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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstes YA-Must-Read 2011
Das Raumschiff Goodspeed ist seit 250 Jahren unterwegs zu einem neuen Planeten. Auf ihm leben 2.312 Menschen in dem Glauben, dass ihre Kinder und Enkelkinder in weiteren 50 Jahren Centauri-Earth bevölkern werden. Doch die meisten von ihnen wissen nicht, dass Godspeed eine sehr ungewöhnliche Fracht befördert: Auf dem untersten Level des Schiffes befinden...
Veröffentlicht am 23. Januar 2011 von Amazon Customer

versus
5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Naja...
Der Klappentext klingt zwar originell und hat mich zum Kauf des Buches bewogen, die Geschichte ist aber eindimensional, es passiert eigentlich im ganzen Buch nicht viel und die paar Dinge die dann doch passieren, sind entweder vorhersehbar oder passieren "einfach so" ohne dass das besonders nachvollziehbar wäre. Eine "Entwicklung" gibt es weder in der Geschichte noch...
Veröffentlicht am 19. November 2011 von Glöckchen


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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstes YA-Must-Read 2011, 23. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Across the Universe (Gebundene Ausgabe)
Das Raumschiff Goodspeed ist seit 250 Jahren unterwegs zu einem neuen Planeten. Auf ihm leben 2.312 Menschen in dem Glauben, dass ihre Kinder und Enkelkinder in weiteren 50 Jahren Centauri-Earth bevölkern werden. Doch die meisten von ihnen wissen nicht, dass Godspeed eine sehr ungewöhnliche Fracht befördert: Auf dem untersten Level des Schiffes befinden sich Kryokammern - und in ihnen 100 eingefrorene Menschen, die das Leben auf der ursprünglichen Erde gekannt haben, und speziell für diese Mission ausgewählt wurden.

Mit "Across the Universe" - einer Mischung aus Science-Fiction und Dystopie - hat Beth Revis ein spektakuläres Debüt vorgelegt! Ich mochte einfach alles an diesem Buch, mehr noch, ich bin völlig eingetaucht in eine unvorstellbar kleine, klaustrophobische Welt, die doch so vielschichtig ist und mehr als ein Geheimnis vor ihrem Bewohnern (und Lesern) verbirgt.

Auf der Godspeed zählt nur eines: Frieden bewahren, den Menschen keinen Grund zum Aufstand geben. Um Einigkeit zu erzeugen, wird jeder Unterschied zwischen den Leuten vermieden - sie sehen alle gleich aus (olivefarbene Haut, dunkle Haare, braune Augen), es gibt keine Rassen, keine Religionen, keine Mehrsprachigkeit. Sie alle richten sich nach einem alleinigen zentralen Anführer - Eldest -, der das Leben seiner Schützlinge kontrolliert. Seine einzige Aufgabe ist es, Verantwortung zu übernehmen.
Die gesellschaftlichen Strukturen auf der Goodspeed erinnern an diktatorische Systeme, wie wir sie aus Vergangenheit und Gegenwart unserer Welt kennen. Alles wird von Eldest kontrolliert, doch abgesehen von Elder - dem 16-jährigen "Lehrling", der die Nachfolge von Eldest antreten wird - und Amy - die mit ihrer hellen Haut, den roten Haaren und grünen Augen der Inbegriff des "Anderssein" unter den dunkelhäutigen Bewohnern der Goodspeed ist - lehnt sich kaum jemand gegen das System auf. Leute, die auch nur annähernd kreatives Denken zeigen, werden in das psychiatrische Krankenhaus eingewiesen. Auch Elder hat dort ein Jahr seines Lebens verbracht.

"Across the Universe" befasst sich kritisch mit Zukunft und Vergangenheit, im Besonderen mit der Kontrolle großer Menschengruppen. Eine zentrale Frage ist, ob ein Mensch ein Anrecht auf Informationen hat. Oder ist es besser, ihm gewisse Informationen vorzuenthalten, wenn er dadurch glücklicher ist?

Sowohl Amy als auch Elder sind Charaktere, mit denen man sich identifizieren kann. Beide erzählen abwechselnd aus der Ich-Perspektive, sodass man sehr persönliche Einsichten in ihre Gedankenwelt erhält.
Als Amy aus ihrem Kryo-Schlaf erweckt wird, ist sie völlig allein auf einem Raumschiff, dessen Regeln und Gesellschaftstrukturen sie nicht kennt. Nur in Elder und dessen besten Freund Harley findet sie Verständnis für ihre Situation.
Elders Welt wird durch Amys Auftauchen aus ihren Grundfesten gerissen. Er beginnt an Eldest zu zweifeln und die Vorkommnisse auf dem Schiff in Frage zu stellen.
Gemeinsam beginnen Amy und Elder, Nachforschungen anzustellen, denn Amy war erst die erste, die aus ihrem eisigen Schlaf reanimiert wurde - nur: andere haben nicht so viel Glück, sie überleben das Aufwachen nicht. Neben der Frage nach der Identität des Mörders, stellt sich jedoch vor allem die Frage nach dem Motiv.

Ich bin absolut überzeugt von diesem Buch! Beth Revis hat ein unglaubliches Szenario geschaffen, nach dessen Lektüre ich jetzt ungemein froh darüber bin, meine Beine fest auf der Erde zu haben.
Auch das Cover des Buches ist wunderschön und verbirgt - wie die Goodspeed - ein kleines Geheimnis: Auf der Innenseite des Umschlags befindet sich nämlich ein Plan des Schiffes, der es dem Leser besonders am Anfang sehr erleichtert, sich zu orientieren.
Noch ein kleiner Bonus: Das Ende ist im Großen und Ganzen kein Cliffhanger! Ja, es gibt einen zweiten Teil (den die Autorin auch schon zum Lektorieren eingereicht hat +freu+), und ja, ich will wissen wie es mit Amy und Elder weitergeht, aber es ist trotzdem schön, mal einen Serienauftakt zu lesen, der einen nicht völlig in der Luft hängen lässt.

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Bewertung

5 Sterne von meiner Seite! Ich wüsste wirklich nicht, was ich an "Across the Universe" aussetzten sollte. Sprache, Handlung und Charaktere haben mich vollens überzeugt und machen das Buch für mich zum ersten Must-Read im Jahr 2011!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein grandioses Weltraumabenteuer der anderen Art!, 27. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Across the Universe (Kindle Edition)
Beschreibung

Amy ist 17 Jahre alt und eine der eingefrorenen Passagiere an Bord der "Godspeed". Gemeinsam mit ihren Eltern soll Amy nach einer 300-jährigen Reise auf dem neuen Planeten wieder erweckt werden. Doch ein Zwischenfall lässt Amy zu früh auftauen, gewaltsam wird sie ins Leben zurückgerissen und findet sich ein einer vollkommen anderen Welt wieder, in der alle Menschen leer wirken und einem tyrannischen Anführer folgen.

Nur die vermeindlich verrückten und kranken Passagiere scheinen über eigene Gedanken und Emotionen zu verfügen. Die einzige Kontaktperson der sie trauen kann scheint der rebellische Elder zu sein denn im Gegensatz zu den anderen hällt er Amy nicht für einen Freak.

Schon bald ereignen sich Morde an eingefrorenen Wissenschaftlern, Amy und Elder wollen den Täter stellen. Doch bei ihrer Recherche stoßen sie auf weitere Geheimnisse. Was verschweigt ihnen der Anführer des Raumschiffes noch?

Meine Meinung

Schon nach den ersten Seiten hat mich Beth Revis mit ihrem wundervollen Schreibstil in den Bann gezogen. Die interessante und fesselnde Geschichte taten dann ihr übriges um mich völlig zu begeistern.

>>Across the Universe<< ist der erste Teil einer Trilogie und handelt von der 17-jährigen Amy die mit Hilfe der Kryogentechnik eingefroren wird um nach 300 Jahren gemeinsam mit ihren Eltern auf einem neuen Planeten, in einer neuen Zukunft wieder erweckt zu werden.

Seit längerem habe ich nun mit >>Across the Universe<< endlich wieder ein englisches Buch in die Hand genommen und war begeistert wie gut ich Beth Revis Schreibstil verstanden habe und wie leicht ich dem spannenden Handlungsverlauf folgen konnte.

Beth Revis erzählt ihre Geschichte aus zwei verschiedenen Perspektiven, die von Amy und die von Elder. Durch diese Herangehensweise konnte ich mich unglaublich gut in die Hauptprotagonisten hineinfühlen. Es was spannend und emotional fesselnd zugleich die verschiedenen Emotionen von Amy und Elder mitzuerleben. Außerdem gab es mit dem künsterlisch begabten Harley eine wunderbare Randfigur die ich vom ersten Augenblick an geliebt habe. Der Gegenpart stellten Eldest und Doc dar, diese beiden ungestümen Zeitgenossen habe ich einfach nicht ausstehen können.

>>Across the Universe<< ist aber nicht nur eine spannende und actionreiche Weltraumgeschichte sondern bietet auch jede Menge Gefühle und Werte auf die dem Ganzen eine besondere Tiefe verleihen. Auf dem Raumschiff "Godspeed" gibt es nur einen Führer, Eldest, der wie ein Diktator sein Regime führt indem er manipuliert und absoluten Gehrosam fordert. Um jeden unter seiner Kontrolle zu halten und die Wahrheit zu vertuschen lässt Eldest sich etwas ganz besonderes einfallen, und mit Hilfe des Docs klappt auch alles wunderbar bis Amy aus ihrem Schlaf erwacht und gemeinsam mit Elder Nachforschungen anstellt.

Die Technik auf dem Raumschiff sowie der erschreckende Blick auf die Lebensweise der Menschen erschrecken Amy und den Leser gleichermaßen. Amy ist in jeder Hinsicht anders als die Raumschiffbewohner ' ein Freak? Elder ist fasziniert von Amy und hinterfragt wegen der Liebe zu ihr die angeblichen Wahrheiten'

>>Across the Universe<< hat mich mit seiner packenden Handlung, den bezaubernen Figuren und der spannungsgeladenen Action begeistern können. Meiner Meinung nach ist diese Geschichte ein richtiger Pageturner und sollte in keinem Bücherregal fehlen!

Fazit

Ein grandioses Weltraumabenteuer der anderen Art!

Information zur Reihe

2011 Across the Universe (dt. Ausgabe "Godspeed ' Die Reise beginnt")
2012 A Million Suns (erscheint Frühling 2012)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fascinating, 29. März 2011
Von 
Tester (Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Across the Universe (Gebundene Ausgabe)
Seventeen year old Amy was happy on earth but still decided to accompany her parents on a mission to a planet far away. Frozen and lying in cryo chambers they were supposed to travel to their new home. When someone wakes Amy up early out of her frozen sleep she has to adapt to life on the spaceship Godspeed. She is confronted with a society which is very different from what she is used to. A society that hates differences and that is sceptic about Amy.
One of the few friendly persons is a boy named Elder who will someday rule over Godspeed. Elder tries to make Amy's life easier and he wants her to be happy on the spaceship. However they soon stumble over dark secrets and have to deal with a person who tries to kill people by opening their cryo chambers.
Can Amy accept her new life on Godspeed? And will they manage to reveal what's behind all the secrets?

After reading an awesome review of "Across the Universe" on Jennifer's blog An Abundance of Books I decided to get a copy of the book. I normally don't read dystopia but thought that Beth Revis's book could still work for me. And I'm happy to say that it worked perfectly for me.
"Across the Universe" was not a book I read in one sitting but one that I read in smaller pieces and was always excited to go back to. The dystopian world and the SciFi elements were fascinating to read about and made me excited for more. I don't think that you have to be a big fan of Science Fiction to enjoy the book because it's not overloaded with scientific details. I enjoyed that the book gives the reader the chance to slowly get used to the society on Godspeed. I didn't felt like developments were rushed and I could get a good sense about why people acted the way they did.

I normally prefer reading books that are centred around a love story but I'm happy that the romance between the main characters Amy and Elder is just a possibility to explore in the next book of the series. The book plays only over a few days and a whirlwind romance wouldn't have fit to the story or characters. Both Amy and Elder are fascinating characters and I enjoyed that I got the chance to read the story from both their perspectives. That way it was easy to understand why they experienced life on Godspeed in different ways. Both have strong voices, are likable characters and I'm excited to learn more about them.
I don't want to give away too much of the story however want to say that the world on Godspeed is not black and white. I could understand why people like Eldest (the ship's leader) acted the way he did. It was very interesting to read about a society where one person has the power to influence and control everyone else and it makes me appreciate the freedom I have in my life.
The books ends with a big suprise (at least for me) and I liked that both the start and the end of the book left quiet an impression on me. The murder mystery and the investigation of it is interesting but it's not the main plot. It was not so hard to solve the mystery but that didn't bother me.
"Across the universe" made me interested in the people on Godspeed and especially Amy & Elder. I'm excited to read how their story will continue in "A million suns" (coming spring 2012). And of course I hope for a bit more of romance but it's not a must.

cover
I like the cover and think that it fits to the book.

final appraisal
A fascinating story that entertained me a lot and got me thinking about some serious themes. I enjoyed reading about life on Godspeed a lot and liked the changing perspectives between Elder and Amy.
I'm excited to see how the story will go on and would recommend "Across the Universe" to all readers interested in dystopian worlds and to those who want to give them a first try (like I did).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen I want more!, 17. Februar 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Across the Universe (Gebundene Ausgabe)
Seventeen-year-old Amy Martin watches as her parents are prepped and then cryogenically frozen before deciding to leave everything and everyone she knows on Earth to join them in her own frozen chamber. They are stored, along with many others, in the bottom level of Godspeed, a generation ship. Amy's parents would be vital to terraforming the planet in which NASA has located in the Centauri system. Few people, such as Amy, are frozen if they do not possess a critical skill needed for either colonizing the new planet or survival. The journey is anticipated to take three hundred years.

Not everyone on the gen-ship is frozen. While Godspeed travels toward Centauri-Earth, the ship is staffed with people to keep it running until they arrive. Generations are born, live, and die on the gen-ship without ever seeing the stars. Fifty years before planet fall, someone unplugs Amy's cryo chamber, and she is nearly killed. If Amy is refrozen, chances are great that she would die.

Now, Amy faces fifty years trapped within a small enclosed world without her parents or anyone familiar. Even worse, nothing makes sense. The crew has forfeited all control to Eldest, a tyrannical leader. The people Amy considers to be normal are considered to be insane by society and kept in the hospital's mental ward on medication. Meanwhile, the people who have lost any capacity for individual thoughts are running the gen-ship.

The job of Eldest is to protect the people, not just the ship itself. Eldest is also tasked with teaching Elder, who will one day become the next Eldest. Amy is currently the only one close to Elder's age. She desperately wants to trust Elder, but Amy cannot help but see how much the teen heir respects and looks up to Eldest. Then someone begins unplugging the frozen passengers and Amy fears for her parents' lives.

When Elder begins helping Amy to discover the murderer's identity, Eldest decides she is a threat to his monoethinic people. Eldest also notices Elder's attraction to Amy. The teen boy is becoming rebellious and has begun to seek answers about forbidden topics. It is time for the Eldest to consider drastic measures.

***** FIVE STARS! It is difficult for me to believe that this is the author's debut novel. I cannot think of a single complaint about the story, which is rare for me. In the book, a simplified blueprint of the gen-ship is given, so readers may easily envision the ship's layout and environment. The main characters are well developed and their backgrounds are slowly revealed as the story progresses.

This book is the first of three; however, I cannot discover any official title for the trilogy - not even on the author's web site. (For the sake of future people searching the Huntress Reviews web site for each title of this trilogy, I am tagging Across the Universe as "Godspeed Gen-Ship #1" and will change the number with each new title. I will alter that should I learn of an official name for the series at a future date.)

This story is filled with mystery, danger, suspense, and a blooming romance. But it also made me seriously THINK, which I believe to be a bonus. Though the story seems to target the Young Adult audience, adults will enjoy the adventure just as much. A creative futuristic space tale that will leave you eager for more. Stellar! *****

Reviewed by Detra Fitch of Huntress Reviews.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Great Science Fiction without Aliens, 7. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Across the Universe (Kindle Edition)
I enjoyed reading this book immensly. I couldn't put it down for long and nearly read through the night.
Waking up from a cryo-sleep as the only person in a row of 100 must feel bone-crushing and then being so diffrent from the people on board of spaceship, that have grown together to and "alien" community over centuries must be downright terrifying.
The claustrophobic atmosphere is transported very well from Amy's point of view.
Also the slowly growing affection to Elder.
Elder, too is a convincing character. He's literally a born leader although he is still very young.
I think the plot is very well planned and doesn't feel constructed at all. I could see everything and felt as a part of it. I, too, like the language very much. I've read so many books in the past with very basic vocabulary, so I was delighted by the eloquent but not overblown style of writing.
I am very happy that the 2 sequels already exist, because waiting for them would have been hard.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich gut!, 10. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Across the Universe (Gebundene Ausgabe)
"Across the Universe" ist nicht wirklich ein Kinderbuch. Vielmehr handelt es von wirklich elementaren Fragen über das Leben. Was ist Macht, was macht das Leben lebenswert, wie funktioniert eine Demokratie, was ist Diktatur und Sklaverei? Das alles verpackt in einer SF-Abenteuer-Liebesgeschichte, die so unglaublich gut geschrieben ist, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Das beste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe! Zum Glück erscheint das Buch im August auf Deutsch, dann kann ich es meinem Freund schenken. Godspeed - Die Reise beginnt
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5.0 von 5 Sternen der fantastische Auftakt zu einem Science-Fiction-Abenteuer der Extraklasse, 17. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Across the Universe (Gebundene Ausgabe)
Um bei ihren Eltern bleiben zu können, willigt die 17-jährige Amy ein sie auf die erste bemannte interstellare Forschungsmission zu begleiten. Da das Schiff etwa dreihundert Jahre braucht um das Ziel, einen anderen bewohnbaren Planeten, zu erreichen, sollen sie vor der Reise kryogenisch eingefroren und erst nach der Ankunft wieder zum Leben erweckt werden.

Doch als Amy aus ihrem Kryo-Schlaf erwacht oder vielmehr gewaltsam daraus erweckt wird und somit nur knapp dem Tode entrinnt, ist die ,Godspeed' noch lange nicht angekommen. Völlig auf sich allein gestellt muss Amy feststellen, dass fast alle Menschen auf dem Schiff sich äußerst merkwürdig verhalten und sämtliche Befehle des Ältesten, für den Amy nichts weiter als ein Störenfaktor ist, blind befolgen. Junior, der einmal den Platz des Ältesten als Anführer einnehmen soll, ist einer der wenigen, die ihr nicht mit Feindseligkeit begegnen. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, was eigentlich wirklich auf der ,Godspeed' vor sich geht und wer nicht nur Amys Kryo-Schlaf, sondern schließlich auch noch den weiterer Personen von der Erde, beendet und sie dann dem Tode überlässt ...

Across the Universe bietet dem Leser eine Atem beraubende Geschichte, die man mit Sicherheit nicht so schnell wieder vergisst und dessen Fortsetzung man nach dem Ende des ersten Bandes kaum noch erwarten kann.

Nachdem sich die Handlung auf den ersten hundert Seiten, auf denen sich Amy in ihrem Kryo-Schlaf befindet und daher noch nicht aktiv am Geschehen teilnimmt, ein wenig zieht, gewinnt sie ab dem Zeitpunkt, zu dem Amy auf der ,Godspeed' erwacht, unheimlich an Fahrt und wird von Kapitel zu Kapitel interessanter und fesselnder.

Zusammen mit Amy erkundet der Leser das Schiff sowie die dort lebenden Menschen und stellt sich immer wieder die Frage, warum sie sich alle so anders verhalten und was diese extreme Veränderung bewirkt haben mag. Das Leben auf der ,Godspeed' ist nicht unbedingt wünschenswert, denn es ist auf Grund des begrenzten Raums und der dadurch auch begrenzten Möglichkeiten sehr eintönig. Die Bewohner sehen gleich aus und nahezu alle stehen unter der absoluten Kontrolle des Ältesten, der keinen Widerspruch duldet und selbst vor seinem Nachfolger etliche Zusammenhänge verheimlicht. Noch schlimmer ist jedoch das Benehmen der Menschen, denen die Fähigkeit zum selbstständigen Denken sowie Emotionen zum Ausdruck zu bringen bzw. überhaupt erst einmal welche zu haben völlig abhanden gekommen zu sein scheint. Diese stupide Art ist nicht nur unheimlich, sondern wird sogar richtig Angst einflößend als die Bewohner beinahe auf Amy losgehen, nur weil sie sich äußerlich stark von ihnen unterscheidet.

Amy und Junior sind zwei sehr starke und facettenreiche Protagonisten. Die gesamte Handlung wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive beider Figuren geschildert, was einen detaillierten Einblick in das Innenleben beider Charaktere ermöglicht, wodurch man sie sehr gut verstehen kann.
Nachdem Amy den anfänglichen Schock vielleicht für immer auf dem Schiff gefangen zu sein und das starke Gefühl der Einsamkeit überwunden hat, gewinnt sie wieder an Selbstvertrauen und besitzt sogar den Mut dem Ältesten zu widersprechen bzw. seine Taten zu hinterfragen, obwohl sich dadurch ihr eigenes Leben in Gefahr bringt. Aber sie lässt sich nicht unterkriegen, egal was auch geschieht, wofür man sie einfach bewundern muss.
Amy ist es auch, durch die Junior sich weiter entwickelt und wegen der er beginnt sich gegen den Ältesten und seine Tyrannei aufzulehnen, nachdem er ihm anfangs ebenfalls immer gehorcht hat. Erst als sie ihm die Augen für die Dinge öffnet, die auf der ,Godspeed' nicht richtig sind, gewinnt er den Mut und die Stärke die Antworten vom Ältesten einzufordern, die ihm als Nachfolger längst zugestanden hätten, und will die vielen Geheimnisse des Ältesten enthüllen.
Im Verlauf der Geschichte kommen sich die beiden näher und entwickeln langsam Gefühle füreinander. Diese sind schön beschrieben und stets nachvollziehbar, weil Beth Revis ihren Figuren nach der schon von Anfang an vorhandenen Anziehung auch die Zeit gibt einander besser kennen und schließlich auch lieben zu lernen.

Im Gegensatz zu Junior, der einen sehr aufgeschlossenen Charakter hat, hat der Älteste eine extrem einseitige Sichtweise. Er verachtet alles, was in irgendeiner Form anders ist und sieht Vollkommenheit nur in der absoluten Gleichheit. Für ihn ist nicht etwa fehlende Toleranz eine Ursache für Unfrieden, sondern die Andersartigkeit selbst. Er ist ein kaltherziger Diktator und duldet nichts, was sich seiner Kontrolle entzieht, weshalb er Amy einzig und allein als Ärgernis betrachtet.

Neben diesen drei zentralen Figuren gibt es noch zahlreiche interessante Nebencharaktere, von denen man aber leider nur einige etwas näher kennen lernt. Dazu gehört z.B. Juniors bester Freund Harley, der sich komplett von den anderen Bewohnern des Schiffes unterscheidet und den man für seine offene Art, seine Toleranz und weil er von Anfang an sehr nett zu Amy ist, einfach lieben muss. Doc, der einzige Arzt auf dem Schiff, sowie Orion, der Archivar, sind ebenfalls zwei interessante Figuren, deren wahre Gesichter man allerdings erst im späteren Verlauf kennen lernt.

Für Spannung sorgt Beth Revis vor allem durch die Erweckung von Personen aus der Kryo-Abteilung, die im Gegensatz zu Amy aber nicht alle das Glück hatten diese auch zu überleben. Um zu verhindern, dass noch weitere Menschen auf diese Weise den Tod finden und insbesondere auch um Amys Eltern vor diesem Schicksal zu bewahren, müssen Amy und Junior schnell herausfinden, wer dahinter steckt und vor allem warum.
Aber nicht nur durch die Jagd nach dem Mörder der Eingefrorenen, sondern auch durch Amys diverse Entdeckungen über die Zustände an Bord sowie die Wahrheiten, die Junior endlich vom Ältesten erfährt, bleibt die Handlung konstant spannend.

Mit dem Ende des ersten Teils kann Beth Revis ebenfalls überzeugen, denn es hat einige schreckliche und schockierende Enthüllungen zu bieten, von denen man ein paar zwar schon erahnen konnte, von anderen jedoch völlig unvorhersehbar getroffen wurde.
Insgesamt ist der Schluss relativ offen gehalten, obgleich es immerhin keinen lästigen Cliffhanger gibt. Trotzdem ist man natürlich überaus gespannt auf den Nachfolger und will am liebsten sofort wissen, wie das Leben für Amy und Junior sowie alle anderen Bewohner der ,Godspeed' nach diesem gelungenen Auftakt weiter geht.

*FAZIT*
Across the Universe ist der fantastische Auftakt zu einem Science-Fiction-Abenteuer der Extraklasse! Die Zustände auf dem Schiff sind schockierend und faszinierend zu gleich, die Handlung ist unheimlich fesselnd und mit den facettenreichen Charakteren muss man einfach mitfiebern.

Die Geschichte von Beth Revis enthält so viel Potenzial, dass man auf keiner Seite das Gefühl hat, die Handlung würde unnötig in die Länge gezogen werden um unbedingt eine Serie daraus zu kreieren. Die Fortsetzung hält so viele Möglichkeiten bereit und es gibt noch so viele ungelöste Probleme, dass man es gar nicht erwarten kann endlich zu erfahren, wie es mit der ,Godspeed', insbesondere natürlich Junior und Amy, weiter geht und ob sie es wohl jemals schaffen werden den Planeten zu erreichen um das Schiff verlassen zu können.
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5.0 von 5 Sternen A space ship setting of epic expansion!, 5. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Across the Universe (Gebundene Ausgabe)
ACROSS THE UNIVERSE was my first book out of the sci-fi genre. I’ve never been very into stories about space ships or space wars. The universe with its wide expanse, planets and stars have always fascinated me in some way though. So ACROSS THE UNIVERSE was a perfect pick for me to approach this foreign genre.

The story begins with a decision that has to be made by our female protagonist Amy. She has to decide whether she wants to go on a mission with her parents and be cryogenically frozen for about 300 years or stay on earth all by herself. Doesn’t that sound like the hardest choice? The process of being frozen is described so vividly and detailed it’s pretty scary and I don't know if I would have been able to make such an important and life-changing decision.

ACROSS THE UNIVERSE embraces about eighty chapters, alternating between the perspectives of Amy and Elder. They are rather short and allow small reading breaks.
The romance between those two is subtle. They need their time to approach each other, both grown up with very different views on the world and relationships.
Amy and Elder are great protagonists and two witty and sharp-minded investigators. The main focus of the story lies on the investigation of the murders of various innocent and helpless…frozen people. I was glued to every step Amy and Elder traced the murderers footprints. I was so eager to figure it out!
The entire ACROSS THE UNIVERSE cast is pretty crazy and everyone on that ship seems to have their own issues that start to influence not only the relationship between Amy, Elder and his best friend Harley and the leader of the ship Eldest, but all the other people, too.
It’s an interesting chase for the evil mind in the limited space on Godspeed. The closed space and number of possible antagonists makes ACROSS THE UNIVERSE a really mysterious and exciting story.

The actual story of ACROSS THE UNIVERSE is set in future and has many opportunities and inventions to offer, medical-wise for example. It involves a few very cool elements like frozen people, a total agricultural system inside a space ship of a gigantic size and of course all kinds of other advanced technologies.

The US hardcover copy comes with a very helpful print on the inside of the book jacket with a blue print of the entire space ship of Godspeed. There are several levels on that space ship and many rooms and different parts of it that need to be remembered. Although the story is limited to the setting of Godspeed, a spaceship caught in space, the possibility of settings is very complex. It’s a gigantic project!

THE VERDICT

ACROSS THE UNIVERSE- A space ship setting of epic expansion, a murder mystery with goose bump potential and a subtle but sweet romance make Beth Revis’ debut novel shine as bright as the stars.

Beth Revis has a really engaging writing that gives every single character of her Godspeed inhabitants a unique and very authentic voice, especially Amy and Elder as the two protagonists. The conspiracy plot of ACROSS THE UNIVERSE is very well-constructed by Beth Revis. If I would have to name a captain of my space mission it would definitely be her!
I can’t wait to start A MILLION SUNS and dive deeper into the romance of Amy and Elder and future of the space ship Godspeed.
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4.0 von 5 Sternen "The new world is always beautiful, always perfect.", 16. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Across the Universe (Gebundene Ausgabe)
Die siebzehnjährige Amy wird zusammen mit ihren Eltern eingefroren, um auf einem riesigen Generationenschiff, der 'Godspeed', zu einem neu entdeckten Planeten zu reisen. Dieser Planet soll eine zweite Heimat für die Menschen werden ' und die Reise dorthin dauert drei Jahrhunderte.

Zweihundertfünfzig Jahre, nachdem die Godspeed die Erde verlassen hat, entdeckt der sechzehnjährige Elder, der zum nächsten Anführer der kleinen Kolonie auf dem Schiff bestimmt ist, die verborgene Kühlkammer im Bauch des Schiffes. Als er Amys gläsernen Behälter aus dem Regal zieht, ist er von ihrem Anblick wie gebannt: mit ihrer weißen Haut und ihrem leuchtend roten Haar unterscheidet sie sich völlig vom Rest der an Bord lebenden Menschen, die alle braune Haut und schwarzes Haar haben. Ohne die Folgen zu kennen, löst er Amys Froststarre ' undtritt damit eine Reihe schockierender Ereignisse los, an deren Ende die grausame Gewissheit steht: Alles, was er bisher für wahr gehalten hat, ist eine Lüge.

Meine Meinung:

Das Beste an 'Across the universe' ist mit Sicherheit das erste Kapitel ' wir erleben aus Amys Perspektive, wie ihre Eltern sie in letzter Sekunde vor vor Wahl stellen, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird: lässt sie sich gemeinsam mit ihnen einfrieren, um die dreihundert Jahre dauernde Reise zu einer unbekannten Welt anzutreten, oder bleibt sie zurück auf der Erde, bei ihren Freunden und ihrer Liebe Jason?

Amy entscheidet sich für ihre Familie ' und lässt sich in einer schmerzhaften Prozedur in einem stählernen Sarg einfrieren. Die letzten Augenblicke ihres irdischen Lebens, die Gedanken, die ihr durch den Kopf schießen, das Gefühl, wie ihr Körper erstarrt ' das alles verbindet sich zu einem der packendsten Einstiege seit langem im Jugendbuch.

Leider kippt die Spannung danach rapide, während wir Elder durch das Schiff begleiten und sein Leben voller strikter Anordnungen und unbeantworteter Fragen kennenlernen. Revis strapaziert die Geduld ihrer Leser hier etwas zu sehr, nur langsam geht es mit der Handlung voran und erst mit Amys Erwachen kommt allmählich wieder Fahrt auf. Die Spannung vom spritzigen Start des Buches flackert aber erst wieder zum Ende hin auf.

Positiv: Revis' Ideenreichtum ist beeindruckend, die geradezu kriminalistisch angelegte Handlung ist hervorragend konstruiert und gibt einem bis zum Schluss immer neue Rätsel auf. Zudem ist der Plot gespickt mit dramatischen Wendungen; Elder und Amy sehen sich schon bald im Wettlauf gegen die Zeit, als sie herauszufinden versuchen, wer es auf die eingefrorenen Passagiere der Godspeed abgesehen hat und welches Geheimnis Eldest, der Anführer des Schiffes, wie seinen Augapfel hütet. Durch die klare Sprache, die abwechslungsreichen Perspektivwechsel (Amy/Elder), die vielen Rätsel und die geschickt gelegten Spuren lässt sich das Buch sehr gut lesen.

Negativ: Am spannendsten ist das Buch zu Beginn und am Ende ' dazwischen hängt es etwas. Außerdem hätte ich mir etwas mehr Tiefe für die Charaktere und daraus resultierend eine überzeugendere Liebesgeschichte erhofft, auch wenn die bisher eher eine Nebenrolle spielte. Im nächsten Band möchte ich außerdem mehr über die Konstruktion des Schiffes erfahren und wie die einzelnen Ebenen funktionieren.

Fazit: Unterhaltsame Science-Fiction-Geschichte mit atemberaubenden Ideen und gutem kriminalistischen Sub-Plot. Durch die schwankende Spannung und eine etwas unscharfe Zeichnung der Charaktere ziehe ich eine Kaffeetasse ab.

Die Trilogie im Überblick:

[01] Across the universe

[02] A million suns

[03] Shades of earth (2013)
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5.0 von 5 Sternen Ein Vorbild für alle Jugenddystopien, 28. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Across the Universe (Gebundene Ausgabe)
300 Jahre dauert die Reise auf dem Raumschiff Godspeed, welches Amy und ihre Eltern zu dem neuen Planeten bringen soll, den die Menschen aus Mangel an Erdressourcen besiedeln wollen. Eingefroren liegen sie in ihrem Glaskammern und warten schlafend auf die Ankunft.
Elder gehört zu den Menschen, die auf dem Schiff leben und alle sicher zu ihrer neuen Heimat bringen sollen. Der Frieden an Bord wird aufrechterhalten durch den Ältesten, dessen Nachfolger Elder werden soll. Doch plötzlich wird die friedvolle Stimmung durchbrochen, als ein Unbekannter beginnt, die Eingefrorenen unerlaubterweise aus ihren Kammern zu holen - und sie so umzubringen. Amy ist die Einzige, die diesen Anschlag überlebt. Doch nun ist sie aufgeweckt, und das 50 Jahre zu früh...

Der Jugenddystopietrend hält weiter an, und da ich die meisten Bücher gelesen habe, muss ich leider sagen, dass viele davon eher Durchschnitt sind, und oftmals habe ich das Gefühl, die Autorinnen (denn Männer sind es fast nie) wollten ursprünglich eine Liebesgeschichte schreiben, und haben dann schnell dystopische Elemente drumherum gewoben, um dem Trend gerecht zu werden. Von "Across the Universe" aber habe ich bisher nur Gutes gehört und so wollte ich mir endlich selbst ein Bild davon machen, ob es seinem Ruf gerecht werden kann. Und was soll ich sagen - ich kann mich den Lobgesängen nur anschließen.

"Across the Universe" hat alles, was man sich von einer Jugendystopie nur wünschen kann! Alles, was ich sonst bei Jugenddystopien kritisiere, wurde hier richtig gemacht: keine aufgezwungen wirkende Liebesgeschichte, sondern eine nachvollziehbare Entwicklung der Gefühle, und man wird auch nicht im Dunklen darüber gelassen, wie sich die Gesellschaft zu der jetzigen entwickeln konnte. Geheimnisse gibt es aber genug auf der Godspeed, und die machen die Geschichte so richtig spannend. "Across the Universe" ist eine sehr gelungene Mischung aus Dystopie, Science-Fiction und Kriminalfall.

Amy als Außenstehende, die viel zu früh aufgeweckt wurde und nicht auf dem Schiff geboren und aufgewachsen ist, befindet sich in derselben Lage wie ich als Leser - alles ist neu, alles ist anders als auf der Erde. Die Menschen benehmen sich merkwürdig, sehen alle gleich aus und sind abweisend gegenüber Andersartigkeit und halten Amys Erzählungen über die Erde für Lügen. Das alles lässt Amy verzweifeln, denn die einzigen Menschen, die sie lieben, wird sie erst in 50 Jahren wiedersehen, wenn sie endlich aufgetaut werden. Und sie kann nirgends hin, außerhalb der Schiffswände wartet nur das unendliche, tödliche Universum.
Das Schiff selbst hat aber den Umfang einer kleinen Stadt, die in verschiedene Bereiche unterteilt ist - auf einer wird Landwirtschaft betrieben, auf einer anderen forschen die Wissenschaftler und ein Bereich bleibt dem Ältesten vorbehalten. Er ist der Anführer und wacht über alles und jeden.

Elder ist gerade erst sechszehn, doch er ist dazu bestimmt, der nächste Anführer des Schiffes zu werden. Eine große Verantwortung für den Jungen, der viele der dogmatischen Regeln des Ältesten nicht verstehen kann. Da Amy nicht nur die Einzige an Bord in seinem Alter ist, sondern auch noch unglaublich hübsch ist, verliebt sich Elder natürlich bald in sie. Doch das sieht der Älteste gar nicht gern, der Amy mit ihrem Wissen und ihrer Andersartigkeit für eine Bedrohung hält.

Man merkt schon bald, dass irgendwas an Bord nicht stimmt. Warum benehmen sich die Feeder so merkwürdig gefühllos? Warum wird verborgen, dass sich an Bord auch eingefrorene Erdenbewohner befinden? Und wer tötet die Eingefrorenen scheinbar wahllos und warum? Obwohl es zu dem Buch einen Nachfolger geben wird, kann das Buch auch als alleinstehend gelesen werden, denn alle Fragen werden am Ende beantwortet.

Ich bin mit dieser Jugendystopie vollauf zufrieden. Die beiden Hauptcharaktere Amy und Elder erschienen mir sehr lebendig und sympathisch, es gab viele Geheimnisse, die mich an das Buch gefesselt haben und die Geschichte war sehr faszinierend und schockierend. Der einzige winzige Kritikpunkt, den ich anbringen könnte, wäre, dass ich relativ früh den Verdacht hatte, wer hinter den Mordanschlägen stecken könnte. Und mein Verdacht hat sich bestätigt. Das hat dem Buch allerdings nichts von seiner Spannung genommen, die Geschichte war fesselnd von Anfang bis Ende.

Mein Fazit: "Across the Universe" ist eine der wenigen Jugenddystopien, die mich von der ersten Seite an begeistern konnten. Hier wurde alles richtig gemacht. Ein tolles Setting an Bord eines Raumschiffes, eine spannende Geschichte und zwei mitreißende Hauptcharaktere. Im Januar 2012 erscheint der Nachfolger "A Million Suns" und ich hab ihn schon vorbestellt :-) Jeder, der Jugenddystopien mag, sollte dieses Buch gelesen haben!
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Across the Universe
Across the Universe von Beth Revis (Taschenbuch - 29. November 2011)
EUR 9,78
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