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am 21. April 2003
Greg Palast war es, der kurz nach der Auszählung der letzten Stimmen zur US-Präsidentenwahl in Florida im Jahr 2000 ein paar Ungereimtheiten über die Unterdrückung des Wahlrechtes demokratisch (in Abgrenzung zu republikanisch) gesinnter US-Bürger veröffentlichte. Vor der Wahl wurden mehrere tausend Bürger, die man dem Lager der Demokraten zurechnen könnte, aus vorgeschobenen Gründen von den Wahlscheinlisten gestrichen. George W. Bush siegte gegen Al Gore mit einem hauchdünnen Vorsprung von mehreren hundert Stimmen.
Merkwürdigerweise wurden diese ungeuerlichen Vorwürfe in den USA nicht veröffentlicht, sondern nahmen den Umweg über englische Zeitungen. Als sie in den USA ankamen, wurden sie nach einer Pseudountersuchung in eine harmlose Version uminterpretiert und zu den Akten gelegt.
Dies ist nur einer der Fälle in Greg Palasts beunruhigendem Werk, das kürzlich in einer aktualisierten Auflage erschienen ist. (Eine Übersetzung ins Deutsche wäre nach dem Erfolg von Michael Moore allmählich angebracht.)
Beim Lesen schöpft man den Verdacht, dass sich auch ehemals anspruchsvolle Zeitungsredaktionen inzwischen weit von ihrem ursprünglichen Selbstverständnis, nämlich investigativ als Kontrolle der Macht zu wirken, entfernt haben. Bestenfalls kann man dies als Desinteresse und Niveauverlust deuten. Im schlimmeren -und naheliegenden Fall- muss man von gezielter Steuerung ausgehen. Die Schwierigkeiten, die Palast dabei hatte, seine Indizien in der amerikanischen Presse zu plazieren, lassen aufhorchen...
Während die elektronischen US-Medien inzwischen jede Eintagsfliege als "breaking news" verkünden, bleiben die wahren Enthüllungen immer häufiger in den Filtern stecken und müssen sich über das Internet oder ausländische Medien ihren Weg bahnen.
Man kann Greg Palast meiner Ansicht nach weder Hast noch Einseitigkeit vorwerfen, sondern muss berücksichtigen, dass er viel Anlauf nehmen musste, um überhaupt gehört zu werden. Da man ihn in Deutschland kaum als Leitartikler kennt, wiegt auch der Vorwurf, die Stories seien eine Ansammlung bekannter Zeitungsartikel nicht schwer.
Wer hintergründiges Material nicht nur über die Bush Regierung sondern über die Einflussnahme amerikanischer Medien und Industriekonzerne auf die Regierung sucht, ist mit diesem Buch gut bedient.
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am 19. März 2005
Here is a guy with too much love for himself and too little respect for his country. Each condition alone is not necessarily a bad thing, but in combination they are futile.
Aside from hyping his grandiose "investigative" journalistic accomplishments, Greg Palast fails to spin a red thread through his book.
Palast looses himself in shallow polarization, while attempting to be purportingly presenting a balanced view on his take on neo-conservatism.
Irrespective its shortcomings, the book is a valid indictment of the current state of things in world economics.
The substance of his narrative warrants a high rating, but certainly not its delivery.
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am 12. Juli 2003
Nicht so fliessend wie Michael Moore's "Stupid white men", aber dennoch sehr aufsehenerregend. Leider findet man solchen Journalismus viel zu wenig, und der Autor liefert gleich den Grund: zu teuer und zeitaufwendig! Wie oft lesen wir in unseren Zeitungen schlecht recherchierte Artikel, wo lediglich Pressemitteilungen ohne Hinterfragen abgedruckt werden! Der Autor möchte dagegen ankämpfen und sagt uns, was Sache ist. Als Ergänzung zu Michael Moore, und als Erweiterung. Sehr lesenswert, und sehr verstörend, denn er nimmt uns den letzten Rest an Glauben an unkorrumpierbare Gerechtigkeit!
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am 14. Dezember 2011
This book contains very important information, some of it I knew already, some I didn't but all in all it was a good read. My only problem is Greg Palast's writing style. I have to confess that once in a while he got me completely lost and I had to read a sentence or a paragraph a few times before I really understood what he meant. But I loved his sense of humor which I didn't find annoying, unlike other books where the author tries to be funny but often isn't. At the end of the book he says that he got a stack of letters saying that the book is depressing. I didn't think so but well.... it is a book that portrays the world we live in so, if that world is depressing so is the book but if you are aware of what is going on it won't get you down more than you probably were already!

This book contains an awful lot of information about an awful lot of subjects and shows that we live in a "democracy" bought with money and where only money and the interest of the powerful of the world count, nothing else! Greg Palast gives you information about the weird Bush re-election (funny how Al Gore never really fought back but then, would the world have been in a better shape with him? I doubt it!), Lobbygate and all the dirt that went with it and still goes, the truth about the value of immigration, especially illegal immigration (although he thinks that immigration can be a great thing, an opinion I don't share), the struggle of the Bolivians (who at least fought for their rights, something we don't really do anymore in the Western world), the privatized prison system in the US which is now coming to Europe as well and much more! All in all a book worth reading, wherever you live!
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am 5. Januar 2013
Das Buch beinhaltet eine Reihe von essayartigen Fallberichten zu verschiedenen nationalen (US) und internationalen "Skandalen", die auf überzeugende investigative Recherchen von Greg Palast zurückgehen.
So war Palast für den wahrscheinlich ersten umfangreichen Bericht zu den peinlichen Manipulationen bei der Erstwahl von George W. Bush verantwortlich. Diesem Thema ist genauso ein Kapitel gewidmet wie auch anderen, teilweise schockierenden und letztlich bisher wenig kritisch beleuchteten Skandalen wie z.B. die Exxon Valdez Naturkatastrophe.
Eine Reihe anderer Themen sind - zumindest heute und speziell für Nichtamerikaner - nur bedingt von Interesse, z.B. die Machenschaften von Walmart.
Highlights sind die Kapitel bezüglich Globalisierung, IWF und Weltbank, sowie der wenig ruhmreichen Rolle neoklassischer US-Ökonomen (allen voran Friedman) beim Sturz von Chiles Präsident Allende.
Das Lesen des Buches wird für Nicht-"Native speaker" dadurch erschwert, dass Palast die Anwendung von zynischen "Wortkreationen" bisweilen zu häufig betreibt.
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am 9. November 2013
Greg Palast geht schonungslos um mit der Haltung der Oberschicht zur Demokratie. Seine Recherche ist hervorragend und seine Argumentation tadellos.
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