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4.0 von 5 Sternen Gut und entschäuschend zugleich
Ein durchaus unterhaltsamer dritter Teil, jedoch ist man nach einer solch langen Wartezeit etwas enttäuscht. Die Klasse des Vorgängers wird leider nicht erreicht, was zum einen an der etwas langsameren Gangart, zum anderen an den meiner Ansicht nach zu zahlreichen Handlungssträngen liegt. Das Schema ist mir auch etwas zu durchsichtig: ein Kapitel fängt...
Veröffentlicht am 26. November 2007 von T. Aden

versus
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwacher cliffhanger
Langes Warten auf den dritten Band hat sich nicht gelohnt. Ähnlich wie der letzte Band "A feast for crows" von George R.R. Martins grandiosem Epos A song of fire and ice schwächelt dieses Buch gewaltig. Die einzelnen Handlungsstränge ziehen sich wie Kaugummi ohne die eigentliche Handlung wesentlich voranzubringen. Auch der durchweg gute Schreibstil der...
Veröffentlicht am 8. Januar 2008 von Rehctsanwälte Funke Müller


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwacher cliffhanger, 8. Januar 2008
Langes Warten auf den dritten Band hat sich nicht gelohnt. Ähnlich wie der letzte Band "A feast for crows" von George R.R. Martins grandiosem Epos A song of fire and ice schwächelt dieses Buch gewaltig. Die einzelnen Handlungsstränge ziehen sich wie Kaugummi ohne die eigentliche Handlung wesentlich voranzubringen. Auch der durchweg gute Schreibstil der beiden Vorgänger wird nicht erreicht. Insgesamt hätte dieser Band in 150 Seiten erzählt werden können. Man kann nur hoffen, dass der vierte Band wieder fesselnder wird.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was lange währt wird nicht immer gut, 22. März 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach jahrelangen Warten dürfen wir einmal in die düstere kalte Welt von J.V. Jones eintauchen und treffen alte Bekannte wieder: Raif Sevrance vom Schicksal gezeichnet und verdammt keine Ruhe zu finden, Effie Sevrance durch ihre Gabe gezeichnet und gekidnappt, Vaylo Bludd von seinen Söhnen verraten und auf der Flucht, Raina Blackhail in ihren eigenen Clan isoliert und von Feinden umgeben. Die Autorin hat dabei wenig von ihrer Fähigkeit eingebüßt einzigartige bildhafte Beschreibungen mit höchst außergewöhnlichen Ideen zu füllen. Die Geschichte selbst ist nach wie vor auf hohen Niveau, einfallsreich und die einzelnen Handlungsfäden wirken perfekt aufeinander abgestimmt. Einige Szenen in diesem Buch sind zudem dramatisch hervorragend und werden mir noch länger in Erinnerung bleiben.

Es gibt jedoch einen schweren Wermutstropfen: Das Buch ist zu lang und hat zu wenig Handlung in sich, es ist um es provokativ zu sagen an vielen Stellen langweilig und trocken wie Staub. Die Autorin verliert sich zu stark in inhaltslosen Handlungssträngen, inneren Reflexionen und Trivialitäten. Die eigentliche Geschichte des Buches hätte ohne weitere Probleme auf weniger als der Hälfte des Seiteninhaltes vorangetrieben werden können. Insbesondere die Geschichte um Effie Sevrance ist hier das beste Beispiel, aber auch der Coming of Age Part mit Bran Cormac. Dieses Buch sollte ursprünglich den Abschluss der Trilogie bilden, im Wesentlichen steht die Handlung nach diesem Buch aber kaum weiter als nach dem zweiten Band. Man hat den Eindruck hier würde eine Geschichte künstlich verlängert werden und das tut der Geschichte definitiv nicht gut. Ich kann mir zudem beim besten Willen nicht vorstellen, dass die noch vorhandenen Handlungsstränge für zwei Bücher ausreichen, auch wenn sich die Autorin verzweifelt bemüht neue Figuren (!) einzuführen. Insgesamt ist dieses Buch daher leider eine kleine Enttäuschung.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut und entschäuschend zugleich, 26. November 2007
Von 
T. Aden (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein durchaus unterhaltsamer dritter Teil, jedoch ist man nach einer solch langen Wartezeit etwas enttäuscht. Die Klasse des Vorgängers wird leider nicht erreicht, was zum einen an der etwas langsameren Gangart, zum anderen an den meiner Ansicht nach zu zahlreichen Handlungssträngen liegt. Das Schema ist mir auch etwas zu durchsichtig: ein Kapitel fängt mittendrin an, dann wird zurückschauend das Erlebte beschrieben, um den fehlenden Zeitraum zwischen dem letzten Kapitelende und -anfang aufzufüllen. So minutiös wollte ich es gar nicht haben. Wenn nichts passiert, tun es auch mal gerne nur zwei Sätze, um der Story auf die Sprünge zu helfen! So wirken die 600 Seiten etwas aufgeblasen, Raif rennt ewig durch die Gegend, Raina braucht ewig, um endlich mal Nägel mit Köpfen zu machen und Effie schippert, so scheint es, jahrelang über den Fluß. Ich weiß nicht, das hätte man auch straffen können. Sicher, Autoren müssen auch leben, aber diese Unsitte, zwischen spannenden Büchern einer Reihe auch mal ein zwei Übergangsbände einzustreuen, macht so langsam Schule. Daß diese Bände dann auch noch 2 Jahre auf sich warten lassen, bei A Feast for Crows war es ja nicht anders, macht die Angelegenheit doppelt ärgerlich.

Dennoch ist das Buch gewohnt spannend geschrieben, das Leben und Leiden der Handlungspersonen ist sehr eindringlich beschrieben und man möchte schon gerne wissen, wie es weiter geht. Ob ich dafür gerne weitere 2 Jahre warten möchte, steht auf einem anderen Blatt. Einen hoffnunggebenden Zeitplan habe ich auf der Autorenseite noch nicht entdecken können.
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1.0 von 5 Sternen Selbstdemontage ..., 2. Juni 2012
Von 
Christian Greschik (Adelsheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
'... einer Geschichte mit enormem Potential ' STINK-LANGWEILIG! ... und unglaubwürdig!

Die ersten zwei Bände hatten mir hervorragend gefallen: Die intrigenreiche Geschichte mit vielen beteiligten Parteien, verschiedenen Handlungssträngen, verschiedenen Erzählfiguren war so interessant, bot so viele Entwicklungsmöglichkeiten und erinnerte in einiger Hinsicht an George R. R. Martin, dass ich darauf brannte, weiterzulesen!

Und jetzt? Ich bin mittlerweile auf Seite 550 von ca. 700. Es geht einfach nicht weiter, bzw. das, was man da liest, zieht sich dahin wie Kaugummi. Normalerweise überblättere ich so gut wie nie Seiten in einem Buch, das ich auch wirklich lesen will. Aber in diesem Buch ist das mittlerweile der einzige Weg, weiterzukommen. Es passiert so wenig!!

Was dann auf den vielen Seiten steht? Innenansichten, Rückblicke auf unwichtige Details, Selbstzweifel und Unsicherheit der Erzählfigur, Reisen durch langweilige Gegenden, noch mehr Innenansichten und Selbstzweifel. Und zwar bei allen Erzählfiguren, seien es jetzt Effi, Raif, Ash, Raina (!) , Vaylo Bludd (!!), oder sogar Marafice Eye!!!

Sogar die letzten drei, schließlich sämtlich Anführer von großer Authorität, sind ständig nur passiv, abwartend, lassen sich alles gefallen, überlassen die Initiative ihren Feinden, zweifeln an sich selbst, suchen die Schuld bei sich selbst, etc.

ACHTUNG: SPOILER!

Effie fährt die ganze Zeit einfach nur mit einem Boot durch die Gegend. (Gäääähn!)

Raif wandert durch die Gegend, kommt zurück zu den Maimed Men, wartet ab, erschlägt ein Monster, und wandert wieder durch die Gegend. (Überwiegend Gäähn!)

Ash reitet durch die Gegend, trifft einen neuen Farrider, reitet mit ihm zusammen durch die Gegend, dann wird mal schnell ein Monster von ihrem Begleiter getötet, anschließend wird wieder durch die Gegend geritten. (Gäääääääääähn!)

Marafice Eye führt einen total dämlich geplanten Angriff auf Ganmiddich durch. (Kavallerieattacke auf hohe, befestigte Mauern????? Zum Glück für die Angreifer machen die zahlenmäßig weit unterlegenen Verteidiger noch rechtzeitig das Tor auf und stellen sich zum Kampf. (Schön blöd!)) Ein bisschen Kampf wird geschildert, die angreifende Armee gewinnt mühsam die Oberhand. Dann trifft die Nachricht vom Tod von Penthero Iss ein, 'woraufhin alle Grangelords sofort abziehen und Marafice Eye mit der halben Armee zurückbleibt ... Unterbrechung ... um auf der Flucht wieder aufzutauchen, nachdem ihn die eintreffende Bludd-Armee wohl in die Flucht geschlagen hat. Und er durch die Gegend reitet ...

(Wie wollte die Spire Vanis-Armee denn überhapt etwas erreichen. Mit viel Mühe ist sie mit einem weit unterlegenen Gegner fertig geworden, ehe die (dann nur noch halbe Armee gegen eine kleine Bludd-Armee keine Chance mehr hatte.
Und wieso hat die Bludd-Armee Marafice Eye und seine Armee eigentlich laufen lassen? Clan Bludd ist kriegerisch und blutdürstig, hatte geringe Verluste, die Sprire Vanis-Armee war zu keinem geordneten Rückzug mehr in der Lage, und außerdem ist es doch wohl gängige Militärtaktik, einen ungeordnet fliehenden Feind zu verfolgen und niederzumachen????)

Raina wollte doch eigentlich Mace stürzen und selbst Clanoberhaupt werden. Tut sie aber mal etwas dafür, sucht sich Verbündete, schmiedet Pläne oder dergleichen? Mitnichten! Sie lässt sich Respektlosigkeiten junger Mädchen gefallen, ist darüber und über das schlechte Benehmen der Scarpes empört, schleppt ein Stück der explodierten Clansteins in den Keller (!), lässt sich vom neuen Clanguide in die Ecke drängen, in Fallen locken und sogar verprügeln! Und was tut sie? Nichts! Nichts! Sie ist wieder über das unverschämte Benehmen empört, sucht noch die Schuld bei sich selbst und überlegt, ob der unverschämte Kerl nicht doch Recht hat! Und bleibt untätig! Anstatt ihm ein Messer in den Rücken zu rammen oder die Krieger von Blackhail zu versammeln und den Guide und die ganzen Scarpes zum Teufel zu jagen!
Das ist doch einfach Quatsch! So würde eine solche Frau niemals handeln!

(Übrigens: Der ganze Clan Blackhail ist nicht besser. Die Scarpes werden geschildert als gefräßig, dreckig, unverschämt, unnütz, als Diebe und Schnüffler. Wieso lassen sich die Blackhail-Leute das denn alles gefallen? Und wie haben die Scarpes denn bisher als eigenständiger Clan überleben können? Also auch Quatsch!)

Vaylo Bludd, der Doglord, der mittlerweile am längsten regierende Clanchief von allen, der Mann, der seinen Vater und seine Halbbrüder im Kampf um die Macht umgebracht hat, den grimmigsten Clan befehligt und der am meisten gefürchtete Mann in den Clanlanden ist? Ein geradezu erbärmlicher Schwächling! Im letzten Buch hat er es zugelassen, dass sein zweiter Sohn ihm fast alle Leute abgenommen und ihn fast allein im Dhoonesitz zurückgelassen hat, woraufhin auch prompt Robbie Dun Dhoone angegriffen und ihn aus Dhoone vertrieben hat. Jetzt marschiert er gefühlte Ewigkeiten fast unbewaffnet (weil er kurz vor dem Angriff sein Schwert einem Stallburschen gegeben hatte!) durch die Pampa, ehe er von Cluff Drybannock, scheinbar dem einzigen Mann im ganzen Clan Bludd, der treu zu ihm steht, gefunden und gerettet wird. Woraufhin er sich in einer Grenzfestung untätig und voller Selbstzweifel verkriecht '
Das ist noch viel mehr Quatsch!! Der Mann ist doch nicht durch Unfähigkeit, Passivität und Selbstzweifel zum Chief geworden! Sondern weil er schlau, initiativ, fähig und brutal war.

Insgesamt finde ich mittlerweile alle Erzählfiguren langweilig und viele in ihrer Passivität zutiefst unglaubwürdig. Und dadurch sind sie mir mittlerweile auch unsympathisch geworden. Das hier ist Fantasy, keine ... (?) ... Selbststudie depressiver Loser? Wo sind die Helden geblieben, die mit Tatkraft gegen ihr Schicksal ankämpfen? Die Romanheldinnen in Ken Folletts Büchern sind allesamt klasse, und männliche Helden gibt es natürlich wie Sand am Meer. Aber hier? Fehlanzeige! Loser eben.

Stattdessen werden mir die vermeintlich '"Bösen"' zunehmend sympathischer. Robbie Dun Dhoone wird zwar als recht unsympathisch dargestellt, weiß aber wenigstens, was er will, und arbeitet auch geschickt und mit Erfolg darauf hin. Mace Blackhail tritt praktisch gar nicht mehr in Erscheinung, wusste aber ebenfalls mit Geschick und Erfolg zu agieren. Der neue Clanguide Stannig wird zwar auch wieder als unsympathisch und verschlagen dargestellt, tut aber wenigstens das, was getan werden muss und geht bestimmt und zielsicher vor. Und selbst der blöde zweite Bludd-Sohn hat ja immerhin eine wichtige Schlacht gewonnen und erreicht, was er wollte. Die "Bösen" sind also sämtlich schlau, tatkräftig und erfolgreich. Wenn man jetzt noch immer will, dass die "'Helden"' erfolgreich sind, dann kann man nur hoffen, dass die "'Bösen"' möglichst bald zu Erzählfiguren werden und sich so auch in untätige, unsichere Dummköpfe verwandeln!

Warum ich noch weiterlesen will? (Selbst schuld!) Na, weil ich noch immer hoffe, dass doch wieder etwas passiert, das die Gefühle aus den ersten anderthalb Bänden wieder aufleben lässt. Aber ich bin im Moment äußerst verärgert und fühle mich mit der momentanen 'Handlung' geradezu betrogen von der Schriftstellerin!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super 3. Teil einer grandiosen Serie!!, 14. November 2007
Lange habe ich auf diesen Teil gewartet und mir direkt den Hardcover Erstdruck aus den USA bestellt.
Das Geld war das Buch wirklich wert. Ich habe bis jetzt bei keinem Autor Charaktere gefunden, die so tief und atmosphärisch entfaltet wurden. J.V. Jones schafft mit dieser Serie meiner Meinung nach ein Meisterwerk im Bereich der epischen Fantasy. Man kann sich auf die Fortsetzungen freuen, denn dies war erst der 3. von 5 Bänden "Sword Of Shadows"
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Stärken und Schwächen wie beim Vorbild G.R.R. Martin, 24. November 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer parallel die Sword-of-Shadows-Serie und G.R.R. Martins Song of Ice and Fire liest, kann sozusagen live mitverfolgen, wie viel sich J.V. Jones beim großen Meister der modernen Fantasy abschaut: Wie bei Martin zergliedert sich die Story mit jedem Band in mehr und mehr Handlungsstränge, der politische und religiöse Unterbau wird komplexer und die Figuren - die in den beiden ersten Bänden noch relativ klar dem "guten" oder "bösen" Lager zuzuordnen waren - sind nun oftmals gespalten und innerlich zerrissen.
Doch leider hat J.V. Jones im vorliegenden Buch auch Martins schriftstellerische Schwächen kopiert: Denn wie der aktuelle Ice-and-Fire-Band "Feast for Crows" krankt auch das "Sword" daran, dass die Handlung auf den über 600 Seiten kaum vorankommt. Das, was mit Raif, Effie, Ash oder auch dem nun stärker eingeführten Bludd-Clanchef Vaylo passiert, wirkt trotz der narrativen Komplexität relativ beliebig und lässt sich am Ende des Buchs jeweils in ein paar Sätzen zusammenfassen. Man hat den Eindruck, dass der Roman auch 300 Seiten früher oder 300 Seiten später hätte aufhören können, ohne dass man etwas wesentliches verpasst oder dazugelernt hätte. Sicher, angesichts zweier noch folgender Bände kann man vom Mittelstück der Fantasy-Saga keine Abgeschlossenheit erwarten, doch zahlreiche Passagen, Orte und Figuren wirken wie reiner Selbstzweck und nicht wie Bausteine im Masterplan einer ihren Stoff beherrschenden Autorin. Das liest sich zwar dann alles ganz unterhaltsam und spannend, lässt einen aber doch mit dem unbefriedigten Gefühl zurück, wie wenn auf den Appetithappen dann auch nach langem Warten keine Hauptspeise folgt.
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17 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannung für den neuen Band, 21. November 2004
Auch wenn es mir schwerfällt zu verstehen wie der Rezensent vor mir ein Buch
bewerten kann dass noch gar nicht erschienen ist, will ich nur noch ein mal richtigstellen,
dass absolut nicht sicher ist dass dieses Buch das letzte der Reihe ist!!! Genau so wenig
wie es bis jetzt erschienen ist! Hoffentlich hält dieser Band das hervorragende Niveau der Vorhergehenden.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Cliffhanger für weitere 5 Jahre warten?, 5. April 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Unbestritten, J.V. Jones ist eine der atmosphärisch dichtesten und besten Fantasy-Autorinnen, die sich derzeit auf dem Markt finden. Einerseits sahen viele Fans der ersten beiden Bücher erwartungsvoll dem Erscheinen des dritten Bandes, A Sword from Red Ice, entgegen und auch dieses Buch ist wieder hervorragend geschrieben. Andererseits sind fünf Jahre Wartezeit sehr lange, um dann mit einem Band aufzuwarten, der die Geschichte an sich nur kleinschrittig fortführt, nicht einen einzigen der Handlungsstränge auflöst und am Ende mehr Fragezeichen beim Leser produziert als es am Anfang waren. A Sword from Red Ice gestaltet sich als klassischer Cliffhanger, der sich zwar gut liest, aber einzeln gesehen eher frustriert, da man kaum in der Story vorankommt. Hauptsache Frau Jones lässt ihre Fans nicht wieder 5 Jahre auf das nächste Buch warten und kommt langsam zum Höhepunkt des Spannungsbogens in den einzelnen Handlungslinien.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es wird etwas zäher aber immernoch großartig, 9. März 2008
Den dritten Teil fand ich recht unterhaltsam und auch die Handlung kam "einigermaßen" voran. Doch habe ich mich immer wieder dabei ertappt, wie ich das Buch zur Seite gelegt habe, weil es mir zu langweilig und müßig vorkam alle paar Seiten einen anderen Handlungsstrang zu lesen. Meines Erachtens hätte man die Geschichten der fantastischen Charaktere dieser Story nicht auf so viele Teilgeschichten im Buch verteilen müssen - das hat zumindest meine Konzentration und Lust zu lesen negativ beeinflusst. Auf der anderen Seite vereinfacht es ein zweites Lesen sehr, da man ohne Probleme einfach die Geschichte einer einzelnen Figur von Anfang bis Ende durchlesen kann indem man die Kapitel zwischendrin überspringt ;) Die Geschichte selbst finde ich jedoch sehr spannend und mit tollen Charakteren bespickt. Nach wie vor eine tolle Serie, die hoffentlich nicht noch weiter aufgebläht wird.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach grandios, 23. November 2007
Lange, lange haben wir gewartet. Aus Bequemlichkeit lese ich ja lieber deutsche Bücher, aber wer weiß, wann hier mal eine Übersetzung erscheint. Ich wollte jedenfalls nicht länger warten. Zu Recht. Die Geschichte von Raif, Ash, Raina, Effi, Clan Bludd, Clan Blackhail und all den anderen wird in gewohnt faszinierender Weise fortgeschrieben. Da nun eigentlich alle Hauptfiguren getrennte Wege gehen, splittet sich die Handlung stark auf. Normalerweise ist dies für den Leser störend und verwirrend, aber J.V.Jones versteht es meisterhaft, den Spannungsbogen zu halten. Zwar ärgert man sich beispielsweise, dass Raif Sevrance an einem entscheidenden Wendepunkt "allein gelassen" wird, andererseits ist man ja aber auch schon begierig zu erfahren, wie es Ash geht, um die es im nächsten Kapitel geht. Na, und so weiter. Ich finde, dass hier nochmal eine deutliche Steigerung der Erzählkunst gegenüber den ersten beiden Bänden zu verzeichnen ist.
Raif Sevrance, der Eidbrecher, hat sich im dritten Band neue Verpflichtungen aufgebürdet - nämlich "The Sword from Red Ice" zu finden, auch wenn nicht so ganz klar ist, wo er es finden kann und ob er den Weg ins Ungewisse überleben kann - und ob er wenistens diesen Eid halten wird. Gut, dass ihm einer der Verstümmelten, Addie Gunn, zur Seite steht. Vaylo Bludd, der zwar eigentlich einer der "Feinde" ist (hat schließlich an der Ermordung von Hailsmännern mitgewirkt), wächst einem immer mehr ans Herz mit seiner Sorge um seinen Clan, seine verbliebenen Enkelkinder und vor allem das Kommen von dunklen Zeiten. Mace Blackhail wird als Antipathiefigur weiter ausgebaut. Sein Versuch, Blackhail durch die Einsetzung eines Scrape-Mannes als Steinwächter seiner Kraft zu berauben, und seine Tücke beim Untergraben von Rainas Ansehen im Clan lassen ein baldiges und möglichst schmerzhaftes Ableben wünschenswert erscheinen. Vielleicht haben wir da ja im vierten Band Glück. Den wird es nämlich laut Nachwort geben, nur wann?
Ich bin gespannt, ob sich das jetzt angedeutete "Jeder gegen jeden" unter den Clans und den Stadtmenschen weiter fortsetzen wird, oder ob hier doch die Kräfte gebündelt werden, um gegen die schrecklichen Wesen aus dem Blinden Land zu kämpfen. Von diesen scheinen immer mehr zu entkommen. Welche Rolle Baralis, den die treuen Leser von J.V.Jones bereits aus "Das Buch der Worte" kennen, zu spielen haben wird, bleibt ebenfalls bislang offen.
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A Sword from Red Ice (The Sword of Shadows)
A Sword from Red Ice (The Sword of Shadows) von J. V. Jones (Taschenbuch - 6. November 2008)
EUR 15,91
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