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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Versetzt ins Nachdenken
Die anderen bereits hinterlegten Rezensionen machen deutlich, dass das Buch polarisiert. Entweder man findet es sehr gut oder ganz schlecht. Zwischendrin hat bis jetzt niemand bewertet. Der Autor versucht einen Spagat zwischen Roman und Auseinandersetzung mit Lebensfragen (Tod, Leid, Gnade, Gesetz etc.), und nicht alle finden ihn gut gelungen.
Ich gehöre zu...
Veröffentlicht am 24. März 2009 von Sela

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gute Rahmenhandlung - schwache versüßlichte Innenhandlung
Der erste Teil der Rahmenhandlung mag ja ganz nett geschrieben sein - auch wenn hier schon die Betonung der Wichtigkeit des Gutenachtgebetes beim Champingausflug etwas gewöhnungsbedürftig ist - aber leider weißt die Rahmenhandlung doch einige Lücken auf (Wer hat den Brief geschrieben/Wie wurde der Täter plötzlich gefunden/....) und der...
Vor 11 Monaten von chaosmuc veröffentlicht


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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Versetzt ins Nachdenken, 24. März 2009
Rezension bezieht sich auf: The Shack: A Novel (Taschenbuch)
Die anderen bereits hinterlegten Rezensionen machen deutlich, dass das Buch polarisiert. Entweder man findet es sehr gut oder ganz schlecht. Zwischendrin hat bis jetzt niemand bewertet. Der Autor versucht einen Spagat zwischen Roman und Auseinandersetzung mit Lebensfragen (Tod, Leid, Gnade, Gesetz etc.), und nicht alle finden ihn gut gelungen.
Ich gehöre zu denen, die das Buch sehr gut finden, obwohl es Passagen hat, die ein bisschen kitschig sind, oder solche, wo das Gleichgewicht nicht ganz stimmt. Für mich spielte die Rahmenhandlung (Tochter verschwindet etc.) weniger eine Rolle als die Dialoge zwischen Gott und Mack (Hauptperson). Diese Dialoge haben Denkprozesse und Emotionen ausgelöst, es gab Aha-Erlebnisse, und last but not least wurde mein Gottesbild korrigiert/verändert/erweitert. Allein deshalb schon lohnt es sich, das Buch (noch einmal) zu lesen. Ich finde, es ist ein Mutmacher-Buch, das das Vertrauen in Gott stärkt. Und ohne die Rahmenhandlung, die die Dialoge rechtfertigt, hätte ich das Buch wohl nicht in die Hand genommen, weil mir theologische Abhandlungen sonst meist zu trocken sind.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwiespältig, 18. Juni 2009
Von 
G. J. Matthia "GJM" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Shack: A Novel (Taschenbuch)
Zwischen uns sei Wahrheit, lieber Leser dieser Rezension. Das Buch, das ich hier empfehle, ist ein zwiespältiges Werk; ein gutes und ein bedenkliches Buch zugleich.
Vorab: Man darf nicht vergessen, dass man es bei der Lektüre mit einem Roman zu tun hat. Ein Roman darf vieles, was einem Sachbuch anzukreiden wäre. Zum Beispiel den Leser samt Protanonisten aus dieser Welt heraus in eine andere entführen. Nicht irgend eine außerirdische Sphäre, dies ist kein Science-Fiction-Roman, sondern - um es etwas vereinfacht auszudrücken - in unsere Welt, wie sie eigentlich sein sollte. Wie sie sich der Schöpfer gedacht haben mag, wenn man einen Schöpfer in Betracht zieht.

Wiliam P. Young, so heißt der Autor, auf diesem gedanklichen Weg zu folgen, fällt Europäern sicher schwerer als Amerikanern. Der Protagonist Mackenzie Allen Phillips, meist kurz Mack genannt, ist ein Typus Mensch, den es hier in Deutschland weit weniger häufig gibt als in der Heimat des Autors. Mack ist der typische Amerikaner, der selbstverständlich sonntags die Kirche besucht, vor dem Essen ein Dankgebet spricht und ein »christliches« Leben führt. Er zweifelt nicht an der Existenz Gottes, wenngleich er keine allzu persönliche Beziehung zu Gott pflegt, sondern landläufig-traditionell gläubig lebt: Man ist Christ, liest die Bibel und gehört einer Kirche an.
Im säkularisierten Europa trifft man solche Menschen womöglich noch in einigen ländlichen Gebieten in größerer Zahl an. In Amerika ist das noch immer eine Beschreibung der Mehrheit der Bevölkerung.

Zurück zu Mackenzie. Während eines Wochenendausfluges verschwindet Missy, die kleine Tochter, spurlos. Die Suche bleibt erfolglos, es gibt bald keinen Zweifel mehr, dass sie von einem Serientäter entführt und umgebracht wurde, obwohl die Leiche des Kindes nicht auffindbar ist. Die blutdurchtränkte Kleidung des Mädchens und die Beschreibung des Entführers sprechen deutlich genug, um Hoffnungen zu ersticken. The Great Sadness senkt sich auf Macks Leben.

So weit, so traurig und leider auch so realistisch. Wir alle kennen solche Geschichten aus den Medien, sie sind keine Fiktion, sondern grausame Wirklichkeit. Mancher leitet daraus ab, dass es keinen barmherzigen und guten Gott geben kann.

Doch Mack erhält eine handschriftliche Einladung von »Papa«. So nennt seine Frau Gott, da sie ein etwas engeres Verhältnis zu ihm zu haben scheint als Mack. »Papa« lädt ihn in ausgerechnet die Hütte ein, in der man damals die blutdurchtränkten Kleider seiner kleinen Tochter gefunden hat. Ein grausamer Scherz eines Verrückten? Eine Falle des Mörders? Oder tatsächlich eine Einladung von Gott persönlich? Auf jeden Fall hat Macks Frau trotz der Unterschrift »Papa« nichts damit zu tun, so viel ist sicher.
Weil Mack, der keine Ahnung hat, was ihn und ob ihn überhaut etwas erwartet, sich auf das Wochenende einlässt (vorsichtshalber mit Schusswaffe im Gepäck), kann uns der Autor des Romans zusammen mit Mack in jene »andere« Welt entführen, in der es möglich und an der Tagesordnung ist, wie Adam und Eva einst mit Gott zu plaudern.
Allerdings hat Mack zunächst Mühe, Gott zu erkennen. Er begegnet keineswegs jemandem, der Gandalf aus dem Herrn der Ringe ähneln würde. Für manchen Leser mag das, was in der Hütte und ringsum bei Ausflügen folgt, irritierend sein. Schon wegen der Darstellung von »Papa«, Jesus und des Hei- ja, da sind wir schon mitten in den Problemen für unsere traditionellen Vorstellungen: Der Heilige Geist ist weiblich. Bono, Sänger von U2, hat schon vor Jahren über den Geist Gottes gesungen: She moves in mysterious ways. In diesem Buch nun heißt sie Sarayu. Doch auch »Papa« begegnet Mack zunächst als Frau, als Afroamerikanerin, da der Begriff »Vater« für Mack aufgrund der eigenen Kindheit nicht viel Gutes zu bedeuten hat.
Die drei Personen des einen Gottes, eine Frau namens »Papa«, Jesus und Sarayu begleiten nun den Protagonisten durch das Wochenende. Sie sind / er ist, nicht nur was Namen und Geschlecht betrifft, völlig anders, als religiöses Denken (und Establishment) es in Amerika oder hierzulande zulassen möchte.

Es ist ein mutiges Buch, denn dass ein Autor, selbst in einem Roman, dermaßen radikal mit dem herkömmlichen Gottesbild bricht, muss zu vehementen Protesten der traditionsverhafteten Geistlichkeit führen. Das war auch in Amerika prompt der Fall, manch ein Hirte wollte seinen Schäfchen gar verbieten, »The Shack« zu lesen. Dennoch (oder deshalb?) hat das Buch offensichtlich ein Dauerabonnement für die Bestsellerlisten.
Nun ist die deutsche Ausgabe erschienen, man darf gespannt sein, ob es auch hierzulande entsprechende Reaktionen geben wird.

Doch zurück zur Geschichte, die William Paul Young erzählt und zu der Zwiespältigkeit, die ich empfunden habe. Erzählerisch ist »The Shack« kein Meisterwerk.
Mack wird sehr idealisiert dargestellt, so perfekt, dass er mir im Lauf der Lektüre unglaubwürdig wird. Beim besten Willen kann ich mir einen solchen Mustervater, Musterehemann und Mustermenschen nicht im wirklichen Leben vorstellen - samt Musterehefrau übrigens. Beide machen immer so gut wie alles richtig.
Auch meine ich, dass der Autor sich etwas zu viel vorgenommen hat, zumindest für den Umfang des Buches. Er will möglichst allen Fragen nachgehen, die es rund um Gott, Mensch und das Leid sowie die Ungerechtigkeit der Welt gibt. Und Antworten vorschlagen.

* Wie kann Gott, vorausgesetzt, er ist ein guter Gott, solch ein Verbrechen an einem unschuldigen Kind zulassen?
* Wie muss man leben, damit Gott zufrieden ist?
* Bestraft und erzieht Gott die Menschen durch Krankheit oder anderes Leid?
* Wird das nicht langweilig, im Himmel immer nur auf goldenen Straßen rumzulaufen und Loblieder zu singen?
* Wer ist für Naturkatastrophen verantwortlich zu machen?
* Warum all die Kriege und Abschlachtereien im Alten Testament?
* ... und viele weitere Fragen und Problemkreise.

Was Young schreibt, ist - wie schon oben angedeutet - alles andere als »kirchenkonform«. Zum Beispiel wenn sich Mack und Jesus über die Kirche / Gemeinde unterhalten:

Mack paused, searching for the right words. "You're talking about the church as this woman you're in love with; I'm pretty sure, I haven't met her." He turned away slightly. "She's not the place I go on Sundays," Mack said more to himself, unsure if it was safe to say out loud.
"Mack, that's because you're only seeing the institution, a man-made system. That's not what I came to build. What I see are people and their lives, a living, breathing community of all those who love me, not buildings and programs."
Mack was a bit taken back to hear Jesus talking about "church" this way, but then again, it didn't really surprise him. It was a relief. "So how do I become part of that church?" he asked. "This woman you seem to be so gaga over."
...
"As well-intentioned as it might be, you know that religious machinery can chew up people!" Jesus said. "An awful lot of what is done in my name has nothing to do with me and is often, even if unintentional, very contrary to my purposes."
"You're not too fond of religion and institutions?" Mack said, not sure if he was asking a question or making an observation.
"I don't create institutions - never have, never will."

Die Antworten, die Young anbietet, habe ich so gut wie immer als nachvollziehbar empfunden, und sie sind auch in sich schlüssig. Das Gottesbild, das er in diesem Roman zeichnet, teile ich weithin schon eine ganze Weile. Ich halte dieses Buch für hervorragend geeignet, dem einen oder anderen Christen ein wenig die Augen dafür zu öffnen, dass nicht alles, was von einer Kanzel verkündet wird, unbedingt und immer richtig sein muss.
Doch, und da taucht der Zwiespalt wieder auf, so gut dieses Buch für nachdenkliche und suchende Gläubige sein mag, es taugt meiner Meinung nach nicht dazu, Menschen für Gott in zu interesieren, die davon überzeugt sind, dass es keinen Gott gibt. Das muss und soll ja nun auch nicht die Aufgabe eines Romans sein.
Es ist dem Autor jedoch nicht gelungen, das zeigen auch etliche Rezensionen und Bewertungen in säkularen Medien, so spannend und interessant zu erzählen, dass ein Leser, der mit dem Glauben nicht viel oder gar nichts am Hut hat, dem Buch sonderlich viel abgewinnen könnte.
Wer am Thema »Gott und Mensch« grundsätzlich nicht interessiert ist, wird die seitenlange Dialoge als ermüdend und die Handlung als ungenügend empfinden. Der arg konstruierte Schluss sei hier sowieso mit dem gnädigen Mantel des Schweigens bedeckt.
Man muss schon am Thema an und für sich interessiert sein, wenn man das Buch interessant finden soll. Als Erzählung ist »The Shack«, trotz einiger hervorragender Szenen, allenfalls Durchschnitt. Stilistisch und sprachlich zeichnet sich der Text ebenfalls nicht aus: Nicht schlecht, aber auch nicht gut.

Mein Fazit: Ich habe das Buch trotz der oben angedeuteten Schwächen mit Begeisterung und nicht unerheblichem »inneren Gewinn« gelesen. Ich empfehle es mit voller Überzeugung als eine herausragende Lektüre, weit besser als mancher Alltagslesestoff. Nur sollte der Leser erstens nie vergessen, dass er einen Roman liest, und zweitens nicht zu sehr an traditionellen Formen und Lehren festkleben wollen. Die werden nämlich kräftig erschüttert. Und das ist auch gut so!
Ach ja, und drittens: Wer am Thema Gott und Mensch grundsätzlich nicht interessiert ist, den wird das Buch kaum sonderlich begeistern. Es sei denn, Sarayu wird aktiv?
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22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Gott, den Religion verfehlt, 15. November 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Shack (Taschenbuch)
Ich halte mich mit derartigen Aussagen eher zurück – aber ich glaube The Shack ist das beste Buch, das ich je gelesen habe.

Es erzählt die Geschichte von Mack, der seinen Kindern ein sehr liebevoller Vater ist. Von seiner Kindheit geprägt, erfährt er das Leben jedoch als sehr trist und trübe. In den Jahren, nachdem eines seiner Kinder einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist, nimmt dies noch stärker zu.

Der Großteil der Geschichte erzählt jedoch von Geborgenheit und Vertrauen in den Gott, der trotz allem versessen in uns ist, und selbst aus den schlimmsten Begebenheiten schöpft, um unsere Augen und Sinne für die einfachste und festeste Liebe zu öffnen, die es gibt und das Leben wirklich zum Leben macht. Der Gott, den Religion allein schon wegen ihrer Existenz fast völlig verfehlt.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts für schwache Nerven, 11. Mai 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Shack: A Novel (Taschenbuch)
Ich habe das Buch am Wochenende in einem Rutsch durchgelesen und es hat mich ganz tief getroffen. Wer sich auf eine Begegnung mit dem lebendigen, liebenden, allmächtigen Schöpfergott einlassen möchte, sollte das Buch unbedingt lesen. Es ist provokativ, herausfordernd und tief im christlichen Glauben verankert. Natürlich ist es eine Fiktion. Die Dialoge, die der Protagonist mit dem dreieinigen Gott führt, sind frei erfunden, nichtsdestotrotz sind sie von der Botschaft der christlichen Bibel durchtränkt. Ich hoffe es ermutigt jeden sich mit der Quelle neu auseinanderzusetzen.
Ich verzichte hier auf eine Zusammenfassung des Inhalts, weil dies schon an anderer Stelle genügend geschehen ist.
Ich freu mich, dass es den Roman ab nächsten Monat auch auf Deutsch geben wird, damit ich ihn an viele liebe Menschen verschenken kann.
Wer keine Angst vor der Wahrheit hat, sollte sich das Buch anschaffen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gute Rahmenhandlung - schwache versüßlichte Innenhandlung, 9. September 2013
Rezension bezieht sich auf: The Shack (Taschenbuch)
Der erste Teil der Rahmenhandlung mag ja ganz nett geschrieben sein - auch wenn hier schon die Betonung der Wichtigkeit des Gutenachtgebetes beim Champingausflug etwas gewöhnungsbedürftig ist - aber leider weißt die Rahmenhandlung doch einige Lücken auf (Wer hat den Brief geschrieben/Wie wurde der Täter plötzlich gefunden/....) und der Abschluß der Rahmenhandlung ist doch arg kurz ausgefallen.

In der inneren Handlung Nutz der Autor dann einen Großteil des Buches dazu, sein naives, neo-evangelikales Gottes- und Glaubensbild in Dialogform dem Leser ausführlich darzulegen.
Dass dabei Gott (bzw. die Dreieinigkeit) in der (vom Autor aus gesehen) unwahrscheinlichsten Inkarnation auftritt ist in meinen Augen wenig Innovativ, sondern oft gesehen und schon fast abgedroschen. In dem Dialog werden die wichtigen Fragen des Glaubens angestriffen, aber keinesfalls beantwortet sondern nur mit süßlichem Heile-Welt-Liebe-Freude-Eierkuchen gerede versüßt. In einem Buch mit wirklichem Tiefgang hätte sich der Autor mit den Fragen ernsthaft auseinandersetzenkönnen, aber anscheinend bestand dazu kein Interesse.

Die hohen Verkaufszahlen in den USA lassen sich allein schon durch den aufruf zum viralen Marketing nach dem Acknowledgement erklären.
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27 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Buch von Christen, für Christen..., 25. September 2008
Von 
Arthur Dent (Oldenburg, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Shack (Taschenbuch)
(Oha, ich wage die erste größtenteils negative Rezension dieses vielgepriesenen Buches auf amazon.de -- na, wohlan: heat up those flamers :) )

Hab dieses Buch als Empfehlung gelesen; bzgl. der zentralen Frage "Wo ist Gott in einer Welt voller Leid?" war ich anfangs äußerst gespannt darauf, welche Antworten der Autor darauf geben könnte. Leider konnte mich allerdings letztlich als jemand, der zwar christlich erzogen worden ist, mittlerweile aber auch andere Denkmodelle hat kennenlernen dürfen, leider nicht so recht dafür erwärmen, wie diese Thematik im Buch behandelt wird.

Mein eigenes Fazit schon mal hier (für diejenigen, die nicht alles lesen wollen :) ) : Eingebettet in eine bewegende Rahmenhandlung eines tiefen persönlichen Unglücks vermittelt "The Shack" mMn eine sehr persönliche Gottesvorstellung, die jemandem (der zB solches Unglück erlitten haben mag) vielleicht wirklich verdienten Trost zu geben vermag. MMn ist das Bild allerdings derart personalisiert, daß ich denke, daß im ganzen vermutlich nur wenige Menschen davon in ihrer Geisteshaltung tatsächlich stark verändert werden dürften... & das sind denke ich in 1. Linie Menschen wie der Protagonist Mack: nämlich solche, die bereits recht verwurzelt im christlichen Glauben sind, allenfalls darin erschüttert... mein Weltbild zumindest ist das gleiche geblieben. Als leicht zu lesende Einführung in die Grundideen des christlichen Glaubens würde ich das Buch weiterempfehlen, ebenso als (manchmal ergreifenden) Bericht einer persönlichen religiösen Erfahrung. (Das Vorwort mag nahelegen, daß das Buch ohnehin "nur" letzteren Anspruch stellen & auch gar nicht für jedermann/jedefrau geschrieben sein will.) Gläubige Christen dürften vermutlich ebenfalls begeistert sein, andererseits aber womöglich nichts für sich neues darin finden.

Hier meine detaillierte Meinung nach der ersten Lektüre:

Ohne viel verraten zu wollen, ein ganz kurzer inhaltlicher Abriß vorweg: Der Protagonist Mack verliert nach dem tragischen Tod seiner Tochter den Glauben an Gott. Auf eine geheimnisvolle Nachricht hin fährt er eines Nachts zur titelgebenden Hütte. Dort erscheinen ihm die Elemente der christlichen Dreifaltigkeit als 3 Personen, mit denen er ein Wochenende in für ihn augenöffnenden Diskussionen verbringt.

Vielleicht vorweg am besten erst einmal die Aspekte, die mich an "The Shack" positiv beeindruckt haben:
+ Die einführende Rahmenhandlung fand ich sehr bewegend.
+ Das christliche Dreifaltigkeits-Konzept wird mMn (bin allerdings kein Experte) gut verständlich erklärt (Kap. 6-9).
+ Das grundsätzliche menschliche Unvermögen, Gutes bzw Schlechtes letztlich als solches beurteilen zu können (aufgrund unserer grundsätzlich unzureichenden Einsicht in die letzten Auswirkungen), also das ethische Äquivalent zum Wahrheitsskeptizismus, fand ich gut dargestellt -- ebenso den Grund, aus dem heraus Jesus (nach christlicher Auslegung) am Kreuz hat sterben müssen (Kap. 11).
+ Der persönliche Wert des Verzeihens auch des größten erlittenen Unrechts wird mMn exemplarisch sehr einfühlsam vermittelt (Kap. 15/16).
+ Das Buch hat mich mal wieder ztum Nachdenken über fundamentale Werte gebracht; allein das mag heutzutage n echter Verdienst sein :)

Alles Punkte, die auf ein sehr gutes Buch schließen ließen... wären da nicht die vielen "Lücken" bzw unbeantworteten Fragen...
- Globale Gültigkeit: finde die genaue Stelle leider nicht wieder, aber an einer Stelle erhebt Gott im Buch den Anspruch, in der exakten dreifaltigen Darstellung (Vater, Sohn, heiliger Geist) zwingend für Menschen aller Glaubensrichtungen da zu sein... halte ich in dieser Form für recht fragwürdig (falls nicht sogar missionarisch-arrogant); hier würde mich die Meinung frommer (& "trotzdem" freigeistiger) Juden/Muslime/Buddhisten interessieren...
- Der Mensch als die "Krone der Schöpfung": spätestens, als Mack mit Jesus unterm Sternenhimmel liegt, hatte ich ihm die Frage eintrichtern wollen: "Gibt es noch mehr wie uns? Das kann doch nicht alles nur zu unserer Unterhaltung da sein?!" Es fehlt vA jegliche Stellungnahme zur Evolutionstheorie; oder zur Frage, ob Gott ggf. auch anderen Lebewesen als dem Homo Sapiens "especially fond of" sein mag... find ich zu ner Zeit, in der das heliozentrische Weltbild das allenthalben anerkannte sein mag, n bißchen deplazert.
- Das Gute als soziale Größe: Kap. 11 beschreibt das menschliche Dilemma, zwar ein subjektives Gefühl für das Gute/das Böse zu haben, nach objektiven Kriterien aber im Urteil scheitern zu müssen, weil die globale Sicht über Ursache & Wirkung fehlt -- dem will ich mich anschließen. In der folgenden Darstellung wird aus diesém ethischen Skeptizismus aber ein zwingender ethischer Solipsismus -- es sei denn, man vertraut das alleinige Urteil dem Einen an, der die objektive Sicht besitzt. Mit einer These, daß immerhin sozial lebende Menschen sich untereinander austauschen können & somit zwar keine wirklich objektive, aber immerhin inter-subjektive Sicht der Dinge möglicherweise erreichen kann (Ethik zu Das Gute in etwa wie Wissenschaft zu Das Wahre: es bleibt immer nur ne Annäherung, die aber mit jeder Beobachtung potentiell "besser" zu werden vermag) : mit solch einer oder einer ähnlichen These hätte sich das Buch mMn auseinandersetzen _müssen_
- Gott == Das Gute vs zB den "kategorischen Imperativ" : das Ideale, Absolut Gute ist schon versucht worden, ohne die Einschränkung menschlicher Einsicht & ohne den Gottesbegriff als finales Mittel zu definieren -- ne Auseinandersetzung mit solchen Begriffen wäre passend gewesen. Mußte nicht zwingend sein, aber die alleinige dogmatische Festlegung auf Gott als die Idee des Guten wäre mir an Macks Stelle ein paar Fragen wert gewesen...
- Gute vs böse Gläubige: an einer Stelle (finde ich zZt leider auch nicht) erbost sich Jesus über die Tatsache, daß soviel Böses in seinem Namen geschieht... da vorher die These aufgestellt wird, daß Gott Das Gute An Sich sei & Böses also nur durch Gottes Abwesenheit zu erklären ist: Wie sind dann die Kreuzzüge einzuordnen? oder die Inquisition? die Zurückhaltung des Vatikans beim Holocaust? Leute, die ihrerseits beim Plausch mit Gott erfahren, daß bestimmte andere Leute Massenvernichtungswaffen besitzen & deshalb beseitigt gehören? "An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen"? Das dürfte, unter der These, daß der Mensch ethisch unmündig ist, für uns schwierig bleiben...
- Insgesamt finde ich, daß der Aspekt der zwischenmenschlichen Kommunikation über ethische Fragen auf absurde Weise in Frage gestellt wird: der ethische Solipsismus kann nur im Zwiegespräch mit Gott vermieden werden; Gedankenaustausch der Menschen untereinander ist nicht mehr möglich, da man der anderen (die sich im Zweifelsfall mit ganz anderen Problemen herumschlägt & also von Gott vermutlich andere Einsichten bekommen dürfte) nicht trauen kann (kommen ihre Einsichten denn überhaupt von Gott? Kommen _meine_ Einsichten denn von Gott...? Könnte mir gut vorstellen, die Ínquisition zB mag ebenfalls nach "bestem Wissen & Gewissen" & vA in festem Glauben & auf "direkte Weisung Gottes" hin vollfahren haben...)
Die letztlich im Buch getroffene Aussage "Gottes Wege sind unergründlich; vertrau auf Ihn, Er wirds schon richten": ist mMn schlichtweg keine Handlungsgrundlage, zumal eigenen "spirituellen Einsichten", wie eben beschrieben, genausowenig zu trauen ist, wie denen anderer... gerade in dieser Hinsicht erschien mir die Erzählung -- ich wage ein böses Wort -- einfach sinnleer... (unlösbares Problem: 2 Personen, Sie wissen nur, eine von denen sagt immer die Wahrheit, die andere lügt bei Belieben...)
- Zum Schluß: das Einstein-Zitat'am Anfang von Kap. 11 (auch wenns so halbwegs paßt, vwg. grundsätzliche Beschränktheit der menschlichen Einsicht): ich kann mir nicht helfen, aber das erinnert mich fatal an die Schlußnotiz in den Credits zum Film "What the (Bleep) Do We Know?" : "Die zitierten Personen stimmen nicht notwendigerweise den hier vorgetragenen Inhalten zu" oder so...

Tja, lange Rede, kurzer Sinn: bei mir fiel das Buch leider nicht auf fruchtbaren Boden -- würde mich aber gerne mit Leuten austauschen, die das Buch toll fanden & meinen Kritikpunkten was entgegenzusetzen haben :)

Schön, daß Sie bis hierhin durchgehalten haben... ich hoffe, meine Rezension hat ein wenig helfen können & daß sich niemand persönlich angegangen fühlt.
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gott ist ganz anders!, 13. September 2008
Rezension bezieht sich auf: The Shack: A Novel (Taschenbuch)
Ein Bestseller in USA, leider noch nicht übersetzt.
Für jeden, der ganz unkonventionell etwas (oder mehr) über Gott erfahren möchte, und das auf ganz humorvolle Art, aber durch eine Geschichte mit Tiefgang.
Und man kommt selber ins Nachdenken...
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Buch über Gott, das ich kenne., 4. August 2008
Von 
M. Abend (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Shack (Taschenbuch)
Ich muss zugeben, dieses Buch hat mich sehr berührt, was in diesem Falle wohl wesentlich mehr über mich und meinen momentanen Zustand aussagt, als über das Buch selber. Man könnte The Shack leicht als semi-eoterischen Quatsch mit einem gehörigen Schlag Bob Ross-Kitsch abtun, aber ich denke, man kann sich trotz aller immanenten Schwächen auch von ihm fragen lassen, wie denn eigentlich das eigene Gottesbild aussieht und wie es dazu gekommen ist. Die grosse Leistung von The Shack ist es m.E., die wirklich wichtigen Aussagen des Christentums über Liebe, Vergebung und Vertrauen (fast) ohne einen Anflug des üblichen christlichen Vokabulars verständlich darzustellen und sogar in einem neuen Licht scheinen zu lassen.

Ich glaube nicht, dass das Buch etwas für jeden ist, aber für mache - wie für mich - wird es eine Offenbarung sein.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehen mit dem Herzen, 26. Januar 2009
Von 
Rainer Tornow (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Shack: A Novel (Taschenbuch)
Wie so häufig eine Buchempfehlung aus dem Freundeskreis - irgendwie war ich zuerst skeptisch, das Buch beginnt eher ruhig und undramatisch. Aber es kommt der Punkt, wo ich es nicht mehr aus der Hand legen mag, häufig Tränen in den Augen, voller Freude, Dankbarkeit und Verstehen. Young vermag es, das Thema "Glaube" als Herzensangelegenheit darzustellen, als das direkte persönliche Verhältnis des Menschen zu Gott, welches primär durch Liebe, Vergebung und Verstehen gezeichnet ist. Wer jenseits des christlichen "Mainstreams" sich inspirieren lassen möchte, den Kern der christlichen Botschaft neu für sich entdecken möchte, dem sei diese kleine Perle "spiritueller" Literatur ans Herz zu legen. Mich hat dieses Buch begeistert (im wahrsten Sinne des Wortes). Die belletristische Kurzform von "Course in Miracles".
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4.0 von 5 Sternen Thought-provoking!, 29. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Shack (Taschenbuch)
I've read this book a couple of times over the past few years and still love it.
It might be a bit controversial, especially to the "normal" Christian, but it really is though-provoking.
It's not one of those books that will "lead you to God"; not one of those books I'd recommend my non-believing friends to read, as it would just throw them off balance and confuse them. But for the (Spirit-filled) believer, yes, I'd say it does encourage you to ask some deep and honest questions.. and evaluate your relationship with God and your level/depth of faith.
To the seeking and asking Christian, I believe this book holds a lot of answers.
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The Shack
The Shack von William P. Young (Audio CD - 30. Juli 2013)
EUR 17,99
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