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am 7. Januar 2009
Das Buch geht Systematisch vor: Was ist eigentlich Portabilität, welche genrellen Konzepte gibt es, welche Bereiche der Programmierung benötigen besondere Aufmerksamkeit?

Im Vorwort wird noch betont, dass es sich an Programmierer aller Sprachen wendet, dennoch liegt der Fokus eindeutig auf maschinen-nahen Sprachen wie C und C++. Das sollte aber auch nicht verwundern, schließlich kann man hier im Bezug auf Portabilität am meisten falsch machen.

Etwa die Hälfte des Buches wird damit für z.B. Java-Programmierer komplett uninteressant - was aber nichts daran ändert, dass die andere Hälfte viel wissenswertes enthält, das man wohl in kaum einem anderen Buch findet.

Meiner Meinung nach ein Buch für jeden Programmierer, der bessere Software schreiben möchte und/oder langfristig erfolgreich sein möchte. Denn zum einen ist Software, die man nach den Richtlinien dieses Buches schreibt, nicht nur portabler, sondern auch Fehlerfreier und besser Wartbar. Zum anderen haben Viele Programme einen Lebenszyklus von mehr als zehn Jahren, und in einer Dekade ändern sich Plattformen stark - und fast jede Software wird früher oder später auf eine andere Plattform umziehen müssen. Der Autor begründet überzeugend, warum man sich darauf in jedem Fall so früh wie Möglich vorbereiten sollte.

Was die Menge der angesprochenen Problemfelder angeht, so macht das Buch einen sehr vollständigen Eindruck - und es gibt mehr Problemfelder, als man sich erträumen mag. Bei den Lösungen hapert es manchmal ein wenig, aber ein Problem zu identifizieren ist ja bekanntlich der schwerste Teil der Lösung.

Wer nun aber hofft, etwas über Bibliotheken und Frameworks zu erfahren, die Plattformunabhängigkeit erleichtern, wird herbe enttäuscht: Das Kapitel umdasst nichtmal zweieinhalb Seiten. Hier hätte man sicher mehr draus machen können, vielleicht sogar ein ganzes Buch für sich.

Wer sich in der Theorie schon ein wenig mit Plattformunabhängigkeit befasst hat, wird auch nichts bahnbrechend Neues erfahren. Als solide Zusammenfassung dessen, was man sowieso schon mal irgendwo gehört hatte und wahrscheinlich auch schon wieder vergessen hatte, ist das Buch aber bereits sein Geld wert.

Und wer sich bisher noch keine Gedanken über Plattformunabhängigkeit gemacht hat, sollte vielleicht jetzt damit anfangen. Am besten mit diesem Buch.
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