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Kundenrezensionen

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... oder sich als Tourist einfach den vorgeschlagenen Routen anvertrauen will. Die Behauptung jedoch, "all the must-see sights" zu präsentieren wird mitnichten eingelöst. Wahrscheinlich ist das bei einem Land wie Italien und nur 424 bebilderten Seiten auch gar nicht möglich, nur sollte man dann ehrlicherweise einen solchen Anspruch auch nicht erheben. Wenn jedoch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten vor Ort weder wirklich vollständig erwähnt noch so charakterisiert sind, dass man bei beschränktem Zeitbudget eine sinnvolle Auswahl treffen kann, ist das sehr störend. Hier wäre das Polyglott-Sternesystem bei aller Subjektivität zur Orientierung deutlich hilfreicher.
Während früher der LP ein Begleiter für den sparsamen Individualreisenden war, ist dieses Buch - schon durch seine gewichtssteigernden Hochglanzseiten - eher ein konventioneller Reiseführer. Meist werden nur wenige, in der mittleren Preisklasse angesiedelte Unterkünfte angegeben, eine allgemeine Information über die Übernachtungslage vor Ort fehlt (Dass es hier gewaltige regionale Unterschiede gibt, kann jeder bestätigen, der schon einmal in kritischen Gegenden wie Ravenna oder Süditalien (außer Neapel) unterwegs war.)
Die aus ferner angelsächsischer Sicht vorgenommene neue Regionalgliederung Italiens ist zwar eigenwillig, aber durchaus akzeptabel - im Gegensatz zum kommentarlosen Entfall von Sardinien! Die Behandlung der einzelnen Städte und Regionen ist , wie hier schon angemerkt, von durchaus unterschiedlicher Qualität. Einige Beispiele:

Ravenna: Die reine Aufzählung der mosaikträchtigen Kirchen hilft wenig zur Orientierung - dass dagegen das Grab des Theoderich fehlt, ist unentschuldbar!

Pompeji: Die sehr oberflächliche Beschreibung lässt die wichtigste, etwas abgelegene Sehenswürdigkeit, die ausgemalte Villa dei Misteri, völlig vermissen.

Padua: Diese durchaus sehenswerte Stadt, die sich darüber hinaus hervorragend als Standort zum Besuch Venedigs (unter Vermeidung von dessen überteuerten Hotels) eignet, fehlt ganz. Nur die Scrovegni-Kapelle wird als isolierter Einschub zwischen Vicenca und Verona präsentiert. Wo sie der arglose Ausländer dann suchen mag, ist ihm überlassen.

Sizilien: Hier fehlt skandalöserweise eine der originellsten Attraktionen, die römische Villa von Piazza Armerina mit ihren hantelschwingenden Bikinimädchen. Dass auf S. 330 der Fan griechischer Tempel kommentarlose nach Metaponte in der Basilikata verwiesen wird, dürfte ebenfalls zu heftigem Suchen auf der Landkarte Anlass geben. Warum bei diesen Tipps, wenn man schon geografisch umherspringt, nicht wenigstens die bedeutend interessanteren und näher liegenden Tempel von Paestum aufgeführt sind, bleibt rätselhaft. In Syrakus wurde der griechische Tempel keineswegs durch Missionstätigkeit des Apostel Paulus, sondern erst Mitte des 7. Jh. zur Kirche umgewidmet.

Bari: Hier fehlt jeder Hinweis, dass in der dortigen Nicolo-Kathedrale die 1097 aus Myra (heute Demre, Südtürkei) geraubten Gebeine des Heiligen Nikolaus (Santa Claus) verehrt werden.

Rom: Hier hätten von den vier Hauptkirchen nicht zwei einfach weggelassen werden dürfen: S. Paolo fuori le mura und vor allem nicht S. Maria Maggiore mit den einzigartigen Mosaiken aus dem 5. Jh. Dass die Autoren in europäischer Geschichte nicht wirklich sattelfest sind, verrät die Behauptung, Karl der Große sei 774 in Rom zum Kaiser gekrönt worden. Auch das Foto zweier Radler im Circus Maximus vor den Ruinen des Palatin (S. 66) mit der Ortsangabe "in Domus Augustana" verrät wenig Ortskenntnis.

Genug davon. Gut beschrieben sind z.B. Florenz, Ravello, Orvieto, Lucca und Verona (allerdings unter Verschweigen des sehenswerten römischen Stadttores). Mit den oben gemachten Einschränkungen ist das Buch ein brauchbarer Führer für den oberflächlichen Besucher. Eine klarere Gliederung der Sehenswürdigkeiten würde allerdings die Nutzbarkeit erheblich verbessern!
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Lonely Planet hat viele Jahre Erfahrung damit, ganze Länder/Kontinente zwischen ein paar Hundert Buchseiten zu pressen und dabei das Gleichgewicht zwischen Kulturführer, Reiseratgeber und Insiderführer zu halten, ohne zu detailreich zu werden. Den Lonely Planet Discover Italy werde ich Freunden aus den USA, Australien oder UK empfehlen, die während ihres kurzen Europa-Trips schnell viel sehen wollen, denn:

sie haben nicht viel Zeit, sich einen Überblick über Italien zu verschaffen und wollen in dieser knappen Zeit möglichst viele bekannte und berühmte Reisehöhepunkte des Landes sehen, ohne sich mit faden geschichtlichen Daten zu belasten. Oder sie haben den Lonely Planet lediglich als grundsätzliche Planungshilfe bei sich, kaufen sich jedoch zu ihrer Wunschregion noch einen ausführlichen Reiseführer, der das fehlende Hintergrundwissen vermittelt - und werden mit dem Discover Italy sicher glücklich werden.

Der Führer selbst ist übersichtlich - wenn auch für den Kontinentaleuropäer ungewohnt - in Tourismusregionen aufgeteilt (Florenz und Mittelitalen, Venedig und Nordosten, Sizilien und der Süden etc.), die einzelnen Regionen sind auf der Übersichtskarte farblich gekennzeichnet und durch die farblich passend markierten Buchseiten ist die Region im Buchteil schnell aufgeschlagen.
Die jeweiligen Städebeschreibungen innerhalb der Regionenkategorie sind kurz und bündig gehalten: Highlights, kurzer Exkurs in die Umgebung, (sehr) kurzer Exkurs in die Geschichte, Stadtplan, wichtige Sehenswürdigkeiten und Adressen, Einkaufen etc., und schon geht's weiter in die nächste Gegend - das ist zwar sehr übersichtlich, lässt aber beim interessierten Reisenden auch viele Fragen offen...

Fazit: Für eilige Italien-Besucher aus dem Rest Welt eine Möglichkeit, das Land schnell zu erfassen. Wer so nahe dran ist wie wir, kann sich durchaus einen aussagekräftigeren Führer zulegen.
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TOP 500 REZENSENTam 24. Dezember 2010
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Erst war ich von diesem Reiseführer je enttäuscht. Ich kenne andere Lonely Planet-Führer, die voll von nützlichen Infos und vielen kleinen manchmal kuriosen Geschichten sind. Diser hier kam mir dagegen sachlich und konzentriert vor, eher wie eine Broschüre vom Fremdenverkehrsverband.
Aber man muss meiner Meinung nach sehen, für welche Zielgruppe der Reiseführer entwickelt wurde. Hier sind nicht die Kulturreisenden angesprochen, die alleine den Uffizien in Florenz eine Woche Zeit widmen können, sondern eher die jungen Rucksacktouristen, die mit einem Interrailticket in der Tasche für ganz Italien maximal eine Woche Zeit haben.
Und für diese Zielgruppe ist der Führer wirklich gut geeignet:

- Kurze präzise Informationen zu allen wichtigen Regionen und Städten
- Stadtpläne
- Tipps für unbedingt zu besuchende Highlights
- Öffnungszeiten von Musseen und sonstigen Sehensürdigkeiten
- Shoppingtipps
- Tipps für die Anreise, für billige Unterkünfte und gutes erschwingliches Essen
- Infos zu Land un Leuten und zum richtigen Verhalten in Italien

Der Reiseführer enthält Routenvorschläge für eilige Reisende (in 5 Tagen von Florenz nach Assisi) und gibt zahlreiche Detailtipps bis hin zu Vorschlägen für die beste Position für ein Erinnerungsfoto.
Das Ganze ist dazu recht locker und unterhaltsam geschrieben. Schön fand ich die Idee, zu jeder wichtigen Region oder Stadt einen lokalen Experten zu Wort kommen zu lassen, der ein paar spezielle Tipps hierzu gibt. Die Infos sind, soweit ich das beurteilen kann, aktuell und richtig.
Ein Manko waren für mich die Bilder im Reiseführer. Da hätte man sich etwas mehr Phantasie gewünscht als die üblichen Postkartenbilder.

Mit dem Discover Italy von Lonely Planet kann man sich so vorab eine Tour durch Italien zusammenstellen und diese in einer kurzen Zeit absolvieren. Man erhält einen Eindruck, hat das Wichtigste gesehen, aber das war es dann auch schon.
Wenn man so eine Reise planen will (oder mangels Zeit muss) ist der Führer besser als mancher mit vielen Infos überladene Reiseführer, in dem man sich die hier kompakt präsentierten Infos mühsam zusammensuchen muss.

Wer viele Hintergrundinformationen sucht, gerne etwas mehr über die Kuntschätze Italiens erfahren will, richtig edel Essen gehen will...der wird diesen Reiseführer oberflächlich finden (und sollte eher zu mehr als doppelt so dicken Normalausgabe des Italien-Reiseführers von Lonely Planet greifen). Mit diesem Reiseführer kann man (entgegen dem Titel) Italien nicht "entdecken" sondern man läuft mit der Masse in festen vorgegebenen Bahnen. Um nicht missverstanden zu werden: Wer nur wenig Zeit für eine reise hat kann gar nicht anders, aber das besondere Lebensgefühl Italiens ist es eigentlich, gerade Zeit fürs "Dolce far niente" zu haben... .

Es kommt also auf das an, was man selber von einem Reiseführer erwartet und braucht. Deswegen tue ich mich mit der Bewertung des Reiseführers schwer.
Aus Sicht eines Interrail-Rucksack-Touristen fast ideal (4 Sterne).
Aus Sicht des kultur- und kunstinteressierten Italienfans mit viel Urlaubszeit eher enttäuschend (2 Sterne)
Also einige ich mich in der Mitte und gebe 3 Sterne.
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TOP 1000 REZENSENTam 18. Dezember 2010
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Ich schätze die Lonely Planet-Reiseführer seit Jahren als gute und unkonventionelle Ratgeber für exotische Länder. Daher war ich gespannt, wie Lonely Planet an ein klassisches Reiseland wie Italien herangeht. Wenn man als deutschsprachiger Tourist einen englischsprachigen Reiseführer zu einem italienischsprachigem Land erwirbt, sollte der schon was besonderes bieten, sonst kann man ja auch gleich einen Merian-Reiseführer oder ähnliches von einem deutschsprachigem Verlag erwerben.
Man merkt dem Lonely Planet-Reiseführer (auch ausser der Sprache) trotz mehrerer italienischer Mit-Autoren sehr an, dass er aus dem anglophonen Raum (nämlich Australien) kommt. Beispielsweise ist die geographische Einteilung unkonventionell: "Milan and the Northwest" statt Lombardei, Ligurien und Piemont; "Florence and Central Italy" statt Toskana, Latium und Abruzzen; usw. Sardinien gehört in diesem Reiseführer nicht zu Italien...
Im Index steht unter J: Jazz, John Paul III und Julius Caesar. Diese Mischung ist schon ein Indikator dafür, dass das Buch inhaltlich komplett sein möchte, es wird alles kurz gestreift. Darin liegt eine Schwäche, alles bleibt oberflächlich und nach meiner Meinung sind bei der dann notwendigen strengen Auswahl nicht immer die besten Tipps herausgekommen, je nach Autor sind die Kapitel sehr unterschiedlich. Beispielsweise sind die Hoteltipps für Neapel oder auch Amalfi meiner Meinung nach nicht die besten oder günstigsten, für den Stromboli hingegen ist der Tipp, das Restaurant am Hang des Vulkans zu besuchen, wirklich toll (ich war mehrmals da) und in den meisten anderen Reiseführern nicht vorhanden.
Den Reiseführer deshalb schlecht zu bewerten wäre aber ungerecht. Der Reiseführer bemüht sich, eine Fülle von Informationen auf über 400 Seiten zu bringen und sehr schön bebildert. Schaut man ihn sich komplett an, bekommt man eine gute Übersicht über die Sehenswürdikeiten des Landes, aber keine "Geheimtipps" wie bei den anderen Lonely Plant-Reiseführern. Zu den einzelnen Orten steht dann einfach zu wenig drin. Man bekommt irgendwie den Eindruck eines Reiseführers "1000 Stellen in Italien, die ich gesehen haben sollte, bevor ich wieder abreise". Im Einzelnen:

Gut gelungen:
+ der Reiseführer ist recht komplett, alles wird irgendwie behandelt
+ die Bebilderung ist sehr schön
+ schöne Übersichtskarten und Stadtpläne
+ der Greendex für ökologisches Reisen ist eine schöne Idee, aber noch etwas dünn
+ der Index ist trotz meiner Kritik oben insgesamt gut gelungen und ausführlich

Aus meiner Sicht optimierungsfähig:
- die geographische Einteilung ist gewöhnungsbedürftig und nicht konsistent
- die einzelnen Orte werden zu knapp behandelt
- die Tipps für Hotels und Restaurants haben sehr unterschiedliche Qualität
- die Tipps sind eher konventionell für den durchschnittlichen Reisenden, weder günstig noch aussergewöhnlich, was man aber erst merkt, wenn man vor Ort war

Im Fazit ein guter Überblick über Italien (ohne Sardinien), gut wenn man sich erst einmal entscheiden will, wohin genau es gehen soll, und ein Reiseführer für den Yuppie, nicht wie die anderen Lonely Planet-Reiseführer für Rucksackreisende oder "Entdecker". In jedem Fall benötigt man noch einen regionalen Reiseführer zu seinem Reiseziel.
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TOP 1000 REZENSENTam 19. Dezember 2010
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Nachdem die Reiseführer aus der Lonely-Planet Reihe jahrelang das Image des Traveller-Reiseführers für die kleine Reisekasse innehatten wird nun mit der Discover-Reihe der etwas vermögendere Publikum angesprochen. Deutlich zeigt sich dies in der Auswahl der Übernachtungsmöglichkeiten, die z.B. in Mailand nur eine einzige Option unter 150€ anbieten.

Positiv fällt sofort das hochwertige Äußere mit guter Papierqualität und leuchtendem Farbdruck auf. Das Buch blättert sich gut durch und lädt zum quer lesen ein. Dabei prasseln eine Vielzahl von Informationen auf den Leser ein, die viele Themen kurz anreißen, ohne sie weiter zu vertiefen und verleihen dem Reiseführer etwas Hektisches und Unvollständiges

Möchte man sich daheim Lust aufs Reisen machen und Vorschläge für eine Rundreise sammeln ist man mit dem Reiseführer gut bedient. Für die Orientierung vor Ort, sei es Übernachtung oder Weiterreise ist Discover Italy ungeeignet. Dies fällt bei der Italienausgabe nicht so schwer ins Gewicht wie bei anderen Ausgabe der Discover ... Reihe, schränkt den Praxisnutzen aber erheblich ein, sodaß Discover-Italy bei schwachem Nutzen/Gewicht Verhältnis eher daheim bleiben wird.
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Das sagt der Verlag:

Experience the best of Italy. This full-colour guide does the work for you. Lonely Planet's trademark expertise cuts straight to the must-see highlights of the country so no matter what your time frame or budget, you won't miss the best bits. Includes: 1. Best of lists for all interests, such as: Best Ancient Marvels, Best Hill Towns, Best Foodie Regions. 2. Special essay on food which highlights the country s regional dishes. 3. Lots of itineraries to help travellers plan around their favourite themes, such as: Northwestern Flavours and A Palladian Tribute

Das sage ich:

Genau so habe ich mir immer den Reiseführer für "Europa in 10 Tagen" vorgestellt:
kurz und prägnant, sehr übersichtlich, schön bebildert, Kartenmaterial

Zu jeder Region gibt es eine Fülle von Tipps zu Unterkunft, Restaurants, Shopping, regionale Spezialitäten und Sehenswürdigkeiten. Dazu wird immer der benötigte Zeitrahmen angegeben, so dass man - wenn man möchte - seinen Trip zeitlich straff planen kann.

Eine interessante Ergänzung zu einem deutschen Reiseführer!
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Dieses Jahr soll es zu zwei Touren gen Italien gehen. Wohin genau war relativ unklar. Dieser Italien-Komplett-Führer hat uns Anregungen gegeben, allerdings mehr für die "must see"-Zilele, und weniger für "off the beaten path".
Was mir total negativ auffällt. Der Norden kommt dabei etwas zu kurz. (Als Österreicherin nutze ich gerade die nördlcihere Region gerne und oft für kürzere Touren.)

Ich habe den Reiseführer bisher NUR für die Planung VOR der Reise benutzt und werde vielleicht einige Dinge NACH den nächsten Reisen genauer bewerten können.

Zunächst 3 wohlmeinende Sterne.
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. Januar 2011
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Dieser Italien-Reiseführer in englischer Sprache (aus der "Lonely planet-Reihe") wirbt damit , alle Informationen preiszugeben, die man braucht, um das Beste von Italien zu erleben. Nach eingehendem "Studium" kann ich sagen, dass ich wirklich Lust darauf bekommen habe, Italien zu erkunden. Informationen gibt es tatsächlich reichlich und dazu noch gut geordnet in diesem auf hochwertigem Papier gedruckten, in "Full-Colour" präsentierten Reiseführer. Das Buch ist sehr handlich, wenn auch durch Umfang und Qualitätspapier nicht ganz leicht, aber noch tragbar - im wahrsten Sinn des Wortes; so könnte man mit diesem Buch in der Tasche auch durch die jeweiligen Reiseziele schlendern.

Los geht es mit einer kleinen "Legende", wie dieses Buch am sinnvollsten zu nutzen ist, es schließen sich Wechselkursinformationen, Öffnungszeiten der meisten Restaurants und Geschäfte sowie wichtige Telefonnummern (Notruf etc.) und andere kleinere Informationen an.
Anschließend wird Italien in Zonen aufgeteilt: Mailand und der Nordwesten, Venedig und der Nordosten, Florenz und Zentralitalien, Neapel mit Pompeji und Amalfi sowie Sizilien und der Süden des Landes. Diese Zonen werden in abgeteilten Kapiteln zusammen mit den darin befindlichen wichtigen Städten sehr ausführlich behandelt.
Am Anfang des Reiseführers wird man gewahr, "Was eigentlich Italien ausmacht"; dazu gehört ein Abschnitt über Italiens Top 25 in Sachen "Erlebnisse" (z.B. die Basilika im Vatikan oder Michelangelo's David, der Karneval in Venedig und andere Highlights; umfasst ungefähr 20 Seiten).
Drei Rundreisen werden im nächsten Kapitel vorgestellt, einmal für 5 Tage, für 10 bzw. 14 Tage. In diesem Kapitel werden die Städte aufgelistet, die man in diesen Tagen besuchen kann - natürlich mit ihren entsprechenden Sehenswürdigkeiten. Eine ausführliche Darstellung dieser Städte muss man dann im restlichen Reiseführer zusammenstellen, falls man eine solche Rundreise machen möchte.

Auf den folgenden ca. 10 Seiten wird dann "Italien's Bestes" vorgestellt: Klassische Kunst-Museen, "Modern-Art"-Museen, Gastronomie-Besonderheiten der verschiedenen Regionen, Küstenstreifen bzw. Nationalparks und historische Bauwerke sowie reizvolle Shopping-Städte wie Mailand oder Florenz, außerordentlich schöne Plätze und Sehenswürdigkeiten... alles in Kurzform, um sich einen Überblick zu verschaffen.
Zum Schluß dieses Kapitels gibt es sogar Informationen über die Nutzung bzw. Kompatibilität von Internet und Mobil-Phone sowie Tipps für Kleidung und die besten Jahreszeiten, um Italien zu besuchen. Bücher-, Musik- und Filmtitel werden als Information und Einstimmung für den Urlaub empfohlen sowie entsprechende Webseiten angegeben, auf denen man sich schon mal Appetit holen kann.

Bevor es richtig mit den Städten Italiens losgeht, gibt es noch einen Kalender, der die Monate Februar bis Dezember abdeckt und sämtliche kulturell oder historisch interessanten Termine bekanntgibt (z.B. Filmfestival oder Karneval).

Rom ist natürlich die erste der ausführlich behandelten Städte Italiens. Eine übersichtliche Stadtkarte (die allerdings keine genaue Straßenkarte ersetzen kann) wird am Anfang präsentiert. Einzelheiten über kunsthistorische Schätze, Museen und Bilder geben einen guten Einstieg - besonders, wenn man nicht wirklich weiß, wo man bei der Vielfalt, die Italien zu bieten hat, ansetzen soll. Man bekommt einen sehr guten Überblick zu allen Highlight, die es zu sehen lohnt.
Besonders toll fand ich die Angabe von "Gratis-Aktivitäten", sogenannten "Freebies" (z.B. das Vatikan-Museum am letzten Sonntag des Monats oder auch "Leute begucken auf der Spanischen Treppe"!!) Auch die Infos über "Die besten Aussichtsstellen über die Stadt" sind sehr brauchbar. Zudem werden auch nette Informationen nicht vorenthalten, die z.B. beschreiben, wo bekannte Filmszenen gedreht wurden.
Zur Geschichte Roms wird kurz und knapp (auf 2 Seiten) alles Wichtige gesagt; das Kapitel Rom schließt dann mit wichtigen Einzelheiten über Notfälle, alles über Geld/Banken/Geldautomaten, die Post und Touristen-Informationen mit entsprechenden Rufnummern oder Geschäftsstellen. Tipps gibt es auch, wie man Geld sparen kann bzw. das meiste bekommt für seine Euros, z.B. mit einem "Rom-Pass", der öffentliche Verkehrsmittel und Eintritt in Museen etc. beinhaltet.
Das historische Rom schließt sich mit einem gesonderten, aber ähnlich gestalteten Kapitel an. Es werden jeweils gute Stadtkarten in jedem Kapitel beigefügt, auf denen jedes wichtige Gebäude lokalisierbar ist.
Gute Informationen über Essen, Trinken, Unterhaltung und Übernachtung, Festivals und Events werden zu jeder einzelnen Stadt bzw. zu jedem Gebiet ausreichend geboten.
Die o.g. Gebiete und Städte Italiens (die anfangs eingeteilten "Zonen" werden im Verlauf des Buches dann in ähnlicher Weise wie im Kapitel "Rom" beschrieben ausführlich abgehandelt. Es gibt m.E. keine Information, die mir fehlen würde, wenn ich eine Reise in eines dieser Gebiete planen möchte. Besonders wichtig fand ich die Informationen über Bus- und Bahnverbindungen, die man ja auch während seines Aufenthaltes nutzen muss und möchte. So kann man schon im Vorfeld die Urlaubsroute gut planen und hat auch eine Vorstellung von Zeiten, die man berücksichtigen muss.

Am Ende des Buches befindet sich das Kapitel: "Italien im Fokus". Dort werden noch einmal eingehend wichtige Daten über Kunst, Architektur und die historischen Abschnitte bis zum 20. Jahrhundert in kompakter Form weiter gegeben. Praktische Tipps für den Familienurlaub und einige hochinteressante Einzelheiten über aktuelle Geschehnisse in Italien sowie ein ausführlicher "Essensführer" vom Norden bis in den Süden und ein paar Seiten über das "Lebensgefühl der Italiener" schließen sich an.

Ganz zum Schluß gibt es einen Leitfaden für Stichworte wie z.B. "Kinder", "Zollbestimmungen", "Gefahren und Ärgernisse", "Botschaften/Konsulate", "Essen/Trinken", "Gesundheit", "Versicherungen" und einiges mehr. Reiseinformationen für die Nutzung von Flugzeug, Bahn, Bus, Fähren, des eigenen PKW und anderer Transportmöglichkeiten mit entsprechenden Telefonnummern oder Webseiten beschließen dieses Kapitel. Ein Index hilft bei der Suche nach Stichworten oder Namen.

Ich finde, dieser Reiseführer verdient seinen Namen "Entdecke Italien". Wer eine Italien-Reise plant, braucht mit Sicherheit diese Informationen. Auch ein Wochenend-Trip kann weitaus besser organisiert werden, wenn man vorher genau weiß, was man wann sehen will. Wer einen Urlaub möchte, der nicht nur aus "Pool und Büfett" bestehen soll - nichts dagegen einzuwenden... - der kann hier nach Herzenslust entdecken und planen.

Der einzige Punkt, den man bedenken sollte ist, dass man anfangs schon etwas Zeit braucht, um sich mit diesem Buch zurechtzufinden. Es ist zwar nicht kompliziert - aber man muss sich schon orientieren und sich intensiv damit befassen. Dann aber erfüllt dieser "Italien-Entdecker" genau seinen Zweck.
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am 8. Januar 2011
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Die Lonely Planet-Führer kannte ich vor der Anschaffung dieses Exemplares bereits als wertvolle Helfer bei der Reiseplanung in fremde Länder, mit vielen Tipps abseits von Baedecker und Co. Mit dieser Reihe - Discovery - scheint Lonely Planet sich mehr den üblichen Marco Polos etc. anzugleichen. Die Informationen zu Hotels, Verkehr, Sehenswürdigkeiten etc. sind solide, die Einführung in Land und Leute unterhaltsam. Die Top 25 Experiences of Italy (Tips von anderen Reisenden) hätte ich nicht gebraucht, sie sind doch sehr subjektiv. Geheimtipps, wie in den sonstigen Lonely Planets bzw. Hinweise für Individualreisende gibt es in dem Umfang wie sonst nicht. Man merkt, dass dieses Buch von Amerikanern geschrieben ist. Einmal von der Sprache - sehr überschwenglich und enthusiastisch - zum anderen in der Auswahl der Insider-Tipps, da die fast immer von US-Amerikanern oder Australiern stammen. Inhaltlich also im Grund ein solider Reiseführer, der natürlich etwas unter dem Format leidet - ganz Italien in einem doch recht dünnen Band (ca. 400 Seiten) mit vielen, vielen Fotos ist doch eine Herausforderung. Mir fehlt des öfteren der historische Hintergrund zu den Sehenswürdigkeiten. Es interessiert mich dann doch eher, woher etwas kommt, als dass es mit vielen Juwelen geschmückt ist. Diese Seite ist für meinen Geschmack etwas zu flapsig geraten. Der zweite Kritikpunkt ist die Qualität der Bindung und des Drucks der Karten. Der Text geht oft sehr weit nach innen, so dass das Buch weit aufgebogen werden muss, um alles lesen zu können. Noch schlimmer bei einigen Karten, die über zwei Seiten gehen, ohne dass in der Mitte eine Aussparung für die Bindung vorgenommen wurde. Bei Karten fehlen dann direkt ein paar Kilometer, die im Falz verschwunden sind, beim Text wird es mühsam zu lesen. Mein Eindruck ist auch, dass bei längerem Gebrauch, wie z.B. einer Rundreise durch Italien, wofür das Buch ja konzipiert ist, die Bindung nachgeben und einzelne Blätter herausfallen würden.
Alles in allem ein Reiseführer im guten Mittelfeld, aber kein Must-Have.
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VINE-PRODUKTTESTERam 31. Dezember 2010
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Die Reiseführer von Lonely Planet (genau wie die der Konkurrenz, mit dem zum Aufbruch auffordernden Titel) bieten im Allgemeinen einen guten Überblick über das entsprechende Land/die entsprechende Stadt. Natürlich erheben zumindest die Reiseführer, die ein ganzes Land behandeln keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das kann auch dieser Reiseführer nicht leisten (bei weniger als 430 Seiten). Allerdings versucht er möglichst viel abzudecken, was aber leider nicht der Übersichtlichkeit dient.

Auf den Innenseiten des Covers findet man einmal eine "Bedienungsanleitung" mit Legende, Exchange Rates für einige nicht-Euro Länder (AUS,JP,NZ,CH,UK,US), den Öffnungszeiten von Banken, Restaurants und Geschäften, Ländervorwahlen und Gewichts-/Größen-Konversionen. Und auf der letzten Seite findet man ein Mini-Sprachführer mit Aussprachehilfen.

Der Aufbau des Reiseführers ist grundsätzlich schlüssig, leider "verfuselt" er sich in zu vielen kleinen Einzelheiten. Gelungen finde ich jedoch, dass hier auch Tipps von anderen Reisenden mit einbezogen werden (so in der Rubrik Italy's Top 25 experiences). Natürlich findet man auch hier die obligatorischen Rundreise-Tipps. Dann folgen die einzelnen Regionen (Rom, Mailand und der Nordwesten, Venedig und der Nordosten, Florenz und Mittelitalien, Neapel/Pompeii/Amalfi, sowie als letzes Sizilien und der Süden). Hier werden auf ca. 300 Seiten jeweils einzelne Orte und Bereiche herausgegriffen und behandelt (unter anderem Geschichte, Sehenswürdigkeiten, Hotels, Restaurants, Bars, Entertainment, An-und Abreise etc)

Danach finden sich noch ca. 30 Seiten allgemeine Infos zu Kunst, Geschichte, Italienischem Essen, Lebensart, etc., bevor das Buch mit weiteren Sonder-Informationen aufwartet (Reisen mit Kindern, Zollbestimmungen, Reisen für Schwule und Lesben, Reisen für Körperbehinderter, alleine Reisen als Frau, Geld, Internet, Telefonieren, Klima usw.). Dieser Teil (obwohl in jedem dieser Reiseführer in dieser Art zu finden) ist recht zusammengewürfelt und inspiriert mich nie zum lesen (höchstens mal zum Nachschlagen).

Die Bilder sind im Allgemeinen schön (einige etwas nichtssagend). Jedoch die Karten finde ich etwas unpraktisch, da sie doppelseitig gedruckt sind und man so immer Probleme hat, alles zu erkennen. Hier wäre ein herausnehmbarer Kartenteil wünschenswert. Auch wären bei dieser Art von Reiseführer ein paar Blanco-Seiten für eigene Notizen ganz schön (vor allem, da ja auch die Mitarbeit der Reisenden gewünscht ist).

Grundsätzlich also: Für den Nicht-Europäischen Reisenden (ohne Auto), der nur einen kurzen Einblick von Italien haben will, der perfekte Reiseführer. Für Reisende, die längere Zeit an einem Ort bleiben wollen, braucht man aber auf jeden Fall noch einen Ergänzungsreiseführer.

Der Reiseführer macht auf jeden Fall Lust auf mehr! Aber als auschließlicher Reiseführer (außer für jugendliche Backpacker aus Übersee) leider nicht geeignet.
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