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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Ideologie sichtbar machen; nur so kann das Problem nicht länger ignoriert werden, 12. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In diesem Buch wird deutlich beschrieben, dass nicht nur finanzielle Interessen hinter der Ausbeutung aller Tiere und der totalen Verdinglichung mancher Tiere (der sog. "Nutztiere") stecken.

Die dem allen zugrunde liegende Ideologie verursacht, dass die meisten Menschen gar kein Problem in der Ausbeutung von Tieren und vor allem im Essen MANCHER Tiere sehen.

Wie schon Ludwig Wittgenstein (in etwa) sagte: Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Wirklichkeit.

Finanzielle Interessen haben die tierausbeuterischen Industrien und diejenigen, die mit ihnen zusammenarbeiten.

Die vorherrschende Ideologie aber ermöglicht es diesem verbrecherischen System, unbehelligt weiterzuquälen und zu -morden.

"Was labert die da von Ideologien ?" fragen vielleicht manche. "Mein Schnitzel ist doch keine Ideologie, sondern ein Kulturgut!"

Die Mehrheit der Menschen sieht Vegetarismus und Veganismus als Ideologien; Vegetarier und Veganer essen nicht nur anders, sondern denken auf eine bestimmte Weise. Es ist den meisten Menschen aber nicht bewusst, dass hinter der Ausbeutung von Tieren EBENSO eine Ideologie steckt, mit der wir alle aufwachsen und die wir daher (zumindest zunächst) nicht hinterfragen.

Wer ignoriert, dass eine Ideologie, sogar eine Doktrin hinter Speziesismus und Karnismus steckt, der entscheidet sich für eine intellektuelle Präpubertät.

Ich empfehle in diesem Zusammenhang auch "the world peace diet" von Dr. Will Tuttle. Beide Autoren, er und Melanie Joy, beschreiben die Indoktrinierung von Kindesbeinen an. Will Tuttle erklärt, warum es sich beim Essen und Ausbeuten von Tieren um eine Doktrin und Indoktrinierung handelt - und nicht bloß eine Tradition oder kulturelle Sitte.

Beide sind offensichtlich sehr kluge Menschen, die sich einfach und verständlich ausdrücken können.

Melanie Joy geht eher auf die negativen Aspekte des Karnismus ein und beschreibt, wie das karnistische System funktioniert, während Tuttle in der World Peace Diet weniger darauf eingeht, dafür aber Lösungsvorschläge anbietet.

Melanie Joy hat noch mindestens ein weiteres Buch über systematische Tierbefreiung geschrieben, also pessimistisch ist sie ebenfalls nicht. Es liegt an uns Menschen: wir müssen uns selbst und anderen bewusst machen, dass wir bereits als Kinder einer Indoktrinierung zum Opfer gefallen sind, diese Ideologie hinterfragen und unsere eigene entwickeln; am besten natürlich einen respektvollen Umgang mit dem Leben "der anderen" etablieren und wir wissen eigentlich alle, dass "Respekt" keine Ausbeutung bedeuten kann.

Nur durch die Befreiung von der Ausbeutung der Schwächeren können wir uns selbst befreien und auch das menschliche Leben gebührend respektieren.

Es ist ja immer dieselbe Gewalt: die Gewalt gegenüber den Schwächeren.

Wenn wir die Schwächeren respektieren, respektieren wir uns selbst erst recht. Wenn wir die Schwächeren nicht respektieren, dreht sich die Spirale der Gewalt immer weiter und kommt meistens bei uns selbst an.
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Karnismus als gewalttätige Ideologie, 31. Juli 2010
Melanie Joy gibt einen sehr schönen und detaillierten Überblick über die Mechanismen, ohne die die Fleischindustrie gar nicht überleben könnte. Sie gibt der Ideologie des Fleischessens einen Namen: Carnism (Karnismus). Hiermit ist ein Glaubenssystem oder eine Ideologie gemeint, bei der es als ethisch korrekt angesehen wird, bestimmte Tiere zu essen. Dass hinter dem Fleischkonsum jedoch eine eigene Wahl und keine biologische Notwendigkeit steht, macht sie sehr deutlich. Jeder ist für sein Konsumverhalten selbst verantwortlich, auch wenn die Ausbeutungsindustrien uns Verbrauchern Fleisch als absolute Notwendigkeit zum Überleben anpreisen. Dies funktioniert nur, weil die wichtigsten Säule in der Aufrechterhaltung der unglaublichen Praktiken der industriellen Tierverarbeitung die NAMENLOSIGKEIT und UNSICHTBARKEIT der Machenschaften ist. "Hätten Schlachthäuser (oder auch Mastbetriebe) Wände aus Glas, würden alle Menschen zu Vegetariern." (Paul McCartney).
Darüber hinaus bietet das Buch viele Einblicke in die menschliche Psyche, die es schafft, trotz aller Hinweise, Fleischkonsum als ethisch unbedenklich anzusehen.
Es ist allen Menschen, die hinter das System "Fleischkonsum" blicken wollen, zu empfehlen. Daraus können dann neue Strategien im Kampf um eine tierleidfreie Lebensweise(=vegan) entstehen: Zuerst also die Ideologie benennen (KARNISMUS) und dann die Praktiken ans Tageslicht bringen (Fernsehen, Zeitungen, öffentliche Videos,...). Damit der Mensch endlich mal erkennt: Tiere sind LEBEWESEN, keine LEBENSMITTEL.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Buch, 12. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Why We Love Dogs, Eat Pigs, and Wear Cows: An Introduction to Carnism: The Belief System That Enables Us to Eat Some Animals and Not Others (Taschenbuch)
Nachdem ich im vergangen Jahr vegan wurde, nachdem ich den Film "Earthlings" auf YouTube sah, wollte ich genauer erforschen, wie es sein konnte, dass ich von klein auf an solche einem (für mich) ethisch falschen System teilgenommen habe. Während meiner Recherche stieß ich dann auf dieses Buch, welches sogleich im Warenkorb landete.

In dem Buch, zu dem auch ein Vortrag existiert ([...]) ist für mich einfach so wahr und fasst kurz und verständlich zusammen, welche psychologischen Mechanismen uns dazu bewegen, einige Tiere als Objekte abzusehen, andere jedoch als schützenswerte Haustiere.

Jeder sollte dieses Buch lesen, nicht nur Vegetarier, Veganer oder Tierfreunde.

Nächstes Jahr wird das Buch übrigens auch auf Deutsch erscheinen...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Good book for Omnivores, 4. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Why We Love Dogs, Eat Pigs, and Wear Cows: An Introduction to Carnism: The Belief System That Enables Us to Eat Some Animals and Not Others (Taschenbuch)
This read is more for omnivores. I read a bit of it and got some new information out of it, but is is not as sientific as I thought it would be, coming from a doctor of psychology. It' s more written for the everyday-people of all subjects and professions, most of all, however for people whose diet isn't vegan allready. Still, a very good book!
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5.0 von 5 Sternen Das aller beste Buch, 15. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Why We Love Dogs, Eat Pigs, and Wear Cows: An Introduction to Carnism: The Belief System That Enables Us to Eat Some Animals and Not Others (Taschenbuch)
Bitte ließ dieses Buch! Ich war schon vorher Vegetarierin, ich konnte mich aber nicht gut genug ausdrücken und Fakten nennen, wieso ich genau kein Fleisch esse, wieso ich so denke. Dieses Buch gibt dir genug Gründe dein Verhalten gegenüber Tiere zu überdenken.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen interesting, 7. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
interesting read, very well worth the money. gives a scientific / psychological perspective on the issue of animal cruelty. It provides a much needed vocabulary to use when discussing these issues.
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