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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 27. Februar 2014
Luminaries spielt in Neuseeland zur Zeit des Goldrausches dort. Walter Moody geht nichts ahnend in die Lounge seines Hotels und trifft dort auf 12 Männer, die sich versammelt haben, um sich über einen mysteriösen Todesfall und das Verschwinden eines Mannes auszutauschen.
Das erste Drittel des Buches beeinhalten die Erzählungen dieser Männer, die sich erst langsam zu einem großen Ganzen fügen. Aber auch wenn die Geschichte quasi "in Echtzeit" spielt, unterbrechen Rückblendungen und Einschübe immer wieder die Geschichte. Das passt als Stilmittel und erinnert vom Effekt her an die Lost-Serie oder Pulp Fiction. Inhaltlich bietet das Buch aber eher eine Agatha-Christie-mässige Whodunnit-Geschichte mit vielen Vernetzungen (und leider einem kleinen Ausflug ins Mystery-Genre). Wer gerne mitdenkt und miträt kommt hier voll auf seine Kosten, auch wenn die vielen Informationen einen etwas erschlagen. Allerdings muss gesagt werden, das Catton einen sehr ausschweifigen Stil pflegt (eben erwähnter Moody braucht 5 Seiten um den Raum zu durchqueren und sich hinzusetzen) und daher braucht man hier und da einen etwas längeren Atem. In meinen Augen ist die Geschichte aber so rund und lesenswert, dass ich dennoch getrost 5 Sterne geben kann!
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am 27. Juni 2014
Bei meinem letzten Besuch in England bin ich im Geschäft auf dieses Buch der Neuseeländerin Eleanor Catton gestoßen. Der Titel und das dortige Titelbild zogen mich magisch an und so wurde es direkt für meinen Rückflug eingekauft und in die Tasche gesteckt.
Obwohl es sich um eine zeitgenössische Autorin handelt, sind ihr Schreibstil und Figuren doch im 19. Jahrhundert anzusiedeln. Mir fiel es deshalb zunächst schwer in die Geschichte reinzufinden. Der Aufbau erinnerte mich an Dickens und Austen. Doch nachdem ich die ersten Kapitel gelesen und mich in den Stil eingefunden habe, fand ich es irgendwie total passend - der Redefluss, die Geschichten in der Geschichte, die vielen Verwicklungen und Twists...
Ich sah mich am Ende des ersten Monats selbst in die Rolle des Walter Moodys versetzt, wollte ich doch auch als unparteiische Instanz alle Information aufsammeln und die Puzzleteile zusammenfügen. Es machte richtig Spaß mich detektivisch zu betätigen und mit jedem nächsten Kapitel, Erzählwechsel und vielleicht unwichtig erscheinendem Gespräch das große Mysterium aufzudecken.
Dass sich das ganze dann noch mit den Mondphasen und Planetenkonstellationen beschäftigt, war für mich für lange zeit unnötig. Erst spät begriff ich die Genialität, die dahintersteckt.
Wer also auch Lust auf detektivische Arbeit hat und gerne Geschichten im Stil von Dickens, Christie u.ä. liest, der wird hier volla uf seine Kosten kommen.
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am 13. Dezember 2013
Covering only a few weeks of New Zealand gold rush the author develops an intricate story that is in the beginning no easy read as it starts in the middle and then describes what was before and what came next. One can read it as a crime story (murder and attempted murder, smuggling, drug trafficing and black mailing) as historic novel - very well researched - and as a story of a special love. I enjoyed every bit of it but 700 plus pages require time and the willingness to follow the author through her meandring tale.
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am 28. Oktober 2014
Ich habe The Luminaries im Urlaub gelesen, und ich kann nur sagen, dass es ein ausgesprochen positiver Beitrag zu meinen Ferien war!
Ein Schmöker bombenvoll mit herrlichen spannenden, witzigen, traurigen, beschaulichen Geschichten. Die Hauptgeschichte ist genial konstruiert und alle Fäden werden verfolgt, nichts verläuft im Sand.
Die Sprache ist anspruchsvoll und ein gutes Wörterbuch zur Hand zu haben, ist kein überflüssiger Luxus!
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am 14. Dezember 2015
Eleanor Catton ist die Puppenspielerin von Hokitika. In konzentrischen Kreisen tanzen durch mehrere hundert Seiten Detektivgeschichte ein Reeder, ein Tinkturmischer, ein Zeitungsfritze, ein Goldminenbesitzer und gleichzeitig Zuhälter, ein Banker, ein Hotelier, ein Regierungsangestellter, ein Kaufmann, ein Geistlicher, ein Kupfergräber, ein Goldgräber, ein Opiumhändler und ein Joker, d.i. ein Neuankömmling.

19. Jahrhundert, Goldgräberzeit. Man sucht sein Glück in der Neuen Welt. Doch die Greenhorns merken schnell, dass nicht alles Gold ist, was glänzt und man leicht auf die Nase fallen kann oder eins auf dieselbe drauf bekommt.

Die englische Krone hat sowohl ihr Rechtssystem wie auch ihre peinlichen Rassenvorurteile exportiert, so herrschen neben Recht und Gesetz auch Willkür und Großmannsucht. Die Puppen tanzen um das Goldene Kalb, also den Schatz, um Huren, um Liebe, um Alkhohol, Opium, Macht und um einen verschwundenen Koffer. Tarrotkarten werden befragt und eine Séance soll einen verschwundenen Mann zum Vorschein bringen.

Erstaunlicherweise hat Eleanor Catton die Fäden der Marionetten fest in der Hand und verwirrt sich auch auf Hunderten von Seiten nicht. Der Leser muss allerdings höllisch acht geben, dass er sich nicht verfängt im komplizierten Gefüge. Nur tröpfchenweise sickert die Wahrheit durch. Doch Wahrheit scheint eine Sache der Perspektive. Und nicht alles, was zwischen Himmel und Erde geschieht, scheint begreifbar.

Dass die Autorin ihren Haupt- und Nebenfiguren den zwölf Sternbildern und den Planeten und deren veränderlichen Konstellation am Himmel gleichsetzt und außerdem die Goldgräberatmosphäre der Neuen Welt aufleben lässt, ist ganz großes Kino! Deshalb hat sie mit 'The Luminaries/Die Gestirne' auch den Man Booker Prize 2013 abgeräumt.

Dieses Buch ist Kunst, auch wenn es sich 'nur' um eine Detektivgeschichte handelt. Aber das letzte Bildchen scheint verwackelt, die Planeten haben ihre Laufbahn eben nicht ganz vollendet, der Schluss schwächelt und passt nicht zum geschliffenen Rest. Kann auch sein, es ist zu guter letzt Sternennebel aufgezogen. Wer weiß das schon?

Fazit: Auch sprachlich von der ersten bis zur letzten Seite auf hohem Niveau ist 'The Luminaries, übersetzt 'Die Gestirne' eine phantastische Leistung einer jungen Autorin, die Bewunderung abnötigt. Kompliment an Eleanor Catton, die Puppenspielerin von Hokitika.
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am 1. Dezember 2014
‘The Luminaries’ by Eleanor Catton is a demanding novel due to its volume, but a book whose quality certainly deserves your time.

With its more than 800 pages, ‘The Luminaries’ is the longest novel that had won ‘Man Booker Prize’ in its long history, what author achieved few days ago.

Its story begins when a young man named Walter Moody comes by ship to gold mining town in New Zealand.
When he will stay to the nearest hotel to the quay, he will come to a meeting of twelve local men who had met due to the mystery and some even illegal incidents that happened in their town.
Two weeks before, in one night known hermit and drunk died in a shack that overlooks the town, young man who became rich in gold mine disappeared and ship's captain of bad reputation cancelled all of his business.
Known prostitute was arrested, due to her connection to all three of them...

Each of them twelve will tell his story about these events to Walter and this is how the story will proceed, while reader will find out what brought each of these men to this gathering.
Walter will also tell his story, that will eventually show also related to the other stories, although at first it doesn't seem so...

A novel is divided into twelve chapters, one a bit smaller in its length to the previous, after some time had passed between them, explaining a bit more meeting that happened in first chapter.

It is evident that in novel construction author deliberately used a lot of numerology, astrology and symbolism in the way that when reader will finish 12th chapter she/he will be again at the novel beginning, and what was then a bit less unclear will now be fully understandable.
The novel is written in somehow 19th century writing style that is the time when the described events took place, and this was a good choice for author making whole story more convincing due to its above-mentioned connection with astrology and numerology.

And although is hard to tell anything about its plot and in same time not spoiling the adventure of discovering for each reader her/himself, I can only say that its story is bent, and enables reader that with each new chapter to find some new information that will explain something from the past or maybe drag us in the wrong direction.

At the end when all the events will be explained we will realize that both our and novel characters assumption were probably wrong, and its end will be more or less surprise for most of readers.
Good or bad, I will leave that for each reader to decide, but this is a book that, although demanding, due to its quality is worth of your time.
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am 17. August 2014
Wow. Der Roman der Neuseeländerin Catton lässt mich sprachlos zurück. 800 Seiten vollgepackt mit einem ganzen Universum. Die Handlung spielt in einer neuseeländischen Goldgräberstadt um das Jahr 1866, ist Geschichtsroman, Gesellschaftsroman, und Krimi in einem. Alles geschrieben in einem Englisch, das direkt aus der Zeit zu stammen scheint. Chapeau, Catton wurde völlig zu recht mit dem Bookerpreis ausgezeichnet. Und das alles mit noch nicht einmal 30 Jahren.

Das beste Buch, dass ich seit langem gelesen habe? Ja, wenn, wenn, wenn, es da nicht zwei Kleinigkeiten gäbe, die mich richtig geärgert hat. Mit Sicherheit bin ich zu pedantisch (und zu angetan von dem Buch), aber Catton hat es an zwei Stellen nicht geschafft, eine halbwegs logische Erklärung für die Ereignisse zu finden. Eine der beiden Stellen ist ziemlich an den Haaren herbeigezogen, gut, ok, aber eine andere wichtige Handlung findet überhaupt keine Erklärung - ausser einer übersinnlichen. (Ohne Spoiler hier nicht zu erklären.). Catton findet es auch schwer, einen Schluss zu finden, das Buch plätschert gegen Ende etwas dahin und hört dann mehr oder weniger zufällig auf. Aber einen Punkt deswegen weniger zu geben - bei 800 Seiten mit extrem dichter Handlung und wunderschöner Sprache - wäre dann doch übertrieben. Das Buch ist richtig gut, eines, das man in 10 oder 20 Jahren noch lesen wird.
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am 24. Januar 2015
Ich habe "The Luminaries" vor einer Neuseeland-Reise auf den Kindle geladen, um meine Sprachkenntnisse aufzufrischen - normalerweise lese und spreche ich englisch nicht auf diesem Niveau. In Verbindung mit "Das große Wörterbuch Englisch-Deutsch" erscheinen die - oft notwendigen - Übersetzungen sofort nach leichtem Druck auf das gesuchte Wort. Eine gewisse Motivation + Duchhaltevermögen vorausgesetzt, ist das Buch durchaus lesbar.
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am 16. Dezember 2013
Wonderful, wonderful book! Such interesting and depthful characters, a well plotted mystery, a lot of insights into everyday life in New Zealand in the time of the gold rush in the 19th century. But the main asset of the novel is the way the story is told - from the many different perspectives intercepting one another. I was very impressed with the rich and some times old fashioned language that Ms. Catton uses. I wish there were more authors like her! The astrological charts in the book are essential, meaning they show us how different characters interact with one another in the story and they are also useful in order to understand the temper and nature of the different characters. It is really a very ambitious work of fiction! Deserves the Booker prize!
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am 9. Juli 2015
The Luminaries has an interesting plot. Its twists and turns are sometimes hard to follow because I mixed up some of the person of interest. So the book needs ones full concentration. Even if it is hard work, it is well worth reading it.
The Luminaries looses one star for quiete a difficult use of English as it is not my mothertongue.
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