what happened to his grand niece, Harriet Vanger, who disappeared while an accident was being handled near her home. Can he persuade Blomkvist to help him?

There has been a search going on for Harriet Vanger for over forty years. What have they been overlooking?

What skeletons are hiding in the pro-Nazi closets of the older generation of the Vanger family? How do these skeletons affect the present?

You'll probably never meet a more unlikely detection team than Blomkvist and Salander. The unusual chemistry and motivation behind their joint efforts directs the story into many unexpected and interesting directions.

Stieg Larsson gives as much attention to his characters and their development as most mystery novelists do to their plots. As a result, you can relate to these characters quite well . . . as though you had already read ten books in which they interacted. He also takes the time to make these characters as unique as real people are, making them more vivid and rewarding to contemplate than the two-dimensional cutouts that serve as "characters" in most mystery novels.

His plot is also very fine: He usually doesn't telegraph what's coming next. People act as unpredictably as they do in real life . . . making the plot messy . . . as real life is messy.

I was delighted to learn that although Mr. Larsson has died that there are two more books coming. I can hardly wait!
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am 14. April 2011
Die Vorteile positiv eingesetzter krimineller Energie

Der Wirtschaftsjournalist Mikael Blomkwist hat sich mächtig verkalkuliert: Im Artikel eines Wirtschaftsjournals hat er sich mit dem Großindustriellen Wennerström angelegt und anschließend einen Unterlassungsprozess mit Pauken und Trompeten verloren.

Da kommt es ihm gar nicht ungelegen, dass ein wohlhabender Pensionär seine privaten Dienste in Anspruch nehmen möchte: Henrik, der ehemalige Leiter des Wirtschaftsimperiums Vanger ist auf der Suche nach seiner seit über 30 Jahren verschwundenen Nichte, und der zwangsbeurlaubte Journalist soll ihm bei der Aufklärung des Falls behilflich sein.

Was zunächst wie ein unübersichtliches Mosaik aus Namen, Zahlen und Fakten anmutet, entwickelt sich peu à peu zum komplexen und hochspannenden Thriller, in welchem der unerschütterliche Hobbyermittler mehr als einmal um sein Leben fürchten muss.

Im ersten Teil der Trilogie schafft es der - leider bereits verstorbene - Autor, einen unspektakulären und lange verjährten Ermittlungsfall in einen brisanten und hochaktuellen Krimi zu verwandeln. Die Komplexität und Zwielichtigkeit seiner Charaktere tragen zur abwechslungsreichen Handlung bei.
Vor allem die äußerst unkonventionelle und erfindungsreiche Co- Ermittlerin Lisbeth Salander lässt den Leser in unerwartete gesellschaftliche Abgründe blicken.
Durch die Anwendung positiv eingesetzter krimineller Energie ist sie jedoch in der Lage, entscheidende Erkenntnisse zur Lösung des Falls beizutragen. Obendrein verhilft sie dem angeschlagenen Journalisten auch noch zu einem überraschenden Comeback.
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am 26. November 2014
I have read this book twice now and it still fascinates me like few other stories I've read. The style of writing is perfect--giving all necessary details without getting tedious. The story itself is almost unbelievable and yet very plausible, which makes it captivating for that exact reason. I'd recommend it to anyone who doesn't live in the illusion that our society is anywhere near perfect and who has the guts to find out what kind of things are going on in our world, as this book--even though the storyline is fiction, is not far from the truth at all.
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am 15. Juni 2014
In einem simplen Englisch wird man in den Bann der Geschichte gezogen. Sehr angenehm zu lesen, unbekannte Vokabel sind nur selten nachzuschlagen, was dem Lesefluss sehr förderlich ist.

Leider habe ich den Film mit Daniel Craig schon vor dem Lesen gesehen, dennoch war es des Lesens wert, da es auch einen humoristischen Unterton hat und um so manches Detail reicher ist als der Hollywoodfilm. Die Geschichte ist, was ich mich erinnern kann, nicht vom Film abweichend(der Roman diente als Vorlage für den Film).
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am 29. März 2012
Mann, war ich auf die Millenium-Trilogie gespannt! Laut Werbung und abgedruckten press clippings würde mich ein völlig neues, atemberaubendes, noch nie dagewesenes Leseerlebnis erwarten, das die Massstäbe in Bezug auf Erzählstil auf ein völlig neues Niveau erhebt. Soweit zur Vorfreude.

Tatsächlich ist die Story milde spannend - es gibt Prickelnderes, aber auch Langweiligeres - wirklich schlimm fand ich, dass Herr Larsson jede winzige Einzelheit bis ins Kleinste auslatscht und einfach nicht in die Gänge kommt. Das Buch liest sich wie ein Bericht und ist von der Feinheit der Raumgestaltung, in der Kunst des Weglassens oder Verdichtens oder auch im Spiel mit Unbestimmtheitsstellen vom Standard ordentlicher Romane weit entfernt. Dass Kritiker bei diesem Stil von Niveau-Anhebung sprechen ist erstens schlicht daneben und schiebt zweitens dieselben Kritiker in jenes Lager, welches der Protagonist Blomqvist bei seinen Wirtschaftsjounalisten-Kollegen als mangelhaft kritisch anprangert.

Weiterhin ungelungen finde ich das Lektorat. Was die Leute in diesem Buch Kaffee kochen und trinken ist schon sensationell. So wird der Protagonist nachts wach, steht auf, kocht Kaffee und legt sich dann wieder ins Bett (ohne den Kaffee zu trinken). Ich weiß nicht, wenn ich nachts wach werde, gehe ich höchstens mal für kleine "Königstiger". Kaffee kochen scheint mir sehr unkonventionell und wenig glaubhaft. Vielleicht widersprechen mir hier aber auch einige Leser. Ein rigideres Lektorat hätte solche Schwachstellen herausnehmen und das Buch auch sonst deutlich straffen können.

Fazit: Kann man lesen, den Hype rechtfertigt das Machwerk meiner Meinung nach aber nicht
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