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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sci-Fi Klassiker und Meisterwerk
In einer Zukunft, in der es zwischen dem Leben und dem Tod eine Welt gibt, die für die Menschen zugänglich ist, da ist auch die Wirklichkeit nicht immer die, die man wahrnimmt.
Es ist mir ein Rätsel, warum Ubik noch nicht auf Deutsch erschienen ist, immerhin hat Philip K. Dick es 1969 geschrieben und es zählt heute zurecht zu den Meisterwerken der...
Veröffentlicht am 14. Oktober 2001 von Christina Unger

versus
3.0 von 5 Sternen I beg to differ....
This is definitely NOT PKD at his best! I found it slow-paced, pointless, and mediocre. Maybe this is meant to be a reflection of what life, er, death is like? I don't know. I prefer the meatier, more complex versions of Dick to be found in masterpieces like The Man in the High Castle.
Am 13. November 1997 veröffentlicht


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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sci-Fi Klassiker und Meisterwerk, 14. Oktober 2001
Rezension bezieht sich auf: Ubik (S.F. Masterworks) (Taschenbuch)
In einer Zukunft, in der es zwischen dem Leben und dem Tod eine Welt gibt, die für die Menschen zugänglich ist, da ist auch die Wirklichkeit nicht immer die, die man wahrnimmt.
Es ist mir ein Rätsel, warum Ubik noch nicht auf Deutsch erschienen ist, immerhin hat Philip K. Dick es 1969 geschrieben und es zählt heute zurecht zu den Meisterwerken der Science Fiction.
Als ich anfing, es zu lesen, wußte ich nicht wirklich, was mich erwartet, und war deswegen auch etwas skeptisch, was die Betitelung "Meiterwerk" anging. Aber als ich es schließlich fertig gelesen hatte (was sehr schnell war), hatte es mich völlig in seinen Bann gezogen.
"For everyone lost in the endlessly multiplicating realities of the modern world, remember: Philip K. Dick got there first."
(Terry Gilliam)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch - nur viel zu schnell vorbei!!!, 4. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Ubik (Taschenbuch)
"Glen Runciter ist tot." Mit diesem Satz beginnt die Inhaltsangabe hinten auf dem Buch. Mal abgesehen davon, dass gar nicht so klar ist, ob das überhaupt stimmt, geschieht das erst, nach einem guten Drittel des Buches. Das tut dem ganzen aber keinen Abbruch. Im Gegenteil - Ubik ist ein ganz hervorragendes Buch, auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin, wo ich es einzuordnen habe:

Ende der 60er Jahre veröffentlicht, war es natürlich ein Science Fiction, in dem Dick die Welt in den frühen 90ern beschreibt. Raumflüge sind Alltag, der Mars kolonisiert und sprechende Maschinen, Türen, Fernseher, Kühlschränke u.ä. verlangen für die kleinste Leistung (z.B. das Öffnen einer Tür) Geld. Aber mit naturwissenschaftlichen Erklärungen, wie was funktioniert, hält sich Dick nicht auf. Insofern werden Freunde der klassischen Hard-SF nicht auf ihre Kosten kommen.
Phantastische Literatur ist es natürlich auch: PSI-Agenten sind im Auftrag von Runciter unterwegs, um andere Menschen mit PSI-Kräften auszuschalten bzw. zu neutralisieren.
Metaphysisch-mystisch wird's bei Ubik nicht zu knapp: Klinisch Tote werden in einem Kälteschlaf-ähnlichen Zustand gehalten (bis sie endgültig sterben und wiedergeboren werden) und die Lebenden können mit den so genannten Halblebenden weiterhin kommunizieren. Aus diesem Szenario erwächst ein bei Dick immer wieder kehrendes Motiv: Was ist real? Was ist Fiktion? Illusion und Wirklichkeit vermischen sich und die Protagonisten müssen entdecken, dass die Welt, die sie kannten (und für real hielten) zerfällt und nicht das ist was sie zu sein scheint... und das Ganze gipfelt schließlich in einem genialen, überraschenden Ende, mit dem Dick dieses Motiv auf die Spitze treibt.

Für mich ein absolut empfehlenswertes Buch, für das man kein SF-Fan sein muss. Sicherlich wird Ubik auch einem gewissen intellektuellen Anspruch gerecht. Was aber für meinen Geschmack viel mehr zählt, ist, dass das Buch gut geschrieben, leicht lesbar und sehr unterhaltsam ist und auch noch zum Nachdenken anregt. Was will man mehr???
"Mehr" ist genau das Stichwort - ich hätte wirklich gern mehr davon gehabt. Der Roman selbst ist nach noch nicht mal 300 Seiten leider schon zu Ende. Das Buch enthält nämlich auch noch das von Dick selbst verfasste Drehbuch zu Ubik - für eine Verfilmung, die es nie gegeben hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Zerfall der Realität, 23. Juni 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Ubik (Taschenbuch)
Hauptperson dieser Geschichte ist Chip, der mit seinem Chef Glen Runciter
und einigen Kollegen zum Mond reist. Dort wird ein Anschlag auf Runciter
verübt, den dieser nicht überlebt. Allerdings ist die Wissenschaft
inzwischen - der Roman spielt 1992, aus Sicht des Autos aber 23 Jahre in
der Zukunft - so weit, Toten ein so genanntes "Halbleben" zu ermöglichen -
die Körper bleiben tot, der Geist aber aktiv und man kann sich mit ihnen
unterhalten. Aus mysteriösen Gründen aber mißlingt der Versuch, Runciter
ins Halbleben zu versetzen.

Doch auch für die Überlebenden werden die Ereignisse zunehmend mysteriöser.
Einzelne Geräte entwickeln sich zurück, stellenweise scheint die Zeit
rückwärts zu laufen, die gesamte Realität scheint aus den Fugen zu geraten.
Immer wieder begegnet die Gruppe einer merkwürdigen Substanz namens "Ubik"
(vom Lateinischen "ubique" - überall), die den Realitätsveränderungen
zumindest stellenweise Einhalt gebieten kann. Als immer mehr Angehörige
der Gruppe ums Leben kommen, wird klar, daß es einen bösen Gegenspieler
gibt - doch wiederholt tauchen Hinweise von Runciter auf, der zumindest
Chip hilft, sich immer wieder Nachschub an Ubik und einem Überblick über
das Geschehen zu beschaffen.

Auch wenn das Ende der Geschichte abzusehen ist - sinngemäß wurde die Idee
viele Mal in Holodeck-Abenteurn bei Star Trek aufgegriffen - ist der Roman
spannend und geheminisvoll geschrieben. Obgleich an einigen Stellen der
Stil mittlerweise etwas angestaubt wirkt, handelt es sich bei diesem Werk
um ein Muß für jeden Fan des Klassischen Science Fiction. Unnötig finde ich
das 200 Seiten starke (und nie verfilmte) Drehbuch, zum reinen Lesen
absolut ungeeignet.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verschachtelte Welten, 6. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Ubik (Taschenbuch)
Ich bin über den anderen großen Autor Stanislaw Lem zu diesem Buch gekommen, der sich schon vor Jahrzehnten intensiv mit der virtuellen Realität beschäftigt hat.
Hier geht es um ein ähnliches Thema.
In einem fiktiven Jahr 1992 sind übersinnliche Wahrnehmungen zum Alltag geworden und werden für Spionage- und Manipulationszwecke eingesetzt. Einige Firmen verdienen ihr Geld, indem Sie sogenannte Inerten einsetzen, die diese Fähigkeiten neutralisieren können.
Die konkurrierenden Firmen bekämpfen sich aufs Blut, sogar vor Mord schreckt man nicht zurück.
Die Wissenschaft hat sich außerdem zu einem Punkt entwickelt, wo man Verstorbene einige Zeit in einem sogenannten Halbleben halten kann. In gekühlten Särgen gelagert, können ihre Angehörigen mit ihnen kommunizieren.
Aus diesen Voraussetzungen entwickelt sich die Story.
Auf eine Firma, die sogenannte Inerten einsetzt, wird ein Bombenanschlag verübt. Alle überleben den Anschlag, nur der Chef wird getötet. Man versucht, diesen in ein Halbleben zu versetzten, was aber scheitert.
Die Überlebenden versuchen sich durchzuschlagen und weiteren Anschlägen zu entgehen, stellen aber fest, dass sich die Welt um sie herum verändert. Die Zeit scheint rückwärts zu laufen, die Umgebung wandelt sich fortlaufend. Gleichzeitig tauchen rätselhafte Botschaften des getöteten Chefs auf. Einige der Überlebenden kommen auf mysteröse Weise um. Es tauchen immer wieder Hinweise auf eine Substanz namens Ubik auf, die irgendetwas mit diesen Entwicklungen zu tun haben könnte, nur was?
Bald erheben sich erhebliche Zweifel an der erlebten Realität. Wer ist wirklich gestorben und wer ist am Leben? Wer verändert die Realtität? Wer ist Freund, Feind oder Verräter?
Hier wird mit der Realität gespielt, Schein und Wirklichkeit vermischen sich. Woran ist zu erkennen, dass die Wirklichkeit wirklich ist? Was kommt von außen und was kommt von innen? Wieviele Ebenen gibt es?
Gerade für philosophisch Interessierte und Erkenntnistheoretiker ein großartiges Buch!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen I laughed, I cried..., 29. Dezember 1999
Rezension bezieht sich auf: Ubik (Vintage) (Taschenbuch)
This was the first PKD I ever read, so it's got some sentimental value...as it is, it's stood the test of time to remain one of my all time favorite PKD novels.
Supposedly one of the major influences on The Matrix (along with The Three Stigmata of Palmer Eldritch), Ubik is about the subjectivity of physical reality, death, advertising, consumerism...
In the first few pages PKD introduces more ideas than most sci-fi (I cringe to pigeonhole him so, but it's the closest comparison) authors are capable of their entire careers.
You can't take this book on face value, it engages the reader so completely with it's energy, style and fiercely challenging ideas. Not to mention the plot twists, which will keep you guessing to the final page (without sounding too horribly cliched I hope).
For PKD vets it's comforting to revisit the world he established in his most blatantly sci-fi phase, with all the standbys like precogs, conapts, talking kitchen appliances, etc.
For PKD newbies Ubik is a perfect choice to start in on the incredible feast that are the novels of PKD - trust me.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Höhepunkt der fantastischen Literatur!, 26. September 2005
Von 
Kai "Psychiater und Vielleser" (Lübeck) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ubik (Taschenbuch)
Dieses Buch ist zweifellos das absolute Meisterwerk von Philip K. Dick. Zunächst mal ist es (wie die meisten seiner Bücher) sehr gut lesbar. Die Sprache ist gut verständlich, die Bilder sind eingängig, die Welt ist sofort zugänglich. Wie in keinem anderen Buch wird hier im Verlauf der Handlung die Grenze zwischen Realität und Fiktion, Traum und Wahrheit derartig dünn, dass man es kaum erträgt, schließlich verschwindet diese Grenze ganz und alles ist wie ein einziger surrealer, fantastischer Wachtraum - Großartig!

Die (vordergründige) Handlung ist relativ schnell erzählt, das brauche ich hier nicht zu wiederholen. Jedenfalls beginnt die Geschichte als "ganz normal", nimmt dann aber ab ca. der Hälfte eine völlig unerwartete und sehr dramatische Wendung und steuert schließlich auf ein unglaubliches Finale zu. Dabei wird die Grenze zwischen Real und Irreal zunehmend dünner, die ganze Welt scheint immer skurriler und verwaschener zu werden. Dass die Charaktere dabei nicht so tief ausgearbeitet und im wesentlichen nur oberflächliche Hüllen bleiben, stört wenig, sind sie doch letztlich nur die Transporthüllen für Dicks fantastische Erzählkunst. Auf dem Einband steht immer der Vergleich mit Franz Kafka, und ich finde, der ist mehr als gerechtfertigt. Der Autor vermag es auf einzigartige Weise, den Leser auf der sehr dünnen, durchscheinenden Grenzlinie zwischen Realität und Wahnsinn, Traum und Erfindung, Wahrheit und Irrsinn, entlangwandeln zu lassen, ohne dass dieser aber den Halt verliert. Schließlich wird am Ende doch alles aufgeklärt und einiges klar, doch die wirklich dahinter stehenden Fragen bleiben weiter offen und das ist das schöne an solchen Büchern. Man denkt weiter, auch wenn die Geschichte längst zu Ende ist.

FAZIT: Ein Meilenstein der fantastischen Literatur, Dicks Meisterwerk auf dem Höhepunkt seiner Schaffensphase und einfach ein großartiges, spannendes und faszinierendes Buch. Volle fünf Sterne von mir.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen schön verschachtelte ..., 4. März 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ubik (Taschenbuch)
... intelligente Geschichte. Mir war Philip K. Dick nur vom Namen diverser Filme (Minority Report, Total Recall) ein Begriff. Kannte bis dato nicht einen einzigen Roman. Aber ich muss sagen, UBIK hat mich vollstens überzeugt. Ich hab selten so einen intelligenten Roman gelesen. Die anfängliche Skepsis, da der Roman ja doch schon fast 40 Jahre alt ist und ich lieber aktuelle Bestseller lese, war schnell verflogen. Man hat zu keiner Zeit das Gefühl, dass es sich um einen Roman der späten 60er Jahre handelt. Außerdem verwendet Dick eine sehr moderne Sprache. Es fällt in keinster Weise auf, dass der Roman schon vor einiger Zeit geschrieben wurde. Genauso gut könnte das Buch aktuell sein. Auch ein großer Freund von Sci-Fi Romanen war ich bis jetzt nicht, aber dieser war wirklich so spannend geschrieben, sodass ich mir glatt ein zweites Buch dieses Autors bestellen werde. Meiner Meinung nach wird die Spannung sehr geschickt aufgebaut und man wird während des Lesens immer wieder auf falsche Fährten geschickt. Man muss wirklich eine gute Fantasie haben um mit diesem Buch etwas anfangen zu können. Ich hab eine gute Fantasie und deswegen war UBIK bis auf den Anfang auch gar nicht so verwirrend, wie ich anfänglich dachte. Tut man sich als nicht "Sci-Fi-Bewanderter" am Anfang ein bisschen schwer was Präkogs und Inerte etc. sind, so findet man mit fortlaufender Dauer immer einen besseren Bezug zur Geschichte und Handlung. Dick versteht es wirklich bis zur letzten Seite den Leser zu verwirren, was jetzt wirklich passiert ist und was UBIK überhaupt ist. Glaubt man die Geschichte gelöst zu haben, so regt der Schluss zum überdenken der ganzen Story an :-). Mehr will ich auch gar nicht verraten. Überraschung garantiert. Dem Roman ist ein Drehbuch beigefügt, welches ich jedoch nicht gelesen habe. Mach mir nicht so viel aus Drehbüchern. Ich wäre jedoch wirklich gespannt auf eine Verfilmung von UBIK, ich glaube mit der heutigen Tricktechnik könnte man wirklich einen sehr spannenden Blockbuster schaffen. Im Großen und Ganzem verdient sich das Buch jeden seiner 5 Sterne. Vor allem der Einfallsreichtum mit der Dick die Geschichte schrieb ist 5 Sterne wert und diesen auch noch so spannend umzusetzen, bedarf wirklich eines großen Autors und das war Philip K. Dick vermutlich auch. Auch für "Nicht Sci-Fi-Fans" geeignet.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für PKD- und SF-Fans!, 25. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Ubik (Taschenbuch)
Einmal mehr stellt Philip K. Dick die Frage "Was ist Realität?" und gibt auf seine eigene satirische, nachdenkliche, kritische Art unbequeme Antworten. Diesmal wird seine Standardfrage ergänzt durch die Frage nach dem Sein: wann beginnt das "Sein", wann endet es? Für PKD-Fans, und alle, die es werden wollen, ist dieses Buch wärmstens zu empfehlen! (Tipp: nach diesem Buch die autobiographisch gefärbte "Valis"-Trilogie lesen, sie passt zu "Ubik" wie kein anderen Buch PKD's!)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker der Science Fiction, 5. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ubik (Taschenbuch)
Der leider 1982 verstorbene Philip K. Dick war ohne Frage einer der begnadetsten amerikanischen Science Fiction Autoren, dessen Romane und Kurzgeschichten wie "Blade Runner", "Minority Report", "Total Recall" oder "Paycheck" sogar mehrfach den erfolgreichen Sprung auf die Leinwand geschafft haben. Sein (meiner Meinung) nach bestes Werk "Ubik" (1966) hat diesen Sprung vielleicht noch vor sich, denn die Geschichte um Joe Chip und dessen Wandel zwischen Realität und Albtraum ist ein geschickt verworrenes, metaphysisches Meisterwerk.

Inhalt:
In der ... ähm ... "Zukunft" des Jahres 1992 treiben allerlei Menschen mit Psi-Kräften ihr Unwesen. Aufgabe der Anti-Psi Schutzorganisation um Glen Runciter ist es, diesem durch Anti-Psi-Kräfte entgegenzuwirken. Bei einem Großauftrag auf dem Mond scheint die Gruppe um Glen Runciter, Joe Chip und der ambivalenten Pat Conley (u.a.) jedoch in eine Falle gegegangen zu sein. Glen Runciter stirbt bei einem Anschlag, die anderen können jedoch mit Leichtigkeit entkommen. Dennoch scheint irgendetwas nicht zu stimmen, denn alle bewegen sich scheinbar in der Zeit zurück und Glen Runciter scheint noch eine Botschaft zu haben...

Kritik:
Zunächst wird "Ubik" mit harter Sci-Fi-Kost eröffnet. Da gibt es Inerten, Präkogs, Telepathen, Protophasen, Halblebende usw. Hier wird der ein oder andere vielleicht die Nase rümpfen, kann aber beruhigt sein, dass die anfängliche Begriffs-Überforderung zunehmend nachlässt. Nachdem die Prämissen gelegt sind und der inhaltliche Meilenstein der Mond-Mission erreicht ist, wird "Ubik" immer mehr zum Thriller in dem Wahrnehmung und Realität immer mehr auseinanderdriften. Dick führt den Leser immer wieder in die Irre um im dann Andeutungen anzubieten, die den Leser parallel zum Protagonisten zunehmend orientierungslos machen. Und selbst am Ende, als der Leser endlich weiß wo oben und unten ist, holt Dick zur Abschlusspointe aus, die das Buch endgültig zu einem anregenden Meisterwerk werden lassen und den Leser lange beschäftigt. Zu beachten ist dabei natürlich, dass "Ubik" ein Kind seiner Zeit ist. Dicks Vorstellung des Jahres 1992 hat sich nicht bestätigt und die Leute tragen auch mal Propellermützen; das trübt den Lesespaß aber nicht wirklich, wenngleich ein gewisses "sich-einlassen" notwendig ist.

Fazit:
Philip K. Dicks "Ubik" nimmt den Leser mit auf eine metaphysische Reise in die Grauzone zwischen Realität und Traum. Ein rundum spannender und vielschichtiger Meilenstein der Science Fiction Literatur.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The best PKD novel, aside from in execution, 19. September 2000
Rezension bezieht sich auf: Ubik (Vintage) (Taschenbuch)
Ubik has probably got the best ideas within of all PKD's books, and, after a lame beginning that deals with the typical large corporate empires and pre-cogs telepaths etc, the book really gets going when they go to the Moon and Runciter gets blown up. At this stage, the book begins, and the next sections, while hastily written, are some of the best chapters in the PKD canon. I assert that PKD was much better at dealing the past or present(in this case, USA 1939) than he was at sketching the future. He has had many prophetic inventions (like the homeopape, which is soon to be reality) but he had a genuine interest in the past, see what type of books he read, his interest in classical music and classical cultures. PKD's 1939 is brilliant, and the story matches. The concept of Ubik, in its varying incarnations, is excellent, as is the uncertainty with half-life etc, and those little rhyming verses... very good. There are a couple of brilliant metaphors that have stayed with me, one where something is compared to a primitive creature using its own skin as a sail, and the other I have forgotten. No matter. The beginning of the book means that Ubik, while likely to be a favourite on the first read, is not quite up to the standard of Three Stigmata, which I believe is the best PKD, but still...
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Ubik (Sf Masterworks 26)
Ubik (Sf Masterworks 26) von Philip Dick (Taschenbuch - 16. Februar 2012)
Gebraucht & neu ab: EUR 48,41
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