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5.0 von 5 Sternen On the Outside, Looking In
One of the biggest challenges of any novelist is to provide a perspective that's accessible to us and helpful in understanding what's being portrayed. Alan Hollinghurst has achieved remarkable results by stationing his narrator, Nick Guest, outside of all the worlds he inhabits. Guest is like a spirit rising amused over the action that can draw us a picture while...
Veröffentlicht am 19. April 2008 von Donald Mitchell

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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ziemlich durchwachsen
Im Mittelpunkt steht Nick Guest, zu Beginn des Buches (1983) 21 Jahre alt und gerade als Untermieter bei seinem Collegefreund Toby in einer noblen Londoner Gegend eingezogen. Tobys Vater ist der konservative Parlamentsabgeordnete Gerald Fedden, der in der Politik nach Höherem strebt und stets bemüht ist, sein Netzwerk in Politik und Society auszubauen...
Veröffentlicht am 14. November 2007 von Valentine


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen On the Outside, Looking In, 19. April 2008
Von 
Donald Mitchell "Jesus Loves You!" (Thanks for Providing My Reviews over 124,000 Helpful Votes Globally) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Line of Beauty (Taschenbuch)
One of the biggest challenges of any novelist is to provide a perspective that's accessible to us and helpful in understanding what's being portrayed. Alan Hollinghurst has achieved remarkable results by stationing his narrator, Nick Guest, outside of all the worlds he inhabits. Guest is like a spirit rising amused over the action that can draw us a picture while recording every sound that's created or uttered.

Here are the worlds that Guest helps us explore:

-Tory MP life during the Thatcher years
-Young Oxford graduates looking for a place
-A young man exploring his homosexuality
-Wealthy British on the make for more
-Middle-aged married life
-Inner life of a young manic-depressive

The book's overall theme is about everyday hypocrisy and the large price that has to be paid by those who pretend to be other than what they are and believe.

The story evolves in three time periods: 1983, 1986, and 1987. In all three years, Nick Guest resides with the family of an Oxford friend where the father is a rising conservative MP. Nick has an unofficial role as low-cost lodger to keep on eye on the friend's troubled sister. The family knows that Nick is looking for a boy friend and is open about accepting his sexuality. The three years give us a chance to learn more about the characters and to see how their relationships change. The 1987 period brings all that had been known in private into public with large consequences for all.

The book is filled with great scenes where nuances of knowledge, awareness, perception, accent, and perspective separate and unite the characters. Often, contrasting scenes occur back-to-back so that the contrasts are even more obvious. You'll gain a deeper insight into British society than you could on your own.

Ultimately, I feel that a work of fiction must be judged by how successfully it takes you into a world you have never been in before and allows you to understand that world much better. Any novel that can help me understand what it's like to be gay during the AIDS epidemic while giving me a strong sense of Thatcher's leadership has to be pretty terrific because those dimensions are outside my experience and normal reading.

As a person who enjoys art, I was most impressed by the way that the ogee was worked into the story to provide a connecting metaphor for our common humanity.

Bravo!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ziemlich durchwachsen, 14. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Line of Beauty (Taschenbuch)
Im Mittelpunkt steht Nick Guest, zu Beginn des Buches (1983) 21 Jahre alt und gerade als Untermieter bei seinem Collegefreund Toby in einer noblen Londoner Gegend eingezogen. Tobys Vater ist der konservative Parlamentsabgeordnete Gerald Fedden, der in der Politik nach Höherem strebt und stets bemüht ist, sein Netzwerk in Politik und Society auszubauen. Sorgenkind der Familie ist Tobys Schwester Catherine, manisch-depressiv und anfällig für Selbstverletzung.

Für Nick, der aus einem Provinzstädtchen in Gerald Feddens Wahlkreis stammt, eröffnet sich eine völlig neue Welt, die Welt der Oberschichtparties, der Beziehungen und natürlich der konservativen Partei - Feddens größter Traum ist es, einmal die Premierministerin, die "Eiserne Lady" Margaret Thatcher, auf einer Party zu treffen.

Und er verliebt sich zum ersten Mal richtig, in den dunkelhäutigen Leo, den er via Kontaktanzeige kennengelernt hat. Zuvor hat sich Nick nie wirklich getraut, seine Homosexualität auszuleben.

Später entspinnt sich ein Verhältnis mit Antoine "Wani" Ouradi, dem Sohn eines steinreichen Supermarkttycoons, der ursprünglich aus dem Libanon stammt. Um den Schein zu wahren, ist Wani seit Jahren mit einer Frau verlobt, gibt sich aber im (vielleicht gar nicht so sehr) Verborgenen seinen wahren Leidenschaften hin: Sex mit Männern und Kokain.

Als Porträt der Thatcher-Ära ist das Buch sicherlich gelungen, und mit Nick, dem Ästheten, der sich teils verblüfft staunend, teils begeistert und bereitwillig auf die High Society einlässt, konnte ich mich zumindest streckenweise identifizieren, aber irgendwie fehlte mir anscheinend viel Hintergrundwissen. Das Buch ist als Satire gedacht, sagt zumindest der Klappentext. Das hätte ich von selbst nicht erkannt - mir schien, dass der Autor vieles einfach voraussetzt, was ich über 20 Jahre später und als Nicht-Engländerin nicht wissen kann.

Es wird viel gepoppt, gekokst, gesoffen und gefeiert und zwischendurch ein bisschen Politik betrieben. AIDS spielt eine Rolle, es geht um Sein und Schein und allgemein um den Zeitgeist. Am Ende laufen die Handlungsfäden in einem großen Knall zusammen, der Schluss war auch wieder gelungen - aber irgendwie war ich in dem Buch nie richtig drin. Zahlreiche Anspielungen habe ich nicht verstanden, manche Dialoge gaben für mich kaum vernünftigen Sinn, und ich musste mich teilweise wirklich zwingen, das Buch weiterzulesen.

Ein bisschen entschädigt haben mich ein paar scharfsichtige Beobachtungen am Rande, die auch sehr schön formuliert waren, doch ich kann nicht sagen, dass ich die Lektüre genossen habe.
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27 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein wichtiges Buch - aber so gut nun auch wieder nicht, 5. Februar 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Line of Beauty. (Picador) (Taschenbuch)
Politisch sicherlich ein wichtiges Buch, weil ein klassisch schwuler Roman - mit einigen sehr sehr deutlichen Szenen - hier in den mainstream vordringt und den wichtigsten britischen Romanpreis bekommt. Inhaltlich eine klassische Abrechnung mit der Thatcher-Zeit in England, aber keineswegs auf besonders hohem Niveau (daß die Yuppies der 1980er verantwortungslos und geldgierig waren, ist keine neue Information). Stilistisch ähnelt "The Line of Beauty" eher den Kriminalromanen der mittleren Periode von Elizabeth George und Martha Grimes - die Akkoladen, die im Autor den neuen Henry James sehen, sind sicherlich unangebracht. Immerhin ist das Buch leicht lesbar. Das immer wieder als bewegend und bedeutend hervorgehobene Ende ist durchaus konventionell und vorhersehbar. Dennoch, es ist ein guter Roman - wenn auch nicht so gut und nicht auf so hohem literarischen Niveau wie sein Wettbewerber um den Booker Prize, Colm Toíbíns "The Master". In diesem geht es um Henry James und dessen Beziehungsunfähigkeit und Ästhetik, aber auch um dessen Schwulsen; interressanterweise promoviert der Protagonist von "Line of Beauty" über James und zitiert ihn häufig. Literaturtheoretisch sei für den deutschen Diskurs noch angemerkt, daß beide Romane von Technik und Stil her ganz und gar klassisch angelegt und durchgeführt sind und auch zwischen 1895 und 1935 hätten geschrieben werden können; deutlicher könnte die Abwendung der Gegenwartsliteratur von theorieinduzierten Ansätzen nicht sein.
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25 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fantastic language - disappointing plot, 31. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: The Line of Beauty (Taschenbuch)
Having read - and mostly enjoyed - all previous books by Hollinghurst, I was very much looking forward to reading his latest offering, "The Line of Beauty." And on the language side of things, I was not disappointed: Hollinghurst remains a master of descriptions and metaphores - a brilliant observer of characters and scenery. His prose is rich and fun to read.
Alas, just like his previous book, "The Spell", the story didn't quite click with me. The whole plot circles around an Oxford-alumni, Nick Guest, and his living with an MP's family in the mid-eighties. Whilst at Oxford, Nick fell in love with the MP's straight son, Toby, and now tries to stay close to him. It all sounds a bit like the typical "gay man falls in love with straight guy"-story, however, the book takes a dozen of twists and turns from there and goes - well, nowhere really. Like most Hollinghurst books, there is a kind of cleansing climax on the final few pages, but before he gets there, the reader is dragged through a - it appeared to me - rather aimless succession of "plot points"... several MP's, the PM (yes, Margaret T. herself makes an appearance), French holiday homes, loads of dukes and earls, a snobbish grandmother, a clinically depressed sister, a few lovers (one black and poor, the other one white and rich)... you get the picture.
If it weren't for Hollinghurst's fantastic language, I would have dropped the book on page 30. However, somehow I managed to get through to the final page (501). This book left me wondering what it was all about.
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1.0 von 5 Sternen Enttäuschung, 25. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch spricht meiner Meinung nach ausschliesslich homosexuelle Männer an. Ich frage mich deshalb, ob die begeisterten Kritiker auch aus demselben Lager stammen.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Macht verdirbt den Charakter!, 3. März 2006
Von 
Michael Dienstbier "Privatrezensent ohne fina... (Bochum) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Line of Beauty. (Picador) (Taschenbuch)
"In the Line of Beauty", Gewinner des Booker Prize 2004, wirft einen kritisch-amüsanten Blick auf das Leben der Oberklasse im Großbritannien von Maggie Thatcher.

Der zwanzigjährige homosexuelle Nick Guest zieht 1983 nach London und wohnt als Untermieter bei der Familie Fedden. Gerald ist ein neugewählter Abgeordneter der Torries und sein Sohn Toby ein alter Freund von Nick. Der Roman beginnt mit den ersten sexuellen Abenteuern des Protagonisten. Den schwarzen Endzwanziger Leo lernt er bei einem Blind Date kennen. Schon nach dem ersten Treffen lassen es die beiden so richtig krachen: "The love he had felt for Toby 10 minutes before migrated into a sudden hungry imagination of Leo [...] his shaving rash and the wonderful shaped depths between the cheeks of his arse" (72).

Nach diesem amourösen Beginn beschäftigt sich der Roman mit der Dekadenz der Reichen und Schönen in den 80er Jahren. Während Nick dank eines millionenschweren Liebhabers keine finanziellen Sorgen hat und sich von einer Orgie zur nächsten kokst, betrügt Gerald seine Frau mit seiner Sekretärin wogingegen seine Tochter Catherine sich von einem mentalen Zusammenbruch zum Nächsten schleppt. Gleichzeitig erkranken immer mehr von Nicks Liebhabern an AIDS und zerstören den Schein eines sorgenfreien Lebens. Ein Urlaub in Frankreich enthüllt die ganze Heuchelei der Ära Thatcher.

Fazit: Gut zu lesende, unterhaltsame und spannende Analyse einer moralisch verkommenen Gesellschaft. Aber neu ist das alles nicht. Koksende, selbstverliebte und karrieregeile Millionäre waren schon des Öfteren Thema in diversen Romanen. Lesenswert bleibt "In the Line of Beauty" aber trotzdem.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Line of Beauty, 7. Dezember 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Line of Beauty. (Picador) (Taschenbuch)
This book is utterly amazing because it combines an elaborate language and narrative style, usually associated with 19th century literature, with a topic which is highly contemporary. It is a satire on English high-society in the 1980's and at the same time it is profoundly melancholic. It's a long time since I read such a beautiful ending to a book and it is an even longer time since I longed for a story to go on, not wanting to believe that this was it, that the last page has been read.
For the first time I did not feel that critics are exagerating when talking about 'the new Henry James'. I am looking forward to reading the next Hollinghurst, and I hope he will live up to the Henry James association.
This is a grand novel, and an important one.
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The Line of Beauty
The Line of Beauty von Alan Hollinghurst (Taschenbuch - 17. Oktober 2005)
EUR 12,67
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