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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesenswerter Abschluss
Mehr als ein Jahrzehnt haben die Leser auf dieses letzte Buch gewartet. Nun da dieses Epos seinen Schöpfer gar überlebt hat, muss sich ein anderer Autor, den Jordan selbst ausgewählt hat an den Erwartungen messen lassen, seiner Geschichte einen würdigen Abschluss zu geben.

Es ist indes schwer etwas über dieses Buch zu schreiben, ohne...
Vor 18 Monaten von Sven Harlfinger veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Zu lang
Ich liebe ja die Geschichte und die Charaktere aber irgendwann ist auch mal Schluss.
Leider zieht Jordan und sanderson die Geschichte zu lang hin. Es gibt zu viel unwichtige Nebenkriegsschauplätze dir in diesem Stadium der Geschichte nicht mehr interessieren.

Gespannt bin ich nur, ob sich jemand traut, die Geschichte mal zu verfilmen. Es wäre...
Vor 6 Monaten von Markus Maus veröffentlicht


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesenswerter Abschluss, 25. Januar 2013
Von 
Sven Harlfinger "sharlfinger" (bonn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Mehr als ein Jahrzehnt haben die Leser auf dieses letzte Buch gewartet. Nun da dieses Epos seinen Schöpfer gar überlebt hat, muss sich ein anderer Autor, den Jordan selbst ausgewählt hat an den Erwartungen messen lassen, seiner Geschichte einen würdigen Abschluss zu geben.

Es ist indes schwer etwas über dieses Buch zu schreiben, ohne wichtige Ereignisse vorwegzunehmen und den Spaß am Lesen zu schmälern. Eines aber ist gewiß:

Wenige Leser werden ein Werk von solcher Intensität erwartet haben. Mit teils rasanter Geschwindigkeit treibt Sanderson den Leser vor sich her, verdichtet die Geschehnisse mit sicherem Gespür für die grossen Momente, welches man noch im letzten Band nicht selten schmerzlich vermisste.

Teils erstaunt, manchmal auch fassungslos sieht man zu wie sich Tod und Verwüstung entfalten, persönliche Tragödien ereignen und auch die Hauptcharaktere nicht verschonen. Tarmon Gaidon hat begonnen und die Menschheit kämpft um ihre Existenz. Noch einmal spielen die "Forsaken" ihre verheerende Macht aus. Doch in ihrem beinahe verzweifelten Handeln spiegelt sich unverkennbar ihr tragisch, ambivalentes Schicksal. Allen voran jenes von Moridin und Demandred.

Und die finale Ausseinandersetzung Rands mit mit "dem unermesslichen Bösen" ? Ein wenig unerwartet präsentiert sich diese grösstenteils in Form eines Dialogs der beinahe Ansätze eines philosophischen Diskurses hat. Die Meinungen darüber werden sicher geteilt sein.

Ja, es gibt auch ein schwache Momente. Einige der interessanten Charaktere, welche die Geschichte geprägt und bereichert haben, sterben viel zu beiläufig, teils eher unnötig, sozusagen in den letzen Sekunden vor dem Ende. Unnötig deshalb weil ihr Ende herbeizitiert doch nutzlos wirkt. Die Dramatik erhöht das nicht mehr. Vor allen Dingen aber hinterlässt das eigentliche Ende den Leser mit dem Gefühl das die Geschichte zwar nun "ein" Ende gefunden hat. Doch ist es eher nicht das Ende das man erwartet oder erwünscht hat. So bleibt der Epilog im Besonderen äusserst
unbefriedigend.

Dennoch ist "A memory of light" ein gutes und interessantes Buch. Sowohl der Autor, als auch die Geschichte werden den Erwartungen der meisten Leser sicherlich gerecht und zumindest in einigen Kapiteln lässt es den Zauber von Bänden wie the "The great Hunt" wiederauferstehen.

Abschliessen mag man sich erinnern, wie Viel Begeisterung aber auch Kritik "Wheel of time" immer wieder hervorgerufen hat. Mancher

mag sich sich gelangweilt oder verärgert abgewandt haben. Doch vergessen wir eines nicht. Es ist ein geradezu atemberaubendes Unternehmen, eine Saga mit mehr als einem Dutzend Bänden undeinem Umfang von etlichen Tausend Seiten zu schaffen. Auch wenn sich im Laufe der Jahre einiges an Ungereimtheiten oder Überflüssigkeiten angesammelt hat, gehört "the Wheel of Times" sicherlich zu den besten Werken die das Fantasie Genre zu bieten hat. Hut ab, vor solcher Schöpfungskraft.

Hut ab auch für Sie Mr. Sanderson ... Mr. Jordan wäre mit ihrem Werk sicher zufrieden gewesen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wheel of Time 1-14 (spoilerfrei), 11. Oktober 2013
Nachdem ich nun um die 1,75 Jahre meines Lebens mit dem Lesen dieses Fantasy-Epos verbracht habe (nicht in Vollzeit) fand ich es mal wieder angemessen ein wenig(!) Zeit in eine kurze Rezension zu investieren (relativ zu einem über 11.000 Seiten starken Mammutwerk).

Ein Kurzüberblick über die Bände:

Die Reihe beginnt mit einem exzellenten ersten Buch. Die folgenden 4 bis 5 Bände (es fällt mir etwas schwer diese auseinanderzuhalten, meine Entschuldigung dafür) erweitern die vorgestellte Welt hervorragend und zeichnen ein detailreiches aber stets interessantes Bild eben jener Welt. Die Geschichte der Charaktere ist spannend und durchaus wendungsreich. Etwa ab Band 8 jedoch fängt die Geschichte an unglaublich in die Breite zu gehen und fast jede Zielstrebigkeit aufzugeben. Die Masse der Nebencharaktere wird extrem unübersichtlich und ich vermute, dass es nicht nur mir unmöglich war/ist mir all diese zu merken und auseinanderzuhalten (zumal einige wichtige Nebencharaktere auch mal die Namen ändern). Das hielt nach meinem Empfinden bis zum 10ten Band an. Im 11ten, dem letzten von Robert Jordan geschriebenen Band, zieht das Tempo unvermittelt wieder an; es wirkt fast etwas gehetzt (was aufgrund der fatalen Erkrankung von RJ verständlich ist). Nach dem Tod von RJ übernahm Brandon Sanderson die Reihe, um sie zu Ende zu bringen. Generell fand ich das in den Bänden 12 und 13 sehr gelungen – zielstrebig aber eben nicht gehetzt und mit einem sehr guten Verständnis für die von RJ geschaffene Welt. Und Band 14 ist irgendwie was Besonderes, nicht unbedingt sehr gut, aber gut und der Reihe und durch und durch angemessen.

Stil:

Den Stil von RJ empfand ich als solide. Sprachlich gut verständlich, aber es fehlte immer wieder mal der letzte Schritt um atmosphärisch dicht zu wirken. Dafür werden Gebäude, Einrichtung und ähnliches einfach, gerade in späteren Büchern, viel zu detailliert beschrieben. Zum Teil behindern derartige Beschreibungen auch die Handlung, im Sinne von: Es ist gerade spannend, mich interessiert die Fliesenfarbe, die Holzmaserung und das Wandteppichmuster so rein gar nicht, sondern das was da gerade in dem Raum passiert.
Versuche von Humor kommen immer wieder mal durch, scheitern zumeist, sind aber auch nicht zu häufig. Aber Humor ist ja bekanntlich auch sehr subjektiv.

Welt/Charaktere:

Das kann man kurz halten: Die kreierte Welt ist großartig und in sich stimmig, voll Geschichte und Diversität und für mich das Highlight der Bücher. Und durch die vergleichsweise hohe Anzahl an Charakteren wird fast jeder Identifikations- und Hassfiguren (oder zumindest Nervensägen) finden.

Sonstiges:

Wie ich schon angedeutet habe sind die Bände von ca. 8 bis 11 ziemlich langweilig. Aber nachdem ich das akzeptiert hatte, war es auch in Ordnung. Ich las die Bücher nicht so sehr, um zu wissen wie es denn nun weitergeht, sondern einfach um die Welt und ihre Charaktere zu besuchen. Das war eine neue Erfahrung für mich, aber irgendwie hat es funktioniert, wenn auch vom Autoren vermutlich nicht so gedacht. Die restlichen Bücher sind recht spannend und die meisten Bücher haben halb-offene Enden, die dafür sorgen, dass auch gleich zum nächsten Band gegriffen wird (selbst die relativ langweiligen). Wobei, ärgerlicherweise, die halb-offenen Enden häufig nicht direkt weitergeführt werden.
Es gibt auch leichte Unstimmigkeiten in den Büchern in dem Sinne, dass einige frühe Ideen später nicht mehr so aufgegriffen werden. Explizit: Das sind keine logischen Fehler und auch keine wirklich zentralen Handlungselemente, aber man merkt, dass nicht alles vorher komplett durchdacht wurde. Interessanter Weise muss BS es ähnlich gesehen haben, gibt er sich in den letzten Büchern doch Mühe den Bogen zu einigen frühen Ideen zu spannen.

Fazit/Empfehlung:

Die Reihe ist zu empfehlen, aber nicht uneingeschränkt. Wer rasante Handlung mit schnellen Richtungswechseln liebt wird hier vielleicht zur Mitte hin aufgeben (oder auch nicht, weil man es ja schon so weit geschafft hat). Wer Details mag und eine große Welt in der man sich (wie RJ) auch mal verlieren kann, der hat hier seine neue Lieblingsfantasyreihe. Denen dazwischen würde ich Wheel of Time empfehlen, denn trotz Schwächen steckt auch viel Gutes in den Büchern und ich denke, dass die Reihe ziemlich einzigartig, quasi eine Erfahrung, ist.
Ich denke, dass ich sie in 10 Jahren ein zweites mal in Angriff nehmen werden, und dass, finde ich, ist doch ein gutes Lob für ein Buch. Ein besseres wäre: Ich les sie in zwei Jahren nochmal, aber es ginge auch noch viel schlechter. ;)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr guter Abschluss der Reihe, 6. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der letzte Band dieser Reihe fesselte mich von Anfang an. Die Handlung erstreckt sich nur mehr über einen sehr kurzen Zeitraum, ist allerdings gepackt mit wichtigen Ereignissen und brachte mich um einige Stunden Schlaf in den letzten Tagen.
Die Schilderung der letzten Schlacht und aller Ereignisse rundherum ist sehr gut gelungen und ein würdiges Ende dieser Epischen Geschichte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Abschluss der Wheel of Time Serie (keine Unvollendete), 16. Februar 2013
Von 
LSE "Leo" (Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
+ also mir hat der Abschluss der Serie gefallen: wuerdiges Ende, wenn auch nicht herausragend
+ Spannung und Action von der ersten Seite an und das 900 Seiten lang (das laengste Kapitel mit dem bezeichnenden Titel "the last Battle" dauert 200 Seiten)
+ meiner Meinung nach (so weit ich es noch in Erinnerung habe) werden die meisten Handlungsstraenge und Prophecies sauber beendet
= ich bin 2002 in die Welt der Fantasy im Allgemeinen (Sword of Truth, Recluce, ...) und in die WoT Serie im speziellen eingestiegen
(konnte damals die ersten 9 Baender in einem Rutsch lesen), und bin dankbar, dass die Serie finalisiert wurde
+ das Buch ist geradlinig (keine unklaren Andeutungen) und bringt doch einige nette Ideen/Wendungen (Min/Tuon, Zeitverschiebung, Shara, 'Hornblower', ...)
+ Sanderson zitiert auch einige Mal eines meiner Lieblingszitate, ein 'Saying from the Borderland' ueber 'death/feather'
und hat die 'Pflicht' auf sich genommen, das Werk zu beenden, wenn es so 'leicht' gewesen waere die Serie unvollendet 'sterben' zu lassen
= natuerlich kann der Autor nicht auf alle Charaktere, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben, eingehen, aber er versucht und loest es ganz gut
= am schwaechsten fand ich noch die Konfrontation zw. Rand und The Dark One (ist Scrooge/Christmas-Carol-artig angelegt)
= wer echte/engagierte Fan Rezensionen lesen moechte (mit/ohne Spoiler) sei an amazon.com verwiesen,
aber ich moechte mich als Leser nicht so weit aus dem Fenster lehnen, dass ich dem Autor vorschreiben wuerde, wie die Handlung verlaufen soll
- dass das e-book erst 3 Monate spaeter erscheint, finde ich sehr bedauerlich (weil ich es nicht abwarten konnte, musste ich den dicken Waelzer mitschleppen),
ist aber nicht in meine Bewertung eingeflossen
+ wie gut mir ein Buch gefaellt ist indirekt proportional zur Lesezeit und bei diesem habe ich nur wenige Tage/Naechte gebraucht, weil ich es nicht aus der Hand legen wollte.
+ Fans der Serie werden das Buch sowieso lesen, Einsteiger haben 13 Baende vor sich und werden feststellen, dass der letzte Band nicht das beste aber sicher auch nicht das schlechteste Buch in der Serie ist
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Whoever thought it would ever come to an end..., 26. September 2013
Von 
T. Bolesta (Bielefeld) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Really, if you do not like this book, you gotta be completely out of your mind.
This is an outstanding ending to the series.

I got to shut up, for else I spoil parts of this magnificent story, especially of the ending, which left me in awe.

It is not only an ending, it's an ending that leaves you stunned, if you deeply think about it.

Take away the action, and seperate only the philosophical meaning, and then take parallels to our real world, then you will see how deeply Robert Jordans thoughts went.

This is a true masterpiece. It takes things off our world, like the Aes Sedai Symbol, or the name Shai'tan and other things, and intertwines these in the story, only to leave you at the end with a key thesis, that you can itself take back to our real world, to find meaning in good and bad. For you can choose, always.

Great work from both Robert Jordan, and Brandon Sanderson!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht perfekt, aber wahrscheinlich praktisch so gut, wie es ging., 3. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist nicht das stärkste Buch der Reihe und das Tempo ist darin sehr ungewöhnlich. Die Vorgabe, die Geschichte in diesem einen Buch abzuschließen, scheint sehr stark durch. Die Auflösungen für die einzelnen Charaktere kommen BÄM, BÄM, BÄM und manches kommt dabei definitiv zu kurz.
Bei den meisten Wheel of Time Büchern hätte ich gesagt, dass es auch knackiger gegangen wäre, oftmals mit bestimmt einem Viertel bis einem Drittel weniger Seiten (insbesondere bei den mittleren und späteren Büchern, die noch Jordan selbst geschrieben hat... diese ausufernden Beschreibungen von Klamotten.........). Aber aus allem, was in diesem letzten Buch zu finden ist, hätten sich gut und gerne zwei Bücher dieses Umfanges schreiben lassen - und es wäre immer noch mindestens so rasant gewesen wie "Towers of Midnight".
Fazit: Aufgrund der unvermeidlich hohen Erwartungen an die Auflösung einer derart gigantischen Reihe wird es für jeden unausweichlich Enttäuschungen geben. Aber für mich waren sie eher klein und die generelle Auflösung dieser immensen Geschichte befriedigend und getreu aller vorher in der Geschichte platzierten Andeutungen und Tendenzen gemacht. Kompliment an Brandon Sanderson, der wahrscheinlich so nah an das Menschenmögliche in seiner Aufgabe herangekommen ist, wie es kaum ein anderer geschafft hätte.
Lesen, auf KLEINE Enttäuschungen und ein sehr hohes Auflösungstempo gefasst sein und genießen. Volle fünf Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verblüffend - es geht ja doch!, 18. Februar 2013
Von 
Ralf Raths "Raths" (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Spoilerfrei, keine Sorge!

Wheel of Time endet; nach 20 Jahren für viele, nach 4 Jahren für mich. Die letzten Bücher von Jordan waren ein Qual, die man nur durchgestanden hat, um die Hauptstory weiterzuverfolgen; nicht aus Lesegenuss. Brandon Sanderson hat der Serie neues Leben eingehaucht und beendet mit dem letzten Band die Serie auf genau dem hohen Niveau, das er in den Bänden zuvor vorgegeben hat. Das ist auch gut, denn nur so gelingt ihm das, was eigentlich unmöglich scheint - ein 900seitiges, furioses Finale.

So ein Finale ist nötig, denn WoT hat die Dimensionen entsprechend gesetzt: 4 Millionen Worte auf 12.000 Seiten, über 2500 Charaktere insgesamt. Ein Ende von 150 oder auch 300 Seiten wäre ein Witz gewesen; hier musste ein riesiges Finale her. Aber kann man über so einen Raum Spannung aufrechterhalten? Man kann, weil WoT nicht nur fordert, sondern auch gibt: Es sind genug Handlungsstränge, genug Charaktere, genug Rechnungen vorhanden, um eine lang erwartete Auflösung nach der anderen, einen lange anstehenden Kampf nach dem nächsten abzuwickeln, ohne dass es langweilig wird. Anstatt zu langweilen, reiht Sanderson einen zOMG-Moment an den nächsten. Weil zudem bis zum Ende auch nicht klar ist, wie das Buch endet, bleibt sogar die Gesamtgeschichte spannend.

Dass die eigentliche Auflösung dann doch etwas öde und küchenphilosophisch daherkommt, liegt an Jordan. Der Meister der doppelbödigen Auflösungen selbst, Sanderson, hätte hier sicher etwas Originelleres hinbekommen, aber Jordan hat das Ende noch am Totenbett in das Notizbuch seiner Frau diktiert. Besonders auffällig wird das dann im Epilog, den er noch selbst geschrieben hat: Man hat das Gefühl, das Buch schaltet drei Gänge runter - die letzten 20 Seiten sind genau so träge und fad wie Jordan zu seinen schlechtesten Zeiten nun mal war - aber das fällt natürlich nach Sandersons Tour de Force noch viel mehr auf.

Nichtsdestoweniger: Das Buch ist etwas, was ich persönlich kaum für möglich gehalten hätte: Ein passender Abschluss der WoT-Serie
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioses und packendes Finale erfüllt alle Erwartungen!, 7. Februar 2013
Nicht wegzulegen, wirklich! Es ist eine Freude die Stringenz im Erzählfluss, die seit Brandersons Co-Autorenschaft in die Serie zurückgekehrt ist auf ihtem Höhepunkt zu erleben.

Die Story ist rund, glaubwürdig, und lässt doch Raum für Überraschungen.

Und natürlich ist es episch!
Viel Spaß, beim Lesen! Ich würde am Liebsten gleich noch mal vorne beginnen...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaufempfehlung, 24. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe das Buch mit Begeisterung gelesen. Chapeau, Herr Sanderson ein gelungener Abschluss dieser Reihe und keine leichte Aufgabe bei den hochgesteckten Erwartungen!
Ich bin schon sehr gespannt auf ihre weiteren Projekte - besonders die Stormlight Chronicles.

Ein Kauf der sich gelohnt hat - und nicht wie bei Heyne kostenoptimiert (natürlich für den Verlag) wird.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Wartezeit ist vorbei, 28. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sanderson beendet nun nach 23 Jahren die Serie von Robert Jordan und wie schon in TGS und ToM macht er das sehr gutund zwar auf seine Weise und nicht als schlechten Imitation Jordans. Ich habe dieses Buch, wie alle Bücher der Serie, verschlungen und auch wenn die Serie ingesamt natürlich ihre Schwächen hat, ist der Zauber von Jordans Welt nicht verflogen. Auch wenn die geplanten Sequels von Jordan vermutlich nicht mehr folgen werden und dadurch einige der Handlungsstränge offen bleiben, so hat die Serie, um es mit Jordans Abschlussworten zu sagen, zwar nicht das, jedoch ein Ende gefunden!
Alle Fans der Serie sollten sich dieses Buch kaufen und nicht nur Zusammenfassungen aus dem Internet lesen, auch den Boykott wegen der verspäteten ebook version kann ich nicht nachvollziehen. Diejenigen, die mit der Serie nicht vertraut sind, sollten sich natürlich schleunigst The Eye of the World besorgen (und sich auf einen lange Reise nach "Randland" gefasst machen), die nun auch nicht mehr den Nachteil haben, erst 23 Jahre auf den Abschluss der Serie warten zu müssen
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Wheel of Time 14. A Memory of Light (The Wheel of Time)
Wheel of Time 14. A Memory of Light (The Wheel of Time) von Brandon Sanderson (Taschenbuch - 31. Dezember 2013)
EUR 7,90
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