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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
77
4,2 von 5 Sternen
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am 11. Mai 2013
Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber wenn es in einem Buch um ein Buch oder um einen Buchladen geht, dann muss ich es lesen. Ich muss noch nicht mal wissen, um was es genau geht, ich kaufe es mir. “Mr. Penumbra’s 24-Hour-Bookstore” war keine Ausnahme – zum Glück, denn ich liebe dieses Buch!

Clay Jannon verliert seine Arbeit als Web Designer. Um weiter Geld zu verdienen, nimmt er einen Job in Mr. Penumbra’s 24 Stunden Buchladen an; ein Buchladen, der nie geschlossen ist, erstaunlich wenig moderne Bücher verkauft, aber regen Zulauf von einem merkwürdigen Publikum hat. Clay merkt schnell, dass hier etwas Ungewöhnliches vorgeht und beschliesst, der Sache auf den Grund zu gehen. Zusammen mit seinen Freunden und seiner Freundin, die bei Google arbeitet, taucht er in eine geheimnisvolle Welt ein, in der es um nichts anderes geht als die Unsterblichkeit.

Das Buch springt zwischen alten Bücherregalen und dem Silicon Valley hin und her. Es schafft eine Symbiose zwischen altem Wissen und neuen Technologien. Und obwohl ich überrascht war, dass Google und die Möglichkeiten der Technik von heute eine so große Rolle in einem Buch spielen, das sich ja eigentlich um einen Buchladen drehen soll, war ich ganz schnell begeistert von der Idee und habe die Abschnitte über Google fast noch lieber gelesen als die über den Buchladen.

Sloan hat eine Begabung zum Geschichten erzählen. Die Handlung wird so schnell vorangetrieben, dass es nie langweilig wird. Die kurzen Kapitel führen zu dem typischen “Nur noch ein Kapitel” – Verhalten und so hat man das Buch ruck-zuck durch. Die Charaktere sind allesamt sympathisch, exzentrisch und so ganz eigen: der alte, undurchsichtige Mr. Penumbra; Clay, eigentlich erfolglos, aber lustig und geeky durch und durch, sein Freund Mat, erfolgreich, kreativ und hilfsbereit und auch Kat, die ihren Job bei Google liebt und deren Visionen nicht weit genug gehen können.

Es ist ein Buch über Freundschaft, einen Buchkult, Unsterblichkeit, Geeks, Nerds, die Vergangenheit und die Zukunft. Ein Buch, dass das gedruckte Wissen in Büchern genauso feiert wie die Errungenschaften der Technologien von heute. Es gibt weder ein Gut noch ein Böse, die neuen Möglichkeiten werden nicht verteufelt und gleichzeitig wird das Alte bewahrt. Ich habe mich in dem vertikalen Buchladen genauso wohl gefühlt, wie in den hochmodernen Google Büros. Mr. Penumbra bringt alle zusammen, die, die den Geruch von echten Bücher lieben und die, die lieber zum Ebook greifen, die, die gern in die Vergangenheit abtauchen und die, die die Zukunft nicht erwarten können. Das ganze paart Sloan mit einer Schnitzeljagd und alten, dunklen Geheimnissen, Fantasy trifft auf Realität.

Kaufen, lesen, Spaß haben und sein Weltbild vielleicht ein wenig überdenken…

5 von 5 Sternen für diese Reise zwischen Alt und Neu.

“After that, the book will fade, the way all books fade in your mind. But I hope you will remember this:
A man walking fast down a dark lonely street. Quick steps and hard breathing, all wonder and need. A bell above a door and the tinkle it makes. A clerk and a ladder and warm golden light, and then: the right book exactly, at exactly the right time.”
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am 23. Oktober 2014
Die Rezession geht um in Amerika und der Webdesigner Clay Jennon braucht einen neuen Job. Den bekommt er auch. In einer kleinen Buchhandlung, die 24 Stunden geöffnet hat. Sein kauziger Besitzer Mr. Penumbra übergibt Clay die Nachtschicht, mit der Aufgabe bis ins Detail Notizen zu machen zu den Kunden, die auftauchen und sich Bücher nur auszuleihen scheinen. Er darf aber keines der Bücher lesen. Nach einer seltsamen nächtlichen Begegnung wird Clay neugierig und zusammen mit seiner neuen Freundin einer Googlemitarbeiterin macht er sich daran, das Geheimnis von Mr. Penumbra und seinem 24 Stunden Buchladen zu ergründen.

Der Klappentext hatte mich überzeugt. Ein magischer Buchladen, wie hätte ich da widerstehen können? Aber was habe ich stattdessen bekommen? Eine Hymne auf Google und seitenweise technische Erklärungen, die das Ganze für mich entmystifizierten und ich mich teilweise zu Tode langweilten. Mr. Penumbra gehört einer Geheimgesellschaft an, die der Meinung ist durch das Knacken des Codes von Aldus Manutius ewiges Leben zu erhalten. Eine Gesellschaft, die seit Jahrhunderten versucht hinter das Geheimnis zu kommen wird übertölpelt und anders kann man es nicht ausdrücken, von ein paar naseweisen Gören, die ein bisschen mit der neuen Technik herumspielen. Es war einfach enttäuschend. Zumal keine der Hauptfiguren meiner Meinung nach wirklich echte Zuneigung zu Büchern empfunden hat, außer zu einem abstrusen Fantasyroman in ihrer frühsten Jugend. Aber mir fehlte die Leidenschaft, durch die technischen Analysen verlor die Geschichte ihren Charme. Und die Erkenntnis, dass Manutius allein durch sein Werk unsterblich wurde, war dem Leser auch schon weit vor Aufklärung des Rätsels klar. Mir waren die Hauptfiguren zu unsympathisch und huldigten zu sehr dem technischen Fortschritt. Es wird eine Welt beschrieben in der es keine Mysterien mehr gibt und die Beantwortung ungeklärten Fragen lediglich eine Frage der zur Verfügung stehenden Rechenkapazität ist. Das tötet jede Fantasy und macht das Werk dröge.

„Mr Penumbras 24-hour Bookstore“ war einfach kein Buch für mich, weil ich etwas völlig anderes erwartet hatte. Wer eintauchen will in die magische Welt eines kauzigen Buchladenbesitzers und sich auf eine Schnitzeljagd durch jahrhundertealte Mysterien begeben will, der wird enttäuscht sein, Googleianer, die der Meinung sind heutzutage kann ein Computer alles lösen, werden dieses Werk lieben. Es lebe das Computerzeitalter
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am 9. November 2012
OK, I just loved this book. It deals with a mystery encompassing the old world of print media with the new, modern, digital and technical one. But combines both apposing worlds really well, providing a well paced mystery / adventure read.

At first I thought I might be overwhelmed by all the technical jargon. To quote from the book, "If this sounds impressive to you, you’re over thirty," I laughed at myself because I am in the over thirty category, but didn't feel so out of touch with all the high-tech that I didn't understand anything. For the technophobes, the explanations are all clear and well written leaving no one in the dark with the technical stuff. After all it's something we all live with today, so it can't be that strange even if you are over thirty - lol!

I hope this book will continue to give a lot more people as much fun and entertainment as it has given me.
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TOP 1000 REZENSENTam 12. August 2013
... das war "Mr. Penumbra's 24-hour-bookstore" auf jeden Fall.
Für mich war es definitiv eines der besten Bücher der letzten Jahre - und ich lese recht viel.

Eine originelle, spannende, lustige, sprachlich hervorragend umgesetzte, alte und neue Technik verbindende Geschichte mit warmherzigen, skurrilen, liebenswerten Charakteren - was habe ich vergessen? Es passt einfach alles - unser Held Clay entwickelt sich vom lethargischen arbeitslosen Stubenhocker zum Buchverkäufer ohne Kunden und wird dann zur erfinderischen und ideenreichen Spürnase - immer unterstützt von seinen sympathischen (und merkwürdigen) Freunden.

Man erfährt viel über Buchdruck, die Entstehung von Büchern, über Buchläden und Museen, aber alles eingebunden in die Jetzt-Zeit von I-Phone, Google, Kindle & Co. Hier lernt man auch einiges über modernste (Such-)Techniken, die man natürlich aufgrund der aktuellen Spähdiskussionen als Europäer schon kritischer sieht als unser amerikanischer Held im Jahr 2012.

Ein Roman, welcher die Liebe zu Büchern spüren läßt - und ein Geheimnis, dem man unbedingt zusammen mit unserem Helden Clay auf die Spur kommen will.
Der Autor schuf eine Geschichte voller Wortwitze: So fragt Mr. Penumbra vor Clays Einstellung: "Have you ever worked at a bookstore before?"
Und Clay: "I waited tables at a seafood restaurant and the owner sold his own cookbook - it was called The Secret Cod and it detailed thirty-one different ways to - You get it"
Einen leider negativen Aspekt muss ich doch noch anbringen: Für meinen Geschmack wird mit Apple & Google zu viel Product Placement betrieben, es gibt schließlich auch noch andere Firmen, aber ich gehe davon aus, wir sind alle mündige Leser und wissen dies einzuordnen.

Fazit: 10 Punkte von mir - eine wunderbare, intelligente, höchst unterhaltsame Geschichte und ein neuer Autor, der hoffen läßt!
Da auch ich das gedruckte Wort liebe, werde ich mir noch - zusätzlich zur Kindle-Version - das Taschenbuch besorgen. Da würde sich Mr. Penumbra sicherlich freuen...
Unbedingte Kaufempfehlung!
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am 17. Februar 2016
Mir hatte es der poetische Schreibstil der Leseprobe angetan, ich musste das Buch gleich herunterladen und wurde nicht enttäuscht. Besonders am Anfang wird die Geschichte in schöner Sprache und mit Humor erzählt und alles erscheint halb real, halb phantastisch. Später erinnert die Handlung an ein Computerspiel, vier Freunde müssen eine geheime Bibliothek finden, ein verbotenes Buch kopieren und entschlüsseln. Dabei lässt der Autor verschiedene Weltsichten aufeinanderprallen: Bücher vs. Internet, Freundschaft vs. Erfolg im Beruf, wie kann man unsterblich werden und wollen wir das überhaupt. Aber es sind Anregungen fürs eigene Nachdenken, nicht fertige Antworten, nur am Schluss gibt’s dann noch ein bisschen Lebensweisheit.
Die Geschichte spielt an interessanten und schön beschriebenen Orten, nur geht leider im Mittelteil in all den Beschreibungen ein wenig die Spannung verloren. Vielleicht absichtlich, vielleicht wollte der Autor nachdenkliche Leser nicht mit billigen Spannungs-Tricks abspeisen, aber ich hätte mir ein bisschen mehr gewünscht von einem New-York-Times-Bestseller. Deshalb nur vier Punkte. Aber wem die Leseprobe gefällt, den wird das Buch sicher nicht enttäuschen!
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am 30. August 2015
Angelehnt an Fantasy-Epen begibt sich der Protagonist mit seinen Freunden auf eine Mission, in der Rätsel zu lösen, Codes zu entziffern und Geheimnisse zu lüften sind. Held ist ein ein Computermensch, den es nach dem Crash einer IT-Blase in eine unabhängige Buchhandlung verschlägt, die allerdings recht eigenartige Kunden und Geschäftsgebaren hat. Tausende kaum lesbarer Bücher führen auf die Spur einer geheimen Gruppe, deren letzte Rätsel der Protagonist mithilfe eines Computers zu lösen hofft, nicht irgendeines Computers, sondern des Superrechners von Google. Es begegnen sich in diesem unterhaltsamen, spannenden (allerdings literarisch nicht allzu anspruchsvollen) Roman die Welt der Bücher und die der Digitalisierung. Und welche der Welten die Oberhand behalten wird, ist auch am Ende nicht wirklich ausgehandelt. Für Buchliebhaber ist das Buch jedenfalls eine gelungene Entspannung.
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am 20. September 2015
Am Anfang plätschert die Story eher so dahin, die Charaktere werden aber liebevoll beschrieben und gezeichnet. Dann gewinnt das Ganze aber rasant an Fahrt, mit vielen überraschenden Wendungen. Es ist dabei tröstlich zu erfahren, dass Google eben nicht allwissend ist - aber erschreckend gigantisch und allgegenwärtig. Das Ende kommt aber etwas plötzlich, nach dem langsamen Einstieg kam das eher überraschend. Nichtsdestotrotz eine tolle Geschichte.
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am 28. Februar 2016
I really loved this book and have since recommended it to many people who also loved it as well. The book is well written, has entertaining characters, and discusses topics ranging from hadoop to early Venetian typefaces.
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am 9. Juni 2016
Having spent a fair bit of time on Robin Sloan's website, I decided to give this novel a go.

It's a fun adventure - there are mysterious books, strange encryptions, secret societies, exciting travel from one side of the country to another, and even a bit of sex. But, I have to say that in the end this is kind of the worst sort of condescending young adult fiction I've read in a while. It's the characters - white young male slightly guilty slighty sad protagonist, his shallow magical pixie-dust geek coder girlfriend from Google, his POC D&D geek-turned-millionaire high-school buddy ... Come on. My toes curled in frustrated boredom with the teeming stereotypes after about the first chapter.
You are a coder from Ukraine? Ah, you must be a male and a hacker and speak without using articles and specialise in doing the heavy lifting for your entrepeneur boss. You played D&D together as teenagers? Then of course it's ok to shame each other to action using your old player character names. You are an old man who runs a bookstore? Oh there you are - noble and vulnerable and slightly but not too much intellectually-anarchic keeper of knowledge. You set up a software company in your early twenties and made a motza? Yup, it was easy because it was boob physics, and really the best people to help with that dirty endeavour are those slightly untrustworthy semi-humans from the Ukraine. You work as a woman developer at Google? Oh my god of course you are cute and short and have coloured hair and are a bit manic and don't mind a bf who doesn't seem to know anything about you or your past and you wear only one t-shirt because even though you are massively intelligent and capable and can make fashion choices about your hair, you can't manage more than one option in your wardrobe.

I just can't tell you how depressing this book is. Of course all the characters join forces around Our White Male Hero and his boring project - because I tell you what if the POC high-school bud and the Girl From Google had got together ... wow. That would be interesting. But no ... instead we have these highly intelligent and self-starting types helping OWMH break into a shop and steal a book from his gentle benefactor, because OWMH is curious. Do they try to encourage him to talk to his nice, gentle boss? Do they question his willingness to bend the rules to suit his desires? No and no, they just enable him.

Gahhh ..... !!!!!

Obviously this book really annoyed me ;)
But you might like it!

Please go try some Cory Doctorow after reading "Mr. Penumbra", for a comparison. I think his YA fiction is less condescending to his readers, and tries hard not to repeat white, middle-class stereotypes.
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am 12. Januar 2015
Another one of those unusual books that you pick up on a whim and end up getting engrossed in. As someone has already said, the tech bits could bog you down if you want them to, especially if you're over thirty (which I most definitely am), but that certainly doesn't distract from the over-all enjoyment of this unusual story.
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