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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Keynes' Irrtümer widerlegt,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Where Keynes Went Wrong (Gebundene Ausgabe)
Die Regierungen der Welt bekämpfen die Finanzkrise mit Methoden, die ihnen von keynesianischen Wirtschaftswissenschaftlern empfohlen wurden. Diese wiederum holen ihre Inspirationen aus der "General Theory" von Lord Keynes. Wenn Keynes Recht hat, ist das in Ordnung. Aber falls er falsch liegen sollte?Das Buch besteht aus sechs Teilen. Teil 1 bietet eine Einführung in Wirtschaftspolitik des gesunden Menschenverstandes und deren mögliche Relevanz für die aktuelle Finanzkrise. Teil 2 zeigt Keynes' Ansichten zu den Themen Zinsen, Nachfrage, Börse, Staat, Konjunktur, Märkte und Globalisierung. Darüber hinaus beleuchtet es Keynes' Moral. Meist werden dazu Zitate aus der "General Theory" geliefert. Teil 3 kommentiert diese Thesen, nachdem sie gekürzt nochmals präsentiert wurden. Darüber hinaus wird das Verhältnis zwischen Politik und Wirtschaft an Hand der aktuell relevanten Bereiche Banken, Autoindustrie / Gewerkschaften und Gesundheitssektor illustriert. Die Argumente von Keynes sind in den meisten Fällen entweder konfus oder falsch und manchmal beides. Sie werden an Hand empirischer Daten bzw. mit Hilfe von Fachliteratur widerlegt. Der Autor beruft sich dabei auf die so genannte "österreichische Schule" der Volkswirtschaftslehre (Mises, Hayek, Rothbard, Röpke, Hazlitt). Teil 4 diskutiert die Gründe für Keynes' Erfolg. Diese liegen vor allem in seiner Sprachgewandtheit und im Schreibstil. Keynes hat z. B. Definitionen gewechselt, Behauptungen ohne Beweise aufgestellt, sinnlose Formeln benutzt, Ursache und Wirkung vertauscht sowie die Ideen anderer Wirtschaftswissenschaftler absichtlich falsch dargestellt. Im Grunde ist die "General Theory" nichts anderes als eine schwer verständliche Neuformulierung der diskreditierten Wirtschaftspolitik des 17. Jahrhunderts. Teil 5 fasst das Buch zusammen und bietet neben einer Liste der Keynes'schen Widersprüche (z. B.: Wenn der Staat viele Schulden hat, muss er sich weiter verschulden und Geld ausgeben, damit die Verschuldung sinkt) eine Diskussion des zentralen Paradoxons: Die Marktwirtschaft soll durch Staatseingriffe gerettet werden. Jedoch sind es gerade diese Staatseingriffe, welche die Probleme verursachen: Manipulation der Zinsen erzeugt Konjunkturkrisen; Manipulation der Löhne erzeugt Arbeitslosigkeit; Manipulation des Geldes erzeugt Scheingewinne und Blasen. Später muss der Staat erneut eingreifen, um die angeblichen Marktfehler zu beseitigen (welche er zuvor durch Abschaffung des Marktes selbst erzeugte). Teil 6 schließt mit der Hoffnung, dass Keynes' Medizin gegen Konjunkturkrisen überwunden wird. Der Autor ist sich bewusst, dass es derzeit nicht danach aussieht; alle wichtigen wirtschaftspolitischen Berater sind Keynesianer. Der Anhang diskutiert einige eher technische Themen ausführlicher, u. a. das Wesen der Zinsen und die Geldschöpfung durch Geschäftsbanken. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Gerade heute ist es gut, dass Keynes endlich einmal gründlich widerlegt wird. Seine Rezepte haben immer nur zu Arbeitslosigkeit und Inflation geführt. In dem Buch erfährt man, warum das so kommen musste. Neben Beispielen aus der aktuellen Finanzkrise erfährt man auch viel über die Weltwirtschaftskrise von 1929-1945. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Naja,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Where Keynes Went Wrong (Gebundene Ausgabe)
So wichtig es sein mag, bei jeder sich bietenden Gelegenheit die falschen und folgenschweren Thesen von John Maynard Keynes zu widerlegen: Dieses Buch leistet nur einen mittelmäßigen Beitrag dazu. Zum einen sind die Argumente zum Teil schwach und zu wenig fundiert, zum anderen leidet das Buch vor allem an einer Struktur, die sehr den Möglichkeiten des Copy/Paste geschuldet ist. In einem Kapitel legt der Autor die Thesen von Keynes dar, im nächsten wiederholt er diese seitenweise oftmals wörtlich, um sie dann kurz und oftmals geradezu apodiktisch zu widerlegen. Auch der Aufbau in Form von Aufzählungen anstelle eines zusammenhängenden Textes tut dem Buch nicht gut. Werde jetzt wohl doch zum "Original" von Henry Hazlitt greifen.
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Where Keynes Went Wrong von Hunter Lewis (Gebundene Ausgabe - 19. September 2009)
Gebraucht & neu ab: EUR 12,71
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