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am 20. Mai 2011
Auf dem Cover der englischen Ausgabe dieses Büchleins wird ein Kritiker zitiert, welcher Atwoods "Penelopiade" mit den angeblich verzweifelten Hausfrauen einer berühmten Fernsehserie verglich. Der Vergleich ist natürlich unangebracht. Atwoods Buch ist schlicht und ergreifend, witziger, schneller, träumerischer und in seinen Aussagen bissiger, als jede TV Serie, das heutzutage überhaupt sein könnte.
Dieses Buch ist ein Buch über die Lüge und die Liebe in Zeiten des Krieges. Zwar ist es ein kalter Krieg, der hier behandelt wird - dennoch ist es ein Krieg.
Seine Schlachtfelder: die Küchen und Scheuern, die Säle und Schlafzimmer des Königreichs von Ithaka, belagert von den Horden zynischer Freier, entschlossen sich der klugen Königin Penelopes zu bemächtigen. Die es zwar offensichtlich längst aufgegeben hat, auf ihren abenteuerlustigen Gatten Odysseus zu warten, sich aber dennoch halsstarrig dagegen sträubt ihr Schicksal anzunehmen und endlich einen der verfressenen und ungehobelten Freier, die wie die biblische Heuschreckenplage in Penelopes Haus und Hof einfielen, zu erhören.
Wie in jedem Krieg sind auch in diesem Opfer zu beklagen. Doch dass es ausgerechnet erst nach dem Ende jenes kalten Krieges zu einem Akt höchster Grausamkeit und himmelschreiender Ungerechtigkeit kommt - und kommen muss - beschreibt Margaret Atwood hier in einer schon beinah aufreizend kühlen Präzision. Allein das würde dieses kleine Buch zu einem Meisterwerk gestempelt haben. Doch erlaubt uns Atwood eben jenen letzten Akt hoher Grausamkeit nach dem Ende des Krieges, auch als Analogie für jene so berühmte Weisheit von der Wahrheit als erstes Opfer jedes Krieges zu lesen. Die Liebe und die Lüge - in den Zeiten des Krieges. Selten zuvor und wie zu erwarten ist, noch seltener nach Margaret Atwood wird man einen Text finden, der diese beiden wohl größten Themen der Literatur derart gekonnt behandelt.
Was es auszusetzen gibt an diesem Buch? Nichts.
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am 11. Oktober 2015
Margret Atwood beleuchtet die bekannte Geschichte von Odysseus Heimkehr aus einer neuen Perspektive. Mit verschiedenen Mitteln, einschliesslich der Verwendung eines antiken Chores macht sie insbesondere auf das Schicksal der 12 aufgeknüpften Mägde aufmerksam - ein Detail, über das ich sonst einfach hinweggelesen hatte. Schon alleine dafür lohnt sich das Lesen!

Im Vergleich zu Inge Merkels "Eine ganz gewöhnliche Ehe" deutlich reduzierter, was die Ausarbeitung der Personen, Vorkommnisse und der Beziehung zwischen Odysseus und Penelope angeht.Die beiden Bücher sind nicht vergleichbar, beide unbedingt empfehlenswert, und auch die Odysee noch einmal neu zu lesen oder zu bedenken. Und natürlich auch eine gute Reiselektüre für einen Besuch vor Ort.
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am 5. März 2014
es ist alles klaglos u wie gewünscht schnell vor sich gegangen, danke vielmals
mehr gibts dazubnicht zu sagen
danke
e
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