|
|
|
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
|
|
|
Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste negative Rezension
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Graphische Werkzeuge zur kreativen Unterstützung beim Entwurf von Plakaten, usw.
Die Autorin Kimberly Elam ist Dozentin an der Ringling School Of Art and Design und gleichzeitig eine erfolgreiche amerikanische Autorin von Büchern zur Proportionslehre und zur typographischen Gestaltung in Systemen. Ihre Arbeit mit Studenten und auch ihr theoretisches Werk sind enorm von der klassischen Moderne beeinflusst, vor allem das Bauhaus ist von evidenter...
Vor 6 Monaten von Christoph Erlemeier veröffentlicht
|
› Weitere Rezensionen anzeigen: 5 Sterne, 4 Sterne |
 |
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
ganz okay
die vorstellung der einzelnen systeme ist klar und verständlich, die übungsanleitungen und -beispiele der designstudenten halte ich für entbehrlich. fazit: kleiner schneller impuls für gestalter, an einem abend quergelesen (mehr ist nicht notwendig)
Vor 7 Monaten von K. Krimmel veröffentlicht
|
› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne |
|
|
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Graphische Werkzeuge zur kreativen Unterstützung beim Entwurf von Plakaten, usw., 16. Mai 2009
Die Autorin Kimberly Elam ist Dozentin an der Ringling School Of Art and Design und gleichzeitig eine erfolgreiche amerikanische Autorin von Büchern zur Proportionslehre und zur typographischen Gestaltung in Systemen. Ihre Arbeit mit Studenten und auch ihr theoretisches Werk sind enorm von der klassischen Moderne beeinflusst, vor allem das Bauhaus ist von evidenter Bedeutung für sie. Gemäß Kimberly Elam ist Grafikdesign ein strukturiertes System. Diese Systeme oder Rahmen können in acht übergeordnete Variationen mit unendlich vielen Varianten von unterschiedlichen Komposition innerhalb jedes Systems gegliedert werden.
Wenn der Designer zumindest die grundlegenden visuellen Organisationssysteme kennt und verstanden hat - so Kimberly Elam -, kann er fließend innerhalb der gefundenen Struktur Worte oder Bilder einfügen, Strukturkombinationen erstellen oder Varianten von Strukturen entwickeln. Dabei ist die typographische Organisation recht komplex, denn die einzelnen Elemente hängen von Kommunikation und der intendierten Funktion der Botschaft ab. Ebenso bedeutend sind Kriterien, wie die Hierarchie der Elemente, die Lesefolge, die Lesbarkeit und der Kontrast. Die typographischen Systeme sind verwandt mit dem Fachbegriff, den Architekten als Formgrammatik bezeichnen würden. Durch die Formgrammatik werden unterschiedliche Stiltypen mit Hilfe von auf bestimmten Regeln basierenden Kompositionssystemen identifiziert. Diese Formgrammatik wird sowohl für die historische Analyse von Stiltypen als auch in Form eines Tools für das gegenwärtige Entwerfen und Gestalten eingesetzt.
Die acht typographischen Systeme sind sich darin ähnlich, dass jedes einzelne System über einen Satz an Regeln verfügt, der einzigartig ist und damit den Zweck erfüllt, Entscheidungen im Entwurfsprozess treffen zu können oder zu erleichtern. Der resultierende Entwurf erhält dadurch eine geistige und visuelle Sprache, die ihren Wert daraus bezieht, dass sie auf der wissenschaftlichen Grundlage der Formgrammatik entstanden ist. Erstaunlich ist dabei laut Kimberly Elam, dass dieses Vorgehen zwar den Graphiker zunächst enorm einschränkt und dennoch mit seinen eng gestreckten Grenzen dazu beiträgt, ihm in einer Welt von millionenfachen Möglichkeiten einen Weg aufzuzeigen und ihm damit in seiner Kreativität zu unterstützen, um eine Komposition zu finden. Designstudenten - so Kimberly Elam - würden die Systeme zunächst etwas merkwürdig und unangenehm finden, weil sie ja eigentlich für den Betrachter eines Plakats oder Werbeprospekts unsichtbar sind. Dennoch würden die Studenten mit der Zeit recht schnell den Wert des kreativen Potentials dieser Systeme erkennen. Kimberly Elam sagt, dass sich viele Graphiker vorwiegend auf die traditionell bekannten Rastersysteme konzentrieren würden und damit sich nicht dem Potential bewusst seien, was auch andere Systeme ihnen noch an Möglichkeiten offenbaren könnten.
In diesem Buch zeigt Elam eine große Bandbreite von Beispielen, die größtenteils ihre Studenten an der Ringling School im Umgang mit diesen acht typographischen Systemen erstellt haben. Damit gibt sie Dozenten, Lehrern, Graphikern und Studenten einen erweiterten Blick auf die interessanten Möglichkeiten, die sich durch das typographische Gestalten, weit ab vom Rastersystem, ergeben können. Zur Visualisierung der graphischen Grammatik sind teilweise Transparentpapiere mit aufgezeichneten Linien ins Buch integriert worden. Beim Auflegen erkennt man dann die eigentlich unsichtbare geometrische Formsprache der abgebildeten Plakate, usw. Es mag sein, dass den Profigestaltern dieses Buch aufgrund ihres engen Bezugs zur Bauhauslehre zu einseitig erscheint, aber dennoch kann es dazu beitragen, sich bei einem recht günstigen Preis zumindest in einer Disziplin weiterzubilden. Und dabei erlässt sich das Buch in einem Nachmittag erarbeiten!!! Mehr ist nicht notwendig. Meines Erachtens trägt dieses kleine Buch auch dazu bei, uns zu verdeutlichen, wie aktuell und ansprechend das Bauhaus Design auch noch in der Gegenwart ist.
Das 160 Seiten umfassende Buch ist ab Juni 2009 nun endlich auch in deutscher Sprache erhältlich. Ihre Bücher sind im Gegensatz zu vielen teureren Büchern stets anwendungsorientiert ausgelegt, wobei der Fokus stets auf einem bestimmten Thema begrenzt liegt.Im Profibereich können die acht dargestellten Rastersysteme nochmals einen Impuls setzen. Empfehlenswert für Studenten. Bei dem günstigen Preis ist das Buch auch eine lohnenswerte Anschaffung für all diejenigen, die Plakate, Einladungen des gehobenen Anspruchs oder Werbezettel selbst entwerfen möchten. Man sollte allerdings vorab wissen, dass sich die meisten der aufgeführten Projekte nicht mit einfachen Programmen, wie Microsoft Word, realisieren lassen. - Christoph Erlemeier -
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
ganz okay, 30. März 2009
die vorstellung der einzelnen systeme ist klar und verständlich, die übungsanleitungen und -beispiele der designstudenten halte ich für entbehrlich. fazit: kleiner schneller impuls für gestalter, an einem abend quergelesen (mehr ist nicht notwendig)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
| |
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
|
|
| |
|
|
|