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221 Rezensionen
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153 von 163 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterstück eines Autors und Gesellenstück für Leser
Im zweiten Anlauf habe ich geschafft, was ich zeitweise als nahezu unmöglich empfunden habe: James Joyces 'Ulysses' Seite für Seite und Wort für Wort zu lesen. Drei Dinge haben mir dabei geholfen: Ehrgeiz, ein anstehender Irland- und damit Dublin-Besuch und Wikipedia.

Anlässlich meines ersten Irland-Urlaubes im nächsten Monat habe ich...
Veröffentlicht am 30. Mai 2006 von Th. Leibfried

versus
102 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Wenn nur jemand mal sagen würde, dass das Buch so verdammt lustig ist."
Das Buch ist in jeder Hinsicht eine extreme Herausforderung. Es hat was von einem sehr komplexen Spiel. Ohne umfassende Anleitung ist dieses "Spiel" nicht spielbar. Aus der eigentlichen Lektüre erfährt man nicht einmal (oder habe ich nicht erfahren), dass die Handlung den 16. Juni 1904 abdeckt und es morgens um 8 Uhr an zwei unterschiedlichen Standorten, mit dem...
Veröffentlicht am 16. Oktober 2011 von jrgela


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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein der Literatur - trotzdem furchtbar., 7. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ulysses (Wordsworth Classics) (Taschenbuch)
Was ist nicht alles über "Ulysses" gesagt und geschrieben worden. Ganz dem eigenen Anspruch gerecht werdend, beschäftigt Joyce mit seiner Erzählung in ihrer Komplexität die Professoren und Literaten nun schon seit fast einem Jahrhundert. Überhaupt, versucht man sich als normaler Leser diesem Buch zu nähern, ist die Hauptbotschaft stets, dass es unheimlich schwierig zu verarbeiten/lesen sei. Erkundigt man sich, so gibt gefühlt die eine Hälfte an, "Ulysses" vorzeitig aufgegeben zu haben und selbst wer es bis zum Ende geschafft hat, betont stets die Mühe, die dazu notwendig war. Und doch: Fast genau so oft offenbart sich eine Attitüde, die das Vorwort mit "Difficult, yet rewarding" vorzüglich zusammenfasst.
In dieser Hinsicht entwickelt "Ulysses" schon durch seinen Ruf eine fast magische Anziehungskraft, eine klare Herausforderung des Leser in seiner Schwierigkeit, an deren Ende wohl eine Art Erleuchtung zu finden sei. Klar, dass dieser ewiger Meilenstein also früher oder später auf meinem Schreibtisch landen musste. Ich habe mich für die englische Version aus Reihe "Wordsworth Classics" entschieden, weil ich der Ansicht war, dass man ein so großes Werk am Besten unübersetzt konsumiert.

Es fällt mir vergleichsweise schwierig, einen groben Abriss der Handlung an dieser Stelle zu formulieren, weil "Ulysses" einfach so komplex und vielschichtig ist. Man könnte unmöglich in wenigen Sätzen formulieren, worum es in diesem Buch wirklich *geht*. Dennoch will ich es versuchen:

Dublin, der 16. Juni 1904. Stephen Dedalus, ein junger Schriftsteller und Leonard Bloom, Handlungsreisender im Auftrag einer Zeitung, verlassen ihre Heimstädten und begeben sich auf ihre eigene Reise ("Odyssee") durch die irische Hauptstadt, bis sich ihre Wege schließlich unter zufälligen Umständen kreuzen.

Es ist wirklich genug über "Ulysses" geschrieben worden. Es gibt unzählige Interpretationen, Analysen und Besprechungen, so dass ich aus meiner eher laienhaften Perspektive nicht noch eine weitere hinzufügen möchte. Vielmehr möchte ich eine Rezension aus der Sicht eines interessierten, halbwegs gebildeten Lesers ohne literarisch-akademischen Hintergrund verfassen. Und aus dieser Sicht ist "Ulysses" - man kann es leider nicht anders sagen - ganz furchtbar.
Dabei liegt es nicht daran, dass ich "Ulysses" kognitiv nicht verstehen würde - die Parallelen zu Homers Odyssee sind geschickt konstruiert und klug ausformuliert. Die Verweise auf das politisch-gesellschaftliche Tagesgeschehen sind präzise und mutig. Man kann darüberhinaus die literarische Bedeutung von Ulysses schlicht und ergreifend nicht leugnen: Die erstmalig im großen Stil praktizierte Nutzung des "Stream of Consciousness" etwa ist konsequent und beispielhaft, die Sprachexperimente kreativ und sinnig. Der Roman ist im warsten Sinne des Wortes modern, mutig und schreit praktisch aus jeder Seite "ich bin etwas besonders". Und trotzdem: "Ulysses" ist furchtbar.
Warum? Gerne glaube ich, dass Joyce jedes Kapitel, jeden Satz, jedes Bild, vielleicht sogar jedes Wort genau überdacht und mit Sinn versehen hat. Aus meiner heutigen Perspektive heraus ließt sich das ganze jedoch gefühlsmäßig wie ein nicht enden wollender Zahnarztbesuch. Irgendwo zwischen Belanglosigkeit, sprachlichen Purzelbäumen und Humor, der sich leider längst überlebt hat, kämpft man sich von Seite zu Seite und hofft auf ein gnädiges Ende. Es gab Phasen, da musste ich Ulysses einfach weglegen, obwohl meine Fahrtzeit im Zug längst noch nicht um war. Das ist mir bis dato überhaupt erst bei einem einzigen anderen Buch (Hal Duncans "Signum") passiert. Was ist aber genau so schlimm an Ulysses? Aus der Sicht eines Lesers, der unterhalten werden möchte, vor allem die Abwesenheit jeglicher aus heutiger Sicht interessanter Elemente. Spannung? Natürlich nicht. Erkenntnisse? Nichts, was man nicht schon längst gewusst hätte. Humor? Angeblich ja, und manchmal doch überraschend spritzig ("Very gratefully, with grateful appreciation, with sincere appreciative gratitude, in appreciatively grateful sincerity of regret, he declined."), aber größtenteils lahm. Anstößigkeiten? Vielleicht vor einigen Jahrzehnten zur Empörung geeignet.
Letzteres ist überhaupt das Problem von "Ulysses": Die Relativität. Alles an diesem Buch mag herausragend sein - wenn man es in den Kontext setzt. Andererseits fällt es mir als Leser schwer, Interesse oder Emotionen zu generieren, indem ich mir ständig vor Augen halte, wie das auf einen Menschen im Jahre 1925 gewirkt haben muss.

Natürlich hat dieses Buch auch Aspekte, die mir außerordentlich gut gefallen haben. Die authentische Rekonstruktion Dublins des Jahres 1904, oder etwa die in meinen Augen überraschend progressive, moderne Behandlung verschiedenster gesellschaftlicher Probleme (Antisemitismus, Rassismus, Kirchenkritik, Feminismus, etc.). Doch unter dem Strich reicht das nicht als Rechtfertigung, sich als "gewöhnlicher" Leser durch 650 Seiten Schwerstarbeit zu quälen. Oft wird diese "Schwerstarbeit" gerade als Vorzug von "Ulysses" angepriesen, eine Art literarischer "Mount Everest", was so die die Leserspreu von der literarischen Elite trennt. In diesen Worten erkenne ich allerdings nur Statusbehauptung und einen unguten Hang zur Arroganz.

Bevor ich zum Fazit komme, noch einige Worte zur Auflage, die ich in den Händen halte: Das Vorwort des britischen Professors Cedric Watts ist ausführlich und in meinen Augen treffend. Einer kurzen wie knackigen Interpretation folgt auch eine interessante Einordnung der Kontroversen aus der Zeit der Erstveröffentlichung. Wermutstropfen für Ästhetiker: Meine Version hatte in der Mitte einen üblen Schnitt/Knick, der etwa 30 Seiten entstellt hat. Das möchte ich allerdings nicht in die Wertung miteinbeziehen, da ich es für einen individuellen Produktionsfehler halte.

Fazit:

Zugegeben, mein Fazit wirkt diesmal ein bißchen widersprüchlich, irreführend. Ich räume ein, dass "Ulysses" ein wichtiges Buch ist, ein Meilenstein der modernen Literatur, in mehr als einer Hinsicht "notwendig". Und doch hat es in dieser Hinsicht mehr musealen "Lehrbuch"-Charakter, als wirklich einen "Hobby-Leser" von heute unterhalten zu können. Daher meine ganz klare Warnung: Wer Ulysses "einfach mal so" lesen möchte, soll sich das Geld, die Zeit und die Nerven sparen. Wer zum Thema "Ulysses" mitreden möchte und/oder sich für die verschiedenen beschriebenen literarischen Facetten interessiert, kann (und muss vielleicht sogar) zuschlagen.
Dennoch bewerte ich das Buch aus der Sicht des oben genannten Hobby-Lesers und kann beim besten Willen nicht mehr als 2 Sterne vergeben. Ich könnte gemäß des "Kaisers neue Kleider"-Effektes weitschweifig erklären, wie toll ich "Ulysses" verstanden habe und wie es mein Leben verändert hat - hat es aber nunmal nicht. Dafür nehme ich dann auch die negativen Bewertungen einiger verdrossener Schöngeister in Kauf.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesen mit offenen Augen, 24. Februar 2002
Rezension bezieht sich auf: Ulysses, Sonderausgabe (Gebundene Ausgabe)
Ulysses beeindruckt. Weniger Inhaltlich als Stilistisch. Der assoziative Sprachstil erzeugt eine unmittelbare Nähe des Lesers zur Hauptfigur. Nahezu unkommentiert offenbart Joyce die Gedanken Leopold Blooms: Einschübe, Satzbrüche, emphatische Umstellungen ziehen sich durch die gesamte Erzählung und gipfeln in einer Art Inneren Monologs - sog. Bewußtseinsstrom. Hier hebt sich die Grenze zwischen Charakter und Leser völlig auf. Der Leser ist gezwungen in sich selbst die Gedanken der Figuren zu reflektieren. Folge ist einerzeits die extreme Nähe zum Protagonisten, man verschmilzt beinahe mit ihm, andererseits eine distanzierte und kuehle Stimmung, da selbst die negativsten Erlebnisse (zB Beerdigungsszene) emotionslos geschildert bzw aufgezählt werden. Die Emotionen entstehten erst im Kopf des Lesers. Daher empfindet jeder Leser dieses Buch anders. Arbeit bedeutet Ulysses allemal, denn es kann nicht wie ein spannender Roman gelesen werden, sondern man muss es sich erarbeiten, Seite für Seite. Wenn man sich entscheidet dieses Buch zu Lesen, sollte man sich Zeit nehmen, um es auch wirklich zu verstehen. Nur so erschließt man sich im Detailreichtum von Ulysses die wahre Groesse des Werks.
Zur Ueberwindung von Schwierigkeiten ist ein Woerterbuch von Nutzen. Vorsicht, eigene Wortneuschöpfungen von Joyce gibts etlich.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen I agree with Virginia Woolf, 14. Dezember 1999
Woolf was right. Joyce was obsessed with being, hm, obscure. I have read every book he wrote (not that many) and studied him at length. It has not helped. I cannot admire anyone who thinks we should have to work so hard to figure out what he was talking about. Normal people can't enjoy Joyce and I think this is a travesty. For all the hard work I had to do to figure out what he was talking about, I did not get one moment's enjoyment. Down with pretentious male modernists who feel we should all spend our lives "working" to unveil the "true meaning" in their words. For all you Joyceans out there who like to mock the "commoners" for not "getting" Joyce, I am working on a PhD in English--and I "get" him just fine, thank you. And I nonetheless refuse to give in to the pressure to like him. Brilliant as he may have been, he was full of himself. In my mind, these two qualities alone (brilliance and arrogance) should not get anyone's novels on the must-read lists.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Mount Everest!, 3. Februar 2008
Wer aus einer Laune heraus seine Intelligenz unter Beweis stellen möchte, indem er Ulysses liest, der sei gewarnt: Das Buch wird im Regal verstauben! Für Ulysses braucht man nicht nur eine Menge Zeit, sondern auch die ungeteilte Aufmerksamkeit, um das Buch durchzuprügeln. Nichts zum Zeitvertreib, nichts zum Bekämpfen von aktuer Langeweile. Ulysses ist einer von den 8000ern unter den Büchern!
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perhaps the Most Challenging Novel Ever Written, 16. März 2007
Von 
Donald Mitchell "Jesus Loves You!" (Thanks for Providing My Reviews over 124,000 Helpful Votes Globally) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Some people like to go for a stroll on the beach. Others like to climb Mount Everest. Reading Ulysses is much more like the latter than the former.

I have now read this book four times. I must really be a glutton for punishment.

Actually, the rereading is quite rewarding. When I first read the book in my youth, the only edition available was the one with all the printer's errors in it. Those errors made a difficult novel much more so. So I found that my understanding and appreciation rose substantially when I could read the original version.

As I grew older, I realized that I had had more experiences, read more books, and thought more thoughts. That meant that I found new layers of meaning in Ulysses.

I plan to keep rereading this book on a regular basis for the rest of my life. I hope you find it this engrossing as well.

What initially attracted me to the book was Joyce's ability to capture the inner dialogue that we all have. We alternate between thinking like angels and the basest animals. Joyce not only unveiled and portrayed that quality, he also imbued it with an elegance of expression that certainly exceeds my wit. It is almost as though an intellectual, well-educated literary comedian is invited along to make witnessing the internal dialogue more interesting.

Of even greater significance is the reaction that many have to the novel. They simply do not want to plumb into someone else's mind, unless perhaps it is the mind of a saint. But who knows what a saint really thinks?

The title, of course, is a dead giveaway (that few will need) that there are a literary analogy and symbolism involved. Those implications are enough to keep several Ph.D.'s busy for a career.

Mr. Joyce was a most learned and observant man. What remarkable things must have gone on inside of his mind!

If you are interested in extending your own ability to understand what is going on around you, I recommend Ulysses as a way to fill in the backdrop of what is not said when you are with others.

If you are more than satisfied with surface reality, then by all means skip this book. You'll wonder what all the fuss is about.

Perhaps the only exception to the latter is someone who loves a musical turn of phrasing, something Joyce excels in.

Enjoy your journey!

If you are like me, you'll find that it makes sense to keep your copy on the night table. You never know when you'll be ready for another trip to 1904.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unbedingt kaufen wenn sie gut englisch sprechen, 4. Juli 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ulysses. 22 CDs (Modern Classics) (Audio CD)
Ein wahrer Marathon fuer die Ohren. Die CD's sind von excellenter Aufnamequalitaet. Das Englisch ist sicher anspruchsvoll, aber man kann sich gut hineinhoeren. Die Sprecher sprechen eine klare und gut akzentuierte Sprache. Als Deutscher, der regelmaessig mit dem Englischen umgehen muss, hat mir dieses Hoerbuch sehr geholfen, meinen Umgang mit der Sprache zu verbessern.
Personen die nicht sicher englisch sprechen, moechte ich bitten, sich vorher zu ueberlegen, auf was Sie sich einlassen.
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5.0 von 5 Sternen Perhaps the Most Challenging Novel Ever Written, 18. Mai 2000
Von 
Donald Mitchell "Jesus Loves You!" (Thanks for Providing My Reviews over 124,000 Helpful Votes Globally) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Some people like to go for a stroll on the beach. Others like to climb Mount Everest. Reading Ulysses is much more like the latter than the former.
I have now read this book four times. I must really be a glutton for punishment.
Actually, the rereading is quite rewarding. When I first read the book in my youth, the only edition available was the one with all the printer's errors in it. Those errors made a difficult novel, much more so. So I found that my understanding and appreciation rose substantially when I could read the original version.
As I grew older, I realized that I had had more experiences, read more books, and thought more thoughts. That meant that I found new layers of meaning in Ulysses.
I plan to keep rereading this book on a regular basis for the rest of my life. I hope you find it this engrossing as well.
What initially attracted me to the book was Joyce's ability to capture the inner dialogue that we all have. We alternate between thinking like angels and the basest animals. Joyce not only unveiled and portrayed that quality, he also imbued it with an elegance of expression that certainly exceeds my wit. It is almost as though an intellectual, well-educated literary comedian is invited along to make witnessing the internal dialogue more interesting.
Of even greater significance is the reaction that many have to the novel. They simply do not want to plumb into someone else's mind, unless perhaps it is the mind of a saint. But who knows what a saint really thinks?
The title, of course, is a dead giveaway (that few will need) that there are a literary analogy and symbolism involved. Those implications are enough to keep several Ph.D.'s busy for a career.
Mr. Joyce was a most learned and observant man. What remarkable things must have gone on inside of his mind!
If you are interested in extending your own ability to understand what is going on around you, I recommend Ulysses as a way to fill in the backdrop of what is not said when you are with others.
If you are more than satisfied with surface reality, then by all means skip this book. You'll wonder what all the fuss is about.
Perhaps the only exception to the latter is someone who loves a musical turn of phrasing, something Joyce excels in.
Enjoy your journey!
If you are like me, you'll find that it makes sense to keep your copy on the night table. You never know when you'll be ready for another trip to 1904.
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5.0 von 5 Sternen Okay. Is it really worth it?, 27. April 2000
Ulysses is one of those big, mad bellwethers of a book that X will tell you is the biggest, best, most important blah blah blah and Y will tell you is a load of badly written tripe. Neither X nor Y tend to notice that the book consciously encourages both responses...but, well, I'll get back to the academic riffing in a minute.
I first tried to read Ulysses aged about 14 (I was an annoying little boy that way) and didn't get very far. The first three chapters are set in and around the mind of Stephen Dedalus, one of the most ridiculously clever and over-educated characters ever conceived, as he takes breakfast with some friends, teaches in a school some miles south of Dublin and walks along a beach. Along the way, his mind ruminates on subjects as diverse as 16th century underworld slang, his dead mother, and something he calls "the ineluctable modality of the visible" which I'm still struggling with. But he's a curiously ambiguous character, this Stephen; he fancies himself as a poet and rebel but when, on the beach, he picks his nose, he has a quick look around to see that nobody's watching before he smears the snot on a rock. (Joyce likes to poke fun at pretension this way - although he doesn't suggest that Stephen's ideas or rebel stance are completely hollow, either.)
The 14-year-old me didn't get that far. I gave up. It wasn't until I was 19 or so that I got as far as chapter four and encountered a Mr. Bloom, pottering around the kitchen making breakfast, that I started to get a grip. Bloom is one of the most likeable characters in fiction. He's a quiet, rather shy, oddly intelligent advertising salesman married to a voluptuous siren of a wife, Molly. Either you're prepared to go the distance with Bloom, or else cast the book aside with a hollow oath, because he's about to spend the entire day walking around Dublin. Nothing will happen except that a man will be buried, a baby will get born, and Bloom will help Stephen when the latter gets into a drunken fracas with some British soldiers. (Ireland was still part of the Union in 1904, and Dublin was a garrison town. Many non-Irish readers concentrate on Joyce's innovation or wit or technical whatever, but Joyce is extremely historically aware, and Ulysses, like all his other books, is riddled with the traces of English domination. These add to the book, rather than diminish it.)
Readers who like those clanky, tinpot contraptions known as "plots" may get a tad frustrated. Leaving aside Joyce's gifts for parody (a _tad_ too indulged, in my opinion), the, if you like, human interest in Ulysses is in the details of the to-ing and fro-ing between the characters. A quite banal conversation turns out to have all sorts of fascinating undercurrents; Bloom, who is Jewish and therefore even more of an outsider than Stephen, is extremely good at detecting the hints and shifts in the tones of the people he meets. He keeps running into two things that cause him particular discomfort: anti-Semitic remarks, and reminders that his wife is about to sleep with another man.
Ulysses is about language, but that makes it sound like it's some godawful lumbering doorstop written by an English professor. (John Barth, come on down!) It doesn't feel abstract at all; it's full of sights (the band of old sweat inside Bloom's hat), smells (restaurants, horse urine, flowers) and especially sounds (cats, printing presses, trams). I can't think of any other book which transports you so completely to a different place and time. (It might've helped that I grew up in Dublin and knew most of the places that Joyce is writing about.) Borges described Joyce's prose style, at least in the earlier half of the book, as "strong and delicate" and that's a good description.
As the day wears on, the book starts to rumble at the foundations and it lurches with increasing unpredictability from style to style. Joyce is making a point about language; that things are altered by the manner in which we describe them. This can get a bit wearisome after a while, but when it works well - as in the chapter where the doings of a young girl on a beach are narrated in the style of a girl's magazine story - it can be very funny and rather touching. The book closes with a mighty tour de force as Molly Bloom sits up and thinks about her life and her curious husband.
Okay, that's the beginner's guide. My personal opinion? It's the best Irish book, a constant wonder, irritation and delight to read, and a stunning effort of imagination and intelligence by the most significant and most lavishly talented Irish writer. 20th and 21st century Irish culture is unthinkable without it. I'm grateful that it's there. What else is to be said?
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5.0 von 5 Sternen Mind-Boggling, 1. April 2000
Von 
Leo E. Walsh "ebraynz" (Mentor, Oh United States) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
This is the second time I've read "Ulysses". It is a 'hard read' even for me, a good reader; my consistant criticism against Joyce is that he intentionally works to hide his arguments, his characters, and his thematic material behind a mind-boggling wall of style in "Ulysses" and "Finnegan's Wake", though his earlier works are quite approachable.
Too bad. The book is actually quite deeply human, and funny as hell. Bloom is a decent, bungling 'hero', a human like all of us. He's got his strengths, his weaknesses. I see him wandering flat footed in his black slacks like Charlie Chaplin through the crazy, jangling streets of Dublin. The night-town scene is a burlesque with a keenly penetrating, humanistic mind firmly at the helm. The barroom brawl a riot, especially with the dual narrators; the uneducated clod of low intelligence, and the archaic, mythic intonations of the blabber mouthed rhetoritician.
He muses on the wonder of existance; how we, living, dead breaths breath. How man and woman come together, making love and making babies. How, ultimately, we are all connected, umbilically to the past through our connections with the Tribe of Man.
"God loves everybody," says the comic, absurd voice in the barroom scene. It is funny. We grin, chuckle at the absurd voice. But it is true. It is Joyce's central theme.
Unfortunately, what he's mostly done is kept a ton of scholars busy writing 'commentaries' for a book that is revelant, all too human, and funny as hell... Perhaps even more hillarious than "Catch-22"... but that's debatable.
I give it five stars because I happen, through the graces of a good education, to be able to understand it. It is towering and complex. If you're willing to work, go for it. It will take you some time; took me two solid weeks of work. Still, when you're through, there's a sense of mental satisfaction. You feel like you've solved a great logic puzzle. However, don't just read it for themes; try to recreate the scenes and dialog in your mind. This isn't easy, granted. Joyce's style makes it tough.. but do! The rewards are immeasurable. Once you see these characters as real, solid characters, not as abstractions, the lights begin to shine, and you understand how Joyce sees the mythic/ religious shining through our chaotic, jumble of the modern world.
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5.0 von 5 Sternen Brobdignagian, Triumphant, 14. Januar 2000
Plot? There is no plot? Hath life a plot? I think not. Life is a continual process, ebb and flow, rising and falling, like plate tectonics, like the ocean:constant movement, sometimes building to grand, pulsing, God-quaking climaxes before receding back into everyday lifes slowly humming grey. But sometimes not. Don't approach Ulysses looking for a coherent arc of plot, you're going to be disappointed(again, it hasn't one). Approach it more like Lolita, less concerned with the subject matter than with the beauty of its language; each word is a live, crawling jeweled beetle gnawing and burrowing through the dung of a day in the life of ad salesman Leopold Bloom, flittering their wings, busszing and forminng new patters, cresting and swirling into a cone, a tetracylone around an ordinary day in the life of an essentially ordinary Man. It works like a silhouette:each word, like a wort, pimple, hair or other blemish on a face defines its shape, as does ulyesses a life in the context of a single day(cf Finnegans Wake), through long sonorous sentences and chapters brimming like a cistern full of noisy pink coffee, out of which meaning blooms like a bloody Liebestod-singing rose, grabbing you. Even still, there is no meaning-ordering modern life? There is no order."Der Inhalt ist in den Augen einer Eule". Using The Odyssey to parallel Blooms avoidance of Molly is but a simple ploy, an act of acceptance and defeat, a concession of escape and resignation-much like those little pimply puke potsmoke fourteen year olds who compare their lives to popular songs. Don't hide. The pure organic beauty-tragic, erotic, hilarious, pathetic, and ulimtately affirmative runs through this novel like a vein of gold ore. Pick it up. Enjoy it at length. Enjoy it many times over-the more you read it the more you get. Don't seek God in Ulysses-Joyce's brilliance could certainly back up his notoriously mammoth arrogance but he was no seer, no mystic, but a human, flawed just like any other-instead, enjoy its beauty, and in it(eventually, but with time you will)recognize yourself, and every other human being on Earth-for am Ende we are all Leopold Bloom(nee Virag)--therein.
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Ulysses (Wordsworth Classics)
Ulysses (Wordsworth Classics) von James Joyce (Taschenbuch - 4. Januar 2010)
EUR 5,30
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